Leserstimmen zu
ELFENKRONE

Holly Black

Die ELFENKRONE-Reihe (1)

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Ein düsteres Fantasy-Setting, eine komplexe Elfenwelt und facettenreiche Charaktere - was will man mehr? Holly Black hat einen einzigartigen Schreibstil, der mich von Anfang an mitreißen konnte. Die Geschichte wird aus der Sicht der Hauptprotagonistin Jude erzählt, was mir wirklich gut gefallen hat, da man als Leser so ihre Gefühle und Handlungen besser nachvollziehen konnte. Ich bin nach wie vor fasziniert, wie komplex und grausam die Welt der Elfen ist. Ich mag das düsterer Woldbuilding sehr, das von Intrigen und Machtspielen bestimmt wird. Die Handlung habe ich als durchweg spannend empfunden, auch wenn man wirklich aufpassen muss, um hinter die vielen Geheimnisse zu steigen. Weiterhin ist mir positiv aufgefallen, dass sämtliche Charaktere sehr vielschichtig aufgebaut sind. Hier gibt es keine klassischen Helden, hier trägt jeder eine dunkle Seite in sich. Sei es die rebellische Jude, die unaufhörlich nach Macht strebt, oder Caden, der junge Elfenprinz, der mit seinem Hass gegenüber den Sterblichen Judes Leben alles andere als einfach macht. Jeder Charakter wurde hier durch seine Vergangenheit geprägt und trägt sowohl positive, wie auch negative Eigenschaften in sich, was mir ausgesprochen gut gefallen hat. Insgesamt hat mich der erste Teil der Trilogie absolut überzeugt und ich bin wahnsinnig gespannt, wie es in Teil 2 weitergeht. Holly Black entführt ihre Leser in eine düstere Elfenwelt, die voller Intrigen steckt und durch interessante, vielschichtige Charaktere besticht. Die Handlung habe ich als durchweg spannend empfunden, weshalb ich das Buch kaum mehr aus der Hand legen konnte 🤩. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung 5/5 Sternen ♥️

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Elfenkrone Handlung: Sie sind schön wie das Feuer und gnadenlos wie Schwerter – bis ein Mädchen ihnen Einhalt gebietet ... »Natürlich möchte ich wie sie sein. Sie sind unsterblich. Cardan ist der Schönste von allen. Und ich hasse ihn mehr als den Rest.Ich hasse ihn so sehr, dass ich manchmal kaum Luft bekomme, wenn ich ihn ansehe…« Jude ist sieben, als ihre Eltern ermordet werden und sie gemeinsam mit ihren Schwestern an den Hof des Elfenkönigs verschleppt wird. Zehn Jahre später hat Jude nur ein Ziel vor Augen: dazuzugehören, um jeden Preis. Doch die meisten Elfen verachten Sterbliche wie sie. Ihr erbittertster Widersacher: Prinz Cardan, der jüngste und unberechenbarste Sohn des Elfenkönigs. Doch gerade ihm muss Jude die Stirn bieten, wenn sie am Hof überleben will … Schreibstil: Der Schreibstil der Autorin ist einfach nur traumhaft und episch. Ich konnte mich sehr gut in die Geschichte hineinversetzten und konnte mir alles bildlich vorstellen. Ich hab mich gefühlt als wäre ich mitten drin. Dieses Buch ist aus der Sicht von Jude erzählt und in einer Ich-Perspektive geschrieben wurde. Meine Meinung: Dieses Buch ist was besonderes in meinen Augen. Die Welt in diesem Buch ist einfach traumhaft und ich habe bis zu letzten Minute mitgefiebert. Ich konnte es nicht aus der Hand legen. Die Autorin hat viel Wert auf die Genauigkeit des Buches gelegt. Sie hat die Grausamkeit, die Gewalt und die Leidenschaft in diesem Buch so faszinierend beschreiben das es regelrecht süchtig gemacht hat. Ich habe noch nie ein Elfenbuch gelesen da ich mich immer davor gedrückt habe. Jetzt denke ich mir warum nur. Ich kann immer wieder nur über dieses Buch schwärmen. Ich liebe die Charaktere in diesem Buch weil sie so genau und leidenschaftlich beschreiben wurden. Es war einfach sensationell. Die Kulisse alles drumherum hat gepasst und man will einfach nur mehr. So viele Wendungen, Lug und Trug in diesem Buch hat es umso spannender gemacht. Jude und ihr Gegenspieler Prinz Cardin haben mich an manchen Stellen wahnsinnig gemacht. Hier entsteht eine regelrechte Hassliebe die man nur lieben kann. Fazit: Ich kann euch dieses Buch nur wärmstens empfehlen. Man taucht in eine traumhafte Geschichte und ich bin komplett fasziniert von dieser Welt. Ich gebe diesem Buch volle 5 Sterne und ich bin so sehr gespannt darauf wie es weiter geht. Und es gehört definitiv zu meinen Highlights dieses Jahres.

