Leserstimmen zu
Das Echo unserer Träume

Jenny Ashcroft

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€ 10,00 [D] inkl. MwSt. | € 10,30 [A] | CHF 14,50* (* empf. VK-Preis)

Inhalt Singapur 1897: Die Zwillingsschwestern Harriet und Mae leben auf dem Anwesen des strengen David Keeley, der eine von beiden zur Frau nehmen soll. Während Mae versucht, dem Hausherren zu gefallen, möchte Harriet ihr eigenes Leben führen. Doch als sie sich in den wohlhabenden Alexander Blake verliebt, führen Davids Eifersucht und Maes Schmerz zu einer furchtbaren Tragödie ... London 1941: Die junge Ivy Harcourt wird vom britischen Geheimdienst ins kriegszerrüttete Singapur versetzt. Sie kann nicht ahnen, dass sie auf der fernen Insel nicht nur die Liebe finden, sondern auch auf ein erschütterndes Geheimnis aus dem Leben ihrer Großmutter Mae stoßen wird. Meine Meinung Mein Dank geht zunächst an das Bloggerportal und den Goldmann Verlag für das Rezensionsexemplar. Das wunderschöne Cover hatte mich neugierig gemacht und so durfte ich ein wirklich gelungenes Buch lesen. Als ich es das erste Mal in Händen hielt, habe ich jedoch zunächst ein wenig gezögert, immerhin ist es wirklich dick. Trotzdem war ich überraschend schnell durch das Buch durch. Einmal die ersten 30 Seiten gelesen, konnte ich einfach nicht mehr aufhören. Die Autorin springt zwischen verschiedenen Zeiten und Perspektiven. Sie erzählt aus Sicht der jungen Mae und aus Sicht ihrer Enkelin Ivy. Gegen Ende hin werden diese beiden Ebenen, die die Geschichte der Familie Harcourt erzählen, miteinander verwoben. Die Sprünge haben mir keine Probleme bereitet - ich wusste immer, in welcher Zeit ich mich gerade befinde. Auch ansonsten ist der Stil der Autorin gut zu lesen. Die Charaktere sind glaubhaft und mit Tiefe und vor allem mit viel Liebe dargestellt. Die Entwicklung der Protagonistin, vom verängstigten Mädchen hin zur Kämpferin, fand ich interessant und sehr gut dargestellt. Die Geschichte geht definitiv ans Herz und lässt einen nicht kalt. Sie ist mitreißend und ich habe mitgefiebert - vom Anfang bis zur letzten Seite. Von mir gibt es für das Buch eine klare Leseempfehlung für jeden, der sich für diese Zeit interessiert. Das war definitiv nicht mein letzter historischer Roman.

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Das Echon unserer Träume von Jenny Ashcroft Klappentext: m Singapur des Jahres 1897 leben die jungen Zwillingsschwestern Harriet und Mae im Haus von David Keeley, welcher eine von ihnen heiraten soll. Dieser verguckt sich aber ausgerechnet in die wilde und freiheitsliebende Harriet, die allerdings so gar nichts von ihm wissen will. Mae hingegen, die sich die reinste Mühe gibt, ihm zu gefallen, ignoriert er. Als sich Harriet dann auch noch in den gut betuchten und liebenswerten Alex Blake verliebt, kommt es zur Katastrophe. 1941 wird die junge Londonerin Ivy vom britischen Geheimdienst nach Singapur versetzt. Dort lernt sie den charismatischen Major Kit Langton kennen und lieben. Doch während die Japanischen Streitkräfte immer näher rücken, muss Ivy nicht nur um ihre junge Liebe kämpfen, sondern stößt auch noch auf ein gut bewahrtes Geheimnis ihrer Großmutter. Zu Anfang möchte ich mich erst einmal beim Team vom Bloggerportal und dem Goldmann Verlag bedanken, dass sie mir dieses wundervolle Buch für eine Rezension zur Verfügung gestellt haben. Schreibstil- Dieser war sehr gewöhnungsbedürftig, nicht schlecht, sondern einfach anders. Dadurch hatte ich am Anfang ein paar Probleme in die Geschichte einzusteigen. Dieses wurde ebenso durch die vielen Zeitsprünge nicht wirklich einfacher. Hat der Story aber keinen großen Schaden zugefügt. Es wird immer aus der Sicht verschiedener Charaktere berichtet und die Autorin benutzt im Gegensatz zu einigen anderen viel indirekte Rede, was ich persönlich ganz gerne mag. Nach einiger Zeit hatte ich mich an die Umstände gewöhnt und ich konnte super in die Geschichte abtauchen. Die Geschichte ist einfach sehr, sehr berührend. Die Zwillingsschwestern Harriet und Mae, die 1897 einiges an Leid ertragen müssen, haben mich im tiefsten Herzen berührt. Sprachlos saß ich vor dem Buch, als endlich die Auflösung, um das Rätsel der beiden, herausgearbeitet wurde. Ich kann ja hier nicht spielen,aber das war alles sehr unvorhersehbar und ich liebe es, wenn es am Ende immer anders kommt,als man denkt. Aber auch Ivys Geschichte hat mich abholen können. Die dramatische Liebesgeschichte von ihr und Kit hat mir einige Tränen beschert. 1897 und 1941. Es wird unglaublich klar herausgearbeitet welch Entwicklung es von 1897 bis 1941 gibt und wie sich die Zeiten verändern/weiterentwickeln. Auch das Setting wurde sehr bildlich und lebhaft dargestellt. Ich hatte den Dschungel vor meinem inneren Auge, konnte Geräusche hören und es war, als wäre ich mittendrin. Die Charaktere waren vielseitig und jeder auf seine Art einzigartig. Auch wurde nichts übertrieben. Die Autorin hat super realistische Personen erschaffen. Das Ende war einfach Hammer. Es gibt einen sehr gut gelungenen und runden Abschluss. Auch hier mussten die Taschentücher wieder herhalten, da es mich so sehr berührt hat. Dieser Roman verfügt über alles,was ein guter Roman beinhalten sollte. Liebe, Intrigen, Freundschafte und auch Dramen. Für mich als Leser hat nichts gefehlt und es war durchweg spannend. Klare Leseempfehlung,trotz der kleinen Schwierigkeiten am Anfang.

