Leserstimmen zu
The Walking Dead

Robert Kirkman, Jay Bonansinga

Doppelband-Ausgaben (1)

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Kurz nach Ausbruch der Seuche, die Menschen in willenlose Zombies verwandelt, macht sich Philip Blake gemeinsam mit seiner Tochter Penny, seinem Bruder Brian und seinen beiden besten Freunden auf den Weg nach Atlanta. Dort soll es Hilfszentren und Lager geben. Doch schon der Weg nach Atlanta gestaltet sich schwierig. Immer wieder geraten sie in heikle Situationen und ein Freund verliert schon bald sein Leben. Doch auch nach ihrer Ankunft müssen sie feststellen, dass Atlanta nichts mehr zu bieten hat. Die Stadt ist verloren, überall sind nur noch Zombies, die es auf sie abgesehen haben. Philip bemüht sich, seine Familie zu schützen und ist bereit, alles zu geben. Mit dem Werk „Der Anfang“ wird ein neues Kapitel in der „The Walking Dead“ Geschichte aufgeschlagen, denn endlich lernen wir mehr über den Gouverneur von Woodbury kennen, der sich so vehement mit Rick Grimes und seinen Freunden angelegt hat. Diese Sonderausgabe beinhaltet gleich zwei Bände der Reihe. Zum einen „Der Anfang“, der sich mit dem Werdegang des Gouverneurs beschäftigt, zum zweiten der Band „Der Weg nach Woodbury“, der die Weiterentwicklung demonstriert. Ohne zu stark in die einzelnen Handlungsstränge einzutauchen, sollte allen Lesern bewusst sein, dass es besser ist, die Bücher in richtiger Reihenfolge zu lesen. So ist es wesentlich einfacher, die Zusammenhänge zu erfassen und sich ganz auf die Erzählung einzulassen. Auch ohne Vorkenntnisse der TV-Serie oder den Comics kann ein begeisterter Leser hier einsteigen, denn „Der Anfang“ beschreibt die Erlebnisse von Beginn an und verdeutlicht durch die Augen von Brian und Philip die Geschehnisse. So ist es einfach, sich alles vorzustellen und sich ganz auf die Worte einzulassen. Wer die Serie oder die Comics nicht kennt, muss sich vor dem Lesen bewusst sein, dass diese Romane äußerst blutig und brutal sind. Robert Kirkman und Jay Bonansinga nehmen kein Blatt vor den Mund und lassen die Kulisse bildlich und lebendig erscheinen. Viele grausame Szenen werden herrlich umschrieben und lassen kaum Platz für Phantasie. Sehr detailliert kann sich der Leser in die Handlung hineinversetzen und sich die Zombies vorstellen. Doch nicht nur die gruseligen Monster, die liebevoll „Beißer“ genannt werden, lassen die Erlebnisse düster und finster erscheinen. Genauso wie bereits in der Serie muss der Leser hier auch mit menschlichen Schicksalsschlägen umgehen. Außerdem verändert diese Katastrophe jede Persönlichkeit, so ist nicht unbedingt jeder gut oder schlecht. Alle müssen über sich hinauswachsen und sich auch mit schlimmen Dinge beschäftigen. Das prägt sie und macht sie mutiger, unberechenbarer und brutaler. Es gibt immer mehr Psychopathen, die es genießen. Genauso gibt es Menschen, die an der Situation kaputt gehen und die innerlich zerbrechen. Dem Autorenduo ist es hervorragend gelungen, diese Diskrepanz einzufangen und lebendig umzusetzen. Brutal, lebendig und mitreißend! Mein persönliches Fazit: Ich bin ein bekennender „The Walking Dead“- Fan und habe alle Folgen dieser Serie mit Leidenschaft verschlungen. Deshalb musste ich auch unbedingt dieses Buch lesen, denn meine Neugierde war nach dem Erscheinen sofort geweckt. Natürlich erinnere ich mich an den Gouverneur, der in der vierten Staffel der Serie Rick Grimes und seine Freunde in die Enge getrieben hat. Ich erinnere mich an den unheimlichen Mann, der im Keller von Woodbury ein grausames Geheimnis bewahrte. Doch nun war es für mich ein unglaubliches Vergnügen seinen Werdegang zu lesen. Wie ist dieser Mann zu dem Gouverneur geworden. Was hat ihn geprägt, welche Taten haben ihn zu seinem Handeln verleitet? Außerdem war es für mich interessant zu erfahren, wie seine Vorgeschichte ist und dass auch er nicht nur schlecht und böse ist. Jedes Erlebnis hat ihn reifen lassen und so wurde er zu dem großen Gouverneur, der Woodbury vorsteht und leitet. Aber Achtung! Hierzu möchte ich nicht zu viel erzählen, denn der Überraschungseffekt würde sonst verloren gehen… Deshalb kann ich das Buch allen Freunden von Horror-Geschichten und den TWD-Fans nur ans Herz legen. Es ist schockierend blutig und absolut mitreißend! Ich kann dem Werk bedenkenlos meine vollste Leseempfehlung aussprechen.

