Leserstimmen zu
Opferfluss

Lorenz Stassen

Nicholas-Meller-Serie (3)

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Opferfluss

Von: nalogo

29.03.2020

"Opferfluss" war mein erstes Buch von Lorenz Stassen. Die Handlung begann gleich recht spannend. Anfangs fand ich die verschiedenen Handlungsstränge etwas verwirrend und musste einige Male zurück blättern, um die Personen richtig zuordnen zu können (besonders, wenn ich ein paar Tage lang nicht zum Lesen kam). Im Verlauf erleichterte mir dann besonders der Perspektivwechsel zur Ich-Erzählung die Einordnung. Der Schreibstil gefiel mir sehr gut; er war für mein Empfinden flüssig. Ich konnte der Handlung gut folgen und fand die Entwicklung der Geschehnisse schlüssig. Unvorhergesehene Wendungen hielten die Spannung bis zum Schluss hoch. Das Buch erhält von mir eine eindeutige Kaufempfehlung. Ich werde mir die anderen Bücher von Lorenz Stassen auch zulegen.

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Angesprochen durch das Cover und durch die Kurzbeschreibung, habe ich mich an das Buch gewagt und wurde nicht enttäuscht. Da ich die ersten beiden Bände nicht gelesen habe, bin ich als "Quereinsteiger" in die Geschichte gestartet und konnte dem Buch gut folgen. Die Story ist in sich abgeschlossen und Anspielungen und Erklärungen versuchen dem Leser die Vorgeschichte zu vermitteln. Trotz der ausreichenden Verknüpfungen hatte ich persönlich das Gefühl, dass mir Zusammenhänge entgangen sind. Aus meiner Sicht empfiehlt es sich die beiden Vorgängerromane zu lesen. Die Verbindung zum Fernsehen merkt man dem Autor in der Bildung des Plots an, denn an einigen Stellen im Buch hat man das Gefühl eine TV-Krimi-Serie vor sich zu haben. Diese Fernsehnähe fand ich an einigen Stellen zu übertrieben, allerdings wurde der Sachverhalt super aufgelöst. Kurzum, ein lesenswertes Buch.

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Dran bleiben.... Wir haben Teil 1 und 2 des Autors vorab nicht gelesen. Hatten zu keiner Zeit das Gefühl, dass dieses Buch sich auf die ersten beiden bezieht. Das Buch hat kurze Kapitel und die werden meist durch Handlung und Darsteller abgewechselt. Das darf man gerne mal mitdenken, da es doch recht lebhaft zu geht. Also keine Berieselung und doch gut zu `verdauen`. Es bieten sich zwei Möglichkeiten: 1. Man hat die Zeit und kann das Buch, so gut es geht, am Stück lesen. Was durch Handlung auch sehr gut machbar ist. Keine Zähigkeit oder Langeweile kommt auf. 2. Man kann, wie ich, immer nur kurz lesen. Da bieten sich die kurzen Kapitel an! Obwohl man dann mit Namen und Funktion der Darsteller, oft mal zurück blättern muss. Es spielen viele Charakteren mit, in unterschiedlichen Funktionen. Was anfangs leicht zu Verwirrung bei mir führte. Die Beschreibung va. der Gewaltszenen ist sehr bildhaft und real formuliert. Wer Spannung sucht, ist hier gut beraten.

