Leserstimmen zu
Rheanne - An Bord der Adlerschwinge

Anne Troja

Ein Fall für Ritterin Rheanne (1)

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Rheanne 'An Bord der Adlerschwinge' ist das erste Werk, dass ich von Anne Troja gelesen habe und auch das erste Buch, dass mir vom Random House Verlag durch das Bloggerportal zur Verfügung gestellt wurde. Vielen Dank dafür. Dies soll allerdings nicht meine Meinung zu diesem Buch beeinflussen. Anne Troja, Jahrgang 1992, studiert Germanistik und Geschichte an der Universität Potsdam. Neben dem Schreiben von Fantasy-Romanen begeistert sie sich für das Downhillfahren und die Werke von Stephen King. Sie lebt mit ihrem Mann und Sohn in Berlin. »Rheanne - An Bord der Adlerschwinge« ist der Auftakt zu einer spannenden Fantasy-Reihe um die Ritterin Rheanne. Sowohl das mysteriöse Cover mit der bewaffneten Frau und dem großen Schiff im Hintergrund als auch der Klappentext haben mich echt neugierig auf die Geschichte gemacht, denn ich hatte bis jetzt noch keinen Roman mit der Thematik Seefahrt und Rittertum gelesen. Umso glücklicher war ich, als ich den Roman endlich in der Hand hielt und lesen konnte. Es dauerte nicht lange bis ich mit Rheanne zusammen auf dem Deck der Adlerschwinge stand. Anne Trojas altertümlicher und gut verständlicher Schreibstil hat mich sofort in seinen Bann gezogen und trug für mich beachtlich zum Setting der ganzen Welt bei. Ebenso sorgte er dafür, dass ich nur so durch die Seiten des Buches geflogen bin. Das ist etwas ganz besonderes, da mir das im Genre Fantasy eher selten zuteil wird. Obwohl die Welt nur oberflächlich beschrieben wurde, konnte ich sie mir sehr gut vorstellen. Trotzdem wünschte ich mir auch bei diesem Buch eine Weltkarte und hoffe auf eine Umsetzung in dem weiteren Bänden der Reihe. Die grausamen Morde an Bord, die wohl von einem Dämonen begangen worden sind, zwingen Ritterin Rheanne in eine fieberhaft Ermittlungsjagd und verbinden somit die Genre Fantasy und Krimi aus meiner Sicht sehr gut miteinander. Teilweise lag der Fokus auch auf der Beziehung zwischen der Protagonistin Ritterin Rheanne und dem Priester Cormac, der nicht der ist, der er vorgibt zu sein. Rheanne fand ich von Anfang an sympathisch, denn sie wirkte nicht aufgesetzt und war sich ihrer Stärke bewusst, obwohl die neue Situation an Bord sie oft verunsichert. Pflichtbewusst verfolgt sie ihre eigentlich Mission, auch noch als ihr Leben in Gefahr ist. In dem blinden Passagier Cormac findet sie während der Ermittlungen einen Verbündeten. Über die Zeit entwickeln die beiden ein inniges Verhältnis. Cormac ist anfangs sehr mysteriös und weckte somit mein Interesse, ohne dabei merkwürdig oder abstoßend zu wirken. Seine Entwicklung hat mich überrascht und ihn mir schlussendlich als einen logisch durchdachten und sympathischen Charakter nahegebracht. Auch alle anderen Charaktere wirkten authentisch und verliehen der Geschichte das gewisse Etwas. Mit seinen 320 Seiten ist Rheanne wahrlich kein dicker Schinken wie die meisten Fantasy-Bücher es sind. Das tut der Handlung aber überhaupt keinen Abbruch, denn so hatte ich das Gefühl, dass der Roman nie an Spannung verlor und sogar zum Ende hin nochmal an Fahrt aufnahm. Das I-Tüpfelchen des Ganzen war das Ende, dass ich so gar nicht erwartet hatte. Die Handlung voller Geheimnisse und Spannung hat mich einfach begeistert. Ich hatte Spaß dabei Rheanne auf den Spuren des Mörders zu folgen. Fazit Rheanne ‘An Bord der Adlerschwinge’ von Anne Troja ist ein gelungener und spannender Auftakt einer Reihe, der gut mit dem Genremix aus Fantasy und Krimi spielt und Lust auf weitere Abenteuer mit Rheanne macht. Ich freue mich schon darauf und vergebe 4 von 5 Sternen.

