Leserstimmen zu
Renegades - Gefährlicher Freund

Marissa Meyer

Renegades-Reihe (1)

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COVER/GESTALTUNG Auf den ersten Blick ist es jetzt vielleicht nicht schön im klassischen Sinne, doch es passt zur Geschichte. Zum einen natürlich unsere beiden Protagonisten, zudem die Stadt und die eher düstere Gestaltung - spiegelt ebenfalls gut die Geschichte. MEINUNG Die Einleitung fand ich atemberaubend. Die Darstellung erinnerte mich an einen düsteren Film Opener, bei dem man sofort Gänsehaut und gewaltig Kopfkino bekommt. Zudem liefert es bereits einen sehr guten Überblick über die entworfene Welt. Es startet dann auch direkt sehr spannend. Zu Anfang hatte ich wirklich noch Probleme mit den vielen Figuren - trotz der Übersicht ganz zu Beginn -, doch nach ca. 50 Seiten hatte man dann ungefähr Ahnung, wer wer ist und vor allem wer zu wem gehört. Von da an wurde es dann natürlich nochmal etwas spaßiger. Die Story an sich ist nicht durchgehend actiongeladen, was aber auch nicht schlimm ist. Dafür hat man es mit überraschend vielen Denkansätzen in Richtung Ethik zu tun - was mir ausnehmend gut gefiel. Dennoch überwiegt der unterhaltende Teil, von Adrenalin-Kicks, Geheimnissen bis zu den ganzen Verstrebungen der vielen Charaktere. Die Figuren übrigens gefielen mir ausnehmend gut. Sie verdeutlichen sehr den Konflikt, der eigentlich immer eine Rolle spielt: Ob es nun nur schwarz und weiß, oder vielleicht doch Graustufen gibt. Nova und Adrian gefallen mir beide sehr, aber genauso die anderen Renegades und Anarchisten. Ihre verschiedenen Hintergründe und auch Gedanken, die sich abzeichnen, sind sehr spannend zu verfolgen. Ich denke, dass sich dies in den nächsten Bänden noch mehr intensivieren wird und sich vielleicht jeder hinterfragen muss, ob er überhaupt auf der richtigen Seite steht - oder es vielleicht gar keine richtige Seite gibt. Der Schreibstil liest sich äußerst flüssig. Abwechselnd zwischen Nova und Adrian erleben wir das jeweilige Versteckspiel - denn beide haben etwas zu verheimlichen. Allgemein fliegen die Seiten nur so dahin, sodass ich diesen kleinen Wälzer innerhalb weniger Tage durchlas. Noch als letzten Punkt muss ich das grandiose Ende erwähnen - sowohl Showdown als auch die letzten Sätze haben mich umgehauen, sodass ich den nächsten Band kaum abwarten kann! FAZIT Eine düstere, unterhaltsame und facettenreiche Geschichte. Ich habe in der Welt der Anarchisten und Renegades sehr gerne Zeit verbracht & kann nach diesem Ende den nächsten Band kaum erwarten! - Sehr, sehr gute 4,5 von 5 Feenfaltern - Vielen Dank an den Heyne fliegt Verlag für das Rezensionsexemplar! © Anna Salvatore's Bücherreich