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Inhalt: »Natürlich möchte ich wie sie sein. Sie sind unsterblich. Cardan ist der Schönste von allen. Und ich hasse ihn mehr als den Rest.Ich hasse ihn so sehr, dass ich manchmal kaum Luft bekomme, wenn ich ihn ansehe…« Jude ist sieben, als ihre Eltern ermordet werden und sie gemeinsam mit ihren Schwestern an den Hof des Elfenkönigs verschleppt wird. Zehn Jahre später hat Jude nur ein Ziel vor Augen: dazuzugehören, um jeden Preis. Doch die meisten Elfen verachten Sterbliche wie sie. Ihr erbittertster Widersacher: Prinz Cardan, der jüngste und unberechenbarste Sohn des Elfenkönigs. Doch gerade ihm muss Jude die Stirn bieten, wenn sie am Hof überleben will … Meine Meinung: Im vorhineinen hatte ich schon viel positives über das Buch und insgesamt die ganze Reihe gehört und obwohl ich es nun seit langer Zeit lesen möchte, hat es das Buch bisher nicht in mein Regal geschafft. Auch aus dem Grund, dass ich Angst hatte es würde mich enttäuschen. Jedoch kann ich nun mit Gewissheit sagen, dass das Buch schon viel früher in mein Regal hätte einziehen sollen. Das Cover finde ich wirklich schön und ehrlich gesagt auch sehr passend. Es hat mich zumindest direkt angesprochen mit der Krone und dem Zweig, die sich in gewisser Weise auch mit dem Titel verflechten. Da bekommt man direkt ein magisches Gefühl und es schafft gleich die richtige Atmosphäre. Auch finde ich es gut, dass das englische Cover hier beibehalten wurde und nur in gewissen Punkten für den deutschen Markt angepasst wurde. Jude kam mir am Anfang etwas kühl rüber, was aber vor allem daran lag, dass es ihr schwer fällt sich beim Elfenvolk dazugehörig zu fühlen. Wenn man aber bedenkt, dass sie als Kind mit ansehen musste, wie ihre Eltern ermordet wurde und sie nun bei besagtem Mörder aufwächst, konnte ich sie da auch gut verstehen. Ich denke unter diesen Umständen würde es jeden schwerfallen ein Gefühl von Zugehörigkeit zu bekommen. Allerdings muss man auch sagen, dass es ihrer Schwester was das angeht um einiges leichter fällt. Im Laufe des Buches ist Jude mir dann aber ans Herz gewachsen und ich hab angefangen ihre Art immer mehr zu mögen. So ist sie sehr beschützerisch und vor allem sehr stark, was sie mir sympathischer gemacht hat. Die Geschichte wird auch rein aus Jude's Perspektive erzählt, was ich ganz und gar nicht schlimm fand, so konnte ich mich nur noch besser in sie hineinversetzen. Trotzdem gab es einige ihrer Handlungen, die ich nicht ganz nachvollziehen konnte. Cardan fand ich manchmal schwer einzuschätzen und am Anfang war er mir auch nicht ganz sympathisch, aber er ist auch unglaublich charmant. Er zeigt Jude immer wieder, wie sehr er sie und die Sterblichen hasst und macht ihr das Leben nicht gerade einfacher, dennoch konnte ich von Anfang an eine gewisse Anziehungskraft zwischen ihm und Jude spüren, was für mich einfach für noch mehr Spannung gesorgt hat. Madoc, der sowas wie der Ersatzvater von Jude und ihren Schwestern ist, war auch der Mörder ihrer richtigen Eltern. Er gibt sich wirklich Mühe mit den Mädchen, aber er hat einfach eine große Tendenz zu Krieg, was ich etwas befremdliche finde und ihn mir nicht unbedingt sympathisch gemacht hat. Ehrlich gesagt hat mich Holly Black auch etwas überrascht, was die