Leserstimmen zu
Die Tote mit dem Diamantcollier - Ein Fall für Jackie Dupont

Eve Lambert

Die Jackie-Dupont-Reihe (1)

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Meinung: Dieses Buch hat mich einige Anläufe gekostet. Die ersten 30 Seiten ziehen sich wie Kaugummi und man wartet endlich darauf, dass die Geschichte beginnt. Ich habe verschiedene Rezensionen zu dem Buch gelesen und immer wieder tauchte der Begriff eines „weiblichen James Bond“ auf. Dem muss ich zustimmen, aber ich muss auch sagen, dass ich die Protagonistin sehr sympathisch fand. Nur die Gespräche mit ihrem Hund (dem Superhund) fand ich etwas affig. Tiere sind intelligent, dass steht außer Frage, aber ganze Konservationen kann man mit ihnen nicht führen, eher Monologe. Zusätzlich hat mich das Ende gestört. Ohne zu spoilern: es gibt etwas, außerhalb des Mordes, das in diesem Band nicht aufgeklärt wird. Interessant wäre ob das im zweiten Band (Veröffentlichung = 20.09.20) aufgegriffen und weitergeführt wird. Der rote Faden ist gut eingearbeitet und ich muss sagen ich habe nichts vom Mörder oder anderen Entwicklungen vorgeahnt. Der Erzählstil ist interessant und nicht langatmig. Allerdings fand ich die Art und Weise Briefe zwischen die Kapitel zu packen nicht sehr zielführend. Ich habe nichts aus diesen Briefen gelernt, außer das sie mich aus dem Lesefluss gebracht haben. Das Cover ist dem Buch entsprechend. Die Dame auf dem Cover ist edel, hat aber gleichzeitig einen Revolver in der Handtasche, also ganz wie Jackie Dupont. Zugleich spiegelt es den Glanz und Glamour der Zeit wieder. Fazit: Ein nettes Buch, dass aber leider nicht über durchschnittlich bei mir wegkommt. Es ist ein gutes Buch für zwischendurch. Ich hätte aber auch nichts verpasst, wenn ich es nicht gelesen hätte.

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Ich persönlich bin ein Fan von der Miss Fisher Serie im TV und war jetzt nicht voll begeistert von dem Buch. Grund war die Protagonistin Jackie Dupont. Sie ist einfach eine Wonderwoman. Sie kann alles. Sie kann Jujitsu und hat den schwarzen Gürtel und kann in einen Taucheranzug ins Meer obwohl kaum einer 1920 weiß, was ein Taucheranzug ist. Sie lässt ihren kleinen Hund (der natürlich Männer hasst) Sargent von Albert Freud höchstpersönlich behandeln, der Starfriseur der den Bob erfunden hat (welchen in Wirklichkeit Jackie erfunden hat) schneidet auch ihr Hündchen. Sie kann alles um als Frau in einer Männerwelt anerkannt zu werden. So scheint es, sollte aber in der heutigen Zeit nicht mehr vermittelt werden. Für mich ich das alles zu blasiert, weswegen ich nicht mit der Protagnoistin überhaupt nicht warm wurde. Dieses "you name it she can it" ging mir irgendwann gehörig auf den Keks. Die Geschichte gefiehl mir allerdings ganz gut und ist einfach erzählt. Es geht um einen Mord auf der Yacht Celluloid. Die Gastgeberin Carla Tush, wird mitten in der Party tot aufgefunden. Das Diamantcollier fehlt von ihrem Hals, der offensichtlich stranguliert wurde. Jackie glaubt nicht, dass es Kit aka Christopher war, welcher ein Gemälde im Zimmer der Celuloid gefälscht hat (was Jackie als Detektivin für gefälschte Gemälde natürlich sofort durchschaut hat). Er hat auch seine Frau Diana kürzlich verloren, die sich auf der Titanic befunden hat. Zufällig sieht Jackie ihr sehr ähnlich. Ist Jackie die verflossene Diana? Die Kapitel wechseln zwischen Jackie und Kit und vor jedem Kapitel gibt es noch etwas Korrespondenz die auch immer etwas mehr Aufschluss über die Geschichte von Kit und den Fall.

