Leserstimmen zu
Opferfluss

Lorenz Stassen

Nicholas-Meller-Serie (3)

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Wirklich gelungen

Von: Mic835

18.08.2020

Diese Buch hat mich von Anfang bis Ende gefesselt, war sehr spannend erzählt. Wirklich gut gelungen.

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Und weiter geht’s mit dem dritten Band der Reihe um den Kölner Anwalt! Nicholas Meller ist mehr als überrascht, als er ausgerechnet von Kommissar Thomas Rongen engagiert wird. Denn dieser steht unter Mordverdacht … In Köln wurde auf Polizisten geschossen. Zwei Beamte wurden tödlich verletzt, ein Weiterer liegt im Koma. Verdächtigt wurde der erst kürzlich aus der Haft entlassene Frank Brenner. Kommissar Rongen observiert den Verdächtigen, dann ist Brenner tot! Wurde er bedroht? Oder war es Mord? Der Kommissar behauptet in Notwehr geschossen zu haben! Bei der Untersuchung des Tatortes wird keine Waffe gefunden, die dem Verdächtigen zugeordnet werden kann und auch Zeugen gibt es keine. Daher plädiert der Staatsanwalt auf Mord. Nicholas Meller kommt das Verhalten der Kölner Polizei merkwürdig vor. Er lässt alles stehen und liegen und nimmt das Mandat an, denn Kommissar Rongen kann keinen Rückhalt von den Kollegen erwarten … Nicholas Meller ist inzwischen ein angesehener Anwalt, der sich für seine Mandanten wirklich ins Zeug legt. Das tut er natürlich auch für Thomas Rongen, obwohl die Beiden in der Vergangenheit einige Konflikte zu meistern hatten. Und auch Nina, die mittlerweile ihr zweites Staatsexamen in der Tasche hat und in der Rechtsabteilung des Polizeipräsidiums arbeitet ist ihnen eine große Hilfe. Wie schon in den beiden vorherigen Bänden zeigt uns Lorenz Stassen auch hier zu Beginn des Buches eine Szene, deren Ursprung wir schon aus „Angstmörder“ und „Blutacker“ kennen, die aber an Spannung nichts zu wünschen übrig lässt. Im Laufe des Buches wird nun endlich klar, was damals wirklich vorgefallen ist und warum die Ermittlungen über so lange Zeit keine brauchbaren Ergebnisse brachten. Ein toller Kniff, den ich richtig gefeiert habe! Der Autor besticht in „Opferfluss“ durch eine anschauliche und klare Erzählweise, bei der er aber auch nicht vor der Beschreibung von grausamen Foltermethoden zurückschreckt, ohne diese jedoch unnötig auszuweiten. Der gewohnt lockere Schreibstil und die spritzigen Dialoge zieht den Leser wunderbar in die Geschichte und natürlich glaubt man, den Täter früh ausgemacht zu haben, doch wie schon beim letzten Mal kommt eine rasante Wendung nach der Anderen und auch wenn sich das Eine oder Andere bestätigt, heißt das noch lange nicht, das die Lösung greifbar ist. Natürlich darf auch der bitterböse Humor nicht fehlen! Wir finden in Stassens Büchern immer sehr menschliche Charaktere, das gefällt mir unheimlich gut. So ist beispielsweise Nicholas Meller kein Superheld, der jeder Folterung trotzt. Er reagiert in brenzlichen Situationen schon mal panisch und ängstlich und wenn es ihm dreckig geht, gönnt er sich Abends auch mal ein Bier in seiner Stammkneipe um den Kopf frei zu bekommen. Alles in Allem einfach wieder eine tolle Steigerung und ein super Buch! Ich freue mich schon auf weitere Bücher aus der Feder von Lorenz Stassen.

