Leserstimmen zu
On The Come Up

Angie Thomas

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Hardcover
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Da mir Angies Thomas‘ Debüt „The Hate U Give“ richtig gut gefallen hat, stand für mich sofort fest, dass ich ihren zweiten Jugendroman unbedingt lesen möchte. Da wanderte das Buch sogar schon auf meine Wunschliste, ehe ich mir überhaupt den Klappentext durchgelesen hatte. Bris größter Wunsch ist es, eine berühmte Rapperin zu werden. Sie lebt für die Musik und möchte das schaffen, was ihrem verstorbenen Vater gelungen ist: Eine Rap-Legende werden. Als Bris Mutter ihren Job verliert und das Geld immer knapper wird, ist der Traum einer Rapperin nicht länger mehr einfach nur ein Traum. Er wird zu einem absoluten Muss! Zahlungsmahnungen, einer leerer Kühlschrank, kein Strom – Bri will ihrer Familie mit ihrer Musik unbedingt helfen! Ob ihr das wohl gelingen wird? Mir hat „On The Come Up“ richtig, richtig gut gefallen, sogar noch besser als „The Hate U Give“! Bei „The Hate U Give“, muss ich gestehen, konnte ich den großen Hype nicht so ganz nachvollziehen. Versteht mich bitte nicht falsch, ich finde Angie Thomas‘ Debüt unheimlich wichtig und wirklich klasse, allerdings war ich aufgrund dieses großen Hypes einfach mit zu hohen Erwartungen an das Buch herangegangen und wurde letztendlich doch ein klein bisschen enttäuscht. An „On The Come Up“ bin ich nun irgendwie anders herangegangen. Ich hatte mir natürlich schon viel versprochen, war aber mit meinen Erwartungen etwas vorsichtiger. Ich weiß nicht, ob es wirklich daran gelegen hat, aber mich konnte Angie Thomas mit ihrem zweiten Buch mehr begeistern als mit ihrem ersten. Ich finde es echt toll und habe es richtig weggesuchtet. Es liest sich super, ich mag den Schreibstil von Angie Thomas unheimlich gerne. Er ist einfach, locker-leicht und jugendlich und er führt dazu, dass man nur so durch Seiten fliegt. Zu meinem flotten Lesetempo hat dann natürlich auch die mitreißende Story beigetragen, welche mich von den ersten Seiten an in ihren Bann ziehen konnte. Was mir allerdings hier negativ aufgefallen ist: Ich bin beim Lesen über einige Rechtschreibfehler gestolpert. Da hätte meiner Meinung nach sorgfältiger lektoriert werden müssen. Allzu schlimm fand ich es nun nicht, aber mich reißen solche Fehlerteufelchen leider immer etwas aus meinem Lesefluss. Einen Stern abziehen werde ich deswegen aber natürlich nicht. Zum Schreibstil möchte ich noch sagen, dass mir dieser Ghetto-Slang sehr gut gefallen hat, der hier sehr oft verwendet wird. Er hat die Handlung für mich nur noch authentischer gemacht. Es fallen Wörter wie Fa‘sho und Bruh, die alle hinten im Buch in einem Glossar noch mal erläutert werden. Dass der Slang und auch die Raptexte nicht ins Deutsche übersetzt wurden, sondern im Englischen belassen wurden, fand ich einfach nur klasse. Ich stelle es mir auch ehrlich gesagt ziemlich schwierig vor, solche Begriffe zu übersetzen. Für manche englische Redewendungen oder Wörter gibt es einfach keine gute deutsche Übersetzung, ohne das es komisch klingt oder der eigentliche Sinn verloren geht. Daher bin ich wirklich froh, dass wir die Originaltexte zu lesen bekommen. Sie verleihen der Story nur noch mehr Emotionalität, Gefühl und Leidenschaft. Mich hat Bris Geschichte zutiefst berührt und sehr zum Nachdenken angeregt. Wie schon „The Hate U Give“ so behandelt auch „On The Come Up“ eine Menge wichtiger Themen. Es geht um Rassismus und Diskriminierung. Um Ungerechtigkeit und Vorurteile. Um