Leserstimmen zu
She's so boss

Stacy Kravetz

(14)
(8)
(3)
(0)
(0)

Was haben junge, erfolgreiche Unternehmerinnen gemeinsam? Wie sind sie so erfolgreich geworden? Und was können wir von ihnen lernen? Diesen und weiteren Fragen widmet sich das Mutmach-Buch „She‘s so boss“ der amerikanischen Autorin Stacy Kravetz. Kravetz geht es dabei nicht so sehr um konkrete Tipps für das eigene Start-Up, sondern mehr um Beispiele erfolgreicher weiblicher Unternehmerinnen. Für Kravetz muss sich eine Unternehmerin zudem nicht unbedingt dadurch auszeichnen, finanziell erfolgreich zu sein. Es geht ihr darum, eine Idee zu haben, die die Welt ein wenig besser macht. Lösungen zu finden, wo andere den Kopf einziehen. Und dann über den Mut, die Beharrlichkeit und die Gelassenheit zu verfügen, diese Idee auch erfolgreich umzusetzen. „Genau das ist es“, schreibt sie, „was es bedeutet, Chefin zu sein. Dinge zu tun, die dir Angst machen, unabhängig davon, welche Risiken und Herausforderungen es mit sich bringt.“ Dazu stellt sie verschiedene junge Unternehmerinnen vor, deren Beispiele und Statements ihre Aussagen untermauern. Und weil es ihr darum geht, vor allem junge Unternehmerinnen in ihrem Vorhaben zu unterstützen, spricht sie viel vom schulischen Netzwerk und von Freunden anstatt von Kollegen. Es gibt blau hervorgehobene Merkboxen dazu und ermutigende Zitate. Denn, so die Autorin, „Chefin sein ist eine Lebenseinstellung. Eine Chefin ist eine Frau, die den Ton angibt und gleichzeitig grenzenlose Ambitionen hat.“ Doch trotz dieser Ansprache ist das Buch alleine vom Umfang und der Komplexität her nicht für Kinder geeignet. Ganz im Gegenteil können vor allem Erwachsene von Kravetz erfrischend kindlicher Einstellung profitieren. Man mag es naiv finden, wenn die Autorin im ersten Teil des Buches vor allem zur Umsetzung von Ideen ermutigt. Erfahrungsgemäß fehlt aber in der Schule (und nicht nur da!) Mut vor allem anderen. Wie viel leichter ist es, einfach zu sagen: „Ja, man müsste eigentlich mal ...“ und es sich danach vor dem Fernseher gemütlich zu machen. Doch frau kann auch machen, und das in jedem Alter. Alles, was sie braucht, ist eine gute Idee und ein wenig Unterstützung. „Was hast Du schon immer gerne gemacht?“, fragt Kravetz und schließt direkt an: „Sage Dir nicht: Ja, aber das ist eigentlich kein Business.“ Und sie meint: „Dass Dir die Sache Spaß macht, ist das einzige Kriterium, das definiert, ob Dein neues Projekt ein richtiges Projekt ist.“ Diesem Credo gemäß gibt es erst ganz am Schluss des Buches konkrete Hilfen zum Thema Finanzplanung und Co. Und das ist gut so. Denn bis dahin hat man während der Lektüre so viel gute Laune gesammelt, dass man diese bürokratischen Hürden auch überwinden kann. Und dazu sollte man dann natürlich noch weitere Lektüre und konkrete Hilfen in Anspruch nehmen. Aber für den Einstieg, für all die Mädchen und Frauen, die immer wieder denken: „Ja, man müsste eigentlich mal ...“ ist „She‘s so boss“ vielleicht genau der richtige, liebevolle Tritt in den Hintern. Denn wenn alles so bleibt, wie es ist, wird sich nie etwas ändern. Mädels, wo sind Eure Ideen?