Elfenwelt angeht, dass es Regenbogen gibt und alle immer nur fröhlich sind, habe ich zwar nicht von dem Buch erwartet, aber an einigen Punkten war es dann doch ziemlich düster, womit ich wirklich nicht gerechnet habe. Dennoch war es auch spannend die Elfenwelt auch mal von einer neuen Seite zu entdecken. Den Schreibstil von Holly Black fand ich am Anfang nicht so gut, es war nicht ganz einfach in die Geschichte reinzufinden und die Handlung war auch etwas schwer nachzuvollziehen. Jedoch hat sich das schnell geändert. Spätestens ab der Hälfte des Buches war ich total verliebt in die Geschichte und diese tolle neue Welt, die Holly Black hier erschaffen hat. Ich freue mich jedenfalls jetzt schon sehr darauf den zweiten Teil zu lesen.

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Ich muss vorab sagen, dass ich viele gute und empfehlende Meinungen über das Buch gehört habe. Umso mehr erwartete ich ein Buch das mich in seinen Bann zieht, das mich verzaubert und das ich gar nicht mehr zur Seite legen kann... Was soll ich sagen, der Zauber blieb aus.Der Schreibstil ist angenehm zu lesen, doch es fehlt mir hier an bildgewaltigkeit. Als Charakter finde ich Jude als Hauptprotagonistin super. Sie ist eine willenstarke und mutige Frau, die versucht sich in der Welt der Elfen zurecht zu finden. Zudem ist sie der sturrste Charakter, von dem ich je gelesen habe. Die Beziehung zwischen ihr und ihren Schwestern ist gut dargestellt, auch zu ihrem "Erzfeind" Cadan entwickelt sich die Beziehung langsam und nachvollziehbar. Die Handlung konnte mich einfach nicht packen und ich begann mich schnell zu langweilen. So las ich weiter, Seite für Seite, wartete auf den großen Knall, auf Spannung, doch nichts geschah. Erst zum Ende hin, wurde die Handlung interessanter, doch viel zu spät, meiner Meinung nach. Die Welt in der die Geschichte spielt, konnte ich mir einfach nicht vorstellen, so wimmelt es dort von den verschiedensten Wesen, doch so richtig habe ich mir kein Bild machen können, wie es in der Elfenwelt aussieht. Wie funktionieren die Zauber? Wissen die Menschen von den Elfen? Welche Kultur pflegen die Elfen? Was macht die verschiedenen zauberhaften Wesen aus? All das sind Fragen, die ich hatte und noch so viele mehr, die nicht beantwortet wurden. Im großen und ganzen, brauchte ich sehr lange für das Buch, weil es mich einfach nicht umhauen konnte. Zum Ende hin wurde es dann besser weshalb ich unbedingt die anderen Teile lesen werde um mir ein volles Bild zu machen. Von mir für euch keine Empfehlung 3/5🌟

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*Inhalt/Klappentext:* Jude ist sieben, als ihre Eltern ermordet werden und sie gemeinsam mit ihren Schwestern an den Hof des Elfenkönigs verschleppt wird. Zehn Jahre später hat Jude nur ein Ziel vor Augen: dazuzugehören, um jeden Preis. Doch die meisten Elfen verachten Sterbliche wie sie. Ihr erbittertster Widersacher: Prinz Cardan, der jüngste und unberechenbarste Sohn des Elfenkönigs. Doch gerade ihm muss Jude die Stirn bieten, wenn sie am Hof überleben will … *Eindruck:* „Elfenkrone“, beziehungsweise “The cruel prince” hat zur Erscheinungszeit einen unheimlich großen Hype ausgelöst, dem ich zu dem damaligen Zeitpunkt noch vorsichtig ausgewichen bin. Nun habe ich mich aber mitreißen lassen