Armut und Gewalt. Auch das Thema Homosexualität greift die Autorin auf. Es steckt einfach so viel in diesem Buch! Das Beste ist, dass alles absolut authentisch und so gefühlvoll und leidenschaftlich rübergebracht wird. Was dabei auch nicht fehlt, ist der Humor. Obwohl die Story so viele ernste Themen behandelt, ist sie stellenweise richtig witzig und bringt einen immer wieder zum Schmunzeln. Angie Thomas ist es großartig gelungen, eine unheimlich wichtige Message auf eine aufrüttelnde, erschreckend realistische und zugleich herrlich humorvolle Weise zu verpacken. Womit mich die Autorin ebenfalls komplett überzeugen konnte, sind die Charaktere. Die Protagonistin Bri, aus deren Perspektive wir alles erfahren, habe ich sofort in mein Herz geschlossen. Sie mag frech und vorlaut sein, aber irgendwie hat mir gerade das so gut an ihr gefallen. Bri ist so schön tough und sie ist bereit für ihre Ziele und Träume zu kämpfen. Ich habe sie sehr für ihren großen Kampfgeist und ihre Willensstärke bewundert. Ihr Humor war übrigens absolut meiner, mich hat die liebe Bri ziemlich oft zum lachen gebracht. :D Die Ausarbeitung der Nebencharaktere hat mir auch wahnsinnig gut gefallen. Besonders Bris großen Bruder Trey mochte ich richtig gerne, aber auch die Mutter Jay konnte mich in ihrer Rolle vollkommen überzeugen. Mit der Mutter kommt auch das Thema Drogenabhängigkeit zur Sprache. Das Buch vermittelt wirklich viel, wirkt aber an keiner Stelle zu überladen an zu vielen Themen. Zumindest ich habe es nicht so empfunden. Aus Bris Sicht erfahren wir, wie ungerecht schwarze Menschen nach wie vor in Amerika behandelt werden. Das Buch spielt im selben Viertel wie schon „The Hate U Give“, also in Garden Heights, ein Ghetto, wo Waffen, Drogen und Gewalt zum Alltag gehören. Da hat mir richtig gut gefallen, dass Angie Thomas ihre Romane ein bisschen miteinander verknüpft hat. „On The Come Up“ spielt zeitlich kurz nach „The Hate U Give“. Es gibt leichte Anspielungen auf Angie Thomas‘ Debüt, dies allerdings natürlich ohne zu spoilern. Die Zustände in Garden Heights haben sich jedenfalls nicht geändert. Schwarze Menschen müssen täglich Gewalt und Diskriminierung erfahren. Mich hat das Ganze so wütend gemacht! All diese Ungerechtigkeit, all dieses Leid, warum das Ganze? Warum werden Menschen, die nicht weiß sind, so unfair und schlimm behandelt? Angie Thomas beschönigt hier wirklich nichts. Mich hat die Geschichte richtig aufgewühlt, zornig, fassungslos und traurig gemacht. Bri jedenfalls lässt sich nicht unterkriegen. Sie ist bereit sich durchzukämpfen, um ihren großen Traum, eine berühmten Rapperin zu werden, zu verwirklichen. Ihre Songtexte fand ich brillant. Eigentlich kann ich mit Rapmusik so gar nichts anfangen, aber hier haben mich die Texte sofort angesprochen und sehr bewegt. Fazit: Mich konnte Angie Thomas mit ihren zweiten Werk hellauf begeistern, sogar noch mehr als mit ihrem Debüt! „On The Come Up“ behandelt viele unheimlich wichtige Themen und das auf eine sehr authentische, schockierende, fesselnde, leidenschaftliche und humorvolle Weise, die mich komplett überzeugen konnte. Mich hat Bris Geschichte emotional sehr berührt. Sie hat mich wütend, traurig und nachdenklich gemacht. Ich war hier am mitfiebern und am schmunzeln und wollte das Buch am liebsten gar nicht mehr aus der Hand legen. Ich kann „On The Come Up“ absolut empfehlen, in meinen Augen ist Angie Thomas hier ganz wundervolles Buch gelungen, welches einen noch lange nach dem Lesen sehr beschäftigt. Von mir gibt es volle 5 von 5 Sternen!

