Leserstimmen zu
Opferfluss

Lorenz Stassen

Nicholas-Meller-Serie (3)

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Opferfluss

Von: SusanneSH68

20.08.2020

Nach zwei spektakulären Kriminalfällen, die er aufklären konnte, ist Nicholas Meller vom Underdog zum Staranwalt geworden - doch die Verbrechen, die er hautnah erleben musste, hinterlassen ihre Spuren. Zudem hat er sich die Polizei nicht gerade zum Freund gemacht. So überrascht es Meller, als ihn Kommissar Rongen um Hilfe bittet. Rongen ist des Mordes angeklagt. Alte Konflikte sind vergessen, denn für Rongen geht es jetzt um alles oder nichts. Nach und nach gerät Meller in ein Netz aus Korruption, Gewalt und Leidenschaft - ein Netz, aus dem es kein Entkommen mehr zu geben scheint. Auch der dritte Band um Anwalt Meller hat mir wieder sehr gut gefallen. Ein komplexer Krimi, gut zu lesen, mit einem unkonventionellen Anwalt als Hauptfigur. Außerdem gefällt mir der Tonfall, in dem die Bücher geschrieben sind, immer so ein Hauch von trockenem Humor, wenn es um die Hauptfigur geht. Dabei geht es schon gleich zu Beginn relativ hart zur Sache und Anwalt Meller hat auch so seine Methoden. Insgesamt ist der dritte Band auch wieder ein rundes Lesevergnügen für Thrillerfans.

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Opferfluss

Von: Blackfairy71

05.06.2020

Nach zwei spektakulären Kriminalfällen, die er aufklären konnte, ist Nicholas Meller vom Underdog zum Staranwalt geworden. Allerdings haben die Verbrechen, die er hautnah miterleben musste, auch ihre Spuren hinterlassen und auch die Polizei hat er sich nicht gerade zum Freund gemacht. So ist Meller natürlich überrascht, als ihn Kommissar Thomas Rongen um Hilfe bittet. Er ist des Mordes angeklagt, beteuert aber, dass es Notwehr war. Der Verdächtige, den er erschossen hat, hatte eine Waffe. Aber diese ist verschwunden. Ebenso eine junge Frau, die das Ganze beobachtet haben soll. Meller sucht fieberhaft nach der Waffe und der Zeugin, um seinen Mandanten zu entlasten. Dafür nutzt er auch seine Kontakte zur Russenmafia, denn er wurde selbst in Sibirien geboren. Bei seinen Recherchen gerät Meller immer mehr in ein Netz aus Korruption und Gewalt. "Opferfluss" ist der dritte Teil der Reihe mit Nicholas Meller und Nina Vonhoegen. Die ersten beiden Teile kenne ich aber nicht und habe festgestellt, dass man sie auch nicht vorher gelesen haben muss. Auf dem Cover steht zwar Thriller, ich würde es aber eher als Krimi bezeichnen. Dafür fehlte mir einfach die an den Nerven zehrende Spannung, die ich sonst von Thrillern kenne. Zwischendurch gab es auch ein paar "Durchhänger", aber insgesamt war der Lesefluss gut und die Geschichte hat mich gut unterhalten. Die Erzählperspektive ist überwiegend in der 1.Person aus Sicht von Nicholas Meller. Andere Kapitel erzählen dann in der 3. Person aus Sicht von Rongen oder Mellers Kollegin Vonhoegen. Dadurch erhält der Leser natürlich mehr Einblicke in die Abläufe. Die Charaktere sind authentisch und ihre Handlungen glaubwürdig. Auch die Nebenfiguren sind nicht einfach gut oder böse. Einzig der Titel "Opferfluss" erschließt sich mir auch nach dem Lesen des Buches nicht wirklich. Insgesamt also ein guter Krimi, der einem spannende Lesestunden beschert.

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Toller Plot und interessanter Wechsel der Erzählperspektive. Die Hauptfigur spricht aus ihrer Sicht, der Rest wird „normal“ erzählt. Hab das Buch fast in einem Rutsch durchgelesen. Klare Empfehlung!

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Nach zwei erfolgreich gelösten Fällen ist der Kölner Anwalt Nicholas Meller ganz oben angekommen, wenngleich die Ereignisse nicht ganz spurlos an ihm vorbeigegangen sind - sowohl im beruflichen Umfeld als auch privat. Im dritten Band wird es erneut sehr persönlich, auch wenn Meller das noch nicht gleich ahnt, als Kommissar Rongen in seine Kanzlei kommt und ihn um Hilfe bittet. Der Polizist wird des Mordes verdächtigt, plädiert jedoch auf Notwehr. Das Problem: Die Waffe des Gegners wird nicht gefunden. Wer lügt und wer sagt die Wahrheit? Für mich ist Opferfluss der bisher stärkste Band um den Anwalt Nicholas Meller aus der Feder von Lorenz Stassen. Ein guter Thriller, der sich sehr flüssig liest und von seinen Perspektivwechseln zwischen Meller als Ich-Erzähler und anderen Personen lebt. Einen Stern Abzug, weil ich die gesamte Story sowie deren Auflösung persönlich dann doch etwas verwirrend und am Ende nicht wirklich befriedigend fand. Ansonsten hat mir das Buch sehr gut gefallen und endlich ist mir Nicholas Meller auch als Protagonist sympathisch :) In diesem Band wurde auf die Klischees aus den Vorgängerbüchern verzichtet und meiner Meinung nach tut das der Figur sehr gut. Ich würde dennoch empfehlen, die Bände in der richtigen Reihenfolge zu lesen, da Band 3 auch auf Band 1 Bezug nimmt und Licht ins Dunkel eines früheren Falls bringt. Klare Leseempfehlung für Freunde von soliden Thrillern!

