Leserstimmen zu
Liebe geht durch den Garten

Ulrike Hartmann

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Meine Meinung: Als Schrebergartenbesitzerin und als Tochter, deren Eltern mal einen Schrebergarten hatten, war ich natürlich besonders neugierig auf dieses Buch. Anna stellte sich das Gärtnerdasein so schön vor und wollte ihren Söhnen etwas gutes tun, deshalb bewarb sie sich um einen Garten in einem Verein. Sehr realistisch hat die Autorin das Vereinsleben und auch die anderen Gartenbesitzer beschrieben. Mir hat es Spaß gemacht und ich dachte, ach guck, woanders ist es auch so. Die Geschichte ist locker leicht erzählt, für mich war vieles sehr vorhersehbar, aber manchmal braucht frau zur Unterhaltung auch solche Geschichten. Fazit: Ein nettes unterhaltsames Buch, in dem die Autorin sehr viel untergebracht hat. Alltagsleben, Auseinandersetzungen, Verwicklungen (die nicht sein müssten) und natürlich über das Schrebergartenleben wurde berichtet und hat sie bestens miteinander verbunden.

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Anna ist gefrustet. Ihr ist die Kreativität abhanden gekommen, und die ist unabdingbar in ihrem Beruf als Illustratorin. Zudem nerven sie ihre beiden kleinen Söhne. Anna lebt vom Vater der beiden getrennt also ist sie erziehungstechnisch gesehen fast dauerhaft im Bereitschaftsdienst. Dazu kommt noch das stetige Chaos in der muffigen Stadtwohnung. Ist es also ein Wunder, dass die überlastete Frau sofort Feuer fängt, als sie von einer freien Parzelle in der nahen Kleingartenanlage erfährt? Ich konnte ihre Begeisterung sehr gut nachvollziehen! Tja, ihre Söhne waren jedoch ganz anderer Meinung und es kostete Anna einiges an Nerven, ihnen den feinen Platz im Grünen schmackhaft zu machen. Bis hierhin war ich ganz hin und weg vom Buch. Die lebendigen Schilderungen sind sehr realitätsnah, sowohl was Anna als dauerhaft ge(über)forderte berufstätige Mutter betrifft, als auch die tollen Beschreibungen von Natur und den Kleingärten – da bekommt sicher so mancher Leser Lust aufs Gärtnern oder zumindest darauf, Zeit im Grünen zu verbringen. Die zwischenmenschlichen Entwicklungen in der Anlage bedienten sich leider einiger Klischees, was mir hin und wieder ein wenig die Lesefreude nahm. Man ahnt recht schnell, worauf es hinauslaufen wird – zwischengelagertes und gelöstes Problem inklusive -, wodurch Frische und Lebendigkeit etwas welkten. Der Fokus liegt jedoch nicht auf intensiv und brillant ausgearbeiteten Charakteren und einer ausgefeilten, hervorstechenden Handlung, sondern auf dem Thema GARTEN! Und das ist wirklich schön behandelt. Der Roman macht Lust aufs Werkeln im Grünen, auf das Leben mit der Natur. Anpflanzen, hegen, pflegen, ernten, genießen, erholen und Kraft schöpfen, das sind die Stichworte, die - derart freudvoll herausgearbeitet – anstecken, das Kopfkino aktivieren und beim Lesen die Erholung gedeihen lassen. „Liebe geht durch den Garten“ ist zwar nicht wahnsinnig anspruchsvoll und ausgefeilt, bietet aber einige Stunden guter Unterhaltung, während der man gut und gerne seine Prioritäten überdenken und neu gewichten könnte! Inhalt Mit den Händen in der Erde wühlen, die Sonne im Gesicht und als Belohnung eigenes Gemüse ernten: für Stadtpflanze Anna ein wundervoller Gedanke. Kurzerhand pachtet sie einen verwilderten Schrebergarten. Doch so idyllisch wie in Annas Träumen ist das Leben mit der Laube nicht. Das Häuschen im Grünen ist reparaturbedürftig, der Vereinsvorsitzende gibt sich kleinlich, und ihre Söhne spielen lieber am Computer als im Garten. Nur der wortkarge und bildschöne Nachbar Paul bietet seine Hilfe an. Wäre da nicht Dr. Sabine Rodenberg, Anwältin und ebenfalls Nachbarin, die Paul für sich beansprucht … Der Kampf um den Garten und die Liebe beginnt! Quelle: Randomhouse