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Angie Thomas war mit ihrem Debüt The Hate U Give schon in aller Munde und nun hat sie endlich ihr zweites Buch herausgebracht, von welchen ich genauso viel erwartet wie von ihrem Debüt. Und was soll ich sagen? Ich wurde nicht enttäuscht. Auch in On The Come Up steht Rassismus wieder auf dem Programm, mit welchem BPoC in den USA täglich konfrontiert werden und man bekommt einen guten Einblick. Das Buch spielt wieder in Garden Heights und die Geschehnisse aus The Hate U Give sind auch hier präsent und werden erwähnt. Ich bin ziemlich einfach in die Handlung hineingekommen und konnte mich schnell in der Handlung und dem Setting orientieren. Es hat wohl aber auch geholfen, dass ich Garden Heights wegen THUG schon kannte. Außerdem schafft Angie Thomas es recht schnell, alle relevanten Charaktere mit den nötigsten Informationen vorzustellen. Am Anfang habe ich aber dennoch den ein oder anderen Charakter noch mit einem anderen verwechselt, was sich aber ab der Mitte des Buches zum Glück geändert hat. Generell hat mir die Handlung wieder sehr gut gefallen und ich mochte es, wie sich die Handlung entwickelt hat. Bri erlebt einige Erfolgserlebnisse, aber es gibt auch immer wieder Momente, die nicht so gut sind und durch die sie sich zu kämpfen hat und die sie in ihrem Wunsch Rapperin zu werden nur noch weiter anheizen. An der ein oder anderen Stelle fand ich aber, dass sich die Handlung ein klein wenig gezogen hat und in denen wurde es teilweise anstrengend und ich fand es schwer mich in die Handlung fallen zu lassen. Außerdem fehlten mir die Emotionen in der Geschichte. Selbst in den Szenen, die emotionaler sein sollten, sind die Emotionen bei mir nicht angekommen. Das hat bei dem Buch für mich leider nicht ganz so gut funktioniert. Eine Sache, die mich aber von Anfang an begeistern konnte, neben dem Umgang mit Themen wie Rassismus, war der Rap-Aspekt. Ich bin selber kein Fan von Hip-Hip Musik, aber Angie Thomas konnte mich absolut mitreißen. Besonders interessant fand ich aber, dass man einen Einblick darin bekommen hat, wie Bri auf ihre Lyrics und ihre Reime kommt. Mag das nun im Ring sein oder im Alltag. Als Protagonistin fand ich Bri auch einfach nur toll, genauso wie jegliche Nebencharaktere. Bri ist eine wirklich aufbrausende Person, die den Mund schneller aufmacht als das sie nachdenken könnte, aber genau das hat das Buch gebraucht. Besonders in Kombination mit ihrer Familie und ihren Freunden fand ich es toll, denn die haben immer mal wieder versucht sie davon abzubringen. Bei den Nebencharaktere fand ich es toll, wie mühelos Angie Thomas es auch geschafft hat, schwule Charaktere einzubinden ohne sie wie Stereotypen wirken zu lassen. Fazit Angie Thomas konnte mich auch mit ihrem zweiten Buch begeistern. Selbst, wenn man mit Hip-Hip nichts anfangen kann, macht das Buch extrem viel Spaß. Leider gab es Stellen, die etwas langatmiger waren und die Emotionen kamen zum Teil bei mir nicht an, aber meine Begeisterung für das Buch überwiegt dennoch. Ich kann das Buch einfach jedem nur empfehlen!