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Protagonistinnen Harriet und Mae Harriet und Mae sind wie Feuer und Wasser, die beiden haben das Herz am rechten Fleck, aber zwei völlig unterschiedliche Weltansichten. Mae sieht in der Verbindung zu David eine strahlende und vor allem sichere Zukunft. Sie glaubt daran, durch eine Heirat die Chance auf ein angenehmes Leben zu finden, während Harriet wilder, ungestümer und vor allem freier sein will. Sie will selbst bestimmen, welchem Mann sie ihr Herz schenkt. Beide Schwestern haben mich in ihren Bann gezogen, denn so unterschiedlich sie sind, meistern sie doch so unfassbar viel gemeinsam. Auch wenn ihnen ein Schicksal vorherbestimmt ist, das mitreißt, hofft man doch bis zum Schluss auf ein glückliches Ende. Protagonistin Ivy Ivy flüchtet vor den Schatten der Vergangenheit, sie trägt Narben auf der Seele, die sie hofft in Singapur vergessen zu können. Doch egal wie sehr sie sich bemüht, die Schatten wollen nicht weichen. Doch als sie der Geschichte ihrer Großmutter auf den Grund geht, findet sie endlich das wonach sie sich so gesehnt hatte, ein Stück Frieden und sogar die Liebe. Story-Aufbau Jenny Ashcroft hat eine Art zu Schreiben, die etwas tief in einem zum erklingen bringt. Alle Emotionen werden ungefiltert an einen herangetragen und selbst ich, die wirklich abgehärtet ist, konnte das eine oder andere Tränchen nicht zurückhalten. Ganz nebenbei sind die zwei Handlungsstränge auf wunderbare Art ineinander verwoben und man fühlt sich direkt nach Singapur katapultiert, in eine Zeit, in der vieles was wir heute für selbstverständlich halten, nicht gegeben war.

