Leserstimmen zu
Das kann doch weg!

Fumio Sasaki

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Paperback
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(Diese Rezension wird auf meinem Blog natürlich erst ab dem 12. Februar zu lesen sein!) Pros: Ich fand es einfach spannend darüber zu lesen, wie Grundlegen etwas so “einfaches” wie aufräumen ein Leben und auch den Charakter eines Menschen beeinflussen kann. Allein durch das trennen von materiellen Dingen hat sich das gesamte Leben eines einzelnen Menschen, und mittlerweile einer ganzen Bewegung, so grundlegend geändert, das Glück plötzlich eine ganz andere Bedeutung hat. Es hat mir Spaß gemacht über all die unterschiedlichen Wege zum Minimalismus zu lesen und darüber nachzudenken, was ich wohl als nächstes Aussortieren könnte um meinem Ziel als glücklicher Mensch ein wenig näher zu kommen. Wer sich schon etwas mit dem Thema befasst hat und nun noch tiefer ins Geschehen eintauchen möchte, sollte dieses Buch auf jeden Fall zur Hand nehmen und ihm eine Chance geben. Contras: Manchmal hatte ich das Gefühl, dass der Inhalt des Buches auch ständige Wiederholungen künstlich gestreckt wurde. So wurden manche Zahlen oder Gegenstände durch das Buch hindurch immer und immer wieder aufgezählt, während andere Infos einfach untergegangen sind. Resume Das Buch ist genau ab heute überall erhältlich und ist etwas für jeden, der sich mit dem Minimalismus bereits angefreundet hat, aber auch für völlige Neueinsteiger und Interessierte. es wird differenziert auf bestimmte Lebensumstände und vor allem auch Lösungen eingegangen und wirkt besonders sympathisch, weil man die Reise des Autors gleichzeitig miterleben darf. (Das der Verlag mir ein Rezensionsexemplar zukommen ließ hat meine Meinung in keinster Weise beeinflusst.)

