Leserstimmen zu
Arthur und die Farben des Lebens

Jean-Gabriel Causse

(15)
(7)
(1)
(0)
(0)
€ 20,00 [D] inkl. MwSt. | € 20,60 [A] | CHF 28,90* (* empf. VK-Preis)

Ode an die Farben

Von: Buecherseele79 aus Hochhrein

25.06.2019

Arthur hatte alles – Geld, einen wichtigen Job, er konnte leben und leben lassen, er war angesehen und ganz weit oben. Jetzt trinkt er lieber den ganzen Tag, geht keinem Beruf nach und soll sich bei einer Fabrik für Buntstifte bewerben damit ihm das Arbeitslosengeld nicht gestrichen wird... doch die Firma steht vor dem Konkurs und bei der letzten Packung Stifte mischt Arthur alle Farben kräftiger zusammen... Dann wird die Welt von heute auf morgen grau und trist, die Menschen sehen keine Farben mehr und verkümmern...nur die erblindetet Moderatorin und Neurowissenschaftlerin Charlotte lebt weiterhin in einer Welt der Farben... und Arthur und Charlotte können zusammen mit der Tochter von Charlotte – Louise - die Welt wieder bunt machen.... doch es scheint Leute zu geben die dies nicht geschehen lassen wollen.... Alleine das Cover macht schon neugierig auf diese Geschichte, man ist jeden Tag von vielen Farben umgeben und doch sieht man es als selbstverständlich an. Die Gestaltung des Buches passt perfekt zu dieser Geschichte die mich restlos begeistern konnte. Der Schreibstil konnte mich sofort einnehmen, er ist interessant, voller bunter Aspekte über die Farben, die Farbwahrnehmung und hier und da fehlt es auch nicht an einem Spritzer Humor sowie etwas Spannung. Arthur ist ein ziemlicher Pechvogel der alles verloren hat und mit seiner Trinkerei sehr zufrieden ist. Ihn fand ich von Beginn an, trotz seiner Ansichten, sympathisch und er kann einem eher leid tun als dass man ihn nicht leiden mag. Seine Arbeit in der Fabrik, vor allem die Herstellung von Buntstiften, die vielen Farben, die Gerüche und Wahrnehmungen haben mir sehr gut gefallen. Auch Charlotte und ihre Tochter sind sehr interessant und liebevoll dargestellt, gerade weil Charlotte noch nie das Augenlicht hatte fand ich ihre Erzählungen und Erklärungen wie sie Farben wahrnimmt sehr spannend und man merkt dass der Autor hier sehr begeistert recherchiert hat. Überhaupt war Charlotte für mich der interessanteste Charakter da sie zwar blind ist aber sich deswegen nicht versteckt sondern ihre anderen 4 Sinne dafür hervorragend arbeiten und der Autor das sehr lebhaft und verständlich erklären konnte. Allgemein geht es in diesem Buch um alle Farben dieser Welt, alle Farben die wir wahrnehmen, wie wir sie wahrnehmen, was welche Farbe für Auswirkungen auf das Gehirn und die Gesellschaft hat, es ist ein Buch der Farbenlehre, eine Ode an die Farben. Und die Kritik finde ich sehr gut und informativ verpackt denn in den letzten Jahren sind Schwarz- Weißtöne schick geworden, grau wird immer moderner, das Bunte geht verloren, die Leute kleiden und dekorieren in einem „Einheitsbrei“ und da hat der Autor meine vollste Zustimmung. Denn diese Schwarz- Weiß geht mir persönlich auch ordentlich gegen den Strich, bunt ist beautiful, dahin müssen wir wieder zurück. Was leistet das Auge, wo wird welcher Gehirnteil stimuliert wen wir eine gewisse Farbe sehen? Welche Farbe hat welche Auswirkungen auf uns, auf unser Hirn, auf unser Handeln, auf unser Denken? Wie würden wir leben wenn es von heute auf morgen keine Farben mehr geben würde? Wäre es möglich uns die Farben alleine sinnbildlich noch vorstellen zu können? Ein Grau, verschiedene Schwarz und Weißschattierungen, genau das was die Mode heute vorgibt, dies wäre unsere Welt, aber könnten wir mit dieser „Mode“ überhaupt, auf Dauer, leben? Diese und noch einige Fragen, Theorien und wissenschaftliche Erklärungen nimmt der Autor in seinem Buch „Arthur und die Farben des Lebens“ auf und setzt sie zu einer sehr schönen, bunten, spannenden und auch liebevolle Geschichte zusammen, eben eine Ode an die Farben. Ich bin absolut begeistert und kann dieses Buch nur empfehlen! Ich bedanke mich beim Randomhouse Verlag, dem C. Bertelsmann Verlag sowie dem Bloggerportal für das Rezensionsexemplar.