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On the Come Up ist ein Buch, das dich mitnimmt auf eine Reise, die dich so schnell nicht mehr loslässt. In diesem Werk spielt die junge Rapperin Brianna eine große Rolle. Berührend, tiefgehend und aufrüttelnd. Ein Buch das eine Botschaft in die Welt hinausschickt, die man sich zu Herzen nehmen sollte. Jeder Mensch ist einzigartig und jeder ist es Wert geliebt zu werden, egal woher er kommt oder was er ist. Akzeptanz heißt das Zauberwort. Ein kleines Buch mit ganz großer Wirkung. Brianna, kurz Bri genannt ist eine 16 jährige mit großen Träumen. Bri muss jedoch in ihren jungen Jahren schon viel einstecken, denn sie trägt die falsche Hautfarbe. Angie Thomas zeigt uns in ihrem 2.Werk schonlungslos auf, was Diskriminierung und Rassenunterschiede alles nach sich ziehen. Ein Buch das auf Missstände aufmerksam macht und “ Wache endlich auf “ in die Welt ruft. Angie Thomas hat mich sehr berührt, die Story, aus der Sicht von Bri erzählt, nimmt einem mit auf eine Achterbahnfahrt der Gefühle. Bri füllt dieses Buch mit Leben, sie ist ein offenes Mädchen welches sich zu wehren weiß, doch was all die Diskriminerung und der Hass mit der zarten und verwundbaren Seele diese “ Kindes “ anstellt, das kann man sich nur vorstellen, jedoch nicht nacheempfinden. Ich selbst habe viele Menschen unterschiedlicher Nationen und Hautfarben in meinem Umfeld, habe mir während des Lesens immer wieder vorgestellt was wohl jeder von ihnen schon über sich hat ergehen lassen müssen. Je mehr ich gelesesn und darüber nachgedacht habe, desto fassungsloser wurde ich. Langsam aber sicher machte sich auch Scham breit, denn insgeheim und wenn ich ganz ehrlich bin, habe auch schon den ein oder abfälligen Gedanken, gegenüber anderer Nationen gehegt. Ihr seht, dieses Buch regt an, sich über sein eigenes Verhalten klar zu werden, denn erst wenn man sich im klaren darüber ist, was man einem anderen damit antun kann, kann man aktiv etwas dagegen unternehmen. Einvernehmender und Gefühlvoller Schreibstil. Tolle Protagonisten die von innen heraus glänzen. Ein Buch das nicht nur für Jugendliche geschrieben wurde…. Mein Fazit: „Behandle andere so, wie du von ihnen behandelt werden willst.“ „Was du nicht willst, dass man dir tu, das füg auch keinem andern zu.“ Von mir gibt es ganz klar 5/5 Sterne

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Die Realität

Von: Sunnywonderbookland aus Konstanz

12.04.2019

Autorin: Angie Thomas Verlag: cbj Seitenanzahl: 512 Preis: 18,00 Euro erschienen am 4. März 2019 Inhalt Die 16-jährige Bri wünscht sich nichts sehnlicher, als eine berühmte Rapperin zu werden. Als Tochter einer Rap-Legende ist das nicht leicht: Ihr Vater starb, kurz bevor er den großen Durchbruch schaffte, und Bri tritt in riesengroße Fußstapfen. Dann verliert ihre Mutter ihren Job. Plötzlich gehören Essensausgaben, Zahlungsaufforderungen und Kündigungen ebenso zu Bris Alltag wie Reime und Beats. Als sich die unbezahlten Rechnungen stapeln und ihre Familie kurz davor ist, ihre Bleibe zu verlieren, wird klar: Eine berühmte Rapperin zu werden, ist für Bri nicht länger nur ein Wunsch, sondern ein Muss … Meine Meinung Schon vor knapp einem Jahr musste ich unbedingt "Tha hate you give" lesen und nachdem dieses Buch so gut war, musste dieses Buch dann auch möglichst schnell her. Nachdem das Buch dann auch angekommen war, habe ich sofort mit lesen angefangen und hab es auch nicht weggelegt. Diesmal hat man ein paar Probleme in die Geschichte reinzukommen und der Schreibstil ist auch nicht so flüssig, was die ganze Sache ein wenig erschwert. Man landet mitten in Bris Leben, die auf eine Schule bessere Schule geht als in ihrem Viertel und dort oft von allen missverstanden wird. Auch zuhause hat sie es schwer, denn der Vater ist gestorben und ihre Mutter seid