Lesen Sie weiter

Zunächt hatte ich ein paar Probleme mit dem Buch. Es spricht sehr junge Menschen an. Es wird von 7-jährigen Chefinnen gesprochen. Das hat mich ziemlich irritiert. Aber andererseits hörte sich der Klappentext so interessant an, dass ich unbedingt weiterlesen wollte. Deshalb habe ich versucht, mich durchzukämpfen. Und ja, je weiter ich gelesen habe, desto mehr konnte ich mich mit dem Schreibstil abfinden und konnte den Ideen gut folgen. Inhalt Das Buch war im Großen und Ganzen sehr informativ. Es werden O-Töne von verschiedenen GründerInnen eingeschoben, die extrem interessant zu lesen sind und das Ganze etwas auflockern. Insgesamt haben mir diese Interviewsequenzen besonders gut gefallen, weil sie sehr authentisch wirkten und man alleine schon durch diese kurzen Schnipsel richtig viel lernen konnte. Das Design gefällt mir extrem gut. Zu jedem neuen Kapitel gibt es ein Zitat, das in weiß auf blau gedruckt wurde. Auch Tipps und Hinweise werden auf mit blau hervorgehoben. Der Schreibstil ist definitiv für Jüngere gedacht. Man wird mit »du« angesprochen und es wird vor allem über Schülerinnen geredet, die eine Geschäftsidee haben, und dass man mit 16 schon ein Unternehmen gründen kann. Das finde ich eigentlich einen tollen Punkt. Wenn man eine Idee hat, dann sollte man sie versuchen umzusetzen und sich von niemandem seine Träume ausreden lassen. Dabei bietet das Buch eine tolle Unterstützung. Mir gefällt auch sehr, dass viele Überlegungen angestoßen werden. Zum Beispiel, dass es nicht immer Geld kosten muss, sondern dass es heutzutage auch viele Möglichkeiten gibt, seine Projekte umsonst in die Öffentlichkeit zu bringen – und wenn man nur seinen Nachbarn und Schulfreunden davon erzählt. Mund-zu-Mund-Propaganda eben. Gerade diesen Aspekt fand ich besonders interessant. Die letzten Kapitel gehen ein bisschen mehr auf Geldangelegenheiten ein. Es wird über Finanzplanung und über Kredite geredet. Besonders gut gefällt mir, dass es im Anhang Tipps für den Businessplan und Gewinn-und-Verlust-Rechnung gibt, und wie das aussehen könnte. Auch der Hinweis, dass erfolgreich zu sein nicht immer heißt, das große Geld zu machen. Man kann auch erfolgreich sein, wenn man andere dazu bewegt, etwas zu ändern. Einerseits finde ich es gut, dass dieses Buch besonders für Mädchen ist, gleichzeitig sind die meisten Tipps auch sehr allgemeingültig, wie z. B. der Umgang mit anderen Menschen, mit Niederlagen, mit Sozial-Media und mit Geld. Kritik Das alles hört sich extrem einfach an. Du hast eine Idee? Dann gründe ein Unternehmen, mache ein bisschen Social-Media-Werbung, rede mit Freunden darüber und schon läuft es. Das scheint mir doch eher unwahrscheinlich. Spätestens hier merkt man, dass das Buch aus dem Amerikanischen übersetzt wurde. Dass auf dem Cover die Hautfarbe der abgedruckten Person geändert wurde, hat mich auch ein wenig irritiert. Aber nichtsdestotrotz mag ich, dass hier einfach der Mensch in den Vordergrund gerückt wird. Es geht nicht darum, viel Geld mit seinem Unternehmen zu verdienen, sondern, dass man sich traut, seine Idee umzusetzen und wie man dadurch als Mensch wächst. Fazit Das Buch ist ein guter erster Ratgeber für junge Menschen, die eine Idee haben. Für den Einstieg gibt das Buch gute Tipps für die Idee, die Planung, und was man im Vorfeld schon machen kann und motiviert, seine Idee umzusetzen. Wenn man wirklich mit dem Gedanken spielt, ein Unternehmen zu gründen, sollte man sich jedoch ein paar andere Ratgeber zu Herzen nehmen. Aber um positiv zu enden, würde ich das Buch definitiv weiterempfehlen.