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Ich hätte selbst von mir nie gedacht, dass ich mich mal als Fan der Serie "The Walking Dead" bezeichnen würde. Aber seit ich im März krank und mit der Fernbedienung in der Hand auf der Couch lag und neugierig die erste Folge schaute, bin ich voll drinnen im Zombie-Fieber. Mir gefällt an der Serie ganz besonders die Vielschichtigkeit der Charaktere, die sich ähnlich wie bei "Game of Thrones" ständig im Wandel befinden, sich an die grauenhaften Umstände anpassen, aber trotzdem mehr oder weniger ihren Prinzipien treu bleiben. "The Walking Dead" ist gespickt mit interessanten Figuren und ganz unterschiedlichen Typen - einer davon ist der Governor, den man aus der Serie als Oberhaupt des Städtchens Woodbury kennt. Ich will gar nicht zu viel über den Seriencharakter verraten (viele von euch kennen ihn bestimmt), aber seine Vorgeschichte und die Erlebnisse, die ihn zu diesem unerbittlichen und unberechenbaren Mann werden ließen, haben mich seit seinem ersten Auftritt sehr interessiert. Mit dem Doppelband "The Walking Dead - Der Anfang" stillen Robert Kirkman und Jay Bonansinga diese Neugierde - zu meiner großen Freude. Ich muss allerdings sagen, dass es mir anfangs wirklich schwer fiel, mich in die Geschichte einzulesen. Das Problem waren in erster Linie die Charaktere, die so ganz anders waren als die Figuren, die man aus der Serie kennt. Der Governor, Philip Blake, ist einem ja ganz automatisch von vornherein unsympathisch, seine Begleiter, seine Tochter Penny und auch die Menschen, auf denen er in den ersten Wochen nach Ausbruch der Zombie-Apokalypse trifft (im Übrigen kann man diese an einer Hand abzählen) bleiben jedoch leider ziemlich blass und sind eher Stereotypen als vielschichtige, interessante Figuren. Mir hat hier zum einen eine Identifikationsfigur gefehlt (in der Serie gibt es davon schließlich reichlich, für jeden "Geschmack" etwas sozusagen), zum anderen aber auch die Interaktion zwischen den Charakteren. Die beiden Autoren verlegen sich eher auf das Beschreibende, was bei dieser Thematik an für sich gut ist, die Atmosphäre aber trotzdem nicht so transportiert, wie ich das erwartet beziehungsweise mir erhofft hatte. Der Roman ist zwar auf jeden Fall düster, viele Situationen wirken bedrohlich - die Weltuntergangsstimmung und die pure Verzweiflung, die man beim Schauen der Serie verspürt, lässt die Geschichte allerdings vermissen. Nun war dies mein erster Zombieroman - es kann also durchaus sein, dass Zombies in der Literatur vielleicht generell weniger bedrohlich wirken als auf dem Bildschirm beziehungsweise, dass sie sich schlicht und ergreifend nicht auf solch packende Art und Weise darstellen lassen. Allerdings hat auch der Schreibstil beziehungsweise der Stil der Übersetzung nicht unbedingt dazu beigetragen, dass ich die Zombie-Apokalypse mit jeder Faser meines Körpers gespürt hätte. Abgesehen von den unzähligen stilistischen und logischen Fehlern war der Schreibstil einfach nicht mein Fall - er bleibt von Anfang bis Ende nüchtern, fällt durch fehlende Originalität und zig Wortwiederholungen auf und hat mich mit einigen, immer wiederkehrenden Formulierungen schier in den Wahnsinn getrieben. Ich schwöre, wenn ich noch einmal irgendwo die Phrase "der rote Lebenssaft" lese, springe ich im Dreieck. Blut, das heißt Blut! Roter Lebenssaft? Sowas gehört doch nicht in einen Horror-Roman - allerhöchstens vielleicht in einen 08/15 Möchtegern-Softporno. Und solche merkwürdigen Formulierungen haben sich leider gehäuft. Ich kann