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Sehr gut durchdacht

Von: Hannelore K.

21.04.2020

Dieses Buch hat mich von sich überzeugt und das bereits fast von der ersten Seite an. Die Geschichte lässt sich ein wenig anders an, eher ruhig. Fast schon zu ruhig für einen Thriller, dachte ich anfangs, doch mit der Zeit sah ich dann, dass das gut passt, zur Geschichte und zu den Figuren. Diese erschienen mir wie auch die Geschichte sehr gut durchdacht. Hier bekommt man Spannung, authentische Personen und eine Geschichte, die wirklich interessant und fesselnd erzählt ist. Was will man mehr von einem Thriller ? Ich habe lediglich einen Punkt abgezogen, da ich unter Thriller dann doch eher nervenzerfetzende Spannung a la Chris Carter erwarte und das war es hier dann nicht, aber das soll das Buch nicht schmälern ! Es überzeugt halt mit einer etwas langsam angehenderen Geschichte.

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Nach zwei spektakulären Kriminalfällen meldet sich Staranwalt Nicholas Meller zum dritten Fall wieder zurück. In „Opferfluss“ bittet Kommissar Rongen ihn um Hilfe, da er des Mordes angeklagt wird. Die alten Konflikte sind vergessen. Meller nimmt die Herausforderung an, jedoch merkte er nicht, dass er nach und nach in ein Netz aus Korruption und Gewalt reingerät. Wie wird der Protagonist vorgehen? Gibt es ein Entkommen? Der Thriller ist bezüglich des Designs und der Haptik, wie der Vorgänger „Blutacker“, super entworfen worden. Wir steigen schnell ins Geschehen ein. Auch wenn ich „Blutacker“ gelesen habe, wird der Leser mit Nicholas, der die Rolle des Protagonisten einnimmt und den anderen Personen, detailliert vertraut gemacht. Opferfluss gehört meiner Meinung nach, nicht zu der Kategorie der „brutalen“ Thriller, sondern stellt ein in sich schlüssigen und tiefgründigen Thriller da, indem die Handlung eher ruhiger verläuft. Ich finde es schön, dass neben der Haupthandlung, die Geschichte um Nina, Nicholas Freundin, auch ins Rollen kommt. Themen wie Korruption, Gewalt sind charakteristisch für diesen Thriller, jedoch findet die Liebe bzw. die Romantik auch ihren Platz. Der Leser muss sich in diesem Thriller recht lange gedulden, da erst auf den letzten Seiten, viele Zusammenhänge offenbart werden. Der Schreibstil von Lorenz Stassen ist mal wieder super und die Kürze der Kapitel erweist sich in diesem Thriller als gelungen. Spannung ist somit gegeben. Zusammengefasst kann ich sagen, dass Opferfluss kein alltäglicher Thriller ist. Nein, Opferfluss ist ein sehr gut durchdachtest Buch, in welchem man nicht die Rolle eines Detektives verfolgt, sondern die Rolle eines Staatsanwalts in der Ich-Perspektive, welcher gut handelt. So wird das Buch auch nicht langweilig, da man im Thriller auch zu weiteren Charakteren springt.

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Spannende Lesestunden garantiert

Von: Steffi

11.04.2020

Nach Teil 1 mein zweites Buch von Lorenz Stassen und, wie beim ersten auch, purer Lesespaß. Spannend geschrieben und kaum aus der Hand zu legen. Das Wiederlesen mit Nicholas war schön. Nur bei seinen Ermittlungsmethoden bin ich ein wenig ins grübeln gekommen, aber das tat dem Ganzen keinen Abbruch. Schade war auch, dass eine Person das Ende nicht überlebt hat. Bin gespannt, wie es mit Nicholas und den anderen weitergeht und freue mich schon auf ein wiederlesen.

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Gewalt,Korruption,Konflikte

Von: madameAn

10.04.2020

Sehr spannend, schnelllesend. Man kann sich gut in die Charaktere einfinden und miterleben wie Nicholas Mellner, geschätzter Anwalt, Verbrechen hautnah erlebt. Von der Polizei verachtet und von seinem Freund Kommissar Rongen, der wegen Mordes angeklagt ist, gebraucht. Doch die Fälle hinterlassen bei Mellner spuren und dieser setzt dem ganzen die Krone auf. Schon nach den ersten Seiten muss man erstmal durchatmen. Sehr zu empfehlen.

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