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Opferfluss Thriller Heyne Verlag Autor: Lorenz Stassen vollständige deutsche Erstausgabe 03/2020 ISBN 978-3-453-43945-0 382 Seiten Opferfluss ist der dritte Band einer als Trilogie ausgelegten Reihe um den Strafverteidiger Nicholas Meller. Wer die Entwicklung der Protagonisten und Nebencharaktere verfolgen möchte, tut gut daran, mit den ersten beiden Bänden Angstmörder und Blutacker zu beginnen. Opferfluss kann allerdings auch unabhängig davon gelesen werden, da alle für diesen Band relevanten Informationen in dieser Geschichte enthalten sind. Das Besondere an dem Fall, den Nicholas Meller diesmal zu betreuen hat, ist, dass ihn ein alter Bekannter mandatiert: Thomas Rongen. Thomas Rongen ist als Hauptkommissar tätig und in der Vergangenheit mit Nicholas Meller aneinandergeraten. Zwischen den beiden herrscht eigentlich eine tiefe Kluft. Da sich aber gerade die Lebensumstände von Kommissar Rongen geändert haben und dieser des Mordes angeklagt wurde, hat sich auch seine Sicht auf die Arbeitsweise des Strafverteidigers Meller geändert. Bei Übernahme des Mandats wissen beide noch nicht, was bei den Ermittlungen alles auf sie zukommt. Korruption und Gewalt gehören bald zum Alltag und ich frage mich, wie die Situation aufgelöst werden soll. Ein anderthalb Jahre zurückliegender Fall rückt immer mehr in den Mittelpunkt, bei dem Russen beteiligt sein könnten, die sich schon geraume Zeit in Deutschland etabliert haben. Und Rongen selbst kann nicht mehr ermitteln. "Wenn du weißt, dass der Bulle von den eigenen Leuten gehasst wird. wenn niemand da ist, der seinen Tod rächen würde. Dann musst du dir keine Gedanken um ihn machen." - Seite 63 Die Geschichte ist in kurz gehaltenen Kapiteln erzählt, die es mir als Leser leicht machen, die verschiedenen Stränge zeitnah zu begleiten. Das ist toll gelungen. Somit brauchte ich auch nie nachzusehen, wie viele Seiten es noch bis zum nächsten Kapitel braucht und ich noch weiter lesen kann: ich konnte einfach lesen. Der Schreibstil ist flüssig und die Geschichte komplex, so dass ich dem Geschehen gut folgen konnte und das Miträtseln spannend gestaltet war. Und auch, wenn die Geschichte so eingängig erzählt wird und das Geschehen nachvollziehbar ist, ist es keinesfalls vorhersehbar. Hier wartet der Autor mit ungeahnten Überraschungen auf. Die Handlungen sind schlüssig und die Charaktere handeln authentisch. Es war für mich zum Teil sehr überraschend, wie authentisch die Charaktere tatsächlich schlussendlich handeln. - Als Leser hätte ich mir das eine oder andere Mal den Ausgang einer Situation anders gewünscht. Fazit Ein Thriller, der mich mit Spannung und vielschichtigen Charakteren in ein äußerst komplexes Geschehen entführt hat.

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In kurzer Zeit verschlungen

Von: Snoopy7769

19.03.2020

"Opferfluss" war mein erstes Buch von Lorenz Stassen, aber bestimmt nicht das Letzte! Mit seinem Schreibstil und Spannungsaufbau hat es mich von der ersten Seite gefesselt, auch wenn ich die Hauptpersonen aus den ersten beiden Büchern erst einmal "kennen-lernen" mußte. Eine spannende Story und gute Charaktere, die Lust auf mehr machen!!! Für mich besonders interessant der Schauplatz Köln, da ich einige Ecken persönlich kenne. Von mir eine absolute Leseempfehlung für alle Krimifans!!!

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Gute Story

Von: Beate

17.03.2020

Das Buch beginnt mit der Schilderung eines grausamen Mordes. Diesen und die weiteren hätte ich persönlich nicht detailliert beschrieben haben müssen. Hat man sich eingelesen, tut sich eine ganz verzwickte Story auf, die wirklich gut beschrieben ist und die ich mir auch so vorstellen kann, nicht unglaubwürdig. Der Plot ist schlüssig und hinterlässt den Eindruck, dass es schwierig ist, die Wahrheit und Verbindungen zu durchschauen aber es ist nicht unmöglich für Recht und Gerechtigkeit zu sorgen und wenn es auf ungewöhnlichen Wegen passiert. Klare Leseempfehlung für alle, die gut Krimis mögen, nur 4 Sterne, weil ich persönlich die Morde zu grausam finde.

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kompliziert

Von: Annette S.

