Leserstimmen zu
Die Kristallmagierin

Arthur Philipp

Der graue Orden (3)

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Feja hat endlich einen Moment des Friedens und der Ruhe gefunden, als sie bei ihrem Freund und Mentor Meister Adach Unterschlupf gefunden hat. Doch schon bald wird sie entdeckt und wieder in den nahenden Bürgerkrieg hineingezogen. So sehr sie sich auch neutral und beschwichtigend verhalten will, muss sie dennoch eingreifen, denn ihr bester Freund Nerius wird entführt... Arthur Philipp hat mit seiner Buchserie um den „grauen Orden“ eine moderne Fantasy-Szenerie geschaffen, in der sich viele magische Elemente mit einer umfassend konzipierten, sehr lebendig wirkenden Welt mit mittelalterlichem Anklang wiederfinden. „Die Kristallmagierin“ ist bereits der dritte Band und begleitet Hauptfigur Feja weiter auf ihrem Lebensweg und schafft dabei einige neue Szenerien. Von dem ungebildeten und unbedarften Mädchen aus dem ersten Band ist nicht mehr viel übrig, Feja scheint mehr in sich zu ruhen und ist selbstbewusster, auch wenn sie sich ihrer eigenen Macht nicht immer so bewusst ist. Ich mag es, wie sich der Charakter auch im Laufe dieses Bandes weiterentwickelt und der Leser dies auch hautnah miterleben kann. Dazu wurden einige einschneidende Erlebnisse eingebaut, die Fejas Begleiter teilweise in einem ganz anderen Licht erscheinen lassen und so eine überraschende Schärfe einbringen. Und auch andere Menschen stehen hier mal mehr im Mittelpunkt und bekommen Aufmerksamkeit gewidmet, auch sie können meist mit ihrem eigenen Charme überzeugen und bereichern die Geschichte mit passenden Nebenarmen. Die Handlung ist dabei sehr stimmig erzählt, im Gegensatz zu den ersten Bänden nimmt sie sich mehr Zeit, um auch Details zu entfalten. Das Tempo ist sehr angenehm und wird immer wieder dynamisch unterbrochen, indem eine besonders spannende Szene ansteht oder Feja noch einmal das geschehene Revue passieren lässt. Mir gefällt die Entwicklung in diesem Band sehr gut, ein klarer roter Faden mit einem fast unvermeidbaren Ende, aber eben auch viele überraschende Momente und kleine Kniffe sorgen für sehr gute Unterhaltung. Dabei kommt auch die vielschichtige Welt mit ihrer ganz eigenen Magie sehr gut zur Geltung, diese versprüht dunklen, morbiden Charme und bringt eine sehr geheimnisvolle Note mit ein. Die Grundsätze der Magie werden hier noch weiter erkunden, das „Regelwerk“ noch komplexer, sodass man immer tiefer in diese mystische Welt eintauchen kann. „Die Kristallmagierin“ setzt die Ereignisse aus den ersten beiden Bänden gelungen fort, bringt aber auch ganz eigenständige Elemente mit ein. Das sorgt für Abwechslung und eine gelungene Entwicklung der Charaktere, wobei besonders Feja noch weiter reift und noch mehr Bedeutung im Gefüge der Welt erhält. Das ist spannend und kurzweilig geschrieben, sodass ein weiterer starker Band der Reihe entstanden ist.