Lesen Sie weiter

#Eine lockere Annäherung Stacy Kravetz versucht sich allem Anschein nach an einer Neuauflage ihres 1999 erschienen Buches "Girl Boss", welches auf der Bewertungsplattfom Goodreads eher unterdurchschnittliche Bewertungen erhielt. Sicherlich ein logischer Schritt einer Autorin, die sich infolge weiterer Teen-Publikationen entwickelt hat. Auch ein solcher des Random House Verlags, der seinen Adoptiv-Verlag Ariston weiter in den wachsenden Markt der Ratgeber und des life managings führt, den unmöglichen Spagat von Esoterik und Sachbüchern hinter sich lassend. Was man davon halten soll, dass das amerikanische Cover des nun erscheinenden Buchs eine dunkelhäutige und die europäische Version eine hellhäutige Frau darstellt..? Ich weiß es nicht, finde es jedoch eindeutig schade, dass der freche Sprachstil der amerikanischen Version "creating and kicking ass" in der deutschen Übersetzung zur Unkenntlichkeit verwaschen ist. Kurz nach der ersten Publikation 1999 kollabierte der Aktienmarkt. Nun, zur deutschen Publikation der vermeintlichen Folgeversion streiten sich an den Märkten die Bullen und Bären schon wieder. Ob das schlechte Vorzeichen sind? Wir wollen es nicht hoffen. #Erwartungen an das Buch/Grundlage der Rezension Bücher beurteilt man nach ihrem Einband. Zumindest, wenn man ein potenzieller Käufer ist. Der Einband soll mir als objektives Kriterium dienen, um die Perspektive meiner Bewertung festzulegen, für die nicht meine Anforderungen (20 Jahre, männlich), sondern die der Zielgruppe entscheidend sind. Interessierte können laut Einband einen Businessguide für ihren großen Traum erwarten, mit Schwerpunkten in Idee, Planung und Umsetzung. Adressiert werden in der Beschreibung des einschlagbaren Covers junge Frauen irgendwo zwischen 7 und 20 (ja, diese Zahlen fallen tatsächlich), denen eine praxisnahe Begleitung mit konkreten Tipps (etwa zu Fördermöglichkeiten) versprochen wird. Die gesamte Beschreibung ist in einem Ton geschrieben, der suggeriert, dass in diesem Buch insbesondere soft skills ("Sei mutig! Sei du!") zukünftiger junger Managerinnen eine große Rolle spielen werden. Es fällt auf, dass nicht nur die Alters-, sondern auch Interessengruppe dadurch weit gefasst wird, dass sowohl Produktentwickler und Unternehmsgründer angesprochen werden, als auch an die künstlerische Leidenschaft appelliert wird. Ich schreibe folgende Bewertung aus der Perspektive einer 7-, 14-, und 20-jährige Leserin, die jeweils eine aufgeschlossene, wenn auch altersgerechte Sicht auf die Welt hat. #Kapitel 1-5 Diese Kapitel nutzt Frau Kravetz, um der 7-jährigen Leserin erst einmal einige allgemeine Verhaltensregeln ("Sei nett zu anderen Cheffinnen") beizubringen und beginnt wirklich ganz von vorne, indem sie erklärt, dass es unterschiedliche Unternehmen gibt, die unterschiedliche Dinge machen ("Waren sind Sachen... werden hergestellt... kann man anfassen... Ohrringe."). Der 14-jährigen Leserin werden in diesen Kapiteln nicht nur erste kapitalistische Maximen ("think big", "einen Bedarf erkennen") nähergebracht, sondern in dieser entwicklungstechnisch wichtigen Phase eine auf positive Selbstwahrnehmung ausgelegte, wenn auch in Abgrenzung zum männlichen Teil der Weltbevölkerung ausgearbeitete, Haltung indiziert. GEKÜRZTE VERSION, daher- #Fazit Ein Ratgeber in der Zerreißprobe zwischen Jugendgeist, allgemeiner Aufklärung heranwachsender Mädchen und Kapitalismus. Dies mit dem faden Beigeschmack einer etwas zu verwässerten Zielgruppe, in deren Folge der Versuch, mit einer gefälligen Schreibweise alle Leserinnen konstant auf ihre Kosten kommen zu lassen, misslingt. Die einzelne Leserin wird das Buch sicherlich zu schätzen wissen, jedoch nicht in dem gesamten Umfang, in dem der Ratgeber geschrieben ist. Frau Kravetz macht keine halben Sachen, jedoch kommt dabei tatsächlich jeweils nur die Hälfte an. 2,5 Sterne. Aufgerundet auf 3 Sterne für den guten Zweck, Jugendliche zu motivieren.