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Ein pittoreskes Setting in den wilden 20ern, ein klassischer Mordfall und eine toughe Ermittlerin: das klingt nach einem vielversprechenden Kriminalroman. Leider konnte mich die Umsetzung nicht ganz so begeistern, obwohl vor allem der Mordfall gut durchdacht war. Da ist einerseits der doppelte Fokus auf Jackie Dupont und Chris St. Ives, deren rätselhafte Geschichte zwar Spannung reinbringt, aber damit den Kriminalfall in den Schatten stellt, ohne dass eine befriedigende Lösung gefunden wird. Vor allem aber hat mich Jackie Dupont als Superheldin irgendwann genervt. Sie sieht immer perfekt aus, kennt jeden, kann alles, hat alles im Griff und kann sich jede Schnoddrigkeit erlauben. Nicht sehr wahrscheinlich für eine Zeit, in der Emanzipation zwar ein Thema, aber noch lange keine Selbstverständlichkeit war. Etwas weniger Glamour und etwas mehr Menschlichkeit hätten der Dame wirklich gutgetan, zumal die Anlagen hierzu reichlich vorhanden gewesen wären. Fazit: wer darüber hinwegsehen kann, dass die Ermittlerin ein rundum perfektes, supertoughes Glamourgirl ist, dürfte mit Jackie Dupont viel Spaß haben.

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Kit ist mit seiner Verlobten auf eine Party an Board der luxuriösen Yacht von Carla Tush und ihrem Mann eingeladen. Zusammen mit diversen anderen Gästen verbringen alle einen tollen Abend zusammen, bei dem der Champagner in Strömen fließt, es gutes Essen gibt und eine Jazzband für das Rahmenprogramm sorgt. Doch der Abend endet abrupt, denn es wird eine Leiche gefunden. Eines ist klar, es kann eigentlich nur jemand vom Board des Schiffes gewesen sein, oder ist doch jemand von außen auf das Boot gekommen, ohne das dieser entdeckt wurde? Unmöglich. Die Polizei bittet Jackie Dupont um Hilfe, sie ist Privatdetektivin, die sich eigentlich auf Diamanten spezialisiert hat. Allerdings sind ihre Ermittlungsmethoden echt gewöhnungsbedürftig. Gerade aber weil die Ermittlungsmethoden des Charakters der Jackie Dupont so ungewöhnlich und gewöhnungsbedürftig sind, muss man diesen Charakter einfach mögen, auch wenn die Autorin hier an vielen Stellen einfach unglaublich übertrieben hat. Jackie Dupont ist glamourös, und dennoch ist sie ein Charakter, der alles kann. An vielen Stellen etwas drüber und dennoch ist er sehr gut ausgearbeitet worden, mit einem Geheimnis umwoben worden. Aber auch die Charaktere wie Christopher, der "Kit" genannt wird, oder Carla Tush, dann die Opernsängerin Dame Zelda oder diverse andere Charaktere, die mit an Board des Schiffes waren. Nun ist es aber nicht so, dass nur ein Charakter ein Geheimnis hätte. Es sind da einige, die nicht möchten, das etwas von ihnen publik wird. Das Ambiente, welches die Autorin hier geschaffen hat, war sehr interessant. Es ist doch etwas anderes, über eine vergangene Zeit zu schreiben, als über die Gegenwart. Es bedurfte hier einiges an Recherche, um den Krimi so real wie möglich zu schreiben und das ist der Autorin definitiv gelungen. Ich habe mich sehr gut unterhalten gefühlt, was durchaus auch den Schreibstil der Autorin machte, aber die nicht zu langen Kapitel, oder aber die Briefe, die zwischendurch zu lesen sind. Das Cover wurde sehr liebevoll gestaltet, es passt absolut zu dem Buch und dem Ambiete. Allerdings muss ich sagen, das ich jetzt den Preis von 0,01 € Unterschied von Taschenbuch und E-Book nicht wirklich verstehen kann. Mein Fazit: Ich freue mich schon auf Band 2 der Reihe rund um Jackie Dupont, auch wenn das heißt, dass ich noch bis September 2020 warten muss. So lange noch hin. Ich bin gespannt, wie es weiter geht und vielleicht wird ja das Geheimnis gelüftet. 4 Sterne für einen tollen Auftakt von Eve Lambert! Ich danke dem Bloggerportal, sowie dem Penguin-Verlag für das Rezensionsexemplar. Dies hatte keinerlei Auswirkung auf meine Meinung!