Lesen Sie weiter

Arthur hatte alles – Geld, einen wichtigen Job, er konnte leben und leben lassen, er war angesehen und ganz weit oben. Jetzt trinkt er lieber den ganzen Tag, geht keinem Beruf nach und soll sich bei einer Fabrik für Buntstifte bewerben damit ihm das Arbeitslosengeld nicht gestrichen wird... doch die Firma steht vor dem Konkurs und bei der letzten Packung Stifte mischt Arthur alle Farben kräftiger zusammen... Dann wird die Welt von heute auf morgen grau und trist, die Menschen sehen keine Farben mehr und verkümmern...nur die erblindetet Moderatorin und Neurowissenschaftlerin Charlotte lebt weiterhin in einer Welt der Farben... und Arthur und Charlotte können zusammen mit der Tochter von Charlotte – Louise - die Welt wieder bunt machen.... doch es scheint Leute zu geben die dies nicht geschehen lassen wollen.... Alleine das Cover macht schon neugierig auf diese Geschichte, man ist jeden Tag von vielen Farben umgeben und doch sieht man es als selbstverständlich an. Die Gestaltung des Buches passt perfekt zu dieser Geschichte die mich restlos begeistern konnte. Der Schreibstil konnte mich sofort einnehmen, er ist interessant, voller bunter Aspekte über die Farben, die Farbwahrnehmung und hier und da fehlt es auch nicht an einem Spritzer Humor sowie etwas Spannung. Arthur ist ein ziemlicher Pechvogel der alles verloren hat und mit seiner Trinkerei sehr zufrieden ist. Ihn fand ich von Beginn an, trotz seiner Ansichten, sympathisch und er kann einem eher leid tun als dass man ihn nicht leiden mag. Seine Arbeit in der Fabrik, vor allem die Herstellung von Buntstiften, die vielen Farben, die Gerüche und Wahrnehmungen haben mir sehr gut gefallen. Auch Charlotte und ihre Tochter sind sehr interessant und liebevoll dargestellt, gerade weil Charlotte noch nie das Augenlicht hatte fand ich ihre Erzählungen und Erklärungen wie sie Farben wahrnimmt sehr spannend und man merkt dass der Autor hier sehr begeistert recherchiert hat. Überhaupt war Charlotte für mich der interessanteste Charakter da sie zwar blind ist aber sich deswegen nicht versteckt sondern ihre anderen 4 Sinne dafür hervorragend arbeiten und der Autor das sehr lebhaft und verständlich erklären konnte. Allgemein geht es in diesem Buch um alle Farben dieser Welt, alle Farben die wir wahrnehmen, wie wir sie wahrnehmen, was welche Farbe für Auswirkungen auf das Gehirn und die Gesellschaft hat, es ist ein Buch der Farbenlehre, eine Ode an die Farben. Und die Kritik finde ich sehr gut und informativ verpackt denn in den letzten Jahren sind Schwarz- Weißtöne schick geworden, grau wird immer moderner, das Bunte geht verloren, die Leute kleiden und dekorieren in einem „Einheitsbrei“ und da hat der Autor meine vollste Zustimmung. Denn diese Schwarz- Weiß geht mir persönlich auch ordentlich gegen den Strich, bunt ist beautiful, dahin müssen wir wieder zurück. Was leistet das Auge, wo wird welcher Gehirnteil stimuliert wen wir eine gewisse Farbe sehen? Welche Farbe hat welche Auswirkungen auf uns, auf unser Hirn, auf unser Handeln, auf unser Denken? Wie würden wir leben wenn es von heute auf morgen keine Farben mehr geben würde? Wäre es möglich uns die Farben alleine sinnbildlich noch vorstellen zu können? Ein Grau, verschiedene Schwarz und Weißschattierungen, genau das was die Mode heute vorgibt, dies wäre unsere Welt, aber könnten wir mit dieser „Mode“ überhaupt, auf Dauer, leben? Diese und noch einige Fragen, Theorien und wissenschaftliche Erklärungen nimmt der Autor in seinem Buch „Arthur und die Farben des Lebens“ auf und setzt sie zu einer sehr schönen, bunten, spannenden und auch liebevolle Geschichte zusammen, eben eine Ode an die Farben. Ich bin absolut begeistert und kann dieses Buch nur empfehlen!