nun leider nicht beurteilen, ob dafür das Autorenduo oder der Übersetzer verantwortlich ist, aber aus stilistischer Sicht ist "The Walking Dead - Der Anfang" leider das schlechteste Buch, das ich seit Langem gelesen habe. Aber: Nachdem ich mich durch die ersten 200 Seiten gequält und den Governor tausendmal für seine bis dahin doch recht öde Geschichte verflucht habe (das Problem nämlich ist, dass man als "The Walking Dead" Fan einfach schon alles gesehen hat und einen die vielen Zombie-Angriffe gar nicht überraschen oder schocken, kennt man die Serie jedoch nicht, fehlen einem wichtige Hintergrundinfos und vielleicht auch die Vorstellungskraft, um Kirkmans und Bonansingas Beschreibungen folgen zu können), zog die Geschichte mich wider Erwarten doch noch in ihren Bann. Der erste Teil des Doppelbands erzählt haarklein, wie Philip Blake in Begleitung seiner Freunde, seines Bruders und seiner Tochter die ersten Wochen nach dem Ausbruch der Plage erlebt und hält ab dem Eintreffen der kleinen Reisegemeinschaft in Atlanta dann doch noch einige Überraschungen für den Leser bereit. Den Wandel vom ganz normalen Mann, vom liebenden Vater und nachsichtigen Bruder zum grausamen Governor ist rückblickend auf sehr beeindruckende und faszinierende Weise dargestellt, auch wenn man anfangs einen wirklich langen Atem braucht. Und mit Woodbury kommt schließlich ein bekanntes Setting hinzu mit aus der Serie bekannten Charakteren, das man beim Lesen des Romans einmal von einer anderen Seite kennenlernt. Ab da hat mir die Geschichte richtig gut gefallen. Ein bisschen überrascht war ich, als sich die ersten Seiten des zweiten Teils des Doppelbandes las, denn hier werden auf einmal ganz andere Charaktere eingeführt - die erst einmal gar nichts mit Woodbury zu tun haben. Trotzdem fand ich mich hier deutlich schneller hinein, denn mit Lilly, Josh, Bob, Scott und Megan hat das Autorenduo diesmal eine recht dynamische Gruppe an Figuren geschaffen, die einen immer wieder überrascht hat und an deren Schicksal man recht schnell Anteil nahm. Was diese Fünfergruppe mit Woodbury und dem Governor zu tun hat, offenbart sich im Handlungsverlauf und auch hier sind Kirkman und Bonansinga deutlich geschickter vorgegangen und haben mich mit den Verknüpfungen und dem Zusammenspiel der Charaktere endlich so richtig überzeugt. Der Einblick in das Woodbury, bevor Rick und Co. dort aufschlagen und den Governor so richtig aufmischen, war faszinierend und fesselnd. Nur der Weg dahin war für mich mindestens ebenso beschwerlich wie für Philip Blake und die Gruppe um Lilly und Josh. Mein Fazit Ehrlich gesagt bin ich recht zwiegespalten, was den Doppelband "The Walking Dead - Der Anfang" angeht. Er hat sich für mich sehr stockend und quälend angelesen, der Schreibstil (beziehungsweise die Übersetzung?) ist alles andere als literarischerer Hochgenuss und die Figuren haben mich anfangs so gar nicht überzeugt. Ich war teilweise echt frustriert und habe mich gefragt, ob das noch was werden kann. Aber tatsächlich: Es wurde. Einige wirklich geniale Plot Twists, mit denen ich einfach nicht gerechnet hatte, und eine sehr dynamische und spannende Figurenkonstellation im zweiten Teil haben mich schlussendlich doch noch gefangen genommen und mich wahnsinnig neugierig gemacht auf den weiteren Werdegang des Governors. Deswegen ist das Buch, anders wie ich streckenweise befürchtet habe, doch kein Total-Reinfall für mich, sondern ein recht durchwachsener, letzten Endes aber vor allem für TWD-Fans ein richtig interessanter und spannender Roman.