neuesten arbeitslos. Ihre einzige Flucht stellen ihre Rappsongs dar und ihre größte Hoffnung ist es, endlich groß rauszukommen. Man begleitet Bri von den kleinen Battles in der Halle bis zu dem Punkt, an dem sie sich entscheiden muss wie es weitergehen soll und wer sie sein soll. Die Handlung des Buches hat mir an sich gut gefallen, aber man ist durch den Schreibstil ein wenig schwer reingekommen. Aber das Buch setzt definitiv wieder ein klares Statement, woran man als Minderheit in der USA ist. Ich fand es auch sehr gut dargestellt, wie schnell Bri eigentlich missverstanden wird und sie sofort als was anderes hingestellt wird. Bri als Charakter ist auch ein wenig schwierig, da man sie nur teilweise verstehen kann und ihre Entscheidungen nachvollziehen kann. Sie ist extrem stur und verhält sich mit ihren 16 Jahren die meiste Zeit eher wie eine eingeschnappte 11 jährige. Fazit Ein wirklich gutes Buch, dass wieder ein klares Statement zu den Zuständen in der USA gibt. Der Schreibstil ist das einzig störende an dem Buch, daher gibt es auch einen Punkt abzug. Bri an sich ist auch ein schwieriger Charaktere, da man ihre Entscheidungen nicht immer wirklich nachvollziehen kann und sie manchmal extrem kindisch und uneinsichtlich ist. Insgesamt 4 von 5 Sternen.

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Das zweite Buch von Angie Thomas muss hohe Erwartungen erfüllen, denn ihr erster Roman hat sehr hohe Wellen geschlagen. On The Come Up spielt in der gleichen Welt wie The Hate You Give und nimmt auch immer wieder Bezug auf die Ereignisse dort, jedoch ist es eine komplett eigenständige Geschichte. Da Rassismus aber noch lange nicht mit einem Buch abgehandelt ist, behandelt sie wieder ähnliche Themen, nur dass die Musik eine zusätzliche Hauptrolle spielt. On The Come Up handelt von einem Mädchen, für das Hip Hop lebensnotwendig ist. Jedes Gespräch, fast jede Situation versucht sie in Worte zu fassen oder für einen Rapsong zu verwenden. Sie kann dadurch besser mit einigen Sachen umgehen und diese besser verarbeiten. Einzelne Raps werden auch wirklich in die Geschichte eingebaut. Sie wurden nicht übersetzt, sondern eins zu eins vom Englischen übernommen. Ich denke, dass manche Wortspiele in der Originalfassung sicher besser funktioniert haben als in der Übersetzung, manches wird aber auch erklärt. Die Übersetzung ist so eine Sache. Sie ist nicht immer so gut gelungen und scheint mir stellenweise sehr holprig, aber insgesamt lässt sich das Buch sehr flüssig lesen. Zum Glück gibt es hinten im Buch ein Glossar, da in Briannas Umfeld sehr viel im Slang gesprochen und das auch so wiedergegeben wird. Bris Entwicklung, ihr Teenagerdasein und vor allem die Beziehungsgeflechte werden wunderbar dargestellt. Alles wirkt authentisch und nachvollziehbar. Die Charakterentwicklung ist top und die ganzen gesellschaftlichen Konflikte wühlen auf und regen zum Nachdenken an. die Kombination aus Vorurteilen, schlechten Lebensverhältnissen, Wut, Hoffnung und dem Ausbrechen aus alten Strukturen machen dieses Buch zu einem wichtigen Beitrag in der Auseinandersetzung mit Rassismus. Die Geschichte gibt jungen Menschen Identifikationsmöglichkeiten im Bereich der Literatur. Diversität ist hier das Schlagwort. Fazit On The Come Up kann den Erwartungen standhalten. Es ist ähnlich und doch anders als sein Vorgänger und vielleicht muss man doch ein paar Abstriche machen, aber die Autorin zeigt, dass Musik eine Stimme sein kann, die man benützen kann. Jede Form von Rassismus ist zu verurteilen und man darf nie damit aufhören, Beispiele zu bringen, wo diese Diskriminierung immer noch stattfindet. Angie Thomas setzt auf starke Frauen, auf Familie und Liebe. Sie setzt auf Vertrauen und Hoffnung und Selbstbewusstsein und schafft mit ihren Büchern massenhaft Interesse für diese Themen zu wecken.