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Im Singapur des Jahres 1897 leben die jungen Zwillingsschwestern Harriet und Mae im Haus von David Keeley, welcher eine von ihnen heiraten soll. Dieser verguckt sich aber ausgerechnet in die wilde und freiheitsliebende Harriet, die allerdings so gar nichts von ihm wissen will. Mae hingegen, die sich die reinste Mühe gibt, ihm zu gefallen, ignoriert er. Als sich Harriet dann auch noch in den gut betuchten und liebenswerten Alex Blake verliebt, kommt es zur Katastrophe. 1941 wird die junge Londonerin Ivy vom britischen Geheimdienst nach Singapur versetzt. Dort lernt sie den charismatischen Major Kit Langton kennen und lieben. Doch während die Japanischen Streitkräfte immer näher rücken, muss Ivy nicht nur um ihre junge Liebe kämpfen, sondern stößt auch noch auf ein gut bewahrtes Geheimnis ihrer Großmutter. Ein riesiges Dankeschön geht an den Goldmann Verlag, welcher mir dieses Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat. Und ich muss sagen, dass es sich absolut gelohnt hat, dieses Buch zu lesen, denn selten habe ich ein solch relativ dickes Buch so schnell beendet und das, obwohl ich am Anfang noch ein paar Probleme hatte, in die Geschichte hinein zu finden. Der Schreibstil der Autorin ist meiner Meinung nach nämlich recht gewöhnungsbedürftig. Der Aufbau der Geschichte wirkt, ganz abgesehen von den Sprüngen zwischen den verschiedenen Zeitebenen, manchmal ein bisschen chaotisch. Es wird zwischen verschiedenen Charakteren hin und her gesprungen und außerdem gibt es viel indirekte Rede, sowie Anmerkungen in Klammern. Dies ist zwar nicht üblich, hatte aber auch seinen Charme und nachdem ich mich daran gewöhnt hatte, wurde es für mich leichter und konnte gar nicht mehr aufhören zu lesen. Das lag aber auch an der wunderschönen und berührenden Geschichte. Sowohl Harriets und Maes Handlungsstrang, sowie der von Ivy, haben mich einfach gepackt und zutiefst berührt. Die ganzen Intrigen und das Leid, welches die beiden Zwillingsschwestern 1897 erleiden müssen, ist nicht nur grausam, sondern auch wahnsinnig traurig. Außerdem hat mich die Auflösung des Rätsels um die beiden Schwestern extrem überraschen können und sprachlos gemacht. Aber auch Ivys Vergangenheit, sowie ihre Gegenwart, die Liebesgeschichte zwischen ihr und Kit im Angesicht des Krieges und die Freundschaften, die in Singapur entstehen, sind nicht nur sehr spannend, sondern auch mitreißend und sehr emotional. Auffällig sind dazu die zahlreichen Parallelen zwischen den zwei Zeitsträngen, die Liebesgeschichte, die Widrigkeiten, die Geheimnisse und dennoch wurden auch die gesellschaftlichen Unterschiede sehr gut dargestellt und wie sich die Zeiten zwischen 1897 und 1941 verändert haben. Und auch das Setting ist wirklich wunderschön und einzigartig und richtig gut beschrieben. Ich habe beim Lesen förmlich die Hitze gespürt, die Geräusche des Dschungels gehört und die exotische Landschaft vor mir gesehen. Hinzu kommt ein Ende, welches mich beinahe zum Weinen gebracht und die ganze Geschichte perfekt abgerundet hat. Was die Charaktere angeht, so gibt es davon eine Menge, die aber allesamt eindrucksvoll realistisch geschrieben sind. Egal, ob liebenswert oder unausstehlich, ich mochte die Vielschichtigkeit und Einzigartigkeit eines jeden. Selbst die beiden Zwillingsschwestern Harriet und Mae sind komplett unterschiedliche Persönlichkeiten, die sich aber nicht in eine Schublade stecken lassen. Ebenfalls ist Ivy wieder komplett anders. Und Alex und Kit sind einfach Männer, die man sich so als Frau nur wünschen kann. Für mich hat dieses Buch, obwohl ich anfangs noch so meine kleineren Probleme hatte, alles, was ein guter und spannender Roman haben muss. Es gibt Liebe, Leidenschaft, Intrigen und einiges an Drama, ohne aber in Kitsch abzudriften. Außerdem haben mir sowohl die beiden Zeitebenen, als auch das Setting, sehr gut gefallen. Mich hat das Schicksal der drei Frauen berührt und ich habe die ganze Zeit mit ihnen gelitten, gelacht und geliebt.

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Sehr bewegend

Von: Sillest

21.02.2019

Gleich zu Beginn stach mir der angenehme Schreibstil ins Auge, der mich ziemlich schnell durch die Seiten fliegen ließ. Als Leser begleitet man im Jahre 1941, Ivy Harcourt, die vom britischen Geheimdienst nach Singapur versetzt wird. Dort kann sie endlich einen Neuanfang wagen. Im Jahre 1897 begleitet man die Zwillinge Harriet und Mae, von denen eine David Keeley heiraten soll, welcher in Singapur lebt. Die Geschichte der beiden war besonders bewegend und hat mir am besten gefallen. Mit jeder Seite erfährt man mehr über deren Vergangenheit und im Laufe des Buches dann auch, wie sich alle Schicksale zusammenfügen. Die Figuren waren durchweg gut ausgearbeitet, sodass sie und ihr Schicksal sehr authentisch gewirkt haben. Gefühlstechnisch habe ich einiges durchlebt und kann die Geschichte daher wirklich nur empfehlen.