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Dieses Buch ist zwar ein dicker, wenn auch dank Taschenbuch leichter, Wälzer, dafür bekommt man aber gleich zwei Romane und eine Kurzgeschichte: Der Aufstieg des Governor, Der Weg nach Woodbury und Ein ganz normaler Tag im Büro. Tote erheben sich und sie haben Hunger! Hunger auf Menschenfleisch! Die Überlebenden haben (verständlicherweise) große Angst. Doch es gibt einen unter ihnen, der es leid ist zu fliehen. „Der Governor“ rottet Menschen zusammen, im Kampf ums Überleben. In diesem Buch wird seine Geschichte erzählt und somit erfahren Leser, die bereits die TV-Serie kennen, etwas mehr über Philip Blake, den Mann, den die meisten Zuschauer nicht leiden können. Fragen, die sich durch den Konsum der Serie stellten, werden hier beantwortet. (Natürlich lässt sich dieses Buch auch wunderbar lesen ohne auch nur eine Folge „The walking dead“ gesehen zu haben. Ich würde sogar behaupten, dass es dann noch viel spannender ist. ;-)) Der Schreibstil ist genau wie ich ihn mag: bildlich, packend und in jedem Fall nichts für schwache Nerven! Zartbesaiteten Lesern sei daher von der Lektüre abgeraten. Wer jedoch regelmäßig Horrorfilme guckt und Psychothriller liest, sollte mal einen Blick hinein wagen. Auch wer mit Zombies eher weniger etwas anfangen kann, denn tatsächlich gibt es hier wesentlich mehr als nur „Aarr… Gehiiirrrneee“ und stumpfes Gemetzel. Durch die spannende Handlung und den rasanten Schreibstil, vergingen die 864 Seiten förmlich wie im Fluge.

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Titel: The Walking Dead - Der Anfang Autor: Robert Kirkman Verlag: Heyne Seitenanzahl: 864 Seiten Vielen lieben Dank an den Heyne Verlag und das Bloggerportal für dieses Rezensionsexemplar! Inhalt/Klappentext: Die Apokalypse ist ausgebrochen: Eine weltweite Plage lässt die Toten wiederauferstehen und Jagd auf Menschen machen. Die wenigen Überlebenden fliehen in Angst und Schrecken - bis auf einen. Der Mann, den sie später nur den "Governor" nennen werden, beschließt, sich dem Grauen entgegenzustellen, und kommt nach Woodbury, einem kleinen, verschlafenen Südstaatenstädtchen. Dies ist seine Geschichte - und der Beginn einer unbarmherzigen Schreckensherrschaft. Mein Fazit: Da ich schon seit Jahren ein begeisteter Fan der Serie "The Walking Dead" bin, war dieses Buch natürlich ein Muss für mich. Der Schreibstil der Autoren Robert Kirkman und Jay Bonansinga ist fesselnd, bildgewaltig und brutal. Ein Buch das nichts für schwache Nerven ist. Robert Kirkman hat mit diesem Buch, ein wirklich spannendes Meisterwerk erschaffen. Das Buch erzählt hier die Geschichte von Philip Blake, der später jedem als Governor bekannt sein dürfte. Der Leser erlebt hier die Entwicklung, des zu Beginn sehr ängstlichen Philip bis hin zum grausamen und furchlosen Anführer von Woodbury. Philip Blake geht auf diesem Weg über Leichen. Und hierbei müssen nicht nur die Zombie daran glauben, sondern auch unschuldige Menschen. Dieser Roman hat alles was man sich als Fan von The Walking Dead wünscht. Zombiegemetzelt, der Kampf ums Überleben und viele spannende Eindrücke der Apokalypse. Es ist ein toller Mix aus Horror, Drama und Splatter. Ich kann dieses Buch jedem TWD- und Horror-Fan ans Herz legen. Leser mit schwachen Nerven sollten es sich jedoch zweimal überlegen, ob sie dieses Buch lesen möchten oder nicht. Es wird auf jeden Fall blutig. Von mir gibt es hierfür wohlverdiente 5 von 5 Sterne!

