Leserstimmen zu
Der Fund

Bernhard Aichner

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Der Fund

Von: Hannelore Schmidt

15.06.2020

Spannend bis zum Schluss, man legt das Buch nicht mehr aus der Hand. Ideal für Krimifans.

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Unterhaltsam

Von: buchleserin

14.06.2020

Hier geht es um den Tod einer Supermarktverkäuferin, die Drogen in einer Bananenkiste gefunden hat. Wer hat sie umgebracht? Was ist geschehen? Mir gefällt der ungewöhnliche Schreibstil von Bernhard Aichner. Einige mögen ihn, andere nicht. Mir gefällt es irgendwie. Von der Totenfrau-Trilogie bin ich richtig begeistert. Auch „Der Fund“ ist wieder typisch Bernhard Aichner. Der Tod einer 53-jährigen Verkäuferin lässt einem Polizisten keine Ruhe und er lässt nicht locker, obwohl der Fall abgeschlossen wurde. Was ist geschehen? Wer hat Rita getötet? Jemand hatte wohl seine Gründe, Rita aus dem Weg zu räumen. Sie hat Drogen zwischen den Bananen gefunden, die sie besser nicht hätte finden sollen. Ritas Kapitel gefallen mir in der Handlung besser, die kurzen Sätze erzeugen Spannung. Rita war nicht nur Verkäuferin und Putzfrau. Früher wollte sie mal Schauspielerin werden und hat nun ihr Talent eingesetzt. Ich fand diesen Thriller jetzt nicht superspannend aber doch unterhaltsam. Ich hatte eine Vermutung, die sich am Schluss auch bestätigt hat, ich wusste nur nicht wie alles zusammenhängt. Auch dieses Buch von Bernhard Aichner hat mir wieder gefallen.

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Nervenkitzel pur

Von: Hmitt55

05.05.2020

Eines der wenigen Bücher, die mich von Anfang an in ihren Bann gezogen haben. Sehr spannend geschrieben,mit für mich völlig unerwartetem Ausgang. Klare Kaufempfehlung!

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Gelungene eigene Stilistik

Von: Elamaus

30.03.2020

Anfangs hatte ich etwas Mühe mich in den Schreibstil einzufinden. Er variiert doch stark von dem meiner üblichen Autoren. Nachdem ich mich aber durch die ersten 1,5 Kapitel gekämpft hatte, war ich plötzlich drin. Im Geschehen, in der Story, in der Sichtweiseder Hauptperson. Und ab diesem Moment floss es zügig. Die Zeitsprünge machten mir nichts mehr aus. Ein sehr gelungenes Buch.

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Meinung: Ich muss sagen das ich schon sehr gespannt auf diesen Thriller von #BernhardAichner war. Ich hatte zuvor noch keinen Roman von ihm gelesen aber schon sehr viele gute Meinung generell zu seinen Büchern gelesen. Auch die Gestaltung des Buches finde ich toll. Das Cover ist sehr schlicht gehalten und der Buchschnitt knall gelb. Für mich ist dieses Buch definitiv ein Jahreshighlight. Die Geschichte hatte von vorne bis hinten so viele Wendungen und ich wäre absolut nicht dahinter gekommen, wie das ganze nun ausgehen soll. Die Sichtweisen wechseln immer wieder mal aus Ritas Vergangenheit, sodass wir ihre Geschichte erzählt bekommen, wie und was eigentlich passiert ist. Auf der anderen Seite haben wir den Erzählstrang durch den Polizisten, der alle Zeugen vernimmt. Mir beiden beide Sichtweisen sehr gut gefallen. Aber der Polizist war wirklich sehr unterhaltsam. Fazit: Ein Highlight für mich. Ich bin nun sehr gespannt auf seine anderen Bücher und hoffe das diese genauso spannend sind wie dieses tolle Buch.

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Großartig und wie sagt Fitzek: „Ganz toll.“