und musste umbedingt auch in die düstere und intrigante Welt der Elfen eintauchen. Besonders gut gefällt mir zunächst, dass das Cover vom Englischen übernommen wurde. Die mit in den Titel verwobenen Äste und die abgebildete Elfenkrone passen einfach wunderbar zu der von Holly Black geschaffenen Welt und machen Lust in diese einzutauchen. Dem Schreibstil von Holly Black stehe ich etwas zwiegespalten gegenüber, denn vor allem zu Beginn hatte ich einige Schwierigkeiten in die Geschichte hineinzufinden. Die Autorin schreibt zwar locker leicht, doch in meinen Augen auch sehr abgehackt und oberflächlich, was mir das Lesen an einigen Stellen ziemlich erschwert hat. Generell muss man anfangs sehr konzentriert an die Geschichte rangehen, gerade weil man die neue Welt, mit ihren unzähligen Charakteren erstmal näher kennenlernen muss. Nach ungefähr der ersten Hälfte konnte ich aber endlich vollständig ins Elfenreich abtauchen, die Seiten sind nur so dahingeflogen und ich konnte das Buch vor Spannung nicht mehr aus den Händen legen. Schnell konnte ich mich dann auch an Hollys außergewöhnliche Art zu schreiben gewöhnen und die Geschichte lies sich um Welten besser und flüssiger lesen. Nicht zu vergessen ist das grandiose Wordbuilding, das ich an dieser Stelle noch einmal betonen möchte. Holly Black schafft mit dem Elfenreich eine brutale, grausame und rigorose Welt, die mich mit ihren barbarischen Intrigen und Machtspielen nicht mehr loslässt. Ich bin wahnsinnig fasziniert von der düsteren und bedrückenden Atmosphäre, sowie dem unbeschreiblichen Setting. Erzählt ist die Geschichte ausschließlich aus der Sicht unserer Protagonistin Jude, was mir im Kontext zu dem Inhalt sehr gut gefallen hat. Der Leser hat so die Möglichkeit einen ausreichenden Einblick in ihre Gedanken- und Gefühlswelt zu bekommen, da sie sich gegenüber ihrer Mitmenschen eher verschlossen verhält, um sich ihnen zu beweisen. Zwar konnte ich Jude durch die Erzählperspektive an einigen Stellen besser verstehen, doch alle ihrer Handlungen konnte ich bis zum Schluss trotzdem nicht ganz nachvollziehen. Mal sehen, vielleicht passiert das ja in der Fortsetzung. In ”Elfenkrone” begleiten wir Jude, eine Normalsterbliche, die als Kind dabei zusehen musste, wie ihre Eltern kaltblütig ermordet werden. Anschließend wird sie von dem Mörder ihrer Eltern in das Reich der Elfen verschleppt, in dem sie sich nun einleben muss. Im Gegensatz zu ihrer Zwillingsschwester gelingt ihr dies nicht und Jude hegt einen unbeschreibliche Hass gegen das Elfenvolk, von dem sie brutal und arrogant behandelt wird. Ihr sehnlichster Wunsch ist es dazuzugehören, doch die Elfen sind ihr in jeglicher Art überlegen. Auf mich als Leserin wirkte Jude zunächst sehr abweisend, kühl und verschlossen, doch ihre tragische Vorgeschichte konnte mich sofort in ihren Bann ziehen. Ebenso ist Jude eine starke, ehrgeizige und kämpferische Protagonistin, die eine beschützerische und rebellische Rolle in der Familie einnimmt. Es hat unglaublichen Spaß gemacht sie auf ihrem Weg zu begleiten, ihr zuzusehen wie sie sich dem Elfenvolk widersetzt und gegen Cardan und seine Anhänger rebelliert. Zwischen Cardan und mir besteht gewissermaßen eine Hassliebe. Einerseits verabscheut man ihn als Charakter für seine grausamen Taten, doch