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Ein Buch, das süchtig macht

Von: Elisabeth Wontorra aus Bechhofen

07.04.2019

„Renegades – Gefährlicher Freund“ von Marissa Meyer ist der erste Band einer Trilogie und macht definitiv süchtig. Am liebsten hätte ich direkt weiter gelesen, aber die weiteren Teile in Deutsch erscheinen erst im Juni 2019 und im Januar 2020, also heißt es noch etwas warten, was mir sehr schwer fällt. Ich liebe das Thema mit den Wunderkindern, die teilweise Superhelden sind und die Menschheit in jeglicher Art beschützen, oder die als Schurken gelten und gegen die so genannten Renegades ankämpfen. Es gibt noch weitere Wunderkinder, die weder das eine noch das andere sind. Und die Menschen sind relativ von diesen Wunderkindern abhängig und vergöttern sie entweder, sind ihnen neutral gegenüber gesinnt oder hassen sie. Dazu kommt eine aufkeimende junge Liebe zwischen einem Renegade und einer der Schurken, auch wenn nur letztere weiß, dass sie eine Schurkin ist. Diese Mischung, die ein wenig an X-Men erinnert, finde ich unglaublich gut umgesetzt und so interessant geschrieben, dass ich das Buch in einem Rutsch durchgelesen habe und es nicht eine Sekunde weglegen konnte. Auch wenn die Strukturen und die ganze Entwicklung der Welt ein wenig komplexer ist, wird alles immer wunderbar erklärt, dass der Leser jederzeit versteht, was vor sich gegangen ist und wieso sich die Dinge so entwickelt haben, was es angenehm und leicht macht, dem Verlauf zu folgen. Die Charaktere sind sehr unterschiedlich, vor allem wenn die Schurken und die Superhelden betrachtet werden. Und auch wenn man im ersten Moment davon ausgeht, dass die Schurken die bösen und hinterlistigen sind, wird schnell klar, dass diese auch ihre Beweggründe haben, die nicht unbedingt schlecht sind, was das Ganze noch spannender macht. Mir gefallen vor allem die zwei Hauptprotagonisten Nova und Adrian, die unterschiedlicher nicht sein könnten, auch wenn sie durchaus auch einige Gemeinsamkeiten haben, wie dass ihre Familien, beziehungsweise bei Adrian lediglich seine Mutter, ermordet wurden. Aber alleine, dass Adrian ein Renegade ist und Nova zu den Schurken, den so genannten Anarchisten, gehört, lässt zwei unterschiedliche Welten aufeinander prallen. Und doch kommen die beiden sich näher und Nova, die die Superhelden hasst, merkt schnell, dass nicht alle Renegades böse und schlecht sind, wie ihr immer vermittelt wurde. Ich finde die Charakterzüge der beiden sehr interessant gestaltet, denn auch wenn sie beide immer stark und selbstsicher tun, haben sie ihre Ängste und in bestimmten Situationen sind sie schüchtern und unsicher, wie es bei 17-Jährigen der Fall ist. Aber auch die Charaktere drum herum, wie Captain Chrom oder Die Bienenkönigin sind sehr interessant, weil jeder eine andere Kraft und unterschiedliche Persönlichkeiten besitzen. Das ganze Gerüst des ersten Bandes ist daher gut durchdacht und einfach spannend geschrieben, sodass ich nur fünf Sterne vergeben kann. Und ich kann es kaum erwarten, bis der zweite Teil in meinen Händen ist.