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Ich liebe Erfahrungsberichte zum Thema „Minimalismus“. Und versuche, ihnen in verschiedenster Form auf diesem Blog Raum zu geben – egal, ob als Gastbeitrag, Interview, Film- oder Buchbesprechung. Das befreiende Gefühl, mit weniger zu leben, tritt nämlich oftmals erst im Vergleich mit anderen Menschen bzw. Gleichgesinnten hervor. Einer von ihnen ist Fumio Sasaki, Mitte 30, Lektor und Blogger in Tokio. Doch Sasaki war nicht immer Minimalist, wie er selber sagt. "Früher kaufte ich jede Menge Sachen in dem Glauben, all diese Dinge würden mein Selbstwertgefühl steigern und mich glücklicher machen. […] Gleichzeitig maß ich mich ständig mit anderen Menschen, die mehr oder Besseres besaßen, was mich nur traurig machte." So traurig, dass der Japaner ganze Seiten mit seinem alten Ich füllen kann, einer unsicheren Persönlichkeit voller Selbstzweifel und innerer Zerrissenheit sowie dem trügerischen Gefühl, dass Geld und Besitz allein der Schlüssel zum Glück seien. Als sich der junge Mann von diesen Glaubenssätzen ebenso verabschiedet wie von einem Großteil seiner Dinge, versteht er, dass es beim Loslassen oft um mehr als um das bloße Entrümpeln geht. "Meiner Ansicht nach ist Abschiednehmen eine Übung darin, über wahres Glück nachzudenken." Gerne würde ich an dieser Stelle ergänzen, dass vor allem die unfreiwillige Form des Abschiedsnehmens wie der Verlust einer geliebten Person die Frage nach Zufriedenheit und Sinn verstärkt aufwirft – in Summe wesentliche Treiber unseres Glücks. Doch Sasaki legt hier einen anderen, nüchternen Blick an den Tag. Im Fokus die Erkenntnis: Ich habe weggeworfen, also bin ich. Nämlich glücklich. Während erstens die notwendigen Dinge auf ein Minimum reduziert und zweitens alle Exzesse abgestellt worden sind, um sich auf die Dinge konzentrieren zu können, die wirklich zählen. Soweit seine Definition, nach der Männer und Frauen als Minimalisten gelten. Minimalismus als Prolog einer persönlichen Geschichte In fünf großen Kapiteln gewährt der Autor tiefe (visuelle) Einblicke in sein Konsumverhalten, sein Verhältnis zu den Dingen in seinem Besitz und zu den Dingen auf seiner Wunschliste, haptisch und digital. Ein gutes Haar bleibt bei dieser Selbstanalyse nicht übrig, was für Leserinnen und Leser zahlreiche Identifikationsmöglichkeiten schafft – etwa, was die verschiedenen Gründe und Auslöser für ein einfacheres Leben betrifft. Ob Minimalismus das Allheilmittel gegen Kontrollverlust und für ein gesundes inneres Gleichgewicht ist, sei in diesem Zusammenhang dahingestellt. Eine grundlegende Radikalität gegen sich selbst meint man beim Protagonisten jedenfalls herauszulesen, der offen auf den Spuren von Marie Kondo und Hideko Yamashita wandelt. Magic-Cleaning– und Dan-Sha-Ri-Leser wissen mehr. Allen Methoden bzw. Publikationen ist wohl gemein, dass sie das unstete Verhältnis zu unseren Besitztümern auf den Prüfstand stellen. Denn so wie sich die Ausprägung und Ausgestaltung des Minimalismus im Leben ändern kann, so wandeln sich Gemütszustände: "Wir gewöhnen uns irgendwann an jeden neuen, noch so erfüllten Zustand. Irgendwann beginnen wir, unsere Habseligkeiten als selbstverständlich hinzunehmen." Konkret bedeutet das: Unser Glücksgefühl verflüchtigt sich, und mit jedem neuen Eigentum versuchen wir dieses wieder zu erzeugen und festzuhalten. Dies ist die Logik des Unglücklichseins, sagt Sasaki. Ein Teufelskreis, dem zu entrinnen uns 55 Tipps für einen minimalistischen Lebensstil helfen sollen. Obwohl nicht alle Ratschläge vollkommen neu sind und teilweise auf bewährte Methoden rekurrieren, schafft es die Auflistung, ein psychologisches und damit tiefergehendes Verständnis für die Herausforderungen und Chancen des Loslassens zu entwickeln, und bietet damit einen exzellenten Minimierungsansporn. Denn: Wegwerfen muss man lernen. Hier und heute. Genau jetzt. Weil das Leben nur in diesem Moment stattfindet und wir nie die Zeit zum Loslassen haben werden, wenn wir nicht sofort beginnen: Altes loslassen, Neues umarmen und wichtigen Dingen ihren verdienten Platz einräumen. "Wer sich an Erinnerungsstücke klammert, hängt einem vergangenen Bild seiner selbst nach. Wenn Sie also nur das geringste Interesse haben, sich zu verändern und zu wachsen, dann raffen Sie sich auf und lassen Sie los." Denke nicht, entrümple! Ob Reduzieren ebenfalls bedeutet, nur ein einziges Handtuch für die Pflege von Küche und Körper zu besitzen, bleibt zum Glück jedermann selbst überlassen. Für Sasaki allerdings das perfekte Maß, wobei Qualität statt Quantität bei der Anschaffung von Gebrauchsgegenständen gleichermaßen zur Sprache kommt. Wettkampf und Bußrituale sind für ihn dagegen keine probaten Werbetreiber für mehr Besitzlosigkeit. Haken drunter! Wer sich nun fragt, was nach dem Abschied vom Krempel kommt, für den bietet Fumio Sasaki gleichermaßen (s)eine Geschichte an, jedoch nicht in dem weiterführenden Maße, wie es The Minimalists mit „Der neue Leicht-Sinn“ vorgelegt haben. Sasakis Buch ist reichhaltiger Informations-Minimalismus, der das Why und How auf dem Weg zum Minimalismus in den Vordergrund stellt und schonungslos unsere Ängste zum Thema entlarvt, bspw. die Befürchtung, Teile unserer Identität mit dem Weggeben zu verlieren. Für mich neben Yamashitas Erfolgsmethode Dan-Sha-Ri eines der inspirierendsten Bücher in diesem Sommer, das ich noch eine Weile horten, verleihen und wieder lesen werde; weil ein bisschen Besitz eben doch glücklich macht.