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Bevor der Krimi-Teil beginnt, taucht man zuerst in die Welt ein, in der alles spielt. Zwar ist man nur an Bord des Schiffes, aber durch viele interessante Begebenheit erfährt man mehr darüber und ich hoffe in den folgenden Bänden noch viel mehr erfahren zu können. Diese Welt scheint groß und unglaublich interessant. Und jenachdem wieviel man davon in den weiteren Bänden von der Welt erfährt würde ich mir noch eine Karte wünschen. Für diesen Teil kommt man aber auch gut ohne Karte aus. ☆ Gestalterisch gefällt es mir sehr gut mit dem atmosphärischen Cover, welches äußerst gut zur Geschichte passt. Die Innenklappen sind innen ebenso schön bedruckt. ☆ Zudem ist es ein Fantasy-Krimi und ich liebe diese Genremischung einfach. ☆ Was mir nicht ganz so gut gefallen hat war das erste Kapitel. Die Sätze sind sehr kurz und nicht so besonders - wobei das definitiv seine Berechtigung hat und so sein muss. Nur als erstes Kapitel empfinde ich es etwas schwierig. Danach erzählt dann aber auch die Protagonistin Rheanne und es ist alles so wunderbar geschrieben. An sich aus der Ich-Perspektive, aber doch mit einem Hauch der Er-Perspektive, die früher typisch für High Fantasy war. Wobei alles aus ihrer Sicht geschrieben ist, aber leider kann ich es nicht besser beschreiben. Zudem ist es recht ausführlich, mit wohlgewählten Worten und ich bin einfach begeistert. ☆ Aber wie sind die Charaktere? Nun die sind recht unterschiedlich, von geheimnisvoll über herrisch, abergläubisch und fast weichlich bis hin zu etwas verunsichert. Manche sind mehr das eine oder das andere, andere sind hingegen sehr vielseitig. So ist die Protagonistin einerseits absolut taff und stark und dann ist sie, trotzdessen dass sie Rittern ist, stark verunsichert, was manchmal in Wut und Zorn umschlägt. Die Siutationen denen sie sich stellen muss sind sehr unterschiedlich und ich kann ihr meistens gut nachfühlen. Manchmal ist sie vielleicht zu schnell wütend, aber aufgrund der Herausforderungen ebenso verständlich, zumal man dem ebenso zugrunde legen sollte, dass sie aus einem stark von Männern umkämpften Beruf kommt und dies auch nicht spurlos an ihr vorbei geht. Doch der Zorn könnte manchmal etwas weniger sein -hier ist der Spagat zwischen gefällig für den Leser und authentischer Charakter schwierig. ☆ Insgesamt hat es mir sehr gut gefallen und ich freue mich auf die Fortsetzungen.

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Meine Meinung: Der Schreibstil von Anne Troja ist einfach so locker und so leicht, dass ich das Buch sehr schnell beendet hatte. Trotz der Lockerheit des Stils verlor Anne Troja niemals diese Spannung und das fesselnde im Stil und das war für mich einfach so besonders, da ich das gar nicht erwartet habe. Den Stil mochte echt gerne, da ich mich bei ihm einfach fallen lassen konnte und mich vollkommen aufs Buch konzentrieren konnte. Anne Troja schreibt einfach so, dass ich mich automatisch im Schreibstil verloren habe und mich voll und ganz ins Abenteuer gestürzt habe. Als Protagonistin lernen wir Ritterin Rheanne kennen. Bei ihr war es einfach so, dass sie auf Anhieb super sympathisch und authentisch rübergekommen ist. Ich mochte ihre Art und alles einfach sofort, denn sie wirkt nicht aufgesetzt oder sonst irgendwas und das hat mir echt gut gefallen. Auch die Nebencharaktere wurden von Anne Troja einfach sehr gut getroffen und auch echt gut gezeichnet. Ich hatte mit keinem der Figuren ein Problem und mochte sie alle samt. Und nun komme ich zur Story. Zwar war diese kurzweilig weil das Buch eben nicht arg viele Seite hat aber genau das hatte ich zum Abschluss im Januar echt gebraucht. Mich hatte die Story schon von der ersten Seite an und ich war sofort in dieser versunken, denn was anderes lässt diese gar nicht zu. Auch wenn sie kurzweilig war, es war einfach so ein tolles Erlebnis in diese Story einzutauchen und auch die Storyline, welche mir echt gut gefallen hat, zu ergründen. Zusammen waren Story und Storyline nicht immer im Einklang aber sie harmonierten auf sämtlichen Ebenen miteinander und das hat mir gefallen. In diesem Auftakt haben wir eine Handlung, die einfach so voller Geheimnisse und Spannung ist, dass man gar nicht anders kann als Teil dieser Handlung zu werden, denn erst dann kann man sich mit Rheanne auf die Spur des Mörders wagen. Auch die Handlungsstränge waren ausgezeichnet verarbeitet und in die Handlung eingearbeitet, denn diese existierten neben der Handlung und haben mir ein sicheres und spannendes Lesevergnügen bereitet. Alles in allem sind Handlung und Handlungsstrang einfach toll zusammen und ich mochte beides sehr gerne. Mein Fazit: Abschließend muss ich als Fazit ziehen, dass Rhenanne. An Board der Adlerschwinge ein wunderbarer kurzweiliger Auftakt der Reihe ist. Das Buch bescherte mir schöne Lesestunden und zog mich in seinen Bann, was mir außerordentlich gut gefallen hat. Anne Troja hat eine Welt erschaffen, in der nichts unmöglich ist. Für mich hat es sich gelohnt dieses Buch zu lesen und ich freue mich auf alle weiteren Fälle von Ritterin Rheanne!

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