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Vor neun Jahren endete die Ära der Anarchie mit dem Sieg der Renegades über die Anarchisten. Seither sind die Renegades in Gatlon City hoch angesehen und viele Wunderkinder wollen Teil der Organisation sein. Nova dagegen ist bei den verbliebenen Anarchisten aufgewachsen und schmiedet mit diesen Pläne, um die Renegades zu stürzen und so ihre Freiheit wiederzuerlangen. "Gefährlicher Feind" ist der Auftakt von Marissa Meyers Renegades Trilogie, der aus den abwechselnden personalen Erzählperspektiven von Nova Artino und Adrian Everhart erzählt wird. Früher wurden die Wunderkinder gefürchtet, bis Ace Anarcho die Wunderkinder zusammenbrachte und sie sich gemeinsam auflehnten. Es folgte die Ära der Anarchie, in der Regierungssysteme zusammenbrachen und die Welt, wie man sie bis dahin kannte, in Trümmer gelegt wurde. Doch nach zwei Jahrzehnten endete auch die Ära der Anarchie, denn wieder schlossen sich Superhelden zusammen. Als Renegades besiegten sie die Anarchisten und bauten Gatlon City wieder auf. Noch heute sorgen sie für Recht und Ordnung in den Straßen der Stadt und rekrutieren noch immer Wunderkinder, deren Fähigkeiten außerordentlich vielfältig sind und die sie dazu nutzen, um Gutes zu tun. Doch wo es Gutes gibt, ist das Böse oft nicht fern und die restlichen Anarchisten suchen nach einem Weg, wie sie die Renegades auslöschen können. Ich lese wirklich gerne Geschichten in denen Superhelden und Schurken eine Rolle spielen und auch die Welt, in die Marissa Meyer uns entführt, hat mir sehr gut gefallen! Man merkt, dass diese Welt, nach dem Ende der Anarchie, noch relativ frisch ist und noch viel Arbeit vor den Menschen liegt, die diese Welt bevölkern, was ich sehr spannend fand! Auch die Fähigkeiten der Wunderkinder fand ich allesamt sehr interessant! Manche Wunderkinder werden mit ihren Fähigkeiten geboren, mache bekommen diese erst später. Es gibt Wunderkinder, die die Elemente beherrschen können, aber auch solche, die sich in Tiere verwandeln, oder diese kontrollieren können. Marissa Meyer lässt ihrer Kreativität freien Lauf und so haben wir einige spannende Kräfte kennenlernen dürfen! Mit Nova und Adrian lernen wir dann zwei Charaktere kennen, die auf völlig unterschiedlichen Seiten stehen. Die siebzehn Jahre alte Nova hat ihre Familie vor Jahren auf schreckliche Weise verloren und gibt den Renegades die Schuld für ihren Tod. Sie wurde von den Anarchisten groß gezogen und steht vollkommen hinter deren Ansichten. Sie hat die Fähigkeit Menschen mit einer Berührung in einen tiefen Schlaf zu schicken und benötigt selbst keinen Schlaf. Nova ist eine spannende Protagonistin, die mir sehr gut gefallen hat! Sie ist nicht perfekt, das Leben unter Schurken hat sie geprägt und zu einer starken und mutigen jungen Frau gemacht, die für ihre Ansichten kämpft. Adrian dagegen ist der Sohn von zwei Gründern der Renegades und leitet als Sketch sein eigenes Team. Adrian hat die Fähigkeit seine Zeichnungen lebendig werden zu lassen, was wirklich sehr hilfreich ist, wenn man in einen Kampf kommt und nur mit einem Stift bewaffnet alles herbeizeichnen kann, was man eben so benötigt. Er ist der typische gute Kerl, der immer das Wohl seiner Mitmenschen im Sinn hat, aber er hat auch Humor. Er hat mir ebenfalls sehr gut gefallen, vielleicht auch, weil er ein wenig vom vorgeschriebenen Weg abweicht und das tut, was er für richtig hält. Die Liebesgeschichte hat sich nicht in den Fokus gedrängt, was ich echt gelungen fand! Es wird absolut nichts überstürzt, denn Nova und Adrian lernen sich erst kennen, auch wenn sie sich von Anfang an mögen. Ich bin gespannt, wie sich die Liebesgeschichte im zweiten Band weiterentwickeln wird! Marissa Meyer hat einen tollen Schreibstil, der dafür sorgt, dass sich die Geschichte sehr gut lesen ließ! Die Handlung hat mir auch richtig gut gefallen, es gab zwar kleine Längen, aber langweilig wurde es eigentlich nie! Um die Renegades zu vernichten, soll Nova sich bei ihnen einschleichen und sie von innen heraus zerstören, doch die Angst aufzufliegen ist immer da. Und auch Adrian hat seine Geheimnisse, die besser nicht ans Licht kommen sollen. Eine spannende Ausgangslage! Ich hatte nach dem Lesen jedoch ein wenig das Gefühl, dass noch gar nicht so viel wichtiges passiert ist. Es wurden viele interessante Fragen aufgeworfen und leider nur wenige beantwortet, was mich etwas unzufrieden zurücklässt. Klar, es wird noch zwei Folgebände geben, aber ich persönlich mag es lieber, wenn schon im ersten Band ein paar Sachen aufgeklärt werden. Wie gesagt, langweilig wurde es trotzdem nie und ich mochte die Entwicklung der Handlung echt gerne! Und dank dem Cliffhanger am Ende bin ich umso gespannter auf den zweiten Band! Denn auf der letzten Seite gab es eine Überraschung, mit der ich so nie gerechnet hätte und ich kann es kaum abwarten, zu erfahren, wie es weitergehen wird und natürlich hoffe ich, dass man im zweiten Band ein paar Antworten bekommt! Fazit: "Renegades - Gefährlicher Freund" ist ein gelungener Auftakt von Marissa Meyers Trilogie! Mir haben die Welt und die Charaktere richtig gut gefallen und auch die Handlung konnte mich mitreißen! Ich fand es aber schade, dass so viele Fragen unbeantwortet geblieben sind, und hatte auch den Eindruck, dass noch gar nicht so viel Wichtiges geschehen ist. Nach einem überraschenden Ende freue ich mich aber umso mehr auf den zweiten Band und vergebe gute vier Kleeblätter!