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Im Moment habe ich wieder vermehrt Interesse an Krimis, und so durfte bei mir Opferfluss als Hörbuch einziehen. Besonders gefreut habe ich mich über den Sprecher Uve Teschner, der zu einen meiner Lieblingssprechern geworden ist. Bei einem Polizeieinsatz gerät der Kommissar Rongen ins Zentrum der Ermittlungen, denn er soll einen Verdächtigen erschossen haben. Eine Zeugin, die der Kommissar gesehen hat, bleibt verschwunden. Da er sehr sicher ist, was er gesehen hat, seine Version aber nicht auf die Gegenliebe stößt, die er sich gewünscht hätte, sucht sich Rongen Hilfe. Und zwar bei dem Anwalt, mit dem ihm alles andere als eine tiefe Freundschaft verbindet. Nicolas Meller hat sich in den letzten Jahren zu einem Geheimtipp als Anwalt gemausert, und soll nun Rongen aus der Patsche helfen. Dabei stößt Meller auf einige Ungereimtheiten innerhalb der Polizeibehörde, die ihn misstrauisch werden lassen. Trägt Rongen doch die Schuld, oder ist er selbst Opfer der Missetaten seiner Kollegen? Mit „Opferfluss“ ist Lorenz Stassen ein Krimi gelungen, der mir recht gut gefallen hat. Es ist ein sehr verhängnisvoller Ausflug in eine Welt, in der die Polizei in keinem guten Licht da steht. Spuren wurden gefälscht, die verantwortlichen Kollegen werden von den höchsten Rängen gedeckt. Meller begibt sich auf gefährliches Terrain, so dass er sogar die Aufmerksamkeit der russischen Mafia auf sich zieht. Kann Meller Rongen noch retten? Opferfluss ist eine Geschichte, bei der man hofft, dass sie im Alltag nicht allzuoft vorkommt. Die Geschichte empfand ich als fesselnd. Die Eingangsszene wurde geschickt in den weiteren Handlungsablauf eingeflochten, die Intrigen erst nach und nach aufgelöst. Es mutet erschütternd an, dass die Ermittler ohne weiteres einen Kollegen opfern, um ihre Interessen zu vertreten. Die Tragik und Tragweite wird erst im letzten Drittel offenbart. So ist und bleibt dieser Krimi spannend bis zum Schluss. Der Sprecher Uve Teschner leistet hierzu professionell seinen Beitrag zur Spannung bei. Mit einer wunderbaren Ruhe, ohne viel Schnörkel, trägt er diesen Krimi vor, und lässt einen gebannt zuhören. Eine wunderbare Sprecherauswahl. Sollte man gehört haben! Vielen Dank an RandomHouse Audio, dass ich dieser tollen Produktion lauschen durfte.

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Spannung pur

Von: SunnySu

24.04.2020

Ich lese immer in den öffentlichen Verkehrsmitteln bei der Fahrt zur und von der Arbeit. Bei dem Buch hab ich gar nicht gemerkt wie schnell die Fahrt vergeht und konnte es nicht abwarten, bis ich wieder zum Lesen kam. Der Beginn, das gesamte Buch und das Ende waren sehr spannend.

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Nach zwei spektakulären Fällen steht diesmal Kommissar Rongen vor Mellers Tür. Er möchte, dass Meller ihn als Anwalt vertritt. Nicholas ist verständlicherweise überrascht, dass ausgerechnet Rongen um seine Hilfe bittet, schließlich war ihr bisheriges Verhältnis eher angespannt. Rongen hat einen Tatverdächtigen in den Wald verfolgt und diesen, als er mit einer Pistole auf ihn zielte, in Notwehr erschossen. Das Problem ist dabei, dass im Wald keine Waffe gefunden wurde. Nicholas soll ihm nun helfen. Nicholas Meller nimmt den Fall an und begibt sich damit auf gefährliches Terrain. Im Vorfeld wurden mehrere Polizisten ermordet bzw. schwer verletzt. Bei seinen Ermittlungen greift Nicholas auch auf die Hilfe von Nina zurück. Sie arbeitet inzwischen bei der Polizei. Um Ronge in der U-Haft zuschützen, holt Nicholas seinen alten Klienten Sokolow mit ins Boot, ohne zu ahnen, dass dadurch auch für ihn die Gefahr immer größer wird. Lorenz Stassen hält an seinem Schreibstil fest. Er ist flüssig und es kommt keine Langeweile auf. Im ersten Teil des Buches hätte ich mir jedoch etwas mehr Spannung gewünscht. Das wird aber gegen Ende des Buches ausgeglichen, so dass ich insgesamt sehr gut unterhalten wurde. Da in diesem Band viele Personen aus den vorherigen Büchern mitspielen, ist es ratsam, zuerst diese zu lesen. Vielen Dank an Lorenz Stassen für ein weiteres tolles Buch.