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„Er hatte gespürt, dass sie zu ihm hinübersah; deshalb hatte er sich umgedreht. Wie nannte man das noch? Das Gewicht eines Blickes. Es hatte ihm gefallen, dass sie ihn anstarrte.“ Singapur 1897: Die Zwillingsschwestern Harriet und Mae leben auf dem Anwesen des strengen David Keeley, der eine von beiden zur Frau nehmen soll. Während Mae versucht, dem Hausherren zu gefallen, möchte Harriet ihr eigenes Leben führen. Doch als sie sich beide in den wohlhabenden Alexander Blake verlieben, führen Davids Eifersucht und Maes Schmerz zu einer furchtbaren Tragödie ... London 1941: Die junge Ivy Harcourt wird vom britischen Geheimdienst ins kriegszerrüttete Singapur versetzt. Sie kann nicht ahnen, dass sie auf der fernen Insel nicht nur die Liebe finden, sondern auch auf ein erschütterndes Geheimnis aus dem Leben ihrer Großmutter Mae stoßen wird. Jenny Ashcroft ist mit „Das Echo unserer Träume“ eine vielschichtige Geschichte gelungen. Auf zwei Erzählebenen wird von Liebe, Eifersucht, Verrat, Krieg, Familienschicksal und Verlust erzählt und am Ende des Buches laufen beide Erzählstränge zusammen. Mir hat der Roman sehr gut gefallen, war er doch bis zum Ende spannend zu lesen und nicht wirklich vorhersehbar. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und sehr gefühlvoll. Man fliegt förmlich durch die Seiten und die Schicksale der drei jungen Frauen lassen einen nicht mehr los, denn sie verbindet weitaus mehr als nur ihr Verwandtschaftsgrad. Der Wechsel zwischen den Zeiten gelang der Autorin sehr gut, er hat nie meinen Lesefluss gestoppt. Besonders gern verfolgte ich den Erzählstrang der Zwillinge Mae und Harriet. Neben der tragischen Familiengeschichte fand ich auch sehr interessant erzählt wie der zweite Weltkrieg in Asien gewütet hat. Wie viele Länder Japan besetzt hatte und mit welcher Grausamkeit, war mir nicht so deutlich bewusst. Das romantische Cover von „Das Echo unserer Träume“ lässt eine kitschige Liebesgeschichte vermuten, es ist aber ein mitreißender und spannender Pageturner mit einem Ende, das man so nicht erwartet. Ein tolles Buch und eine Leseempfehlung von ganzem Herzen. Vielen herzlichen Dank an Randomhouse und das Bloggerportal für die kostenlose Zusendung dieses Rezensionsexemplars

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Singapur 1897: Harriet und Mae sind Zwillinge und leben auf dem Anwesen des strengen David Keeley, der eine von beiden zur Frau nehmen soll. Mae versucht dem Hausherren zu gefallen, während Harriet einfach nur ihr eigenes Leben leben will. Sie will weder heiraten, noch soll David Keelex dieser Mann sein. Alexander Blake erobert schließlich ihr Herz, auch wenn das Davids Eifersucht und Maes Schmerz mit sich bringt und letztendlich zu einer Tragödie führt. London 1941: Ivy Harcourt wird vom britischen Geheimdienst ins kriegszerrüttete Singapur versetzt. Sie ahnt nicht, dass sie mit der Insel mehr verbindet, als sie je zu Träumen gewagt hätte. Sie findet nicht nur eine neue Liebe, sondern kommt auch dem Geheimnis ihrer Großmutter auf die Spur. Ihrer geliebten Großmutter Mae. Jenny Ashcroft hat mich bereits auf den ersten Seiten in ihren Bann gezogen. Ich bin förmlich durch die Seiten geflogen und habe mich auf die Geschichte dreier Frauen eingelassen, die weitaus mehr verbindet, als nur der Verwandschaftsgrad. Das Buch ist in zwei Handlungsstränge aufgeteilt. Zum einen um 1897, als Mae und ihre Zwillingsschwester Harriet in dem Alter waren, in dem sich ihre Enkelin Ivy im zweiten Handlungsstrang befindet. Jenny Ashcroft ist dieses Spagat zwischen den beiden Zeiten hier sehr gut gelungen. Das Wechseln der Perspektiven hat sich wie ein roter Faden durch das komplette Buch gezogen. Die Charaktere waren für mich authenisch und liebevoll ausgearbeitet. Man hat deutlich gespürt, wieviel Liebe Jenny Ashcroft in dieses Buch gesteckt hat. Und sie hat es tatsächlich geschafft, mich zu überraschen, denn dieses Ende habe ich nicht erwartet. Zumindest nicht so. Diese Familienzusammenführung der anderen Art konnte mich wirklich beeindrucken. Gerade auch aufgrund der Zeiten, in denen die beiden Handlungsstränge spielen. Ich muss gestehen, dass der zweite es mir ein wenig mehr angetan hat. Es war ein Achterbahnfahrt der Gefühle, wie sie Jenny Ashcroft nicht besser hätte niederschreiben können. Ich habe mitgefiebert, ich habe mitgelitten, ich habe mit den Charakteren gekämpft, gelacht und gefühlt. All das benötigt ein Buch für mich, um zu einer Leseempfehlung zu werden, um ein Highlight zu sein. Jenny Ashcroft hat mit ihrem "Echo der Träume" ein Buch geschrieben, für das ich eine Leseempfehlung aussprechen muss. An alle, die sich gerne von ihrem Schreibweise überzeugen möchte. An alle, die ein Gefühlschaos der besonderen Art erleben möchten. Und an alle, die selbst lesen wollen, dass hinter diesem wunderschönen Cover weitaus mehr steckt, als es von aussen den Anschein hat.