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Handlung: Sie sind eine Vereinigung speziell begabter Menschen. Nach einem Jahrzehnt der Gewalt und Anarchie haben sie in Gatlon City für Recht und Ordnung gesorgt: die Renegades. Seither gelten sie als Helden, zu denen alle auf sehen. Alle außer den Anarchisten, die von den Renegades vertrieben wurden und die nun im Untergrund der Stadt auf Rache sinnen. Die 17-jährige Nova ist eine von ihnen. Sie hat ihre Familie auf schreckliche Weise verloren und allen Grund, die Renegades zu hassen. Aufgrund ihrer besonderen und geheimen Gabe soll sie sich bei den Renegades einschleichen – um sie dann von innen heraus zu zerstören. Alles verläuft nach Plan, bis sie sich ausgerechnet in den jungen Kommandanten Adrian verliebt – und er sich in sie. Eine Liebe, die nicht sein darf in Zeiten, wo sich Renegades und Anarchisten zum großen Kampf rüsten … Protagonist: Zwei Protagonisten treffen aufeinander: Nova: Nachtmahr, Anarchistin. Sie wurde als Kind von den gerechten Renegades schwer enttäuscht und schwört sich , sie und ihr System zu zerschlagen. Sie will sich bei den Renegades einschleusen, um das System zu stürzen und sich zu rächen, jedoch machen ihre Gefühle diese Aufgaben zu einem schweren Unterfangen. Den Adrian hat einige Geheimnisse, von denen sie noch nichts weiß. Adrian: Er ist ein Teil der Renegades und glaubt an deren System. Jedoch ist er ein Mensch, der sehr viel reflektiert und auch Dinge in Frage stellt. Das erste Aufeinandertreffen mit Nova lässt ihn nicht mehr los. Umso überraschter ist er, als er sie wieder trifft, wo er sie am wenigsten erwartet hätte, nämlich in seinem Team bei den Renegades Schreibstil: Der Schreibstil der Autorin ist nicht schlecht. Jedoch viel er mir anfangs schwer, in das Buch hinein zu kommen. Ich glaube, das lag daran, dass ich auf das Superhelden-Thema nicht so vorbereitet war und das der Anfangs des Buches mit der Erklärung der Welt und der Umstände etwas langatmig war. Manchmal war es etwas schwer, durch die ganzen verrückten Namen der Anarchisten, die Personen mit ihren Fähigkeiten zu zuordnen, doch je mehr man liest und in die Geschichte hinein gefunden hat wird es besser. Buchcover: Ich find das Buchcover klasse. Es macht so Lust auf mehr und zeigt auch die verhüllten Protagonisten. Meinung: Wirklich eine tolle Geschichte. Ich muss leider zugeben, dass ich mit dem Superhelden-Thema nicht so viel anfangen kann, jedoch ist es wirklich ein gelungener erster Band. Leider kommt meiner Meinung nach die Liebesgeschichte ein wenig zu kurz, denn eigentlich geht es ja genau darum. Liebe die nicht sein darf. Trotzdem ist das Buch sehr kreativ und bestimmt gerade für Fans von Superhelden ein Muss.

