Leserstimmen zu
Renegades - Gefährlicher Freund

Marissa Meyer

Renegades-Reihe (1)

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Von Seite 1 an, hat mich dieses Buch mitgerissen. Der Schreibstil, die Story, die gesamte Idee. Einfach großartig. Die Charaktere sind toll und so vielseitig. Es gibt so viele verschiedene Persönlichkeiten. Man weiß nie was als nächstes kommt. Die Idee einer Überbevölkerung von Superhelden ist einfach klasse. Und wer hier wirklich gut und wer böse ist, kann nicht eindeutig geklärt werden. Man muss für sich selbst entscheiden, welche Seite die richtige ist. Ich finde auch die Gruppendynamik sehr toll und diese ganz leicht angedeutete Lovestory zwischen Nova und Adrian ist sehr gut gemacht. Nicht zu viel und nicht zu wenig. Zu Anfang gab es ein paar Momente in denen ich dachte, die Szene hätte jetzt ruhig etwas kürzer sein können. Das war aber nicht oft der Fall und sonst war das Buch wirklich sehr spannend und gut geschrieben. Ich mag Marissa Meyer sowieso sehr gerne und bin sehr froh, mit dieser Reihe wieder etwas ganz tolles in meinem Bücherregal zu haben. Wer also auf Superhelden steht, etwa wie in X-Men, der ist hier genau richtig.

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"Renegades" ist ein Superheldenroman. Ich hatte beim Lesen das Gefühl, als ob ich einen Comic in den Händen halte, es fehlten nur die Illustrationen. Es gibt haufenweise interessanter Charaktere mit einzigartigen Fähigkeiten, die wir kennenlernen. Manche mehr, manche weniger gut. Wir haben den Rat mit den fünf bekanntesten Helden, die im Zeitalter der Anarchie den Sieg errungen haben. Diese lernen wir am Rande kennen. Die Anarchisten, zu denen auch Nova zählt und die Renegades, denen Adrian angehört. Die Anarchisten wollen den Rat stürzen und die übrig gebliebene Gruppe besteht aus fünf speziellen Charakteren, die ein kleines Bisschen durchgeknallt sind. Nova ist die normalsten von ihnen. Sie mochte ich sofort. Ihre Gedanken über die Anarchisten, den Rat und ihr neues Leben als Renegade waren sehr tiefgehend. Sie folgt nicht blind den Anarchisten, sondern denkt über alles gründlich nach. Sie bleibt sich treu, obwohl sie von Unsicherheit, der Angst zu versagen und den neuen Gefühlen Adrian gegenüber abgelenkt wird. Adrian ist einfach süß. Er verkörpert das, was man sich unter einem Superhelden vorstellt. Eine coole Fähigkeit, er ist gerecht, nett und freundlich. Seine Faszination und Unsicherheit bei Nova tut das Übrige. Ich mochte ihn auf anhieb und bin umso gespannter, wie er sich weiterentwickeln wird. Sein Team besteht aus ebenso einzigartigen Charakteren mit besonderen Fähigkeiten, die ich gerne noch näher kennenlernen möchte. Anfangs zog sich die Handlung der Geschichte für mich unheimlich. Es war nicht langweilig, da wir eine Menge über die Ära der Anarchie, die Renegades und die Wunderkinder im Allgemeinen erfahren aber es passierte eben nicht so viel. Erst ab der Hälfte kam für mich mehr Schwung in die Geschichte und gerade das letzte Drittel war so spannend, dass ich das Buch nicht aus der Hand legen wollte. Das Ende ist überraschend und lässt den Leser noch einmal genau darüber nachdenken, ob man eher auf der Seite der Renegades oder der Anarchisten ist. Des Weiteren sorgt es dafür, dass ich den zweiten Teil kaum erwarten kann. Fazit Ein Superheldenroman, wie ich ihn noch nie gelesen habe. Obwohl die Handlung anfangs sehr langsam voran geht, ist es unheimlich interessant gewesen mehr über die Hintergründe zu erfahren. Die Autorin hat ihre Welt in dem Kopf des Lesers aufgebaut und dann erst ihre Helden durch die Straßen gejagt.