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Auf “On the come up” habe ich mich sehr gefreut, weil ich bereits das erste Buch der Autorin so toll fand. Daher waren Die Story an sich fand ich gut und auch authentisch. Allerdings muss ich sagen, dass mir die Protagonistin Bri absolut unsympathisch war. Warum? Sie ist vorlaut, frech, aggressiv und impulsiv. Dazu kommt noch eine große Portion an Naivität und Egoismus. Sie behandelt ihre Freunde nicht immer gut. Was sie mit Malik an einer Stelle macht, fand ich echt richtig daneben. Sie explodiert sofort, wenn man ihr gegenüber nur ein minimum an Kritik äußert. Ja, sie erst 16 Jahre alt, aber auch da kann sich jemand mal am Riemen reissen. Aber egal wie oft ihr großer Bruder oder ihre Mutte das sagen, sie lernt nicht dazu. Ich habe so oft während dem Lesen gedacht: “Boah, Mädchen! Komm doch mal runter. Das war jetzt echt nicht so schlimm.” Aber nein, bis zum Ende des Buches bleibt sie so explosiv. Was mich ebenfalls störte war, dass ihre Karriere so plötzlich so rasant wurde. Von null auf hundert in 3 Sekunden, sozusagen. Aber ja, kann ja passieren. Aber auch hier fand ich, dass sie sich ebenfalls immer daneben benahm. Sie rappt von Dingen, die sie selber so gar nicht erlebt hat und wundert sich dann, dass die Leute das für wahre Münze halten. Klar, im Musikbiz spielt man oft nur eine Rolle. Aber wenn ich davon rappe den “Abzug zu drücken”, dann darf ich eben nicht erwarten, dass jeder checkt, was ich damit meine. Ebenfalls gestört hat mich ein Punkt, den ich mich kaum traue anzusprechen, aus Angst missverstanden zu werden. Deswegen vorab: In MEINER Welt gehe ich nicht nach Hautfarbe, Religion oder sonst was. In MEINER Welt sind wir alle Menschen! Punkt. Aber hier wird so darauf herum geritten, dass Schwarze in Amerika immer noch mit Vorurteilen behandelt werden und das Weiße einen anderen Stellenwert haben… Aber wenn ich für “Gleichheit” plädiere, sollte ich mich auch selber dran halten. Trotzdem schreibt die Autorin davon, dass “Black Mommas” schnell streng werden können. Ähm, ja… Alle anderen Mütter auch. Warum jetzt ausgerechnet nur “Black Mommas”??? An einer anderen Stelle heißt es sogar explizit: “An alle schwarzen Eltern dieser Welt….” Da geht es darum, dass eine bestimmte Antwort den “schwarzen Teenagern” nicht ausreicht. Wooh, stopp mal… Warum auch hier wieder explizit “schwarze Eltern”? Dieses Gefühl kennt wohl JEDER auf dieser Welt. Es tut mir echt leid, aber ich habe den Sinn dafür einfach nicht verstanden. Vielleicht ist meine Welt dafür zu heile, zu perfekt, zu “weiß”. Klar, ich kann mir nicht vorstellen, wie das Leben im Ghetto ist. Es ist bestimmt härter als hart. Und vielleicht will die Autorin hier ja vermitteln, wie es sich anfühlt ausgeschlossen zu werden?! Denn ja, dass hat sie damit bei mir erreicht… Alles in allem hat mir “On the come up” zwar von der Story her gefallen, aber es gab einfach zuviele Dinge, die mich aufgeregt und geärgert haben, als das ich auf den Hype-Zug mit aufspringen könnte… Bri ist für mich ein verzogenes, vorlautes Gör, die nur an sich selber denkt und bei jedem Piep gleich in die Luft geht. Sie hat mich absolut aufgeregt. Für mich ist “On the come up” den Hype nicht wert… 2 von 5 Punkten