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„Eine Zeit lang hatte sie es fast genossen, bei ihm zu sein. Und nicht nur das... sie hatte es genossen, ein Renegade zu sein.“ (aus Renegades - Gefährlicher Freund von Marissa Meyer) Wunderkinder sind mittlerweile die Lösung für alles. In Gatlon City sorgen sie für Recht und Ordnung, eine Organisation von mächtigen Superhelden: Die Renegades. Doch nicht alle Leute liegen diesen Menschen mit Begabung zu Füßen, wie zum Beispiel die Anarchisten. Sie verfolgen das Ziel, die Renegades zu stürzen und streben nach Unabhängigkeit für alle Wunderkinder. Besonders Nova hat einen Grund, die Renegades zu hassen, denn sie musste tatenlos mit ansehen, wie ihre Familie ausgelöscht wurde, ohne dass jemand ihnen zur Hilfe geeilt ist. Die Widerständler wollen Nova bei den Renegades einschleusen und die Organisation im Kern zerstören, doch mit der Zeit findet Nova Gefallen an ihrem Teamleiter Adrian, einem waschechten Renegade. Doch kann das jemals funktionieren, ein Anarchist und ein Renegade? Und was wird passieren, wenn Adrian die Wahrheit über Nova erfährt? Von Marissa Meyer hatte ich durchaus zuvor schon gehört, bisher allerdings nichts gelesen. Weil ich das Thema Superhelden extrem spannend finde, habe ich mich dazu entschlossen, dem Ganzen mal eine Chance zu geben, auch wenn ein Buch mit 600+ Seiten im ersten Moment immer sehr einschüchternd wirkt. Aus diesem Grund habe ich es (unverdient) leider sehr lange vor mir hergeschoben und kann entsprechend erst jetzt die Rezension verfassen. Erzählt wird aus verschiedenen Sichten, mal auf Nova, mal auf Adrian. Und obwohl es nicht meine geliebte Ich-Perspektive war, hat mich die Geschichte gefesselt und ich habe zu jedem Zeitpunkt mit den Protagonisten mitgefiebert. Die Erzählweise hat einfach perfekt gepasst und war sehr gut umgesetzt, ich hätte mir keine andere gewünscht. Was mir ebenfalls gut gefallen hat, war der Einfallsreichtum der Autorin, was die Fähigkeiten der Wunderkinder betrifft. Ich hätte nie die Fantasie für so viele verschiedene Besonderheiten gehabt, besonders die Fähigkeit von Adrian hat mich extrem fasziniert. Im Grunde genommen ist er der vielseitigste von allen, ein faszinierender Charakter. Novas Begabung mag auf den ersten Blick langweilig erscheinen, aber sie verlässt sich nicht nur darauf, sondern auch auf ihre technisch-handwerklichen Fähigkeiten und ihr Kampfgeschick, das macht sie doppelt gefährlich, da man sie leicht unterschätzt. Ihr Motiv, die Regenades zu vernichten liegt klar auf der Hand, aber auch die Bemühungen der Renegades, die Anarchisten niederzuringen konnte ich bis zu einem gewissen Punkt nachvollziehen. Beide Seiten haben sowohl Recht als auch Unrecht und es hat mich ein bisschen aufgeregt, dass jeder so viele Geheimnisse vor dem anderen hat, besonders Adrian und Nova. Am Ende des Buches hat die Autorin noch mal eine Bombe platzen lassen, die ich zwar schon hier und da mal vermutet hatte, mich aber dennoch überrascht hat. Den Schauplatz Gatlon City fand ich raffiniert konstruiert. Es ist diese Mischung aus neuer Technologie und Zerstörung durch die Machtergreifung der Anarchisten, die zurückgeblieben ist und bisher nie beseitigt wurde, die mich fasziniert hat. Die perfekte dystopische Stadt, mit Licht- und Schattenseiten für die „Guten“ und die „Bösen“, wobei es hier Ansichtssache ist, wen man in welche Kategorie steckt. Mein Fazit: Es sind viele Fragen offen, von denen ich hoffe, dass sie im zweiten Band zumindest teilweise geklärt werden, auch wenn ich befürchte, dass eher noch mehr dazukommen werden. Grandioses Setting, vielseitige Charaktere und eine spannende Story, die noch viel Stoff für die nächsten Teile zu bieten hat – klare Leseempfehlung!