andererseits fasziniert er mich total. Obwohl er an Jude täglich seinen Hass an den Sterblichen auslässt und ihr bei jeder Gelegenheit, die sich ihm bietet, seine Abneigung zu spüren gibt, besteht eine ganz besondere Anziehungskraft zwischen den Beiden. Auch mir ist Cardan in irgendeiner Form sympathisch, da er eine charmante und unberechenbare Aura versprüht. Bei ihm sind auch ständig seine Freunde Locke, den ich bislang noch sehr schlecht einzuschätzen weiß, Nicasia, die Prinzessin der Tiefsee und Valerian, der mit Abstand grauenvollste der Vier. Eine weitere Hassliebe hege ich zu Madoc, dem Mörder Judes Eltern. Auf der einen Seite bemüht er sich ein guter Vater zu sein und man spürt die Liebe zwischen ihm und seinen (Stief)töchtern, doch andererseits ist er ein brutaler Mörder, der ständig auf Krieg aus ist. Zu Judes Schwestern möchte ich auch noch ein paar Worte verlieren, denn insbesondere Vivi ist mir sehr ans Herz gewachsen. Sie ist, im Gegensatz zu Taryn, die mir wahnsinnig unsympathisch ist, eine aufgeweckte und mutige junge Frau, die sich ihrem Vater gerne einmal widersetzt. Sie möchte kein Teil der Elfenwelt sein, schleicht sich oft in die Menschenwelt und möchte sich dort ein Leben aufbauen. Wie schon erwähnt ist mir der Einstieg in die Geschichte etwas schwerer gefallen als erhofft, was insbesondere am Schreibstil der Autorin lag. Mit der Zeit wurde mein Lesefluss angenehmer, ich kam um einiges besser durch die Seiten und die Handlung nimmt an Fahrt auf. Trotzdem entwickelt sich die Geschichte ganz anders als von mir erwartet. Das ist keinesfalls negativ gemeint, denn mit “außergewöhnlich” lässt sich die Geschichte wohl am besten beschreiben. Mein Eindruck von einer Elfenwelt war bisher immer - bunt, fröhlich und aufgeweckt. Holly Black zeigt jedoch wie brutal, blutig und barbarisch Elfen sein können, was mich auf einigen Seiten doch sehr schockiert hat. Man darf hier auf keinen Fall eine romantische, zuckersüße oder magische Romanze erwarten, denn in dieser Hinsicht muss ich euch leider enttäuschen. “Elfenkrone“ ist skrupellos, intrigant, aber einfach nur genial ! Die Autorin entführt uns hier in ein Reich voller Geheimnisse und Machtspiele. Im Elfenreich herrschen zudem nicht die Sitten, die wir als Sterbliche kennen, sondern eigene, die weitaus radikaler sind. Darüber hinaus muss man sich als Leser bewusst sein, dass die Welt, in der wir uns hier befinden, sehr komplex und stark verstrickt ist. Generell spielt Politik in diesem Fall eine große Rolle, weshalb ich den Geschehnissen manchmal nicht zu 100% folgen konnte. Hier ist viel Konzentration und Interesse gefragt, das ich als Leserin zu Beginn nur teilweise aufbringen konnte. Im Laufe der Geschichte wurde mein Interesse aber geweckt und vor allem das Ende konnte mich mitreißen und in seinen Bann ziehen. Es gab einfach unheimlich viele, überraschende Momente, die mich schockiert und sprachlos zurückgelassen haben. Ich bin unglaublich gespannt was mich in der Fortsetzung erwartet und kann es kaum erwarten endlich weiterzulesen ! Insgesamt ist “Elfenkrone“ ein unglaublich toller Fantasyauftakt, der den Leser mit einer spannenden und hochkomplexen Handlung überzeugt. Besonders die düstere Atmosphäre, sowie das brutale Setting konnten mich in ihren Bann ziehen und