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Ok, der Titel lässt nicht groß erahnen, worum es geht - der Klappentext hingegen gewährt schon etwas Einblick. Staranwalt Meller wird von Kommissar Rongen aufgesucht. Rongen, angeklagt des Mordes, ist alles andere als ein Fan von Meller - alte Geschichte. Von der ersten Seite an, nimmt Autor Stassen den Leser an die Hand und mit in eine äußerst spannende und letztlich sehr strukturiert aufgebaute und komplexe Geschichte. Thriller vom Feinsten. Schonungslos von Beginn zeigt Stassen, dass er auch vor Gewalt nicht zurückschreckt. Eine russische Prostituierte wird brutal ermordet, warum und was das überhaupt mit der Tötung eines kleinen Dealer zu tun hat, die Rongen in Notwehr (?) begangen hat, wird dem Leser Kapitel für Kapitel (diese sind erfreulich kurzweilig) näher gebracht. Die Spannung steigt und es stellt sich jener seltene Effekt ein, wenn man ein Buch nicht weglegen mag. So geht Thriller. Meller ermittelt, sein Charakter wird schön und klar gezeichnet, auch sein Umfeld, Nina, Frau Zollinger und auch die Protagonisten von Polizeichef Soltau bis hin zum narzisstischen Staatsanwalt Gerber gewinnen über die gesamte Story hervorragend an Profil und zu keinem Zeitpunkt wirkt der Plot konstruiert und gar ermüdend. Im Gegenteil. Seite für Seite will man in der Handlung vorankommen und endlich wissen. Wer spielt hier mit wem Katz und Maus, wer ist für welche Intrige verantwortlich und wie hängt all das zusammen. Wer es liest, wird es erfahren. Kurzum: ein sehr kurzweiliger, äußerst spannender Thriller. Stet spannend und kurzweilig. Lesenswert und unbedingt empfehlenswert. Autor Stassen kommt auf meine Watchlist. 5 von 5 *

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Spannend !

Von: viellser18

19.04.2020

Korruption, Gewalt und Leidenschaft. Anwalt Nicholas Meller ermittelt Mal wieder selbst und steckt schnell mitten in finsteren und brutalen Machenschaften. Sein neuer Mandant ist kein geringerer als Kommisar Rongen, für alle, die die anderen Bände von Autor Lorenz Stassen kennen, kein Unbekannter. Dieser Band ist jedoch wie der Vorgängerband ohne Vorkenntnisse zu lesen, allerdings ist bei Einhaltung der Reihenfolge die Entwicklung der Protagonisten (wie bei so vielen anderen Büchern auch) besser zu verstehen. Rongen hat aus Notwehr einen Kriminellen auf der Flucht erschossen. Doch da bei dem Getöteten keine Waffe gefunden wurde, steht Rontgen unter Mordverdacht. Alle Indizien sprechen gegen ihn. Meller fängt an auf eigene Faust zu ermitteln und stößt in ein Wespennest. Abwechslungsreich und vor allem sehr bildhaft beschreibt Lorenz Stassen das Geschehen. Die meiste Zeit aus Sicht von Nicholas Meller, als Leser kann man seine Gedankengänge, seine überlegungen, aber auch seine Gefühle mit erleben und sitzt sozusagen in der ersten Reihe. Ab und an werden Szenen mit eingeflochten, die Blicke auf gewisse Drahtzieher zeigen, doch an keiner Stelle wird zuviel verraten. Man kann immer miträtseln und spekulieren, denn erst zum Schluss wird aufgelöst Schon mit dem Prolog fängt es spannend an und der Spannungsbogen bleibt auch jederzeit sehr hoch. Manche Szenen sind starker Tobak, dennoch bleiben sie in gewissen Grenzen und waren so auch für mich aushaltbar. Fazit: unbedingt selber lesen !

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Es handelt sich hierbei um den dritten und letzten Band der Nicholas-Meller-Serie. Ich kenne die Vorgängerbände zwar nicht, bereue jetzt aber sie nicht gelesen zu haben. Man kann zwar durchaus neu einsteigen, aber ich denke, manches wäre einfacher zu verstehen gewesen, wenn ich die Vorgängerbände gelesen hätte. Der Anwalt Nicholas Meller wird von Kommissar Rongen aufgesucht, da dieser selbst unter Mordverdacht geraten ist….mehr sei an dieser Stelle nicht zum Inhalt verraten. Obwohl ich wie gesagt, die Vorgängerbände nicht kenne, bin ich gut in das Buch hinein gekommen. Autor Lorenz Stassen versteht es sehr gut, schnell Spannung aufzubauen und den Spannungsbogen bis zum Ende zu erhalten. Die vielen angenehm kurzen Kapitel sind meinem Lesefluss sehr entgegengekommen. Die Charaktere sind richtig lebendig. Dies erreicht der Autor unter anderem auch dadurch, dass man ein wenig aus ihrem Privatleben erfährt. Der Plot ist gut durchdacht und in sich schlüssig, das Ende nicht vorhersehbar. Die einzelnen Handlungsstränge werden am Ende zu einem komplexen Ganzen zusammengefügt. Was will man mehr? Ich bedaure es jetzt ein wenig, dass ich die ersten beiden Bände nicht gelesen habe. Aber vielleicht hole ich das ja noch nach. Ich vergebe 4,5 Sterne für diesen spannenden und komplexen Thriller.

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