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Worum geht es? Die Apokalypse ist eingetreten. Eine Infektion sorgt dafür dass Menschen die bereits tot waren zu neuem Leben erwachen und versuchen die übrigen Menschen ebenfalls zu infizieren. Der Kampf ums überleben beginnt, doch es gibt einen Mann der sich dieser Herausforderung stellt und den Kampf mit den lebenden Toten aufnimmt. Dieser ist von nun an nur bekannt als der Governor und das ist seine Geschichte... Meine Meinung: Für jeden „the walking dead-Fan“ ist dieses Buch ein muss. Man erfährt nicht nur sehr viele Hintergrundinformationen über den Governor, es ist dazu noch genauso spannend wie die Serie (was schon einiges heißen muss.) Was leider sehr schade ist ist die Tatsache dass sich diese Reihe ausschließlich um die Entwicklung von Brian zum späteren Governor dreht und diese Bücher rein gar nichts mit den Helden der eigentlichen Serie wie Rick, Dyral und Co zu tun hat. Das tut diesen Büchern aber keinen Abbruch, denn man hat trotzdem Action, Spannung und Nervenkitzel von der ersten bis zur letzten Seite. Der Governor ist zwar ein Charakter der Serie, aber man hat nie seine Anfangszeit verfolgen können und wie seine Entwicklung war. Dies mitzuverfolgen war absolut packend und ich war im Nachhinein froh dass ich in dieser Ausgabe die ersten beiden Bände enthalten hatte. Als kleines Extra ist aber auch noch eine kleine Kurzgeschichte enthalten um einen das Buch noch mehr zu versüßen. Ich freue mich jetzt schon auf die nächsten Bände der Reihe !!! Bewertung: 4 Sterne ⭐️⭐️⭐️⭐️

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Ein Virus vsorgt dafür, dass die Toten wieder auferstehen. Sie wollen die lebenden Menschen ebenfalls infizieren, doch einer lässt sich davon nicht täuschen. Bald werden sie ihn den Gouverneur nennen. Meine Meinung: Der Schreibstil ist flüssig und sehr bildlich. Meiner Meinung nach nichts für schwache Nerven, da die Bilder doch eine Weile in meinem Kopf waren. Dieses Buch enthält Band 1 & Band 2 der Reihe. Ich habe zuerst die Serie gesehen und jetzt dieses Buch gelesen. Ich finde das Cover dieses Buches schöner, als die Cover der einzelnen Bände. Mich fasziniert diese Geschichte einfach so sehr, weil ich es nicht mal abwegig finde. Das soll nicht heißen, dass ich an Zombies glaube. Eher daran, dass ich daran glaube, dass es ein Virus geben kann, der die meisten Menschen umbringen wird und für die restlichen geht es dann nur noch ums nackte Überleben. In der Serie mochte ich den Gouverneur nie. Durch dieses Buch lernt man ihn viel besser kennen und erfährt noch etwas mehr von seiner Geschichte. Besonders interessant fand ich die Probleme, die innerhalb der Gruppe auftreten. Denn es geht nicht nur darum, vor den Zombies zu flüchten, wie entwickeln sich die Menschen in extremen Situationen? Jeder hat seine eigene Art damit umzugehen und sich in die Gruppe einzufügen. Gerade das fand ich in diesem Buch sehr gut umgesetzt. Es ging meiner Meinung nach nicht nur darum, Zombies abzuschlachten, sondern auch um die Menschen an sich. Obwohl ich gerne noch viel enger in die Überlegungen und Planungsweise der Gruppe miteinbezogen worden wäre. Hauptsächlich geht es eben darum zu