schlussendlich mitreißen. Mit Holly Blacks Schreibstil hatte ich leider so meine Probleme, doch nach und nach konnte auch ich problemlos in die Welt der Elfen eintauchen. *Fazit:* Holly Black entführt den Leser in “Elfenkrone” in eine brutale, skrupellose und düstere Welt der Elfen. Eine Welt voller Machtspiele und Intrigen, die den Leser schockiert zurücklässt. Nach einem eher holprigen Einstieg in die Geschichte, konnte ich mich mit der Zeit komplett im Elfenreich verlieren und die rebellische Jude auf ihrem Weg begleiten. 4/5🌟

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Kurze Inhaltsangabe: Jude und ihre Zwillingsschwester, Taryn, sind 7 Jahre alt, als Madoc, der Exmann ihrer Mutter, sie aufspürt und ihre Welt aus den Angeln reißt. Offenbar war ihre Mutter mit ihrer älteren Schwester und seiner eigenen leiblichen Tochter, Vivienne, aus seinen Fängen geflohen und hatte ihr Leben abseits von Faerie und seinem Einfluss weitergelebt. Aus Rache über ihren Verrat tötet er Judes und Taryns Eltern und nimmt die Kinder mit in seine Welt. Faerie ist magisch. Die hier lebenden Feen haben eine unendlich Lebensspanne, sofern sie nicht getötet werden. Sie sind schön und klug und intrigant. Sie lieben Mut, Arroganz und einen guten Handel. Und sie blicken auf die schwachen Menschen herab, die sie meist nur als Haussklaven halten. Jude und Taryn werden jedoch von Madoc aufgezogen, als seien sie seine Kinder. Sie besuchen die Schule und müssen sich dem Gehänsel ihrer Mitschüler aussetzen. Bis politische Umbrüche Jude dazu drängen, eine Entscheidung zu treffen: Soll sie den leichten Weg wählen, sich fügen und hoffen, ein möglichst friedliches Leben leben zu können, oder soll sie für ihre Ideale kämpfen und endlich allen beweisen, dass sie doch nicht so schwach ist, wie alle von ihr denken? Meine Meinung: Das Buch hat mich absolut überrascht. Der Schreibstil von Holly Black ist einzigartig, ihr Vokabular schier endlos groß. Sie beschreibt Faerie auf eine magische, düstere, bedrohliche und brutale Art und Weise, die einen direkt in seinen Bann zieht. Die Protagonistin, Jude, eckt offenbar bei vielen an. Mir war sie total sympathisch, weil sie sich zur Abwechslung mal nicht nonstop für andere aufopfert. Sie legt eine erfrischende Brise Egoismus an den Tag, ist verbissen, stur und perfektionistisch. Sie hat Ecken und Kanten, die ihr im Laufe der Geschichte aber zugute kommen. Trotzdem bedeuten ihre Geschwister ihr alles. Auch die Nebencharaktere werden toll ausgearbeitet. Vivienne bekommt in dem Buch nicht allzu viel Platz, ist aber trotzdem absolut authentisch. Sie ist trotzig und frech und nonkonform und ganz hinreißend besorgt um ihre Familie. Taryn bleibt lange blass, was aber einen Grund hat und bereichert die Geschichte auf eine sehr emotionale und komplizierte Weise. Die Beziehungen zwischen den Schwestern ist komplex und nicht einfach in Worte zu fassen. Sie lieben einander, können sich aber oft nicht leiden. Geschwister eben. Cardan, Locke und Dain beweisen weiter, dass Black tiefgründige Charaktere erfinden kann. Sie sind weder schwarz noch weiß, sondern alle Graustufen dazwischen. Genauso wie sie, ist der Plot der Geschichte nicht richtig zu durchschauen. Man hat eine Ahnung, wo die Reise hingeht, aber kann sich nie sicher sein. Voller