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Gleich vorweg will ich darauf hinweisen, dass Jackie Dupont, die Heldin der Geschichte, wahrhaft glamourös, wahnsinnig clever, unglaublich einfallsreich, unerhört geschickt, entsetzlich  unangepasst und beispiellos selbstbewusst ist. Aber sie ist halt so gar nicht realistisch und genau das hat das Buch für mich so unterhaltsam gemacht :-) Extrem smart Sie ist so etwas wie ein weiblicher James Bond. Sie kann alles, hat eine Maschinenpistole im Beautycase und kennt anscheinend wirklich alles und jeden, Sie macht im Abendkleid eine genauso gute Figur wie im Taucheranzug, läuft ketterauchend durch Krankenhausflure oder verspeist genüsslich Kaviar auf einem exklusiven Empfang und man nimmt ihr das auch alles gerne ab :-) Interessante Mischung Die Story bzw. der Kriminalfall ist im Stil von Agatha Christie aufgebaut und geschrieben. Es ist eine Mischung aus klassischen Whodunit und Locked Room Mystery, was ja beides schon direkt zum mitraten einlädt. Dazu hat die Autorin noch sehr viel wissenswertes aus der damaligen Zeit und der entsprechenden Gesellschaft in den Text einfließen lassen, was ich sehr interessant fand. Überraschende Auflösung Nach all den spannenden Entwicklungen und Plottwist und liebevollen, sehr ausführlichen Charakterbeschreibungen der handelnden Personen kam die Auflösung dann irgendwie ein bisschen überraschend. Aber vielleicht kam mir das auch einfach nur so plötzlich vor, denn ich hätte wirklich noch stundenlang und seitenweise in Monaco verweilen können :-) Elitäre Gesellschaft Mir hat das Buch, die Geschichte und vor allem der Schreibstil wirklich extrem gut  gefallen. Ich mochte es, mich in eine andere Zeit und in eine andere Gesellschaft versetzen zu lassen und manchmal hatte ich so ein bisschen das Gefühl zu dieser elitären Gesellschaft zu gehören, die sich da an Bord versammelt hatte :-) Mein Fazit: Die Tote mit dem Diamantcollier von Eva Lambert ist ein ausgesprochen unterhaltsamer Krimi aus der Zeit kurz nach dem Ende des ersten Weltkrieges. Man sollte keine wirklich realistische Ermittlerin erwarten - dann ist das Buch aber ein echter Genuß!

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Da ich bislang eher wenig Erfahrung mit historischen Romanen bzw. historischen Krimis gemacht habe, ging ich mit keinen besonders hohen Erwartungen an den Roman heran. Ich wollte mich einfach mal überraschen lassen, und das, was ich bekommen habe, hat mir mehr als gut gefallen. Das ganze Buch war mit so viel Witz und Charme geschrieben, dass die Seiten einfach nur so dahin flogen. Der Fall an sich war ebenfalls spannend, und die Auflösung hat mich überrascht. Ein großer Fokus wird auch auf die Beziehung der Charaktere untereinander gelegt. Dieses ist der erste Band einer Reihe und ich kann sagen, dass ich mich auf die weiteren Teile schon sehr freue. Ich muss unbedingt wissen, wie es mit Jackie Dupont weiter geht! 😍 Allen Einsteigern in dieses Genre kann ich das Buch sehr empfehlen. Vielleicht wage ich mich in Zukunft noch an das ein oder andere ähnliche Buch. Guten gewissens vergebe ich 5/5 🌟