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COVER/GESTALTUNG Auf den ersten Blick ist es jetzt vielleicht nicht schön im klassischen Sinne, doch es passt zur Geschichte. Zum einen natürlich unsere beiden Protagonisten, zudem die Stadt und die eher düstere Gestaltung - spiegelt ebenfalls gut die Geschichte. MEINUNG Die Einleitung fand ich atemberaubend. Die Darstellung erinnerte mich an einen düsteren Film Opener, bei dem man sofort Gänsehaut und gewaltig Kopfkino bekommt. Zudem liefert es bereits einen sehr guten Überblick über die entworfene Welt. Es startet dann auch direkt sehr spannend. Zu Anfang hatte ich wirklich noch Probleme mit den vielen Figuren - trotz der Übersicht ganz zu Beginn -, doch nach ca. 50 Seiten hatte man dann ungefähr Ahnung, wer wer ist und vor allem wer zu wem gehört. Von da an wurde es dann natürlich nochmal etwas spaßiger. Die Story an sich ist nicht durchgehend actiongeladen, was aber auch nicht schlimm ist. Dafür hat man es mit überraschend vielen Denkansätzen in Richtung Ethik zu tun - was mir ausnehmend gut gefiel. Dennoch überwiegt der unterhaltende Teil, von Adrenalin-Kicks, Geheimnissen bis zu den ganzen Verstrebungen der vielen Charaktere. Die Figuren übrigens gefielen mir ausnehmend gut. Sie verdeutlichen sehr den Konflikt, der eigentlich immer eine Rolle spielt: Ob es nun nur schwarz und weiß, oder vielleicht doch Graustufen gibt. Nova und Adrian gefallen mir beide sehr, aber genauso die anderen Renegades und Anarchisten. Ihre verschiedenen Hintergründe und auch Gedanken, die sich abzeichnen, sind sehr spannend zu verfolgen. Ich denke, dass sich dies in den nächsten Bänden noch mehr intensivieren wird und sich vielleicht jeder hinterfragen muss, ob er überhaupt auf der richtigen Seite steht - oder es vielleicht gar keine richtige Seite gibt. Der Schreibstil liest sich äußerst flüssig. Abwechselnd zwischen Nova und Adrian erleben wir das jeweilige Versteckspiel - denn beide haben etwas zu verheimlichen. Allgemein fliegen die Seiten nur so dahin, sodass ich diesen kleinen Wälzer innerhalb weniger Tage durchlas. Noch als letzten Punkt muss ich das grandiose Ende erwähnen - sowohl Showdown als auch die letzten Sätze haben mich umgehauen, sodass ich den nächsten Band kaum abwarten kann! FAZIT Eine düstere, unterhaltsame und facettenreiche Geschichte. Ich habe in der Welt der Anarchisten und Renegades sehr gerne Zeit verbracht & kann nach diesem Ende den nächsten Band kaum erwarten! - Sehr, sehr gute 4,5 von 5 Feenfaltern - Vielen Dank an den Heyne fliegt Verlag für das Rezensionsexemplar! © Anna Salvatore's Bücherreich