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Angie Thomas hat sich durch ihr Debüt "The Hate U Give" einen Namen gemacht, indem sie ungeschönt darstellt, was für Folgen Rassismus tagtäglich für Afroamerikaner haben kann. Mit ihrem neuen Werk "On the Come Up" legt sie einen nach und befasst sich erneut mit der Kluft, die sich lediglich aufgrund unterschiedlicher Hautfarben zwischen verschiedenen Menschen auftun kann. Dieses Mal handelt die Geschichte von der 16-jährigen Bri, die in der Unterschicht aufgewachsen ist und schon früh lernen musste, dass das Leben kein Zuckerschlecken ist. Ihr Vater wurde erschossen, als sie noch ein Kind gewesen war und ihre Mutter litt jahrelang unter einer Drogensucht, die sie erst vor einigen Jahren in den Griff bekommen hat. Gemeinsam mit ihrer Mutter und ihrem Bruder lebt die kleine Familie am Existenzminimum und muss sich tagtäglich mit grosser Anstrengung durch den Tag schlagen. Bri ist früh klar geworden, dass nicht nur sie, sondern auch ihre Familie ein besseres Leben verdient haben. Und um ihnen das zu ermöglichen, verfolgt sie den Traum, eine berühmte Rapperin zu werden. Damit ihr das gelingt, tritt sie an Rap-Battles auf, wo sie bald einmal durch einen ihrer selbstgeschriebenen Texte entdeckt wird. Bri wittert ihre Chance, endlich der Unterschicht und all den Problemen, die daraus resultieren, zu entkommen und geht einen Deal mit dem ehemaligen Manager ihres Vaters ein. Um sich einen Namen zu machen, veröffentlicht Bri einen Rap-Song, der nicht nur durch seine Melodie, sondern vor allem durch seinen provokativen Text eine grosse Welle schlägt, die die Teenagerin vermutlich nicht hätte voraussehen können. "Du hast deine Stimme schon für uns erhobem Breezy. Und ist nicht deine Schuld, wenn andere Lete das nicht kapieren. Also [...] warum nicht den Song verwenden, um ein bisschen Wirbel zu machen?" S. 313 Angetrieben wird das Ganze durch eine grosse Ungerechtigkeit, die die schwarze Bevölkerung seit Jahren aufgrund ihrer Hautfarbe über sich ergehen lassen müssen. Es geht also um Rassismus. Und Bri trifft mit ihrem Text einen Nerv, der letztendlich an ihrer Schule zu einem Tumult führt. Ausgelöst durch ihr Lied, gerät Bri schnell einmal ins Zentrum der Aufmerksamkeit und wird als Sündenbock für den Tumult verantwortlich gemacht. Doch bald stellt sich heraus, dass das Problem sehr viel schwerwiegender und tiefgreifender ist, als bloss ein Liedtext. Und genau das ist es, was Bri den Leuten von Anfang an klar machen wollte. "All die Leute benutzen mich als faule Ausrede, anstatt sich zu fragen, was die wirklichen Probleme sind." S. 391 Den Ansatz, den Angie Thomas dieses Mal gewählt hat, um auf das Thema Rassismus und Diskriminierung aufmerksam zu machen, hat mir viel besser gefallen, als in "The Hate U Give". Während ich in ihrem Debüt kritisiert habe, dass ich stellenweise den Eindruck hatte, das umgekehrter Rassismus und Gewalt gegen Weisse gutgeheissen wird, wird in "On the Come Up" auf ganz anderem Wege versucht, die Stimme zu erheben: Durch Musik. Die Botschaft, die vermittelt wird, bleibt dabei die gleiche. Immer wieder lässt die Autorin Alltagsbeispiele einfliessen, wie Rassismus (vor allem in den USA) zum Ausdruck kommen kann und hat damit mehrmals Mitgefühl für Bri und ihre Familie geweckt. Ich fand ihren Mut bewundernswert, denn trotz all der Kritik und negativen Presse, hat sie sich nicht