11.03.2020

Als erstes muß ich dazu sagen das man die beiden vorigen Teile der Nicholas-Meller-Reihe ( Angstmörder und Blutacker) lesen sollte. Denn wenn man so mitten drin anfängt kennt man die Figuren nicht ,auch wenn kurze Rückblenden im Buch sind. Das Buch ist in Ich-Form aus der Sicht von N.Meller geschrieben. Was mit schonmal gar nicht so zusagt. Ich bin eher die Thriller -Leserin und kenne mich besser in der "Welt der Kommissare" aus ,zu viel juristisches Blabla ! In dem Buch habe ich immer wieder mit den Gedanken abschweifen können ,also für mich nicht fesselnd genug,aber das ist sicher Geschmacksache. Die Story selber ist ein wenig verworren,ich schreibe dies hier schon bevor ich am Ende angelangt bin. Wer also eher für leichte Kost ist ,mit 1-2 Mini-Schockmomenten ( in denen kurze Foltermethoden erwähnt werden) der ist bei diesem Autor gut aufgehoben.

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Darum geht's: Anwalt Nicholas Meller und Kommissar Rongen standen sich bisher auf verschiedenen Seiten gegenüber. Deshalb wundert sich Meller, dass sich Rongen ausgerechnet ihn als Anwalt nimmt. Rongen steckt tief in der Klemme. Er hat nachts im Wald einen flüchtenden Verdächtigen erschossen, weil der ihn mit einer Waffe bedroht hatte. Doch obwohl die Suche nach der Waffe umgehend beginnt, lässt sie sich nicht auffinden. Hat Rongen etwa die Gelegenheit genutzt, den flüchtenden Polizistenmörder selbst zu richten? Nicholas Meller nimmt den Fall an. So fand ich's: Auch wenn Meller und Rongen keine Freunde sind, hat sich Nicholas Meller doch den Respekt des Kommissars erarbeitet. Wir kennen beide Akteure schon aus den ersten beiden Büchern dieser Reihe und Nicholas hat sich vom Faulpelz, der am liebsten vor seiner Spielekonsole den Tag verdaddelt, zu einem hartnäckigen und findigen Anwalt entwickelt. Man kann "Opferfluss" zwar als Einzelband lesen, denn es gibt genug Informationen, um die Vergangenheit in Zusammenfassung serviert zu bekommen, doch weil die Wurzel zu diesem Kriminalfall schon in Band 1 liegt und auch das komplizierte Verhältnis von Nicholas zu seiner mal-ja-mal-nein Freundin Nina sich durch alle Bände zieht, empfehle ich doch, die ganze Reihe in der richtigen Reihenfolge zu lesen. Nina wurde mit einem verkümmerten Arm geboren und diese sichtbare Behinderung löst immer wieder unsichere oder ablehnende Reaktionen bei Menschen aus und entlarvt sie. Diese Nebenhandlung bringt immer wieder interessante und sehr menschliche Aspekte dazu und das gefällt mir sehr gut. Durch seine russische Herkunft hat sich Nicholas einen Kundenstamm erschlossen, mit dem er nicht immer glücklich ist und den er oft genug auch gerne los werden möchte, doch der Ehrenkodex der zwielichtigen Geschäftemacher ist auch immer mal wieder von Vorteil für ihn. Rongen dagegen ist dem Gesetz verpflichtet und Nicholas kann nicht glauben, dass er eine so dumme Art von Selbstjustiz üben würde. Die Frage, wer von Rongens Verurteilung profitieren würde, bringt Nicholas auf eine Spur. Die Kapitel sind kurz, die Handlung hat von Anfang an ein gewisses Tempo, das einen gleich mitreißt. Auch wenn es Tote gibt, bleibt alles realistisch und man kann den Ermittlungen wunderbar folgen. Am Ende ist der Fall aufgeklärt, doch die letzten Sätze lassen vermuten, dass "Opferfluss" nicht der letzte Band dieser Reihe gewesen ist. Ich würde mich freuen, wenn es noch mehr Bände mit dem interessanten Protagonisten Nicholas Meller, seiner Freundin / Kollegin Nina und den anderen spannenden Nebenfiguren gibt. Gute Unterhaltung ist da nämlich garantiert.

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