Wendungen, strategischen Zügen und Gegenzügen, windet sich die Geschichte dahin und man kann nicht anders als ihr aufmerksam zu folgen. Zu einigen Elementen hätte ich mir noch etwas mehr Hintergrundinfo gewünscht. Ich hoffe, dass die Vernetzung von Faerie und der Menschenwelt in Band 2 genauer erläutert wird und dass man bei einigen bisher wenig behandelten Charakteren einen besseren Einblick in die Psyche bekommt. Da der Kampf gegen Rassismus gerade auflebt, blieb mir die Thematik im Buch nicht verborgen. Jude und Taryn werden diskriminiert, weil sie anders sind. Sie werden unterschätzt und ihr Leiden findet wenig Beachtung. Sie müssen lernen, stark zu sein und für sich zu kämpfen. Ich hoffe, dass die Aufstände, Demonstrationen und Proteste genauso augenöffnend sind wie die sterbliche Jude für die Feen in The Cruel Prince. Denn #blacklivesmatter! Das Buch ist eine gekonnte Mischung aus Spannung, Drama, Action und Emotion. Es konnte mich durch und durch in seinen Bann ziehen und ich bin gespannt, ob Black das Niveau in Band 2 halten kann. 5 von 5 Sternen und eine Leseempfehlung!

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Bei stark gehypten Büchern bin ich immer etwas vorsichtig und versuche, meine Erwartungen möglichst gering zu halten. 'Elfenkrone' gehört in diese Kategorie und -zum Glück- ziemlich unwissend und neugierig begann ich zu lesen.. Wieder so ein Buch, in das ich quasi hineingesprungen bin, so leicht und flüssig war der Einstieg in die Handlung! Erzählstil von Anfang an mitreißend, sogar die Monologe gefielen mit richtig gut, taten dem Geschehen kein Abbruch und senkten auch nicht die Spannung. An zwei, drei Stellen hätte man etwas kürzen können, aber sonst alles top. Jude finde ich klasse, mit all ihren guten und nicht so guten Charakterzügen. Und warum? Sie entspricht nicht der Mainstream-Protagonistin, sondern hat ein starkes Bewusstsein und geht ihren eigenen Weg. Es ist im wahrsten Sinne des Wortes ein egoistischer Alleintrip, den sie da macht. Doch das ist gut so und passt auch zum gesamten Buch; der Handlung, den Charakteren usw. Zu Beginn empfand ich ihre Machtbesessenheit noch etwas kritisch, doch je besser ich Jude kennenlernte und ein Ereignis dem nächsten folgte passte es wie die Faust auf's Auge, noch mehr, es gefiel mir ausgezeichnet! Die anderen Charaktere reißen einen ebenso mit, so vielschichtig und lebendig sind sie! So richtig Gut und Böse gibt es nicht, jeder hat irgendwie Dreck am Stecken und das macht die Handlung noch viel interessanter. Vor allem, weil es am Anfang noch keinen roten Faden gibt. Ich z.B. habe die Story zu Beginn sehr genossen, denn man lernt die Figuren und ihren Alltag kennen, viele verschiedene Dinge passieren und man rätselt, wohin das alles führen mag. Im Nachhinein muss ich aber sagen, dass man den ersten Teil etwas anders hätte gestalten können, denn der Rest des Buches verwandelt sich fast in das Gegenteil, so viel passiert. Aber psst, mehr verrate ich nicht, lest selbst! Bereits zu Beginn habe ich einen Charakter sehr ins Herz geschlossen und emotionale Höhen und Tiefen konnte ich somit nicht mehr vermeiden. Das Buch zu beenden, insbesondere die letzten 100 Seiten, war echt krass und man bleibt mit gemischten Gefühlen sitzen. Doch das finde ich positiv, denn