Von: Manfred Fürst aus Kirchbichl

08.03.2020

Cover: „Keiner schreibt wie Bernhard Aichner. Ganz toll. Unverwechselbar!“ von Sebastian Fitzek. Soll ein zusätzliches Kaufargument sein, nicht für mich, braucht Aichner nicht. Wenn das Schicksal dir alles nimmt, alle deine Träume vergraben werden, dein Leben ein einziges Dahinvegetieren ist, du ganz unten angekommen bist, dann bist du bereit. volles Risiko einzugehen - wie Rita, die 53-jährige Supermarktverkäuferin, sie sagt „all in“. In einer Bananenkiste aus Kolumbien findet Rita nicht nur Bananen, sondern auch 12,75 Kilogramm Kokain. Sie nimmt den „Fund“ mit nach Hause und versteckt ihn bei, der alten totkranken Gerda, für die sie sorgt. Beide trinken Tee mit Kokain und beiden geht es danach besser. Doch nun beginnt für Rita die unerwartete Achterbahnfahrt ihres Lebens. Rita, eine Krankenschwester, eine Kassiererin in einem Supermarkt, trotz abgebrochener Schauspielausbildung spielt sie die Rolle ihres Lebens, bis sie als verkohlte Leiche endet. Ein Kommissar nach Poirot- oder Colombo-Art mit grandiosen Dialogen will die Wahrheit herausfinden. Der Plot erinnert mich an Akiro Kuroasawas Meisterwerk „Rashomon“, nur diesmal sind es mehr als drei Personen, die jeweils unterschiedliche Versionen in den Verhören erzählen. Aichners Art Schreibstil fesselt mit kurzen Sätzen, die eine Spannung erzeugen, der man sich nicht entziehen kann. Es besteht die Gefahr des Durchlesens. Mit großer Empathie sind die Charaktere aller Personen gezeichnet. Der Leser will wissen, ob die verkohlte Leiche wirklich Rita - unsere heimliche Heldin - ist. Das Schicksal scheint doch nicht so grausam zu sein… Der Schluss endet ähnlich wie bei Roald Dahl mit einer völlig unerwarteten Pointe. Schreiben kann er, der B. Aichner. Großartig und wie sagt Fitzek: „Ganz toll.“

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Rita gegen die Mafia

Von: Birgit T aus Flensburg

25.02.2020

Nachdem ich von „Bösland“ begeistert war und den Schriftsteller Bernhard Aichner kennnen lernen durfte, wollte ich natürlich auch „Der Fund“ lesen. Ein auffälliges Buch mit schwarzem Klappendeckel und gelbem Buchschnitt. Hier handelt es sich um Rita, einer Supermarktverkäuferin, die mit ihrem bisherigen Leben unzufrieden ist, tagtäglich die gleiche Leierohne Highlights, bis sie in einem Karton neben Bananen auch Kokain findet. Diesen Fund gibt sie leichtsinnigerweise nicht bei der Polizei ab, sondern sucht sich einen Abnehmer und letztendlich gehört das Koks der Mafia. Bernhard Aichner erzählt die Story sehr spannend, man ist gefesselt von der Erzählart, einmal aus der Sicht Ritas und einmal aus den Verhörprotokollen der Polizei. Ich gebe eine klare Leseempfehlung ab.

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»DER FUND« ist wirklich ein ganz außergewöhnlicher Thriller. Außergewöhnlich genial und erfrischend anders! Dabei erzählt Bernhard Aichner zu Beginn schon alles, was sich der Leser in einem klassischen Thriller eigentlich lesend erarbeiten muss. Die Protagonistin Rita Dalek, eine fleißige Supermarktverkäuferin, hat in einer Bananenkiste Drogen gefunden und mit nach Hause genommen. Jetzt ist Rita tot. Brutal ermordet von dem Albaner-Clan, der sich für diese Tat gerächt hat. Punkt. Aus. Da fragt man sich schon nach den ersten Seiten, wo die nächsten so hinführen sollen. Und dann entwickelt die Handlung eine unglaubliche Sogwirkung, der man sich nicht entziehen kann. Vollkommen unerwartet tauchen plötzlich Fragen auf, die man beantwortet haben muss. Durch Rückblenden lernt man Rita Dalek besser kennen und das Wissen, dass sie brutal ermordet wurde, macht einen immer mehr zu schaffen. Parallel zu den Rückblenden begleitet man einen namenlosen Polizisten, der auf der Suche nach der Wahrheit ist. Diese Passagen bestehen aus reinen Dialogen bzw. Vernehmungsprotokollen. Durch diesen stetigen Wechsel und intensiven Gespräche wird man immer tiefer in die Geschichte hineingezogen und schnell tauchen die ersten Zweifel an den vermeintlichen offensichtlichen Tatsachen auf. Auf den zweiten Blick sieht man plötzlich alles mit anderen Augen. Für mich war es mein erster Aichner-Roman und es wird definitiv nicht mein letzter bleiben. Sein Sprachstil ist gradlinig und effektiv. Die Handlung ist von der ersten bis zur letzten Seite perfekt durchdacht und lockt die Leser auf falsche Fährten und lässt sie schließlich die richtigen Fragen stellen. Das letzte Kapitel rundet diesen absolut gelungenen Thriller perfekt ab und ich ziehe meinen Hut vor diesem grandiosen Autoren und seinem perfekten Werk.

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