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Dieses Sachbuch macht neugierig. Neugierig aufs Leben. Neugierig aufs "wie weit kann man gehen"? Neugierig darauf, auf was man alles verzichten kann. Fumio Sasaki hat das Buch schön gegliedert. Als Erstes widmet er sich der Frage, warum Minimalismus nötig sei. Auch der Frage, warum wir so viel anhäufen wird auf den Grund gegangen. Die 55 Tipps für einen minimalistischen Lebensstil und wie man sich von Sachen trennt sind einfach formuliert. Mit Zusatztipps, einem Schlusswort und einer Zusammenfassung endet das Buch. Der Schreibstil ist einfach gehalten und man kann es sehr flüssig lesen. Man muss auch nicht der Reihe nach gehen sondern kann kreuz und quer durchs Buch hüpfen. Die Weisheiten im Buch regen sehr zum Nachdenken an. Viele Sachen erscheinen dem Leser sicher logisch. Wenn man sie aber bewusst liest, denkt man darüber nach, geht in sich und verinnerlicht es vielleicht sogar. Das Thema Dankbarkeit und glücklich sein ist ein roter Faden, welcher sich durchs ganze Buch zieht. Dass Begegnungen und Erlebnisse glücklicher machen als Materialismus, wird mehrmals genannt und aufgezeigt. Sasaki erzählt viele persönliche Erfahrungen im Buch. Diese waren mir ab und an etwas zu extrem und ich könnte mir dies für mich nicht vorstellen. Der Autor lebt enorm minimalistisch. Die Fotos im Buch zeigen seinen Lebensstil bildlich. Er hat zum Beispiel seine wichtigsten Sachen immer in einer Tasche gepackt. Somit könne er innert Sekunden aus seiner Wohnung verschwinden und hätte alles dabei. Ich fand das Buch sehr faszinierend. Jedoch ist für mich klar, dass bei meiner Familie mit 4 Personen ein Handtuch fürs Duschen, Gesicht, Besuch und Armaturen abwischen nicht möglich ist. Aber ich bin ganz klar der Meinung, dass wir einfach zu viele Dinge besitzen, welche nicht nötig sind. Leider werden ein paar Beispiele mehrmals genannt. Dies hat mich etwas irritiert und ich fand die Wiederholungen unnötig. Meiner Meinung nach halten wir uns folgendes zu wenig vor Augen: Akzeptieren wir den Gedanken einfach, dass es immer jemanden gibt, der besser ist als wir. Sobald wir uns mit den Leuten vergleichen, verlieren wir jedes Selbstbewusstsein und jeden Antrieb. (Zitat Buch S. 172) Wie bei jeder Veränderung braucht auch diese aber Zeit. Ich habe mir nun vorgenommen, unseren Ballast gezielt etwas abzubauen und keine grossen Vorräte mehr anzuhäufen. In diesem Beispiel nicht nur in der Küche sondern auch im Bereich Bad oder Büro. Das Buch erhält von mir 4 von 5 Sterne.