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Die Kinderbuchillustratorin Anna möchte hin und wieder aus ihrem Leben in der Stadt ausbrechen, stundenlang mit ihren Söhnen Max und Anton in der Sonne im grünen liegen, in der Erde rumwühlen und den stressigen Alltag hinter sich lassen. Kurzerhand pachtet sie einen Schrebergarten ohne zu wissen, dass dieser ihr gesamtes Leben positiv auf den Kopf stellen wird. Max und Anton halten überhaupt nichts von dieser Idee und auch ihre Mutter wie auch der von ihr geschiedene Ex-Ehemann glauben, sie verliere ihren Verstand. Doch sie hält an ihrem Plan fest und zusammen mit ihren Nachbarn vom Kleingartenverein, in denen sie gute Freunde findet, verwandeln sie Annas reparaturbedürftigen Schrebergarten in einen gemütlichen Ort zum wohlfühlen. Auch ihre Söhne sind nach und nach begeistert und fühlen sich, umgeben von der Natur wohl und finden sogar Freunde. Neben ihren netten Nachbarn lernt Anna den interessanten Paul kennen, der die Nähe zu ihr sucht. Wenn da nur nicht die perfekte Anwältin Dr. Sabine Rodenberg wäre, die auch ein Auge auf den wortkargen Paul geworfen hat. Doch das Schicksal meint es gut mit Anna. Ulrike Hartmann ist ein toller Roman gelungen, den ich gerne gelesen habe. Der Schreibstil war flüssig und warm und die Geschichte total süß. Ich habe jeden Sommer ein Buch, welches mich an schöne Zeiten im Sommer erinnert. “Liebe geht durch den Garten“ ist meins für dieses Jahr.

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Liebe geht durch den Garten ist eine Geschichte, wie ich sie auch hinter dem Titel erwartet habe. Viel Brimborium und am Ende doch so wie am Anfang vermutet. Dennoch fand ich die Geschichte wirklich angenehm zu lesen. Anna, die Protagonistin, scheint mir eine sehr sprunghafte und unsichere Person zu sein. Immer wieder nahm sie sich vor, dass sie mutig ist und den Personen ehrlich sagt, was sie denkt. Egal ob gut oder schlecht. Und jedes Mal lässt sie sich durch kleine Nebensächlichkeiten wieder davon abbringen. Aber irgendwie macht Anna das sympathisch. Denn mal ehrlich, kennen wir das nicht alle? Wir sind unsicher, wollen über unseren Schatten springen und finden am Ende doch immer eine Ausrede. Schön finde ich auch, wie Anna zu ihrem Garten steht. Das ganze Buch ist eine seichte Lektüre, ohne sonderlich viel Tiefgang, aber den habe ich auch nicht erwartet. Ich konnte gut und flüssig durch die Geschichte lesen und habe mich gefreut, wenn ich weiterlesen konnte, ohne dass es zuvor einen Cliffhanger gab. Nach kurzer Zeit war das Buch ausgelesen und ich seltsam zufrieden. So muss es doch sein. Ein leichtes Buch für heiße Tage, welches die Gedanken frei bläst und danach Platz für andere Dinge macht. Im Grunde ist dieses Buch wie für Anna ihr Garten. Passt also. Einziges Mankum sind die Zeitsprünge zwischen den Kapiteln oder Absätzen, wo die Handlung dann vorweg genommen wird oder nicht so ganz stimmig erscheint. Aber das ist wirklich Nebensache. Alles in allem also ein schönes Buch zum Abschalten.

