Leserstimmen zu
Opferfluss

Lorenz Stassen

Nicholas-Meller-Serie (3)

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Spannung ? - Es geht mehr

Von: BriSta

14.04.2020

Der Anwalt Nicholas Meller ist nun der Star unter den Anwälten. Freunde bei der Polizei hat er sich bisher nicht gemacht. Umso erstaunter ist er, als ihn Kommissar Rongen um Hilfe bittet. Dieser benötigt dringend Hilfe, so dass er alle Bedenken gegenüber Meller beiseite schiebt, denn: Er ist des Mordes angeklagt und sitzt so richtig in der Tinte. Meller übernimmt den Fall, nicht ahnend, dass er zwischen die Fronten aus Korruption, Gewalt und Macht gerät. Er muss dieses Geflecht entwirren, wird er es schaffen, die Zeit rennt im davon, denn auch er kann sich nicht immer sicher fühlen.... Der Autor, Lorenz Stassen, hat vor "Opferfluss" (erschienen am 10.02.2020 beim Verlag Heyne) bereits zwei erfolgreiche Thriller geschrieben. Sein neues Buch richtet sich wieder an Krimifans. Ob diese nun wieder voll auf ihre Kosten kommen, das weiß ich nicht. Ich fand den Thriller nicht übermäßig spannend. Gut geschrieben ja, gut recherchiert ja, aber für mein Empfinden etwas langatmig, etwas überladen an Handlungen und Personen. Das ging zu Lasten der Spannung. Obwohl alle Handlungen der jeweiligen Personen nachvollziehbar und schlüssig waren. Gut gefallen hat mir, dass neben der Krimihandlung auch persönliche Belange eine Rolle spielen. Die russische Mafia, schon wieder mal. Muss das wirklich sein? Auch in vielen TV Krimis spielt sie eine Rolle. Ist doch inzwischen etwas abgenutzt. Die beiden anderen Bücher von Lorenz Stassen kenne ich nicht. Den Rezensionen nach sollen diese spannender sein und der zukünftige vierte Krimi wird es vielleicht auch wieder...

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Es wurden zwei Polizisten ermordet, einer liegt im Koma. Meller, ein Staranwalt erhält einen Anruf von einem Polizisten, der verdächtigt wird falsch gehandelt zu haben. Als Meller das Mandat übernimmt, weiß er noch nicht, in was er hineingeraten ist. Das Buch ist spannend, es ist gut geschrieben. Ich habe es auch gerne gelesen, allerdings hat mich die Geschichte nicht vollkommen mitgerissen. Ich liebe es wenn ich ein Buch gar nicht zur Seite legen will, so war das hier nicht. Allerdings würde ich das Buch dennoch weiterempfehlen, da es ein interessantes, gut geschriebenes Buch ist, in welchem man sieht, dass auch Polizisten nicht immer auf der richtigen Seite stehen und was daraus entsteht. Ein guter Thriller!

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Nicholas Meller hat es durch seine russischen Bekanntschaften bis zum erfolgreichen Strafverteidiger geschafft. Dabei hat er sich oft nur haarscharf an der Legalität bewegt. Weshalb er sich bei Kommissar Rongen nicht gerade beliebt gemacht hat. Umso erstaunter ist er, als ausgerechnet dieser ihn um Hilfe bittet. Rongen hat einen Täter im Alleingang verfolgt und diesen dabei erschossen. Schließlich hat der Verfolgte eine Waffe auf ihn gerichtet. Nur ist diese spurlos verschwunden......... "Opferfluss" ist nunmehr der dritte Band um den russisch stämmigen Anwalt Nicholas Meller. Obwohl es eine Verbindung zu einem vorherigen Fall gibt, lässt sich der Thriller unabhängig lesen. In den meisten Passagen nimmt man aus Sicht von Nicholas, die in Ich-Form geschrieben sind, teil. Dabei bekommt man einen intensiven Einblick in dessen Gedanken. Merkt, dass sich der Fall als nicht so einfach erweist. Das hat mir gut gefallen. Auch das Ende war überraschend wie es sich für einen guten Thriller gehört. Aber bis dahin hatte das Buch einige Längen. Zumal auch viel über private Dinge geschrieben wurde. Mir deshalb ein bisschen die Spannung gefehlt hat. Fazit: Ein Thriller bei dem man hautnah an der Gedankenwelt seines Protagonisten teilhaben kann. Der aber über weite Teile nicht zum Punkt kommt. Mir einfach dadurch die kontinuierlich ansteigende Spannung gefehlt hat. Der Schluss war überraschend und konnte mich wieder ein bisschen versöhnen.