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Ein Buch, das süchtig macht

Von: Elisabeth Wontorra aus Bechhofen

07.04.2019

„Renegades – Gefährlicher Freund“ von Marissa Meyer ist der erste Band einer Trilogie und macht definitiv süchtig. Am liebsten hätte ich direkt weiter gelesen, aber die weiteren Teile in Deutsch erscheinen erst im Juni 2019 und im Januar 2020, also heißt es noch etwas warten, was mir sehr schwer fällt. Ich liebe das Thema mit den Wunderkindern, die teilweise Superhelden sind und die Menschheit in jeglicher Art beschützen, oder die als Schurken gelten und gegen die so genannten Renegades ankämpfen. Es gibt noch weitere Wunderkinder, die weder das eine noch das andere sind. Und die Menschen sind relativ von diesen Wunderkindern abhängig und vergöttern sie entweder, sind ihnen neutral gegenüber gesinnt oder hassen sie. Dazu kommt eine aufkeimende junge Liebe zwischen einem Renegade und einer der Schurken, auch wenn nur letztere weiß, dass sie eine Schurkin ist. Diese Mischung, die ein wenig an X-Men erinnert, finde ich unglaublich gut umgesetzt und so interessant geschrieben, dass ich das Buch in einem Rutsch durchgelesen habe und es nicht eine Sekunde weglegen konnte. Auch wenn die Strukturen und die ganze Entwicklung der Welt ein wenig komplexer ist, wird alles immer wunderbar erklärt, dass der Leser jederzeit versteht, was vor sich gegangen ist und wieso sich die Dinge so entwickelt haben, was es angenehm und leicht macht, dem Verlauf zu folgen. Die Charaktere sind sehr unterschiedlich, vor allem wenn die Schurken und die Superhelden betrachtet werden. Und auch wenn man im ersten Moment davon ausgeht, dass die Schurken die bösen und hinterlistigen sind, wird schnell klar, dass diese auch ihre Beweggründe haben, die nicht unbedingt schlecht sind, was das Ganze noch spannender macht. Mir gefallen vor allem die zwei Hauptprotagonisten Nova und Adrian, die unterschiedlicher nicht sein könnten, auch wenn sie durchaus auch einige Gemeinsamkeiten haben, wie dass ihre Familien, beziehungsweise bei Adrian lediglich seine Mutter, ermordet wurden. Aber alleine, dass Adrian ein Renegade ist und Nova zu den Schurken, den so genannten Anarchisten, gehört, lässt zwei unterschiedliche Welten aufeinander prallen. Und doch kommen die beiden sich näher und Nova, die die Superhelden hasst, merkt schnell, dass nicht alle Renegades böse und schlecht sind, wie ihr immer vermittelt wurde. Ich finde die Charakterzüge der beiden sehr interessant gestaltet, denn auch wenn sie beide immer stark und selbstsicher tun, haben sie ihre Ängste und in bestimmten Situationen sind sie schüchtern und unsicher, wie es bei 17-Jährigen der Fall ist. Aber auch die Charaktere drum herum, wie Captain Chrom oder Die Bienenkönigin sind sehr interessant, weil jeder eine andere Kraft und unterschiedliche Persönlichkeiten besitzen. Das ganze Gerüst des ersten Bandes ist daher gut durchdacht und einfach spannend geschrieben, sodass ich nur fünf Sterne vergeben kann. Und ich kann es kaum erwarten, bis der zweite Teil in meinen Händen ist.

