Leserstimmen zu
Die Dämonenkriege - Dunkelkönig

Michael Hamannt

Die Dämonenkriege-Reihe (2)

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Tod oder Freiheit

Von: Siglinde Haas aus Villingen

22.04.2019

Dämonenjäger Ryk, sein ehemaliger Gehilfe Veitt und die Veydra Kela sehen sich gezwungen, ein Zweckbündnis mit ihrem Feind, dem Dämon Asmaran, einzugehen. Nur gemeinsam kann das Unmögliche gelingen und verhindert werden, dass der Dämon Zaragoth den Dunkelkönig Einod aus seinem todesähnlichen Schlaf erweckt. Dies würde für alle entweder den Tod oder Sklaventum bedeuten. Einods Grab findet sich in den Nebelbergen von Kellwyn. Dort versucht Ishan, der mittlerweile die Rebellen anführt, zusammen mit der Prinzessin Iritari, das Grab zu finden und den Dunkelkönig zu vernichten. Durch Verrat - Zaragoth war es gelungen , seine ihm hörigen Kreaturen einzuschleusen - scheitert das Vorhaben. Als auch Zaragoth selbst mit der Königin und Hohepriesterin Madea auf der Insel eintrifft sind alle Protagonisten versammelt. Die entscheidende Schlacht beginnt. Das Buch ist die gelungene und überaus spannende Fortsetzung des 1. Bandes. Immer deutlicher wird, wie grausam und rücksichtslos Zaragoth ist. Begriffe wie Ehre oder Mitleid sind ihm fremd. Dagegen scheint Asmaran bei näherem Kennenlernen geradezu menschliche Züge zu besitzen. Er hat bei mir dadurch Sympathiepunkte gesammelt. Das Zweckbündnis mit Ryk war deshalb in meinen Augen nur folgerichtig. Überhaupt war Ryk mein absoluter Held der Geschichte. Ein wenig fühlte ich mich an die Ritter aus den Heldensagen erinnert. Ich habe bis zum Ende mitgefiebert und gehofft, dass alles gut geht. Das Ende hält dann einige Überraschungen bereit. Besonders überzeugend fand ich - trotz der Enttäuschung über einige Wendungen - dass sich nicht alles in Wohlgefallen auflöst. Das Buch bekommt von mir 5 Sterne und sei jedem ans Herz gelegt, der sich für High Fantasy begeistert.

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Grandioser Abschluss der Dilogie

Von: Karin Wenz-Langhans aus Limbach

04.04.2019

Endlich ist der zweite Teil der Dämonenkriege-Dilogie von Michael Hamannt erschienen! Die Erwartungen nach einem überzeugenden ersten Band waren auf meiner Seite hoch – und sie wurden nicht enttäuscht, im Gegenteil, sie wurden sogar noch übertroffen. Der Wettlauf in den Schwebenden Reichen um das Grab des wahnsinnigen Dämonengottes Inos, der seine Auferstehung plant, spitzt sich zu, während der Dämonenjäger Ryk mit der Veydra Kela in der Gegenwelt festsitzt. Der Blutlenker Asmaran, erbitterter Gegner von Ryk, versucht alles, um Ryk zu zwingen, ein Portal in die Schwebenden Reiche zu eröffnen. Die beiden Gegner sind gezwungen, ihre jeweiligen Positionen zu überdenken, um beide Welten vor dem Verderben zu retten: nur, wenn Feinde zu Verbündete werden, haben sie überhaupt eine Chance. Dem Autor ist die Beschreibung dieser Annäherung mit all ihren Risiken und Möglichkeiten sehr gut gelungen, zumal er mich immer wieder mit unerwarteten Wendungen überrascht hat. Aber auch in den Schwebenden Reichen sind die Gegner und Anhänger von Inos nicht untätig: es kommt zu erhofften Wiedersehen und natürlich war ich gespannt auf die Entwicklung von Veitt, bei dem sich im ersten Band abzeichnete, dass allmählich eine starke Magie in ihm erwacht. Außerdem erfährt der Leser mehr über die faszinierenden Hintergründe der Barriere zwischen der Menschen- und der Gegenwelt. Der Autor schafft es mühelos, die Geschichte mit einer perfekte Balance zwischen Schlachten und großen Gefühlen, unheimlichen Begegnungen und schwarzem Humor und viel Nervenkitzel zu erzählen. Nichts ist vorhersehbar und überall lauern dicke Überraschungen. Man hofft und bangt mit den Protagonisten in dem Wissen, dass man eben nicht weiß, wer am Ende überleben wird. Das Ende dieses phantastischen Zweiteilers ist gelungen, überzeugend und nachvollziehbar. Ich bin total begeistert von diesen beiden tollen Bänden, die für mich in ihrer Komplexität und spannendem Erzählstil zu meinen Highlights im Bereich der Fantasy zählen. Absolute Buchempfehlung!