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Anna sehnt sich nach Ruhe und Erholung, nach einer Idylle in der Natur, nach einem Rückzugsort für sich und ihre beiden Söhne. Dies alles hofft sie, in einem Schrebergarten zu finden und bewirbt sich kurzerhand für ein ziemlich verwildertes Grundstück mit einer völlig verwahrlosten Laube. Ihre Träume lösen sich erst einmal in Luft auf, als sie das Gartenhaus zum ersten Mal von innen sieht, denn es ist in einem erbarmungswürdigen Zustand. Auch kann sie ihre Söhne nicht so recht mit ihrer Euphorie für dieses Idyll anstecken, denn die vermissen einen Stromanschluss, weil sie lieber am Computer spielen als in einem Garten. Ihren Gartennachbarn Paul, der ihr beim Räumen der Laube und bei schwereren Gartenarbeiten hilft, betrachtet sie mit gemischten Gefühlen, denn schönen Männern hat Anna abgeschworen, und doch fühlt sie sich zu ihm hingezogen. Paul ist ein eher schweigsamer Typ, aber sie hat den Eindruck, er könnte sie ebenfalls mögen...bis die Anwältin Sabine Rodenberg auf den Plan tritt. Sie hat ebenfalls einen Schrebergarten in der Anlage und kümmert sich auffallend intensiv um Paul, was in Anna plötzlich eifersüchtige Gefühle weckt. Ulrike Hartmann hat in diesem bezaubernden Roman die Atmosphäre einer Kleingartenanlage perfekt getroffen! Als Kind bin ich quasi in einer solchen Anlage aufgewachsen, denn meine Eltern hatten einen Garten. Bei den Schilderungen der Autorin musste ich oft schmunzeln, denn alles was sie schreibt wirkt sehr authentisch und gibt die Stimmung sehr gut wieder. Die unterschiedlichen Charaktere sind alle fein und lebendig gezeichnet und ihre Eigenschaften bestens auf den Punkt gebracht. So sind sie halt, die Schrebergärtner, völlig unterschiedlich und bunt, nur eines haben sie offensichtlich gemeinsam: die Liebe zu ihrem Garten und zur Natur. Ich habe dieses Buch mit großem Vergnügen gelesen, denn es ist wunderbar kurzweilig und amüsant geschrieben. Auch wenn die Autorin aufzeigt, dass die Kleingartenidylle oft gar nicht so beschaulich ist und auch wenn es einige ernste Momente gibt und sich so manche „Katastrophe“ im Roman anbahnt, so ist es doch insgesamt eine Geschichte, in die man eintauchen und sich wohlfühlen kann. Am besten liest man dieses Buch natürlich ganz gemütlich in einem Liegestuhl, an einem schattigen Plätzchen im Garten. ;-)

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Liebe geht durch den Garten Wenn das Leben dir einen Garten schenkt, frag nach Harke und Schaufel! Klappentext Mit den Händen in der Erde wühlen, die Sonne im Gesicht und als Belohnung eigenes Gemüse ernten: für Stadtpflanze Anna ein wundervoller Gedanke. Kurzerhand pachtet sie einen verwilderten Schrebergarten. Doch so idyllisch wie in Annas Träumen ist das Leben mit der Laube nicht. Das Häuschen im Grünen ist reparaturbedürftig, der Vereinsvorsitzende gibt sich kleinlich, und ihre Söhne spielen lieber am Computer als im Garten. Nur der wortkarge und bildschöne Nachbar Paul bietet seine Hilfe an. Wäre da nicht Dr. Sabine Rodenberg, Anwältin und ebenfalls Nachbarin, die Paul für sich beansprucht … Der Kampf um den Garten und die Liebe beginnt! Buchkritik Die alleinerziehende Anna Baumgarten beschließt aus dem Alltagstrott auszubrechen und mietet sich einen Kleingarten im Süden der Stadt. Die Kleingartenfamilie nimmt sie freundlich auf. Besonders der Kleingärtner Paul kümmert sich liebevoll um sie und so schaffen sie es gemeinsam die verwüstete Laube wieder auf Vordermann zu bringen. Ob sich da eine Liebesgeschichte anbahnt? Anna entdeckt ihre Liebe zum Gärtnern und kann schlussendlich ihre beiden Jungs davon überzeugen. Das Buchcover finde ich toll und total sommerlich. Die bunten Farben machen Lust auf den Garten. Die Geschichte ist locker, charmant und witzig geschrieben. Die Details im Garten wurde genau beschrieben, sodass man richtig Lust bekommt sich einen Kleingarten zu zulegen, wenn da nicht die viele Arbeit wäre. Die Protagonisten sind sehr liebevoll, sympathisch und gut herausgearbeitet. Fazit Das Buch hat mich total überrascht. Der Autorin gelang mit diesem Buch ein netter Roman über die Freundschaft, Liebe, Zusammenhalt, Enttäuschungen und das Gärtnern. Beim Lesen musste ich des Öfteren schmunzeln. Das Buch macht definitiv Lust auf Sommer, Sonne, Blumen und den Garten. Facts Taschenbuch - 320 Seiten Verlag - DIANA Sprache - deutsch ISBN - 9783453359918 Preis - 9.99€ (D) , 10,30€ (A) Erscheinungsdatum - 11.02.2019