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Gut

Von: Mir aus Nussbaumen

27.02.2019

Das Buch ist am Anfang nicht wirklich packend allerdings wird das ab Seite 50 viel besser. Das Ende finde ich auch sehr gut.

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Autorin: Marissa Meyer Verlag: Heyne Seitananzahl: 640 Preis: 15,99 Euro/ 20,00 Euro Erschienen am 10.09.2018 Inhalt „Sie sind eine Vereinigung speziell begabter Menschen. Nach einem Jahrzehnt der Gewalt und Anarchie haben sie in Gatlon City für Recht und Ordnung gesorgt: die Renegades. Seither gelten sie als Helden, zu denen alle aufsehen. Alle außer den Anarchisten, die von den Renegades vertrieben wurden und die nun im Untergrund der Stadt auf Rache sinnen. Die 17-jährige Nova ist eine von ihnen. Sie hat ihre Familie auf schreckliche Weise verloren und allen Grund, die Renegades zu hassen. Aufgrund ihrer besonderen und geheimen Gabe soll sie sich bei den Renegades einschleichen – um sie dann von innen heraus zu zerstören. Alles verläuft nach Plan, bis sie sich ausgerechnet in den jungen Kommandanten Adrian verliebt – und er sich in sie. Eine Liebe, die nicht sein darf in Zeiten, wo sich Renegades und Anarchisten zum großen Kampf rüsten …“ Meine Meinung Überraschenderweise fand ich das Buch ziemlich gut. Normalerweise bin ich nicht wirklich überzeugt von Dystopien und mag diese auch nicht wirklich und ich muss zugeben, dass ich nicht wirklich mit einer Erwartung an das Buch gegangen bin. Umso größer war dann die Überraschung, als es mir wirklich gefallen hat. Die Autorin haucht den Charakteren mit ihrem Schreibstil einen wundervollen Lebenshauch ein, sodass mir die Charaktere sofort sympathisch erschienen sind. Des Weiteren ist es der Autorin gut gelungen die Entwicklung der Charaktere darzustellen und ihre jeweiligen Vergangenheiten gut in die Geschichte einfließen zu lassen. Man könnte erwarten, dass es ein typisches Thema ist: Mädchen verliebt sich in Jungen, den sie nicht lieben darf und außerdem hat sie ein riesiges Geheimnis, welches keiner wissen darf. Aber Marissa Meyer hat so viel mehr aus dieser einfachen Thematik gemacht. Gelungen ist ihr dies mit der neu erschaffenen Welt und den Superhelden. Die Superhelden Thematik war ein weiterer Grund, weshalb ich dem Buch gegenüber etwas abgeneigt angetreten bin, ich hatte nicht erwartet, dass es mir so sehr gefallen würde, das hat es aber. Die Superkräfte sind wirklich interessant und gut ausgearbeitet, ohne dass zu dick aufgetragen wird und alles wieder lächerlich wirkt. Nicht nur das ist ein Grund, wieso das Buch mir so sehr gefallen hat, sondern auch die ganzen Geheimnisse und Mysterien. Geheime Forschungsprojekte und ungeklärte Morde haben mir noch mehr Freude am Lesen gebracht. Bombastisch aber fand ich das Ende, es war einfach unglaublich, total unerwartet und überraschend. Diese Wendung hätte ich mir beim Lesen nicht einmal ausmalen können, weshalb das einfach ein riesen Wow-Faktor und Cliffhanger für mich ist. Ich kann es kaum erwarten, den nächsten Teil zu lesen. Fazit Das Buch wird von spannenden Kämpfen zwischen Gut und Böse, einer romantischen und verbotenen Liebe und Geheimnissen geprägt. Der Schreibstil der Autorin hat mir sehr gut gefallen und ihre neu erschaffene Welt hat mich ebenfalls beeindruckt. Das Highlight war für mich das Ende des Buches, einfach weil es so unerwartet war. Alles in allem möchte ich dem Buch aber nur 4 von 5 Sternen geben, weil ich daran glaube, dass noch viel Luft nach oben ist und uns die Autorin im zweiten Teil einfach noch mehr umhauen muss.