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Vor neun Jahren endete die Ära der Anarchie mit dem Sieg der Renegades über die Anarchisten. Seither sind die Renegades in Gatlon City hoch angesehen und viele Wunderkinder wollen Teil der Organisation sein. Nova dagegen ist bei den verbliebenen Anarchisten aufgewachsen und schmiedet mit diesen Pläne, um die Renegades zu stürzen und so ihre Freiheit wiederzuerlangen. "Gefährlicher Feind" ist der Auftakt von Marissa Meyers Renegades Trilogie, der aus den abwechselnden personalen Erzählperspektiven von Nova Artino und Adrian Everhart erzählt wird. Früher wurden die Wunderkinder gefürchtet, bis Ace Anarcho die Wunderkinder zusammenbrachte und sie sich gemeinsam auflehnten. Es folgte die Ära der Anarchie, in der Regierungssysteme zusammenbrachen und die Welt, wie man sie bis dahin kannte, in Trümmer gelegt wurde. Doch nach zwei Jahrzehnten endete auch die Ära der Anarchie, denn wieder schlossen sich Superhelden zusammen. Als Renegades besiegten sie die Anarchisten und bauten Gatlon City wieder auf. Noch heute sorgen sie für Recht und Ordnung in den Straßen der Stadt und rekrutieren noch immer Wunderkinder, deren Fähigkeiten außerordentlich vielfältig sind und die sie dazu nutzen, um Gutes zu tun. Doch wo es Gutes gibt, ist das Böse oft nicht fern und die restlichen Anarchisten suchen nach einem Weg, wie sie die Renegades auslöschen können. Ich lese wirklich gerne Geschichten in denen Superhelden und Schurken eine Rolle spielen und auch die Welt, in die Marissa Meyer uns entführt, hat mir sehr gut gefallen! Man merkt, dass diese Welt, nach dem Ende der Anarchie, noch relativ frisch ist und noch viel Arbeit vor den Menschen liegt, die diese Welt bevölkern, was ich sehr spannend fand! Auch die Fähigkeiten der Wunderkinder fand ich allesamt sehr interessant! Manche Wunderkinder werden mit ihren Fähigkeiten geboren, mache bekommen diese erst später. Es gibt Wunderkinder, die die Elemente beherrschen können, aber auch solche, die sich in Tiere verwandeln, oder diese kontrollieren können. Marissa Meyer lässt ihrer Kreativität freien Lauf und so haben wir einige spannende Kräfte kennenlernen dürfen! Mit Nova und Adrian lernen wir dann zwei Charaktere kennen, die auf völlig unterschiedlichen Seiten stehen. Die siebzehn Jahre alte Nova hat ihre Familie vor Jahren auf schreckliche Weise verloren und gibt den Renegades die Schuld für ihren Tod. Sie wurde von den Anarchisten groß gezogen und steht vollkommen hinter deren Ansichten. Sie hat die Fähigkeit Menschen mit einer Berührung in einen tiefen Schlaf zu schicken und benötigt selbst keinen Schlaf. Nova ist eine spannende Protagonistin, die mir sehr gut gefallen hat! Sie ist nicht perfekt, das Leben unter Schurken hat sie geprägt und zu einer starken und mutigen jungen Frau gemacht, die für ihre Ansichten kämpft. Adrian dagegen ist der Sohn von zwei Gründern der Renegades und leitet als Sketch sein eigenes Team. Adrian hat die Fähigkeit seine Zeichnungen lebendig werden zu lassen, was wirklich sehr hilfreich ist, wenn man in einen Kampf kommt und nur mit einem Stift bewaffnet alles herbeizeichnen kann, was man eben so benötigt. Er ist der typische gute Kerl, der immer das Wohl seiner Mitmenschen im Sinn hat, aber er hat auch Humor. Er hat mir ebenfalls sehr gut gefallen, vielleicht auch, weil er ein wenig vom vorgeschriebenen Weg abweicht und das tut, was er für richtig hält. Die Liebesgeschichte hat sich nicht in den Fokus gedrängt, was ich echt gelungen fand! Es wird absolut nichts überstürzt, denn Nova und Adrian lernen sich erst kennen, auch wenn sie sich von Anfang an mögen. Ich bin gespannt, wie sich die Liebesgeschichte im zweiten Band weiterentwickeln wird! Marissa Meyer hat einen tollen Schreibstil, der dafür sorgt, dass sich die Geschichte sehr gut lesen ließ! Die Handlung hat mir auch richtig gut gefallen, es gab zwar kleine Längen, aber langweilig wurde es eigentlich nie! Um die Renegades zu vernichten, soll Nova sich bei ihnen einschleichen und sie von innen heraus zerstören, doch die Angst aufzufliegen ist immer da. Und auch Adrian hat seine Geheimnisse, die besser nicht ans Licht kommen sollen. Eine spannende Ausgangslage! Ich hatte nach dem Lesen jedoch ein wenig das Gefühl, dass noch gar nicht so viel wichtiges passiert ist. Es wurden viele interessante Fragen aufgeworfen und leider nur wenige beantwortet, was mich etwas unzufrieden zurücklässt. Klar, es wird noch zwei Folgebände geben, aber ich persönlich mag es lieber, wenn schon im ersten Band ein paar Sachen aufgeklärt werden. Wie gesagt, langweilig wurde es trotzdem nie und ich mochte die Entwicklung der Handlung echt gerne! Und dank dem Cliffhanger am Ende bin ich umso gespannter auf den zweiten Band! Denn auf der letzten Seite gab es eine Überraschung, mit der ich so nie gerechnet hätte und ich kann es kaum abwarten, zu erfahren, wie es weitergehen wird und natürlich hoffe ich, dass man im zweiten Band ein paar Antworten bekommt! Fazit: "Renegades - Gefährlicher Freund" ist ein gelungener Auftakt von Marissa Meyers Trilogie! Mir haben die Welt und die Charaktere richtig gut gefallen und auch die Handlung konnte mich mitreißen! Ich fand es aber schade, dass so viele Fragen unbeantwortet geblieben sind, und hatte auch den Eindruck, dass noch gar nicht so viel Wichtiges geschehen ist. Nach einem überraschenden Ende freue ich mich aber umso mehr auf den zweiten Band und vergebe gute vier Kleeblätter!