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"Das kann doch weg!" ist ein Buch, in dem der Autor Fumio Sasaki seinen Weg zum Minimalisten beschreibt und Tipps gibt, wie man seinen Krempel aussortieren kann und sollte. Inhalt: Das Autor beschriebt, wie es innerhalb von 5 Jahren zum Minimalist wurde. Dabei stellt er zunächst die Fragen "Was ist Minimalismus?" und "Warum häufen wir überhaupt so viele Sachen an?". Anschließend gibt er Tipps wie man selbst zum Minimalist werden kann, bzw. wie man es schafft anders zu denken um Dinge auszusortieren, die man eigentlich überhaupt nicht benötigt. Der Autor zeigt Bilder von Wohnungen in den Minimalisten wohnen und orientiert sich bei seinen Beschreibungen an bekannten Persönlichkeiten. Am Ende beschreibt er nochmal 12 Veränderungen in seinem Leben, die er festgestellt hat seit er sich von zu viel Krempel getrennt hat. Meine Meinung: Das Buch liest sich super leicht, durch die persönliche Ansprache der Leser und die positive Schreibweise des Autors. Er bringt sehr viele Beispiele aus seinem Leben (z.B. das Verkaufen von viel zu vielen Bücher) aber auch von bekannten Persönlichkeiten wie Mark Zuckerberg oder Steve Jobs. Das Buch muss nicht unbedingt von vorne bis hinten durchgelesen werden, man kann es kreuz und quer lesen. Der Aufbau im Buch ist sehr übersichtlich und nachvollziehbar. Das gesamte Buch ist immer in kleinere Abschnitte eingeteilt, so wird es nie zu viel. Die Tipps werden nicht nur genannt, sondern richtig beschrieben. Der Autor erklärt was er damit meint und gibt Beispiele. Die Bilder von minimalischen Wohnungen sind sehr interessant. Ich fand es toll, dass er auch andere Minimalisten und ihre Blogs vorgestellt hat. So kann man sich direkt weiter mit dem Thema beschäftigen und sich inspirieren lassen. Die Veränderungen, die Fumio Sasaki in seinem Leben erfahren hat, zeigen, dass es doch wichtig ist, ab und zu mal etwas auszumisten. Fazit: Der Autor selbst ist komplett Minimalist und hat auch Dinge wie seinen Fernseher oder sein Bett (er hat nur eine Matratze) aussortiert. So krass möchte ich mein Leben natürlich nicht ändern. In seinem Buch betont der Autor allerdings immer wieder, dass jeder Mensch "Minimalismus" anders definiert. Es geht nicht darum einfach alles wegzuschmeißen. Man sollte sich einfach die Fragen stellen "Brauche ich diesen Gegenstand wirklich, würde ich ihn vermissen wenn er weg ist, wann habe ich den eigentlich zum letzten mal benutzt...". Man sollte sich bewusst werden, wie viele sinnlose Gegenstände wir in unserem Leben eigentlich anhäufen. Mich hat das Buch total inspiriert und ich habe jetzt richtig Lust mit dem Aussortieren anzufangen. Ich wollte das Buch gern lesen, da ich bald umziehen und nicht so viel Krempel (den ich eh nicht brauche) mitzuschleppen. Tatsächlich habe ich auch bereits angefangen. Ich habe Tipps erhalten, auf die ich selbst nicht gekommen wäre wie z.B. das Einscannen von Dokumenten, die man danach wegschmeißen kann. Ein tolles Buch in das ich sicher noch öfter reinschauen werde. Man muss kein Minimalist wie Fumio Sasaki werden, aber ein bisschen weniger Besitz bedeutet schon ein bisschen mehr Freiheit und Glück.

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Super befreiend

Von: Lisa

11.04.2018

Ich habe dieses Buch förmlich verschlungen. Es liest sich so schön. Es ist spannend und lehrreich. Ich bin begeistert, wie gut es funktioniert hat. Mir hat es sehr geholfen. Ich fühle mich befreiter.