Lesen Sie weiter

Allgemeines Titel: Arthur und die Farben des Lebens Autor: Jean-Gabriel Causse Genre: Roman ISBN: 978-3-570-10346-3 Verlag: C. Bertelsmann Seitenzahl: 285 Seiten Preis: 20,00 € (Hardcover) Dieses Buch ist ein Einzelband und wurde mir als Rezensionsexemplar vom Bloggerportal zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür! Inhalt Als von einem Tag auf den anderen die Farben von der Erde verschwinden, werden die Menschen trübsinnig und die Welt verwandelt sich in ein Chaos in Schwarz-Weiß. Arthur, eine gestrandete Existenz mit rauem Charme, der in einer Buntstiftfabrik arbeitet und seine Nachbarin Charlotte, eine blinde Wissenschaftlerin, machen sich daran, die Farben wiederzufinden. Sie werden unterstützt von einem New Yorker Taxifahrer und den Bewohnern eines unkonventionellen Altenheims. Ihnen auf den Fersen ist eine Horde von Nichtsnutzen im Auftrag der chinesischen Mafia ... Meine Meinung Arthur steckt in seinem Leben in einer schwierigen Phase fest, als plötzlich auf der ganzen Welt die Farben verschwinden und alles in schwarz, weiß und grau getaucht ist. Ich fühlte mich schon beim Lesen in dieses recht bedrückende Szenario versetzt und konnte die Verzweiflung der Menschen nachvollziehen. Ich glaube ich wäre über den Verlust aller Farben sehr schockiert und weiß gar nicht wie ich reagieren würde. Auch in Arthurs Leben ändert sich mit dem Verlust der Farben so einiges. Er bringt endlich den Mut auf seine Nachbarin Charlotte anzusprechen und begibt sich mit ihr und ihrer Tochter auf die Suche nach den Farben. Bei dieser Reise finde ich es so wunderschön, dass die Bedeutung und Wichtigkeit jeder einzelnen Farbe für uns Menschen deutlich wird. Jede Farbe hat eine spezielle Wirkung auf unser Gemüt und beeinflusst sowohl unser Handeln, als auch unsere Gefühle. Am Wichtigsten finde ich jedoch, dass der Autor in diesem Buch zeigt wie sehr Farben unser Leben bereichern und unser Wesen sowohl positiv als auch negativ verändern können. Dieses Buch inspiriert dazu, die Farben wieder deutlicher wahrzunehmen und uns ihrer Bedeutsamkeit und Besonderheit wieder bewusster zu werden. Auf ganz spezielle Weise zeigt Jean-Gabriel Causse wie wir Farben erleben und bringt dem Leser auf sehr unaufdringliche Art nahe, dass die Welt unendlich viel Besonderes bereit hält, dass man einfach nur genießen muss. Gleichzeitig zeigt er auf, dass es vor allem die kleinen Dinge sind, die am meisten erfreuen. Alles in allem ist diese Reise rund um Arthur absolut fröhlich und positiv. Sie lädt zum Lesen, lachen und glücklich sein ein und lässt einen mit all diesen schönen Gefühlen zurück. Mich hat dieses Buch dazu gebracht, über die Schönheit der Farben nach zu denken und den wundervollen Dingen die uns umgeben mehr Beachtung zu schenken. Fazit „Arthur und die Farben des Lebens“ ist ein ganz besonderes Buch, mit einer sehr berührenden Geschichte, deren Botschaft mich einfach glücklich gemacht hat. Bewertung 5/5 Sterne und eine Leseempfehlung. Bitte lest alle dieses schöne Buch!

Lesen Sie weiter

Man malt sich im Leben so manche Horrorszenarien aus, doch selten eines wie in diesem Roman. Der Autor und Farbdesigner Jean-Gabriel Causse konfrontiert uns darin mit einer Welt ohne Farben! Die Protagonisten Arthur Astorg und Charlotte da Fonseca müssen mit ansehen, wie eine Farbe nach der anderen verschwindet und eine Tristesse in schwarz, weiß und grau hinterlässt. Das heißt, auf Charlotte trifft dies nicht ganz zu, denn sie ist blind. Die Radiomoderatorin und Expertin auf dem Gebiet der Farbwahrnehmung ist jedoch genauso besorgt wie alle anderen und sucht nach einer wissenschaftlichen Erklärung für das Phänomen. Arthur wohnt gegenüber von Charlotte und ist ihr heimlicher Verehrer. Bis vor kurzem arbeitete er noch in der Buntstiftfabrik Gaston Cluzel, die jedoch wegen Konkurs schließen musste. Ein pinker Buntstift, den er eines Tages Charlottes kleiner Tochter Louise schenkt, bringt ihn nicht nur seiner Auserwählten näher, sondern scheint auch der Schüssel dazu zu sein, die Farben wieder in die Welt zurückzuholen. Während der Lektüre wurde mir erst richtig bewusst, welche immense Bedeutung Farben in verschiedensten Lebensbereichen haben. Sie stellen den Verkehr sicher, regen unseren Appetit an, kurbeln den Konsum an und tragen wesentlich zur Lebensfreude bei. Ein Ex-Mitarbeiter einer Buntstiftfabrik, eine blinde Farbexpertin, ein indischer Taxifahrer und Synästhetiker – Jean-Gabriel Causse hat ein witziges Ensemble für seine schöne Romanidee erschaffen. Als jedoch die chinesische Mafia ins Spiel kommt und sich die Ereignisse überstürzen, wirkt die Handlung und Auflösung etwas zu bemüht und konstruiert. So habe ich mich lieber vom typisch französischen Charme, dem humorvollen Schreibstil und den interessanten Anekdoten über die Symbolik der Farbe unterhalten lassen.

