Leserstimmen zu
Star Wars™ - Die letzten Jedi

Jason Fry

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Ich begebe mich doch gerne mal in eine weit, weit entfernte Galaxis und erlebe spannende Abenteuer im Star Wars Universum. Bisher habe ich dies jedoch nur in Film-Form gemacht, mit „Star Wars – die letzten Jedi“, ist das erste Buch zum Film bei mir eingezogen und hat mich positiv überrascht. Den Film habe ich im vergangenen Jahr zur Premiere im Kino erlebt und da ich eine absolute Filmamnesie habe, konnte ich mich natürlich nicht mehr an so wirklich viele Details erinnern. Der Einstieg in das Buch ist mir sehr leicht gefallen und die Schauplätze und Szenen sind sehr anschaulich beschrieben, der Schreibstil ist locker und leicht zu lesen. Die Sichtweisen wechseln in regelmäßigen Abständen, so kommt keine Langeweile auf. Mit hat sehr gut gefallen mehr Hintergrundwissen zu erlangen und mehr über die Gefühle der einzelnen Figuren zu erfahren. Im Film schreitet die Handlung so schnell voran, dass diese Dinge doch eher untergehen. Hier hat das geschriebene Werk doch den Vorteil mehr in die Tiefe gehen zu können. Ich persönlich kann mir vorstellen noch mehr Werke zum Star Wars Universum zu lesen, um einfach noch tiefer in die Materie einzusteigen. Mit jedem Fetzen Hintergrundinformation, versteht man auch die Filme besser und die Figuren und deren Handlungen werden nachvollziehbarer. Der typische Humor, der die Filme ausmacht, findet sich auch im Buch wieder und lässt einen so manches Mal schmunzeln. Das Buch ist die perfekte Ergänzung zum Film und vor allem für Fans eine super Sache. Wer den Film noch nicht gesehen hat und dies nach dem Lesen des Buches nachholt, wird vielleicht vom Film enttäuscht sein, da dieser doch sehr schnelllebig ist und mit dem Buch meiner Meinung nach nicht mithalten kann.

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General Leia Organa kämpft mit dem Widerstand gegen die Erste Ordnung , die eine neue Bedrohung für die Freiheit der gesamten Galaxoe darstellt. Zur gleichen Zeit sucht Rey den legendären Jedi Luke Skywalker, um ihn dafür zu gewinnen, sie bei ihrem Kampf zu unterstützen. Als dann Kylo Ren telepathischen Kontakt mit Rey aufnimmt, wird ihr immer bewusster, dass sie ebenfalls etwas besonderes ist. . Es ist ja immer so eine Sache mit Romanen, die nach einem Drehbuch entstanden sind. Oftmals sind sie eine schlichte Nacherzählung von dem, was man bereits im Film gesehen hat. Manchmal sind solche Romane aber auch eine Bereicherung und lassen während des Lesens nicht nur den Film wieder im eigenen Kopfkino noch einmal ablaufen, sondern liefern noch einige Hintergrundinformationen. So geschieht es auch bei Jason Frys Romanversion des Star Wars-Abenteuers „Die letzten Jedi“. Zum einen schildert der Autor sehr bildhaft den Plot des Films und zum anderen erfährt man auch einiges über die Gedankenwelt der Protagonisten und wie so manche Begebenheiten zusammenhängen. Ich hatte auf jeden Fall einen Riesenspaß während des Lesens und bekam nochmals so richtig Lust auf den Film, den ich übrigens für absolut gelungen und toll halte. Jason Frys Schreibstil ist sehr flüssig und daher absolut gut zu lesen. Durch diesen angenehmen Stil entwickelt sich das Buch, auch wenn man den Film bereits kennt, zu einem wahren Pageturner. Der Autor ist selbst ein Star Wars-Fan, was man seinem Roman durchaus anmerkt. Mit einer Detailverliebtheit werden auch vergangene Begebenheiten in die Handlung eingebaut, so dass sich ein gelungenes rundes Gesamtbild ergibt, das sich hervorragend in das (neue und alte) Star Wars-Universum einpasst. Denn geschickt jongliert Fry zwischen den beiden Star Wars-Universen: Während im „alten“ Kanon Han Solo und Leia Organa drei Söhne haben (die allerdings in keinem Film, sondern nur in Romanen und Comics vorkommen), wurde im Kanon, der seit der Übernahme der Disney Studios erfolgte, nur ein Sohn geboren, nämlich Ben Solo aka Kylo Ren. Fry umgeht die Problematik, erwähnt die anderen Kinder der Solos nicht, widmet sich aber dennoch den alten Filmen und Romanen. Diese „Unstimmigkeit“ wurde aus meiner Sicht geschickt gelöst und hat mich alles andere als enttäuscht. Jason Frys Roman liest sich wie ein eigenständiger Roman und nicht wie ein typisches Filmbuch. Wer den Film nicht mochte, wird sich durch diesen Roman wahrscheinlich auch nicht überzeugen lassen. Aber die Story erweitert die Filmhandlung auf sehr befriedigende Weise und lässt den Leser an zusätzlichen Szenen teilhaben, die im Film nicht zu sehen waren. Ich finde durch diese Lektüre den Film nun im Nachhinein tatsächlich noch besser, als ich ihn ohnehin schon fand. 😉 Wer, wie ich, „Die letzten Jedi“ als Film genossen hat, wird eine Erweiterung des Plots entdecken und auch eine gewisse Tiefe in den Charakterbeschreibungen, so dass der Roman in manchen Belangen sogar fast schon eine neue Perspektive zum Film darstellt. Gerade die ruhigen Szenen auf Ahch-To, dem Planeten, auf dem sich Luke versteckt, wirken auch im Roman sehr atmosphärisch und machen geradezu süchtig. Fry hält sich schlichtweg an die Stimmung der Filmvorlage und versucht nicht, ein actionlastigeres Abenteuer zu machen. Wenn Luke über die Macht und die Lehren der Jedi spricht, bekommt man einen sehr tiefen Einblick in den Charakter und die Unentschlossenheit des Protagonisten. Das hat mir außerordentlich gut gefallen und trägt mit Sicherheit dazu bei, dass ich den Film beim nächsten Mal mit anderen Augen sehen werde. Es wirkt, als hätte Fry anscheinend sehr eng mit Regisseur Rian Johnston zusammengearbeitet. Für mich auf jeden Fall wieder ein Highlight im literarischen Star Wars-Kosmos, das man als Fan (aber auch als Nichtfan) unbedingt lesen sollte. . Fazit: Sehr stimmungsvolle und gelungene Romanadaption des achten Star Wars-Abenteuer. © 2018 Wolfgang Brunner für Buchwelten