unterkriegen lassen und versucht mit ihrer Musik etwas zu verändern. Und das ist ihr auch gelungen. Ein Kritikpunkt den ich trotz allem erwähnen muss, ist der Schreibstil, der vermutlich durch die Übersetzung leiden musste. Diese Mischung aus englischem Slang und deutschen Sätzen wirkt stellenweise etwas seltsam und nicht immer authentisch. Schade fand ich ausserdem, dass den Liedtexten keine deutsche Übersetzung beigelegt wurde, denn das wäre für das Verständnis der Bedeutung des Textes für mich hilfreich gewesen. Fazit: Alles in allem ein wichtiges Buch, das sich dem Thema Rassismus widmet und aufzeigt, wie man auch gewaltfrei seine Stimme erheben kann. Und das ist verdammt wichtig, um etwas zu verändern. Hass kann nicht mit Hass bekämpft werden und Angie Thomas ist es dieses Mal sehr gut gelungen, dies aufzuzeigen. Von mir gibt es für Buch aufgrund kleinerer Schwächen 4 Sterne.

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Wow! Angie Thomas hat es mal wieder geschafft, mich von den Socken zu hauen. Dieses Buch ist schon wie "The Hate U Give" ein so wichtiges Buch, dass die Probleme unserer Gesellschaft schonungslos ehrlich anspricht. Wir begleiten unsere Protagonistin Bri durch ihr Leben. Das ist allerdings nicht so einfach. Sie geht auf eine Schule, in denen speziell schwarzhäutige Kinder kontrolliert werden. Und das ist noch nicht mal das einigste Problem. Bri lebt in Garden Heights, dem Ghetto. So passiert es auch, dass viele Leute Vorurteile ihr gegenüber haben und sie beschimpfen. Ihr größter Traum ist es Rapperin zu werden, um sich den ganzen Frust von der Seele zu singen. Als sie ihren Song "On the Come Up" veröffentlicht, tritt sie eine Welle los. Die Presse stürzt sich auf sie und sie weiß bald selbst nicht mehr wer sie eigentlich ist. Der Schreibstil der Autorin ist wie gewohnt sehr fesselnd und auch bewegend. Ich konnte richtig mit Bri mitfühlen. Gerade, da das Buch sehr an die Realität heranreicht, habe ich mir schon meine Gedanken dazu gemacht. Bri ist für ihre zarte 16 Jahre, ein unglaublich mutiges und taffes Mädchen. Sie weiß, was sie will. Dennoch gerät sie an Leute, die es nicht so ganz ehrlich mit ihr meinen... Aber lest selbst :) Mich hat dieses Buch dennoch zum Nachdenken angeregt. Wo sind wir in unserer Gesellschaft hingekommen? Anhand des Schreibstils habe ich mich wirklich sehr gut in das Buch hineinversetzen können. Es wird teilweise in dieser Ghetto Sprache geschrieben, was die Geschichte nochmal umso realer wirken lässt. Außerdem findet ihr in dem Buch den Rap Text von Bri, der auch in der Original Sprache geblieben ist. Auch wer jetzt kein gutes Englisch spricht, versteht gut, was Bri und mit diesem Song sagen möchte. Ich fand es ganz interessant mal einen Einblick in dieses Leben zu bekommen. Vor allem der Ring, in dem die Rap Battles ausgetragen werden, fand ich mega cool. Die Story ist einfach authentisch und spricht wichtige Themen wie Rassismus, Gewalt und Armut genau an und geht einem wirklich unter die Haut. Die Autorin schreibt Real Life, was ich wirklich an ihr schätze. In ihren Büchern gibt es keine rosarote Welt, sondern die bittere Wahrheit. Ich komme aus dem Schwärmen nicht mehr raus, lest es! You can't stop me nope nope nope... You can't stop me on the come up!

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