Lesen Sie weiter

Ein wirklich toller nachdenklicher Roman, in dem die Farben aus unserer Welt verschwinden. Arthur und ein kleines Mädchen müssen sehen, dass sie irgendwie die Farben wieder zurück bringen, werden sogar bedroht und würden aber alles dafür tun, die Farben wiederzusehen! Als Leser stellt man fest, wie schlimm und beeinflussend es wäre, wenn die Farben tatsächlich verschwinden würden. Ein Roman für einfach alle Leser.

Lesen Sie weiter

Ich weiß gar nicht womit ich bei dieser Rezension anfangen soll. Irgendwie war alles an diesem Roman wundervoll und dieser deswegen für mich eines der besten Bücher, die ich je gelesen habe. Alleine schon durch den frischen, humorvollen und knappen Schreibstil hat die Lektüre Spaß gemacht, der Inhalt regt jedoch zum Nachdenken an. Diese Mischung ist so wahnsinnig interessant, dass man den Roman kaum aus der Hand legen möchte. Ein weiterer großer Pluspunkt sind die Figuren. Sie sind völlig klischeefrei, eine ist interessanter als die andere. Wir haben hier eine blinde Farbenchemikerin, ein unvergleichlich charmanter Bunstiftfabrikant mit seiner aufgeweckten Tochter, oder Charlottes Vater, ein Rentner in einem ganz besonderen Altersheim. Auch die Grundidee dieser Geschichte ist außergewöhnlich und alleine deswegen ein Highlight. Der Roman ist so ganz anders als viele aktuelle Romane, und doch fühlte ich mich durch die Geschichte manchmal an unsere Gesellschaft erinnert. Die ist auch manchmal so grau, dass man liebsten mal LSD ausprobieren möchte, um wieder Farben zu sehen. Ich war beim lesen oft hin- und her gerissen zwischen der wundervollen, fantastischen Geschichte und der doch so wichtigen Botschaft. Fazit: Ein Roman, bei dem der Autor alles richtig gemacht hat. Unbedingt lesen!

Lesen Sie weiter

Jean Gabriel-Causse hat mit "Arthur und die Farben des Lebens" ein wundervolles Buch erschaffen, was durch seine Thematik und Art direkt französisch wirkt. Ich finde Arthur und seine Art irgendwo genauso liebevoll und vor allen Dingen eindrücklich und mit einem Wiedererkennungswert verbunden, wie Francois Lelands "Hector". Schon das Cover macht einen neugierig und es sieht wirklich gelungen aus, wie einzelne Farbpunkte, aus diesem schwarz-weiß herausstechen - die paar Flecken pink, gelb, blau und grün strahlen regelrecht. Der Schreibstil lässt sich fast immer gut lesen, er ist detailliert und beschreibt die Welt, wie sie ohne Farben ist sehr plastisch. Alles wirkt dunkel und depressiv, erdrückend und deshalb, wartet man gespannt darauf, wie Arthur und seine blinde Nachbarin Charlotte es schaffen, der Welt die Farben wiederzugeben. Trotz der Spürbaren Dunkelheit hat das Buch viele märchenhafte Momente. Ohne Frage ist es eine besondere Geschichte die hier erzählt wird, sehr eigen, mit besonderen Charakteren und einer besonderen Gesamthandlung. Wer ein besonders Buch sucht, dass einem lange in Gedächtnis bleibt und eine wundervolle und zauberhafte Geschichte erzählt, sollte sich Causses "Arthur und die Farben des Lebens" einmal näher anschauen!

Lesen Sie weiter

Ein Roman, der das Herz für die Farben öffnet, luftig, sommerlich, wundervoll magisch! Eine Bunststiftfabrik muss schließen. Die Welt ist von einer Minute zur anderen grau geworden. Können Arthur, Louise und Charlotte, der Menschheit die Farben zurückbringen? Hier geht es zur Rezension: https://literaturblog-sabine-ibing.blogspot.com/p/arthur-und-die-farben-des-lebens-von.html

Lesen Sie weiter