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Kurzbeschreibung Der neueste Kinoblockbuster der Star-Wars-Saga! Aus der Asche des Imperiums steigt eine neue Bedrohung für die Freiheit der Galaxie: die rücksichtslose Erste Ordnung. Doch Rey, Finn und Poe sind bereit, Seite an Seite mit General Leia Organa und dem Widerstand in den Kampf zu ziehen. Aber Snoke, der Führer der Ersten Ordnung, und sein gnadenloser Vollstrecker Kylo Ren sind ihnen überlegen, der Widerstand hat ihnen kaum etwas entgegenzusetzen. Ihre einzige Hoffnung ruht auf einer verlorenen Legende: Jedi-Meister Luke Skywalker. (Quelle: Penhaligon Verlag) Meine Meinung Als bekennender Star Wars-Fan war es für mich, nach dem Film, sofort klar, ich muss „Star Wars – Die letzten Jedi: Der Roman zum Film“ von Jason Fry unbedingt lesen. Das Cover gefiel mir gut und der Klappentext machte mich einfach neugierig. Also ab mit dem Buch auf den Reader und schon ging es los. Die Charaktere sind bereits aus „Das Erwachen der Macht“ und natürlich auch durch den Film gut bekannt. So trifft man als Leser auf Kylo, Rey, Finn, Poe, Leia, Snoke oder auch Luke. Für mich war dies einfach toll. Vor allem die Entwicklung von eben Rey, Finn und auch Poe gefiel mir gut. Und auch Kylo hat es in sich. Insgesamt mochte ich, dass man als Leser eben nicht nur die Guten kennenlernt, sondern auch die böse, dunkle, Seite der Macht wieder gut integriert ist. Und hier im Buch gibt es wesentlich mehr über die Charaktere zu erfahren als man im Film vorfindet. So werden auch Gedanken und Gefühle viel besser transportiert und sind viel besser nachzuvollziehen. Der Schreibstil des Autors ist in meinen Augen genau richtig. Er schreibt flüssig und es ist alles gut zu verstehen. Man kann alle Handlungen nachvollziehen, auf mich wirkte es stimmig. Die Handlung ist wie der Film gehalten. Es geht spannend zu, abwechslungsreich und mit allerlei Action. Mir gefiel es im Film gut und entsprechend war ich auch hier richtig angetan. Hier ist das Geschehen zudem ein wenig ausführlicher, man bekommt noch bessere Einblicke, lernt Charaktere und Schauplätze noch viel besser kennen. Es gibt Wendungen, die man nicht erwartet, die einen zum Weiterlesen animieren, auch wenn man den Film kennt. Es ist eben alles detaillierter und genau das ist es, was die Star Wars Romane generell ausmacht. Man hat als Leser hier immer die Chance tiefer ins Geschehen einzudringen, mehr zu erfahren als es in Filmen möglich ist. Das Ende ist gelungen. Es passt zur Gesamtgeschichte und das Zitat am Ende ist in meinen Augen eine sehr gute Überleitung zu Episode IX, die Ende 2019 in die Kinos kommen wird. Fazit Abschließend gesagt ist „Star Wars – Die letzten Jedi: Der Roman zum Film“ von Jason Fry ein wirklich sehr guter Roman, der den Film gut ergänzt, den man aber auch ohne Kenntnisse sehr gut lesen kann. Interessante Charaktere, ein flüssig zu lesender Stil des Autors und eine Handlung, die ich als spannend und abwechslungsreich empfand, haben mir wirklich sehr unterhaltsame Lesestunden beschert und mich wirklich begeistert. Absolut zu empfehlen!

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