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„Renegades: Gefährlicher Freund“ von Marissa Meyer ist der Auftakt zu ihren Fantasyreihe und im Heyne Verlag erscheint. Die Leser sind begeistert, doch was dieses Buch wirklich hat, könnt ihr hier erfahren: Handlung Sie sind eine Vereinigung speziell begabter Menschen. Nach einem Jahrzehnt der Gewalt und Anarchie haben sie in Gatlon City für Recht und Ordnung gesorgt: die Renegades. Seither gelten sie als Helden, zu denen alle aufsehen. Alle außer den Anarchisten, die von den Renegades vertrieben wurden und die nun im Untergrund der Stadt auf Rache sinnen. Die 17-jährige Nova ist eine von ihnen. Sie hat ihre Familie auf schreckliche Weise verloren und allen Grund, die Renegades zu hassen. Aufgrund ihrer besonderen und geheimen Gabe soll sie sich bei den Renegades einschleichen – um sie dann von innen heraus zu zerstören. Alles verläuft nach Plan, bis sie sich ausgerechnet in den jungen Kommandanten Adrian verliebt – und er sich in sie. Eine Liebe, die nicht sein darf in Zeiten, wo sich Renegades und Anarchisten zum großen Kampf rüsten … Schreibstil / Protagonist Die Geschichte wird aus zwei Sichten erzählt. Die von Nova, welche auf der Seite der Anarchisten steht und aus der Sicht von Adrian, der Teil der Renegades ist. Das macht die ganze Geschichte sehr spannend, denn immer wieder muss man sich neu überlegen, wer hier eigentlich der Bösewicht ist. Beide Seiten haben gute Gründe für ihr verhalten. Der Schreibstil selbst wechselte sich in meinen Augen immer wieder ab zwischen super spannend und langatmigen Szenen, doch die erschaffene Welt von Marissa Meyer ist einfach faszinierend und genial. Bildlicher Wortgebrauch und guter Lesefluss sind in diesem Buch zuhause. Buchcover Das Buchcover hat mich wirklich beeindruckt. Es ist super ansprechend, toll gestaltet und macht einfach neugierig. Das Coverdesign ist gut gelungen und auch die Farbgebung ist sehr gut ausgewählt worden. Im Buchhandel fällt „Renegades: Gefährlicher Freund“ direkt ins Auge. Persönliche Meinung Ich persönlich bin wirklich sehr überrascht gewesen. Man bekommt eine spannende Geschichte geboten und dann schafft es die Autorin noch, dass die Romanze nicht das Ruder in die Hand nimmt. Ein sehr wichtiger Punkt, denn ich möchte die Geschichte erleben mit all ihren Fassetten. Genau das ist hier gelungen. Die Romanze zwischen Nova und Adrian ist zwar da, aber sie nimmt das Buch nicht ein. Durch den Sichtwechsel und spannende Szenen ist dieser Auftakt zur Renegades-Reihe wirklich fantastisch gelungen. Man muss sich zwar am Anfang ein wenig durch die Kapitel zwängen, da es hin und wieder doch zäh ist, jedoch wird man dann mit einer tollen Geschichte belohnt. Das Ende war einfach nur krass. Mir hat das Buch viel Freude gebracht und nun kann ich es kaum erwarten, dass der zweite Teil erscheint. Fazit Spannender Auftakt zur Renegades-Reihe. Für Fanatsy-Liebhaber eine absolute Empfehlung.

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