überleben und gleichzeitig auch noch etwas zu leben. Am Anfang hatte ich angst, dass ich das Buch nicht wirklich lesen wollen würde, da ich doch die Serie schon kenne. Aber dem war nicht so. Gerade weil man die Umgebung schon kennt, kann man sich ein noch besseres Bild erstellen und ich wollte unbedingt wissen, wie es weitergeht. Jeder, der TWD gesehen hat und liebt sollte auch dieses Buch lesen, denn es ist mitreißend und gibt noch mal ein bisschen Hintergrundwissen. Von mir gibt es 4 von 5 Sterne.

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The Walking Dead ist nicht nur als Serie sehr beliebt, sondern erfreut sich auch bei vielen Bücherfreunden äußerst beliebt, denn zu dem Welterfolg gibt es sowohl niedergeschriebene Romane als auch knapp dreißig Comic-Bücher die die Geschichte rund um die Serie wiederspiegeln. Während sich die Comics mit den Hauptcharakteren und der Rahmenhandlung beschäftigt, erzählen die Romane vielmehr eine Nebengeschichte, nämlich jene des Governors und seinem Aufbau der abgeschotteten Kleinstadt Woodbury. Auch Philip „Governor“ Blake war zu Beginn der Zombie-Apokalypse eine völlig andere Persönlichkeit als wie man ihn vielleicht aus dem Fernsehen kennt. Hier wird die Person in ein völlig neues Licht gerückt und begleitet den Fiesling in seiner Entwicklung vom ängstlichen Flüchtigen bis hin zum furchtlosen Anführer. Nachdem der erste und der zweite Band des Buches in vielen Buchhandlungen ziemlich vergriffen waren, bekommt man diese beiden seit dem 11. Juni 2018 in einem Stück in Form eines Doppel-Bands zu lesen. Auch dieser wurden wieder durch den Heyne Verlag in den Handel gebracht. Auch uns liegt bereits ein Exemplar der Wiederveröffentlichung im Doppel-Format vor sodass wir uns bereits seit einigen Tagen in dieses eingelesen haben. Selbstverständlich werden wir euch ein paar Eindrücke davon erzählen, bei welchen wir jedoch hoffentlich nicht zu viel verraten. Erzählt wird in diesem Buch die Anfangsgeschichte, also den Ausbruch der Zombie-Apokalypse in welcher wie bereits erwähnt auch Philip Blake ums Überleben kämpft und sich anfänglich von einer Gegend zur nächsten durchschlägt bis er auf einige Leute und das kleine Städtchen Woodbury stößt, welches er komplett abriegeln möchte um die Zombies draußen zu halten und dort eine neue Zivilisation aufzubauen – abgeschottet und unabhängig von einer Welt die immer wieder den Bach hinunter geht. Um bei den Menschen Ansehen zu erlangen muss Philip, den wenig später alle nur noch Governor nennen scharfe Geschütze aufspannen und jene Leute die zu viel wissen oder ihm in die quere kommen genauso aus dem Weg räumen wie die Untoten, genauso gelingt es ihm sich recht schnell unter den Überlebenden Respekt zu verschaffen und zum Anführer der kleinen Idylle zu werden. Viel Zusammenhang mit der Serie ist in den beiden Romanen nicht zu erkennen, da sie eine völlig andere Sichtweise erzählen und sich vielmehr mit jener Geschichte eines Darstellers befassen, von dem man zum Ausbruch der Apokalypse in der Serie überhaupt noch nichts zu sehen bekommen hatte. Da diese Figur jedoch eine prägende Rolle in den Episoden hat, so finden wir es ziemlich interessant auch seine Geschichte hier lesen