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Singapur 1897: Harriet und Mae sind Zwillinge und leben auf dem Anwesen des strengen David Keeley, der eine von beiden zur Frau nehmen soll. Mae versucht dem Hausherren zu gefallen, während Harriet einfach nur ihr eigenes Leben leben will. Sie will weder heiraten, noch soll David Keelex dieser Mann sein. Alexander Blake erobert schließlich ihr Herz, auch wenn das Davids Eifersucht und Maes Schmerz mit sich bringt und letztendlich zu einer Tragödie führt. London 1941: Ivy Harcourt wird vom britischen Geheimdienst ins kriegszerrüttete Singapur versetzt. Sie ahnt nicht, dass sie mit der Insel mehr verbindet, als sie je zu Träumen gewagt hätte. Sie findet nicht nur eine neue Liebe, sondern kommt auch dem Geheimnis ihrer Großmutter auf die Spur. Ihrer geliebten Großmutter Mae. Jenny Ashcroft hat mich bereits auf den ersten Seiten in ihren Bann gezogen. Ich bin förmlich durch die Seiten geflogen und habe mich auf die Geschichte dreier Frauen eingelassen, die weitaus mehr verbindet, als nur der Verwandschaftsgrad. Das Buch ist in zwei Handlungsstränge aufgeteilt. Zum einen um 1897, als Mae und ihre Zwillingsschwester Harriet in dem Alter waren, in dem sich ihre Enkelin Ivy im zweiten Handlungsstrang befindet. Jenny Ashcroft ist dieses Spagat zwischen den beiden Zeiten hier sehr gut gelungen. Das Wechseln der Perspektiven hat sich wie ein roter Faden durch das komplette Buch gezogen. Die Charaktere waren für mich authenisch und liebevoll ausgearbeitet. Man hat deutlich gespürt, wieviel Liebe Jenny Ashcroft in dieses Buch gesteckt hat. Und sie hat es tatsächlich geschafft, mich zu überraschen, denn dieses Ende habe ich nicht erwartet. Zumindest nicht so. Diese Familienzusammenführung der anderen Art konnte mich wirklich beeindrucken. Gerade auch aufgrund der Zeiten, in denen die beiden Handlungsstränge spielen. Ich muss gestehen, dass der zweite es mir ein wenig mehr angetan hat. Es war ein Achterbahnfahrt der Gefühle, wie sie Jenny Ashcroft nicht besser hätte niederschreiben können. Ich habe mitgefiebert, ich habe mitgelitten, ich habe mit den Charakteren gekämpft, gelacht und gefühlt. All das benötigt ein Buch für mich, um zu einer Leseempfehlung zu werden, um ein Highlight zu sein. Jenny Ashcroft hat mit ihrem "Echo der Träume" ein Buch geschrieben, für das ich eine Leseempfehlung aussprechen muss. An alle, die sich gerne von ihrem Schreibweise überzeugen möchte. An alle, die ein Gefühlschaos der besonderen Art erleben möchten. Und an alle, die selbst lesen wollen, dass hinter diesem wunderschönen Cover weitaus mehr steckt, als es von aussen den Anschein hat.

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