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Handlung: Sie sind eine Vereinigung speziell begabter Menschen. Nach einem Jahrzehnt der Gewalt und Anarchie haben sie in Gatlon City für Recht und Ordnung gesorgt: die Renegades. Seither gelten sie als Helden, zu denen alle auf sehen. Alle außer den Anarchisten, die von den Renegades vertrieben wurden und die nun im Untergrund der Stadt auf Rache sinnen. Die 17-jährige Nova ist eine von ihnen. Sie hat ihre Familie auf schreckliche Weise verloren und allen Grund, die Renegades zu hassen. Aufgrund ihrer besonderen und geheimen Gabe soll sie sich bei den Renegades einschleichen – um sie dann von innen heraus zu zerstören. Alles verläuft nach Plan, bis sie sich ausgerechnet in den jungen Kommandanten Adrian verliebt – und er sich in sie. Eine Liebe, die nicht sein darf in Zeiten, wo sich Renegades und Anarchisten zum großen Kampf rüsten … Protagonist: Zwei Protagonisten treffen aufeinander: Nova: Nachtmahr, Anarchistin. Sie wurde als Kind von den gerechten Renegades schwer enttäuscht und schwört sich , sie und ihr System zu zerschlagen. Sie will sich bei den Renegades einschleusen, um das System zu stürzen und sich zu rächen, jedoch machen ihre Gefühle diese Aufgaben zu einem schweren Unterfangen. Den Adrian hat einige Geheimnisse, von denen sie noch nichts weiß. Adrian: Er ist ein Teil der Renegades und glaubt an deren System. Jedoch ist er ein Mensch, der sehr viel reflektiert und auch Dinge in Frage stellt. Das erste Aufeinandertreffen mit Nova lässt ihn nicht mehr los. Umso überraschter ist er, als er sie wieder trifft, wo er sie am wenigsten erwartet hätte, nämlich in seinem Team bei den Renegades Schreibstil: Der Schreibstil der Autorin ist nicht schlecht. Jedoch viel er mir anfangs schwer, in das Buch hinein zu kommen. Ich glaube, das lag daran, dass ich auf das Superhelden-Thema nicht so vorbereitet war und das der Anfangs des Buches mit der Erklärung der Welt und der Umstände etwas langatmig war. Manchmal war es etwas schwer, durch die ganzen verrückten Namen der Anarchisten, die Personen mit ihren Fähigkeiten zu zuordnen, doch je mehr man liest und in die Geschichte hinein gefunden hat wird es besser. Buchcover: Ich find das Buchcover klasse. Es macht so Lust auf mehr und zeigt auch die verhüllten Protagonisten. Meinung: Wirklich eine tolle Geschichte. Ich muss leider zugeben, dass ich mit dem Superhelden-Thema nicht so viel anfangen kann, jedoch ist es wirklich ein gelungener erster Band. Leider kommt meiner Meinung nach die Liebesgeschichte ein wenig zu kurz, denn eigentlich geht es ja genau darum. Liebe die nicht sein darf. Trotzdem ist das Buch sehr kreativ und bestimmt gerade für Fans von Superhelden ein Muss.