Lesen Sie weiter

Viele junge Frauen tragen große Träume in sich: Ein Online-Magazin starten, ein Produkt entwickeln, ein Unternehmen gründen oder mit ihrer künstlerischen Leidenschaft Karriere machen. Doch die wenigsten haben den Mut, ihre Träume auch in der Praxis zu leben, weil sie Selbstzweifel hegen oder Angst vor finanziellen Verlusten haben usw. Stacy Kravetz zeigt praxisnah und sehr kompetent in ihrem neuen Buch "She´s so boss", wie wir uns selbständig machen können, unsere Ideen erfolgreich entwicklen und auch umsetzen können und auch wie wir uns mit unserer Einzigartigkeit brillant positionieren können. Sie stellt uns viele Tipps und Tricks vor und beantwortet Fragen wie: Wie finanziere ich das Ganze? Wie sieht es mit Marketing und Fördermöglichkeiten aus? Wie beziehe ich die Social-Media-Kanäle ein? – Die kurzen und sehr knackig formulierten Kapitel sind nach Themen sortiert. Hier kann man sich einen ersten Überblick verschaffen, sich gedanklich schon mal sortieren und die beim Lesen entstehenden Inspirationen am besten notieren ;-). Die vielen inspirierenden Geschichten der teilweise noch jungen Gründerinnen oder zum Zeitpunkt der Gründung noch sehr jungen Chefinnen fand ich sehr passend. Wer Tiefgang oder weitere Informationen benötigt, der muss sich im Internet umschauen oder auf ein anderes Buch zurückgreifen. Der Autorin Stacy Kravetz ist es sehr wichtig, ihre Leserinnen immer wieder darin zu bestärken, an sich selbst und auch an seine Idee(n) zu glauben. Jedoch ist das Buch auch eher für jüngere Frauen, aber ich sage immer, man findet in jedem Buch etwas für sich selbst, um zu wachsen ... Sinnvoll hätte ich gefunden, wenn zusätzlich zu den amerikanischen Power-Unternehmerinnen auch einige deutsche Unternehmerinnen vorgestellt worden wären ... so bleibt es halt mal wieder ein amerikanisches Buch, das zwar inspiriert, aber doch nicht den Blick auf unsere wunderbaren deutschen Power-Gründerinnen wirft ... Fazit: Das Buch ist sehr motivierend, inspirierend, knackig, frech, lustig, kreativ und hilfreich!

Lesen Sie weiter

Fang an, Trau dich

Von: Sylvi

29.10.2018

Stacy Kravetz Buch ist für alle, die eine tolle Idee haben und nicht richtig wissen, wie sie einsteigen sollen. Sie motiviert und gibt viele Bespiele, wie man einfach mal mit einigen leichten Umsetzungen überhaupt den Start schaffen kann. Es ist keine Schritt-für-Schritt-Anleitung, aber inspirierend wenn es gerade nicht weiter geht mit der Umsetzung. Sie ermutigt jedes Alter mit Witz und Spritz, seinen Traum zu verwirklichen.

Lesen Sie weiter

Ein Muss für jede Frau! Sobald man anfängt das Buch zu lesen, fühlt man sich direkt angesprochen. Die zahlreichen Ratschläge und Tipps sind sehr hilfreich und motivierend. Da möchte man sofort durchstarten. "She's so Boss" bestärkt jede Frau, Träume zu verwirklichen und an sich selbst zu glauben! Das unterhaltsam geschriebene Buch im Vergleich zu den zahlreichen Ratgebern macht das Lesen viel angenehmer. Das Buch ist an Frauen gerichtet. Die Geschichten der erfolgreichen Frauen untermauern das Ganze und machen das Geschriebene umso lebendiger und realer. Träumen muss man groß und man soll seine eigene Träume von keinem kleiner machen. Starke Frauen sollen zusammenhalten! :) Viel Spaß beim Lesen!

Lesen Sie weiter

Hilfreicher und interessanter Ratgeber

Von: Laura W.

28.10.2018

Du möchtest dich selbstständig machen? Dann ist dieser Ratgeber von Stacy Kravetz genau das richtige für dich. Auf knapp 230 Seiten wird erklärt, was alles bevor, während und nach der Gründung des eigenen Unternehmens beachtet werden muss. Das Buch ist unterhaltsam geschrieben, man wird persönlich angesprochen ("Du") und es ist wirklich einfach zu verstehen und nicht so trocken, wie man es von einem Ratgeber erwarten würde.

Lesen Sie weiter

Sehr amerikanisch

Von: Kath Ess

27.10.2018

Das Buch ist leicht zu lesen und unterhaltsam, vor allem die O-Ton-Berichte verschiedener "Chefinnen" tragen sehr dazu bei, dass es einem nicht langweilig wird. Inhaltlich richtet sich das Buch stark an sehr junge Frauen, es wird oft betont, dass man bereits mit 16 oder 17 Chefin sein kann, also ein Unternehmen gründen. Generell ist das Buch ermutigend und fordert junge Frauen dazu auf, keine Angst davor zu haben, ihre Ideen zu verwirklichen. Allerdings kommen mir viele Dinge auch sehr vereinfacht vor. Was ich außerdem ständig im Hinterkopf hatte, war, dass es sich um eine Übersetzung aus dem Amerikanischen handelt. Das Buch ist zwar gut übersetzt, aber der Stil, die Struktur und vor allem große Teile des Inhalts sind einfach sehr amerikanisch und meiner Meinung nach nur bedingt auch so auf Deutschland anwendbar. Ich würde das Buch zur Motivation und Ermutigung junger Frauen durchaus weiterempfehlen, für handfeste Informationen aber trotzdem immer noch zusätzliche Quellen zu Rate ziehen.

Lesen Sie weiter