das Buch/Ende lässt einen nicht in Ruhe, man denkt auch später noch darüber nach und ich persönlich möchte mir am liebsten gleich Band 2 schnappen. Judes Art zu denken und zu handeln gibt dem Leser auf jeden Fall einige Denkanstöße. Man kann nicht immer nur hoffen und warten, dass etwas bestimmtes passiert oder man etwas erhält, das man sich wünscht. Man muss arbeiten, Geduld zeigen, etc. und sich selber dabei fragen, wie viel bedeutet mir das Ziel, was bin ich bereit, dafür zu tun? Tatsächlich fällt mir hierzu das Zitat "Alles auf dieser Welt hat seinen Preis" aus 'Krabat' von Otfried Preußler ein. Jude will Macht, doch das kostet.. Wie weit wird sie gehen? Wie sieht es mit den Konsequenzen aus? Wie wird sie das emotional und psychisch verarbeiten? Die erschaffene Welt mit ihren Namen und Eigenarten finde ich sehr gelungen, auch wenn das teilweise in den Hintergrund geschoben wurde und ich freue mich schon darauf, in den Folgebänden mehr zu erfahren! Sehr dankbar war ich für die Karte am Anfang des Buches, ohne die wäre manches nicht so glaubwürdig erschienen, weil ich zunächst nicht damit rechnete, dass die Insel so klein ist. Alles in allem war es richtig, mit möglichst gesenkten Erwartungen an 'Elfenkrone' heranzugehen. Der Auftakt ist toll, keine Frage, aber hätte ich das nicht gemacht, wäre ich vermutlich etwas enttäuscht. Das Buch hätte weniger Seiten oder mehr Story bei gleicher Seitenzahl haben müssen, dann wäre es perfekt. Ich kann 'Elfenkrone' klar weiterempfehlen, denn es ist ein Jugendbuch der etwas anderen Art, doch trotz der überragenden Charaktere werden es "nur" 4,5 / 5 Sterne. (jedoch aufgerundet für einige Websites 5/5 Sterne)

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Nach dem Tod ihrer Eltern wachsen Jude und ihre Schwestern im Elfenreich auf; einer Welt, die tückisch, gefährlich und den Menschen nicht wohlgesonnen ist. Jude muss sich entscheiden, welchen Preis sie zu zahlen bereit ist, um in dieser Welt zu überleben und dazu zu gehören. Ich bin um das Buch länger herumgeschlichen, aber nachdem ich es gelesen hatte, dachte ich: Warum hast du so lange mit dem Lesen gewartet? Ich war wirklich unglaublich positiv überrascht, obwohl ich schon mit eher höheren Erwartungen an das Buch gegangen bin. Das gelingt nicht oft. Was mir an dieser Geschichte besonders gefallen hat, war, dass ihr ganz viele Aspekte fehlen, die mich persönlich in vielen anderen Geschichten eher stören. Unlogisches Verhalten, überspitzte Romanzen und überflüssiges Schmachten sucht man hier vergebens. Ich habe mitgefiebert und mich in das Buch gekrallt, aber ich habe nie gedacht: Was macht sie da bloß? Das soll nicht heißen, dass ich alles auch so machen würde, wie Jude, aber sie war für mich einer der wenigen in sich schlüssigen Charaktere meiner letzten Buchzeit. Das hat mir wahnsinnig gut gefallen. Statt all der Dinge, die ich vorab von der Geschichte erwartet hatte, bietet dieser erste Band eine starke Protagonistin, viele Überraschungen, spannende graue Charaktere, Intrigen und ein gewisses Prickeln. Wenn ich die Geschichte in zwei Worten beschreiben müsste, würde ich sie im positivsten Sinne als "einfach anders" bezeichnen. Von mir gibt es deshalb eine große Leseempfehlung.

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