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Der neue König des Minimalismus

Von: mannomania

05.04.2018

Das kann doch weg! von Fumio Sasaki Ein Ratgeber mit 255 Seiten und einem gut gegliedertem Inhaltsverzeichnis aus dem Integral-Verlag Zum Inhalt: Der junge Japaner Fumio Sasaki hat einen wunderbaren Ratgeber mit 55 Geheimtipps und 15Zusatztipps bezüglich Loslass materieller Dinge, um mehr Freiheit im Leben zu haben, geschrieben. Aufschlußreich sind auch die Fotografien (vorher/nachher) von seiner Wohnung. Er versucht immer zu erklären, daß der Verzicht ein Wert ist, der glücklicher und zufriedener macht. Minimalismus ist auch so zu verstehen, daß es nicht nur um Entsorgen geht, sondern auch darum, nur Dinge zu erwerben, die man wirklich benötigt. Natürlich lebt der Autor sehr spatanisch, das ist nicht jedermanns Sache. Aber, das Buch kann und soll dazu dienen, daß jeder einmal in sich geht und sich vom unnötigen Ballast befreit. Dazu dienen heute die Flohmärkte und Dritte-Welt-Läden. Fazit: Ich finde gut, daß man das Buch kreuz und querlesen kann. Es liest sich leicht, sehr übersichtlich und zeigt des Autors eigene Stärken und Schwächen auf, die auch jeder von uns hat. Aber, alles an Veränderung braucht auch seine Zeit! Das Cover hat für mich leider keinen Bezug zum Inhalt, ebensowenig auch der leider schlecht übersetzte Titel, dafür gibt es ein gut lesbares Schriftbild auf festem Papier. Danke an randomhouse.de für dieses Testleser-Exemplar!

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Mein Problem ist definitiv das loszulassen. Das Buch klang für mich mega interessant, und ich habe es absolut nicht bereut zu lesen. Ich finde es sogar total empfehlenswert. Man hat die ganze Zeit das Gefühl der Mann versteht mich der Mann ist in der gleichen Situation wie ich bin bzw war. Der Schreibstil ist echt toll. Sehr flüssig, und man mag das Buch ehrlich gesagt gar nicht weglegen. Fumio Sasaki muss mein Zwilling sein. Es ist beeindruckend was er selber für eine Wandlung durchgemacht hat. Er war früher so wie ich die Wohnung voll mit Statussymbolen wie z.b. Bücher oder Musikinstrumente, eine Kamera Sammlung und so weiter. Er hat es geschafft seinen Besitz zu reduzieren. Wobei reduzieren gut gesagt ist er hat schafft es in einer halben Stunde umzuziehen - absolut beeindruckend. Aber nicht du das Thema loslassen wird in dem Buch besprochen sondern auch Dankbarkeit und Glück. Ach Fallbeispiele von weiteren Minimalisten sind in der Mitte des Buches zu finden mit Bildern. Einige Tipps kannte ich schon aber viele sind mir noch neu. Ich fand beim Lesen des Buches hat sich in meinen Kopf etwas verändert, es stellt sich eine andere Sichtweise der Dinge ein und man mag am liebsten sofort loslegen. Bei dem ganzen Buch hatte ich das Gefühl der Mann kennt mich, der Mann versteht mich - ihm ging es gleich. Ich bin in verschiedenen Gruppen um mehr Ordnung in mein Leben zu bekommen, aber das Buch ist definitiv absolut empfehlenswert und gerade was das Thema loslassen betrifft was mir persönlich schwer fällt, warum auch immer. Sei dankbar für das was du hast! Schätze deine Dinge! Und du wirst zufriedener sein! Neues macht nicht unbedingt glücklich und wenn nur kurzzeitig, also überlege gut bevor du dir neue Sachen kaufst! Wenn du weniger besitzt - hast du auch weniger zu putzen und hast die Gedanken frei für andere Sachen. Zu jedem Teil was du besitzt baust du eine Beziehung auf - das stimmt tatsächlich beobachtet euch mal selbst.... Das Buch ist ein Schatz - für mich persönlich sehr wertvoll! Ich habe nicht vor Minimalisten zu werden aber die Sachen soweit reduzieren dass ich meinen Kopf frei habe für andere Dinge. Dafür muss ich mich von vielen Sachen trennen und diese loslassen können, laut im Buch fällt ist nach einiger Zeit sogar leichter und gibt ein befreiendes Gefühl. "Das kann doch weg" verändert auf jeden Fall die Sichtweise auf die Dinge. Das Buch lohnt sich...