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Und weiter geht es mit der Geschichte rund um die Magierin Feja. Ich habe dieses Buch schon sehnsüchtig erwartet. Wieder ein Buch das ich schnell durchgelesen habe. Ich mag die Geschichte um Feja herum. War sie im ersten Band noch eher leicht naiv, so merkt man ihr das in diesem Band nicht mehr an. Jetzt ist sie reifer und versucht allem ein wenig aus dem Weg zu gehen. Das es nicht klappt, wird beim Lesen ziemlich schnell klar. Denn irgendwie scheint Feja immer wieder von Schwierigkeiten und Ärger angezogen zu werden. Zum Beginn des Buches finden wir sie bei einem alten Bekannten wieder; Meister Adach. Bei dem sie sich von den Strapazen ihrer letzten Reise ausruht. Von dort aus arbeitet sie auch als Slendacha, einer Heilerin. Die mit Kräutern statt Magie, den Menschen hilft. Das sie erkannt wurde, sorgte bei mir schon für Spannung, diese kam aber im weiteren Buchverlauf erst so richtig auf. Denn um Nerius zu helfen muss sie ihr friedliches Leben erneut hinter sich lassen. Und schon bald merkt man beim Lesen, es geht auch nicht alles mit Rechten Dingen zu. Nichts bleibt auf den ersten Blick wie es scheint und manche Figuren die Feja als Freunde bezeichnet haben ganz eigennützige Interessen, die ihr nicht unbedingt gut tun. Ich will an dieser Stelle auch gar nicht zuviel verraten, denn man sollte das Buch schon selbst lesen. Spannend ist es allemal. Setting Voller Magie und mit schamanistischen Einschlägen ist das Königreich der Asche ein interessanter Ort der viel Raum für tolle Geschichten lässt. Mir gefällt vor allem das Magiesystem dieser Welt, aber auch die eher Schamanenhaft anmutenden Weren, die mit Kräutern und Sprüchen eine ganz eigene Atmosphäre zaubern. Charaktere Feja ist für mich ein gelungener Charakter. Sie hat im Vergleich zu den ersten beiden Bändern eine spürbare Steigerung vollzogen. wirkte sie am Beginn der Buchreihe noch ein wenig verzagt und naiv, so ist sie jetzt viel stärker und selbstbewusster. Auch wenn ihre Entscheidungen für mich nicht immer zu hunderprozentig nachvollziehbar sind, konnte ich mich aber trotzdem für sie begeistern. Auch die Nebencharaktere finde ich toll. Ich mag Meister Adach, er wirkt leicht verschroben, aber liebenswürdig. Auch Span, den ich in Band zwei teilweise gehasst habe, kann ich in diesem Band wieder mehr leiden. Warum mag ich euch nicht Spoilern, das müsst ihr lesen um es zu verstehen. Meinung: Wieder ein zauberhaft magischer Band aus der Buchreihe den ich gerne gelesen habe. Ich habe ja schon erwähnt das ich die ganze Welt mit seinen Figuren toll finde und mich die Handlung immer wieder auf das Neue gefangen nimmt. In diesem Band ist am Ende noch der Ausblick auf Hoffnung für Feja gegeben das sie ihr Glück noch finden kann. Und das macht mich natürlich schon neugierig wie es damit weitergeht. Ich persönlich muss sagen das ein Buch das ohne Elfen und Co auskommt und viele interessante Figuren hat, es Wert ist gelesen zu werden. Mir persönlich gefällt diese Buchreihe sehr und ich freue mich schon auf den nächsten Teil, der hoffentlich nicht zu lange auf sich warten lässt.

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Ein Bürgerkrieg bahnt sich im Königreich der Asche an. Die junge Magiern Feja tut ihr Bestes, um nicht in den Konflikt hineingezogen zu werden; nicht zuletzt, weil es auch ihre Schuld ist, dass es so weit gekommen ist. Als sie die Nachricht erhält, dass ihr Freund Nerius entführt wurde, sieht sie sich jedoch gezwungen, in die Hauptstadt zurückzukehren. Plötzlich ist sie nicht nur in eine Rebellion verstrickt, sondern stößt auf eine Gefahr, die nicht nur das Reich bedroht, sondern das Gleichgewicht der Magie selbst. Das Cover gefällt mir wirklich sehr gut, denn es passt perfekt zu den ersten beiden Büchern und auch zum Titel. Dadurch, dass es relativ schlicht gehalten ist, wirkt es nicht kitschig, sondern einfach nur passend. Mir hat der Schreibstil gut gefallen, denn er ist flüssig und meist spannend. Die Kapitel sind nicht nur aus Fejas Sicht, sodass man die Gesamtsituation besser im Blick behalten kann. Klar gab es auch ein paar Stellen, die sich etwas gezogen haben und etwas kürzer hätten sein können, aber das ist nur meine Meinung. Auch die Charaktere haben mir eigentlich ziemlich gut gefallen. Ich konnte zwar nicht immer alle Entscheidungen von Feja nachvollziehen, aber mochte sie als Charakter trotzdem gerne. Die meisten Nebencharaktere waren interessant, manche aber etwas flach und hätten eine wichtigere Rolle spielen können. Insgesamt bin ich ziemlich schnell und gut durch das Buch gekommen und hatte Spaß beim Lesen. Wer die vorherigen Teile gelesen hat und die ihm gefallen haben, dem wird dieses Buch bestimmt auch wieder gefallen.

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