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Monaco 1920: Der Krieg ist vorbei und langsam zieht es die Schönen und Reichen wieder an die Riviera, wo sie ausgelassene Partys feiern wie vor den dunklen Jahren. Auch Carla Tush lädt ein paar Bekannte auf ihre nagelneue Yacht ein, um zu protzen, auf die alten Zeiten anzustoßen und ein berühmtes Diamantcollier zu präsentieren, das sie neu erworben hat. Die Gäste kennen sich aus alten Tagen, scheinen die Zusammenkunft zu genießen, bis, ja bis Carlas Mann seine Frau tot im Schlafzimmer findet. Das Collier ist weg. Gut, dass gerade Jackie Dupont, eine Meisterdetektivin aus den USA, die die gesamte Hautevolee im Fürstentum zu kennen scheint, bei Prinz Albert verweilt. Kurzerhand übernimmt sie mit ihrem weißen Terriermix Sargent die Ermittlungen. Welche Geheimnisse haben die Partygäste? War Carla Tush so freundlich wie sie vorgab? Und bildet sich Christopher St. Yves es nur ein oder hat die Detektivin verdammt viel Ähnlichkeit mit seiner verstorbenen Frau? Eve Lambert – dieses Pseudonym hat eine erfolgreiche Hamburger Autorin für den Jackie-Dupont-Roman „Die Tote mit dem Diamantcollier“ gewählt – kreiert mit ihrer Meisterdetektivin eine unabhängige, glamourliebende, toughe, zwischen Flapper und Femme Fatale rangierende Dame, die weiß, was sie will und eigentlich alles kann. Selbstbewusst ermittelt sie und lässt Männer wie Frauen gleichermaßen sprachlos zurück. Geschickt springt die Autorin zwischen Schilderungen, Briefen und Ich-Passagen der Jackie Dupont, ohne jedoch ihre Leser zu verwirren. Ein tolles Buch, das einen so guten Lesefluss hat, dass man es an einem Tag verschlingt – es geht gar nicht anders.

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Ich muss sagen, ich habe einen typischen Krimi in historischem Setting erwartet, habe aber etwas besonderes bekommen. Unsere Protagonistin Jackie Dupont ist einfach nur herrlich. Mit ihrerer bestimmenten, einige würden wahrscheinlich sagen unsympathische, Art und der liebe zu ihrem Hund Sargent ist sie mir doch sehr ans Herz gewachsen und ich habe sie bei der Lösung des Falles sehr gerne begleitet. Ich weiß nicht, ob das von der Autorin so vorgesehen ist, aber für mich persönlich war das Buch mit einer gewissen Komik versehen. Alleine die Szenen in denen Jackie mit Sargent agiert, wie Jackie mit ihrem Umfeld umgeht und auch ihre Memoiren, die in der ich-Perspektive erzählt sind, haben mich doch teilweise sehr schmunzeln lassen. Auch die anderen Charaktere sind auf ihre Art speziell. Was ich auch gut gewählt finde, sind die Briefe als Unterteilung vor den Kapiteln. Diese haben mich doch sehr in die Irre geführt und somit die spannung aufrecht erhalten. Auch die Umsetzung des Falles hat mir gut gefallen, allerdings war mir doch recht schnell klar, wer als Täter in Frage kommen könnte...nur das Warum hat mich dann doch überrascht. Ich gebe dem Buch eine dicke Leseempfehlung und 4,5 Sterne

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