zu können. Klar fehlen die Hauptfiguren Rick, Hershel, Carl & Co, wenn man mir der Serie vor den Büchern begonnen hat, jedoch sollte man bereit sein auch den Autoren in diesem Schriftstück eine Chance zu geben. Neben den beiden Hauptbüchern bekommt man auch hier einen zusätzlichen Bonus geboten, was für Bücher eigentlich gar nicht so typisch ist. Hier hat man die Möglichkeit obendrauf auch noch die Kurzgeschichte „Ein Ganz Normaler Tag Im Büro“ zu lesen, welche sich ebenso durch einen besonders lockeren Schreibstil der beiden Autoren sehr leicht liest. Robert Kirkman und Jay Bonansinga erzählen die Geschichte sehr bildnerisch, sodass man sich als Leser sehr gut vor Augen führen kann, wie es wohl sein müsste, was man hier zu lesen bekommt. Wer mit der Serie bereits vertraut ist, der hat vielleicht sogar noch eine größere Vorstellungskraft als manch andere. Im Mittelpunkt der Geschichte stehen wie gewohnt der Kampf ums Überleben, die Suche nach Vorräten und das regelrechte Abschlachten der umherirrenden Untoten. Wer sich eine Actionreiche Horror-Geschichte einlassen kann und will ist hier genau richtig. Auch Fans der Serie werden sich auf die Romane sowie die Comic-Bücher recht schnell einlassen können. Auch uns hat dieser Doppelroman sehr gut gefallen, auch wenn man an 863 Seiten, die das Buch mit sich bringt, wirklich lange liest. Dadurch dass dieses jedoch ohne Längen geschrieben ist, ist man auch hiermit innerhalb weniger Tage durch. Wir hoffen, dass auch weitere Bände oder zumindest Neuauflagen der bereits veröffentlichen Bücher folgen werden und vergeben für den Doppelband „Der Anfang“ insgesamt acht unserer möglichen zehn Bewertungspunkte, sodass wir euch dieses Buch sehr gerne auch weiterempfehlen können.

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Das Cover gefällt mir sehr gut. Die verlassene Landschaft mit dem blutigen Säbel vermittelt genau den richtigen Eindruck, denn wir haben es immerhin mit einer Zombieapokalypse zu tun und nicht mit einer Liebesgeschichte. Auch insgesamt mag ich die Zusammenstellung, da es eben eher klassisch gehalten ist. Bei den Charakteren war ich ein wenig zwiegespalten. Der Governor selbst war zu Anfang eine richtige Flasche, der nichts auf die Reihe bekommen hat. Zudem ist Penny gar nicht seine Tochter, was mich total verwirrt hat, weil das in der Serie anders dargestellt wurde. Jedoch habe ich ja letztendlich die Erklärung dafür bekommen und verstanden, was da eigentlich abging.  Die andere Geschichte fand ich ziemlich unnötig, weil ich keine Verbindungen zu The Walking Dead gesehen habe und es lediglich diente, um einige Umstände der Serie zu klären. Dafür völlig neue Charaktere zu schaffen, hätte nicht sein müssen. Meiner Meinung nach   Der Stil hat mir persönlich außerordentlich gut gefallen. Unglaublich spannend und mitreißend wurde die teilweise wirklich traurige Geschichte erzählt. Ich konnte das Buch kaum aus den Händen legen und und war was den Punkt angeht echt begeistert.  Insgesamt hat mir die Story sehr gut gefallen und ich fand es gut, dass die Verbindung zur Serie gezogen wurde. Für alle The Walking Dead Fans auf jeden Fall empfehlenswert. 

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