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Fumio Sasaki hat ein herrlich minimalistisches Buch geschrieben. Bei 255 Seiten mag dies anfänglich vielleicht etwas irritierend wirken, wenn man einen Blick in das Buch wirft sieht man bald was ich meine. So viel Inhalt mit so wenig Worten zu transportieren ist eine ganz besondere Kunst. Nach einer kurzen Einleitung erhalten wir 55 Tipps für einen minimalistischen Lebensstil. Diese Tipps sind dabei selten länger als eine Seite. Oftmals kommt Fumio Sasaki mit einer halben Seite aus. Man könnte also durch die Seiten durchflitzen, da es recht wenig Text ist und angenehme einfach geschrieben ist. Dennoch musste ich regelmäßig nach circa 5 Tipps eine Pause einlegen. So schnell wie ich theoretisch lesen könnte, konnte ich das Gelesen nicht verarbeiten. Genau das macht das Buch so großartig. Mit wenigen, einfach Worten trifft Fumio Sasaki zielgenau ins Schwarze. Außerdem wollte ich die Tipps natürlich auch alle gleich ausprobieren und das benötigte eine gewisse Zeit. Oftmals habe ich mir für den Anfang lediglich die Situationen oder Dinge vorgestellt. Häufig bin ich jedoch sofort aufgestanden und habe Gegenstände entsorgt. Beim Minimalismus geht es jedoch nicht nur ums Entsorgen und Entrümpeln, sondern auch darum nur Dinge zu kaufen, die man wirklich benötigt. Und ganz nebenbei führt der Minimalismus zu einem viel achtsameren, glücklicheren Leben. So erfreue ich mich bewusst über mein Auto, dass mich bereits mehrere Jahre treu in allen Situationen begleitete. Sei es um mich zu tollen Veranstaltungen und großartigen Menschen zu bringen oder auch um mich auf dem Weg in die Arbeit vor Kälte, Schnee und Regen zu schützen. Nach den 55 Tipps für einen minimalistischen Lebensstil gibt Fumio Sasaki persönliche Einblicke und zeigt "Die 12 großen Veränderungen in meinem Leben seit ich "Tschüss" zu meinen Sachen gesagt habe". Mit diesem Kapitel werden die 55 Tipps nochmal unterstreichen. Außerdem visualisiert er auf diese Weise die vielen, vielen positiven Aspekte des Minimalismus. Am wichtigsten ist, dass Minimalismus für jeden ganz unterschiedlich aussehen kann. Wir sollten dennoch auf keinen Fall Dinge behalten, die uns belasten und uns nicht bei ihrer Betrachtung mit einem Glücksgefühl durchströmen. Während Fumio Sasaki alle seine Bücher weggab, wäre das für mich der absolut falsche Weg. Wenn ich meine Regale sehe, die einzelnen Bücher betrachte, rieche und anfasse, durchströmt mich ein Gefühl von Glückseligkeit. "Das kann doch weg!" ist ein grandios minimalistisches Buch. Gerade wegen der wenigen Worte und der schönen Gliederung ist es ein leichtes immer wieder Tipps nachzuschlagen. Bereits während dem Leser habe ich die ersten positiven Wirkungen erfahren und mich von Dingen getrennt, die viel mehr Belastung als Freude waren. Dennoch ist es nicht immer leicht einen minimalistischen Ansatz zu verfolgen. Es gibt noch viel zu tun für mich. "Das kann doch weg!" wird auf meinem Weg zum Minimalist oder besser gesagt zu einem bewussten, achtsamen, minimalistischeren Lebensstil ein wichtiger Wegbegleiter werden.

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