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Ein Garten: Ort der Erholung und der Entspannung. Für die Kinderbuch – Illustratorin Anna ist der Traum vom eigenen Garten ein schöner Gedanke, zumal die Ferien vor der Tür stehen. In der Stadt nicht ganz einfach. Aber es gibt ja Garten – Kolonien. Gestresst von dem Lärm der Handwerker im Mietshaus eröffnet sich der Hauptfigur aus dem Roman „Liebe geht durch den Garten“ plötzlich die Möglichkeit, einen Schrebergarten zu mieten. Kurzentschlossen greift die junge Mutter zu – und überblickt erst im zweiten Schritt, wie viel Arbeit dieser Garten bedeutet. Denn bevor die Blumen blühen, die Laube bezugsfertig ist und die beiden Söhne im Freien spielen, muss ganz schön viel Zeit und Körperkraft investiert werden. Was für ein Glück, dass es den hilfsbereiten Paul gibt, der ebenfalls ein Laub in der Gartenanlage besitzt und die Neugärtnerin netterweise unterstützt. Das Buch startet mit vielen Klischees: Die verlassene, alleinerziehende Mutter, die als Künstlerin ihren Lebensunterhalt verdient, immer ein bisschen chaotisch ist. Und zudem natürlich gar nicht überblickt, wie viel Arbeit ein Garten macht und die sich spontan zur Pachtung der Parzelle entschließt. Die Hausbesitzerin, die akribisch die Reinigung des Treppenhauses überwacht. Die Rivalin, gutaussehend und mühelos erfolgreich…..Ich gebe zu, für mich startete das Buch im Mittelmaß. Nett zu lesen aber nicht wirklich fesselnd. Zudem hatte ich Schwierigkeiten, mich in die Hauptperson des Buches einzufinden. Nicht, dass ich nicht wissen würde, was Job und Familie Müttern abverlangen können. Aber die Reaktionen der Romanheldin waren mir nicht immer verständlich. In der Mitte des Buches nimmt die Geschichte zunehmend Fahrt auf und ich hatte den Eindruck, der Roman wurde runder und der Schreibstil flüssiger. So konnte der Roman rund um die Romanze im Kleingarten mich dann doch noch in ihren Bann ziehen. Mein Fazit: Eine nette, unterhaltsame Geschichte ohne wirkliche Überraschungen. Schön ist es, mit anzusehen, wie die junge Mutter durch die Gartenarbeit ihren Frust verliert und sie zu sich selbst findet. Und die überraschende Freundschaften schließt, die sie so zuerst nicht erwartet hätte. Denn nicht jeder ist auf den zweiten Blick so, wie wir ihn auf den ersten Blick gerne mal einschätzen. Wirklichen Tiefgang sollte man bei dem Roman nicht erwarten sondern eine leicht lesbare Lektüre. Von einer Frau, die gleich nebenan leben könnte oder irgendwo drei Häuser weiter. Mit ihren Nöten und Ängsten, von denen ein Außenstehender oft nichts bemerkt. Ich bin froh, dass ich das Buch von Ulrike Hartmann nicht zur Seite gelegt habe, nachdem ich mich am Anfang nicht so gut in die Hauptperson einfühlen konnte. Denn insgesamt hat das Buch mich gut unterhalten.

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Ein schönes Buch für Gartenträume

Von: Sissy0302

01.05.2019

Relativ spontan beschließt die alleinerziehende Anna, das sie gerne einen Schrebergarten hätte. Das wäre das perfekte Paradies für sie und ihre beiden Söhne. Sie pachtet einen bezaubernden Garten, muss dann allerdings feststellen, das die Laube völlig vermüllt und auch sonst allerhand zu tun ist. Doch tatkräftig macht sie sich an die Arbeit mithilfe des attraktiven Kleingärtners Paul - und beginnt ihr Herz an ihn zu verlieren. Der Roman ist wunderschön geschrieben. Man fühlt sich richtig in den Garten versetzt - riecht die Blumen, die Natur. Der Schreibstil zieht einen völlig in Annas Welt. Und vor allem Lene, eine alte Frau, hatte es mir angetan. Mal abgesehen von dieser Idylle ist Annas Leben aber alles andere als idyllisch. Sie zweifelt an sich, kann ihren Exmann kaum ertragen, auf ihre beste Freundin kann sie sich nicht wirklich verlassen, ihre Söhne sind vom neuen Garten erstmal gar nicht begeistert - und dann ist da auch noch Sabine, die perfekte Kleingärtnerin von nebenan. Das alles macht diesen Roman authentisch und Anna sehr liebenswert. Zudem gibt es so einige erheiternde Szenen. Was mir allerdings ein bisschen auf die Nerven ging, das war das Gezerre von Sabine und Anna um Paul - völlig überspitzt erzählt. Davon abgesehen, habe ich das Buch aber gerne gelesen. Eine wunderschöne Geschichte, die eindeutig Lust auf einen Garten bzw. Gartenarbeit macht.

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