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Solider Krimi

Von: Dosel

05.04.2020

Das Buch wird als Thriller bezeichnet. Dafür ist mir die Geschichte nicht mitreißend genug. ich würde das Ganze eher als einen nüchternen Krimi bezeichnen. Auch der Schreibstil ist eher sachlich. Vielleicht muß man die zwei Vorgänger-Bücher gelesen haben um besser in die Geschichte zu kommen. Mich hat es leider nicht sonderlich gepackt. Auch die Figuren der Russen-Mafia fand ich in der Darstellung etwas eigenartig.

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Im Zweifel für den Autor

Von: Chrissieliest

03.04.2020

„Opferfluss“ ist der 3. Band einer Thrillerreihe um den Kölner Strafverteidiger Nicolas Meller. Ohne die beiden vorhergehenden Fälle zu kennen, ist es teilweise schwierig, einige Handlungsstränge gleich zu verstehen. Kurze Rückblenden reichten da nicht immer aus. Ob es daran lag, dass ich nie zu 100% mit dem Buch und den Hauptprotagonisten warm werden konnte? Nach einem spannenden, auch ein wenig brutalen Beginn lässt die Spannung rasch nach. Die kurzen Kapitel mit unterschiedlichen Handlungssträngen machen das Ganze erstmal unübersichtlich, bis sich dann im Laufe der Geschichte alles zusammenfindet. Der Autor Lorenz Stassen arbeitet auch als Drehbuchautor. Vielleicht lag mir daher der Schreibstil nicht so ganz? Viele Szenen wurden sehr langatmig beschrieben, dass man eher an ein Drehbuch dachte. Dem Lesefluss und der Spannung war das m.E. eher nicht zuträglich. Die Story selbst fand ich interessant / Recht und Gerechtigkeit / ein ewiges Thema. Ein Jurist als Ermittler brachte zumindest eine andere Denk- und Herangehensweise an den Fall, was dem Buch auf jeden Fall gut tat. Als regelmäßige Thrillerleserin war ich gut unterhalten - man will ja immer wissen, wie es ausgeht - ob man selbst der richtigen Spur folgte. Aber insgesamt hat das Buch mich nicht genug gefesselt und hat mich nicht so gepackt , dass ich es nicht mehr aus der Hand legen konnte. Daher von mir hier nur 3 Sterne.

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Gleich zu Beginn wurde ich mit einer harten Szene konfrontiert, teilweise unterlegt mit derber Sprache. Dies sicher, um den Leser gleich auf den ersten Seiten zu fesseln. Die Handlung entwickelte sich mit routiniertem und gut strukturiertem Schreibstil, wobei der Spannungsbogen immer erhalten bleibt. Die Szenen und Figuren skizzierte der Autor mit routinierter Hand, allerdings oft sehr schablonenhaft. Die im Laufe der Handlung eingeführten Personen entsprechen überwiegend den für das Krimigenre hinlänglich bekannten Stereotypen. Auch die russisches Mafia musste untergebracht werden. Oft fühlte ich mich beim Lesen an Krimiserien aus dem Fernsehen erinnert. Alles in allem bietet das Buch solide und relativ spannende Unterhaltung, aber nur auf durchschnittlichem Niveau. Ich war ehrlich gesagt nicht übermäßig begeistert.

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