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„Eine Zeit lang hatte sie es fast genossen, bei ihm zu sein. Und nicht nur das... sie hatte es genossen, ein Renegade zu sein.“ (aus Renegades - Gefährlicher Freund von Marissa Meyer) Wunderkinder sind mittlerweile die Lösung für alles. In Gatlon City sorgen sie für Recht und Ordnung, eine Organisation von mächtigen Superhelden: Die Renegades. Doch nicht alle Leute liegen diesen Menschen mit Begabung zu Füßen, wie zum Beispiel die Anarchisten. Sie verfolgen das Ziel, die Renegades zu stürzen und streben nach Unabhängigkeit für alle Wunderkinder. Besonders Nova hat einen Grund, die Renegades zu hassen, denn sie musste tatenlos mit ansehen, wie ihre Familie ausgelöscht wurde, ohne dass jemand ihnen zur Hilfe geeilt ist. Die Widerständler wollen Nova bei den Renegades einschleusen und die Organisation im Kern zerstören, doch mit der Zeit findet Nova Gefallen an ihrem Teamleiter Adrian, einem waschechten Renegade. Doch kann das jemals funktionieren, ein Anarchist und ein Renegade? Und was wird passieren, wenn Adrian die Wahrheit über Nova erfährt? Von Marissa Meyer hatte ich durchaus zuvor schon gehört, bisher allerdings nichts gelesen. Weil ich das Thema Superhelden extrem spannend finde, habe ich mich dazu entschlossen, dem Ganzen mal eine Chance zu geben, auch wenn ein Buch mit 600+ Seiten im ersten Moment immer sehr einschüchternd wirkt. Aus diesem Grund habe ich es (unverdient) leider sehr lange vor mir hergeschoben und kann entsprechend erst jetzt die Rezension verfassen. Erzählt wird aus verschiedenen Sichten, mal auf Nova, mal auf Adrian. Und obwohl es nicht meine geliebte Ich-Perspektive war, hat mich die Geschichte gefesselt und ich habe zu jedem Zeitpunkt mit den Protagonisten mitgefiebert. Die Erzählweise hat einfach perfekt gepasst und war sehr gut umgesetzt, ich hätte mir keine andere gewünscht. Was mir ebenfalls gut gefallen hat, war der Einfallsreichtum der Autorin, was die Fähigkeiten der Wunderkinder betrifft. Ich hätte nie die Fantasie für so viele verschiedene Besonderheiten gehabt, besonders die Fähigkeit von Adrian hat mich extrem fasziniert. Im Grunde genommen ist er der vielseitigste von allen, ein faszinierender Charakter. Novas Begabung mag auf den ersten Blick langweilig erscheinen, aber sie verlässt sich nicht nur darauf, sondern auch auf ihre technisch-handwerklichen Fähigkeiten und ihr Kampfgeschick, das macht sie doppelt gefährlich, da man sie leicht unterschätzt. Ihr Motiv, die Regenades zu vernichten liegt klar auf der Hand, aber auch die Bemühungen der Renegades, die Anarchisten niederzuringen konnte ich bis zu einem gewissen Punkt nachvollziehen. Beide Seiten haben sowohl Recht als auch Unrecht und es hat mich ein bisschen aufgeregt, dass jeder so viele Geheimnisse vor dem anderen hat, besonders Adrian und Nova. Am Ende des Buches hat die Autorin noch mal eine Bombe platzen lassen, die ich zwar schon hier und da mal vermutet hatte, mich aber dennoch überrascht hat. Den Schauplatz Gatlon City fand ich raffiniert konstruiert. Es ist diese Mischung aus neuer Technologie und Zerstörung durch die Machtergreifung der Anarchisten, die zurückgeblieben ist und bisher nie beseitigt wurde, die mich fasziniert hat. Die perfekte dystopische Stadt, mit Licht- und Schattenseiten für die „Guten“ und die „Bösen“, wobei es hier Ansichtssache ist, wen man in welche Kategorie steckt. Mein Fazit: Es sind viele Fragen offen, von denen ich hoffe, dass sie im zweiten Band zumindest teilweise geklärt werden, auch wenn ich befürchte, dass eher noch mehr dazukommen werden. Grandioses Setting, vielseitige Charaktere und eine spannende Story, die noch viel Stoff für die nächsten Teile zu bieten hat – klare Leseempfehlung!

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Gut

Von: Mir aus Nussbaumen

27.02.2019

Das Buch ist am Anfang nicht wirklich packend allerdings wird das ab Seite 50 viel besser. Das Ende finde ich auch sehr gut.

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