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Mit dem zweiten Teil „Dunkelkönig“ ist die Geschichte „Die Dämonenkriege“ abgeschlossen. Ich habe mich auf den Band richtig gefreut. Michael Hamannt erzählt sehr spannend, ein toller Schreibstil und sehr verständlich, obwohl die Geschichten aus mehreren Handlungssträngen besteht. Wie der Titel bereits verrät, geht es hier um den Krieg der Dämonen, die in das Schwebene Reich (Das Reich der Menschen) eindringen und sie unterjochen wollen. Die Dämonen wollen Inos einen Dämonen-Gott, der Tod und Zerstörung bringt erwecken, um ihr Ziel zu erreichen. Ryk, ein Dämonenkrieger versucht dieses zu verhindern und muss einen sehr fragwürdigen Deal eingehen. Eine magische Barriere schützt das Schwebene Reich und diese muss beschützt und die Wächter gewarnt werden. Da dies der zweite Teil ist, möchte ich nicht so viel von dem Inhalt verraten. Ich muss gestehen, am Anfang wollte ich das Buch abbrechen, es war sehr langatmig und an manchen Stellen war ich auch sehr verwirrt. Aber da ich immer noch wissen wollte, wie Ryk aus seiner verfahrenen Situation herauskommt und was mit Kela, die halb Mensch und halb Dämonin, und eine alte Freundin von Ryk ist, weiter geht, habe ich durchgehalten und nicht bereut. Ab der Hälfte des Buches nahm die Geschichte richtig an fahrt zu und wurde spannend, das ich es in einem zu Ende gelesen habe. Daher bekommt das Buch 4/5 Sternen. Der Klappentext hört sich vielversprechend an: EIN GOTT, DER TOD UND ZERSTÖRUNG ZU DROHEN BRINGT. EINE KÖNIGIN, DIE EINEN SCHRECKLICHEN VERRAT BEGEHT. EIN DÄMONENJÄGER, DER DURCH DIE HÖLLE GEHT, UM SEIN VOLK ZU RETTEN. Das Cover fand ich wieder nicht so ansprechend muss ich gestehen.

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Warum kann es am Anfang eines zweiten Teils nicht eine kleine Zusammenfassung geben, in der kurz und knapp die Ereignisse des ersten Teils geschildert werden? Fehlt eine solche, so versucht so mancher Autor innerhalb der Erzählung Brücken zum ersten Teil zu schlagen. Diese gibt es zwar im zweiten Teil von “Die Dämonenkriege”, aber erst sehr spät, so dass sich sich der Einstieg zumindest für mich recht mühsam war. +++ Anknüpfung +++ Selbst in der Mitte des Buchs gab es noch Rückblenden in die Handlung des ersten Bandes (der interessanterweise ohne Untertitel veröffentlicht wurde), die mir auch erst dann wieder bewusst wurden. Das ist sehr schade, denn vom ersten Teil war ich begeistert und eben jene Begeisterung konnte so erst in der zweiten Hälfte des Buchs so richtig aufkeimen. Dann konnte das Buch wieder in allen Belangen zu mir durchdringen und mit den Charakteren, dem Setting und der neuartigen Welt ein hervorragendes Lesevergnügen bescheren. Es ist eine sehr ausgewogene Mischung aus Phantastik und Dramatik, die mich aufs neue in den Bann gezogen haben. Die im ersten Teil gesponnenen Handlungsstränge lassen sich hier nicht mehr sauber trennen und verweben sich zusehends, um dann im Finale gänzlich ineinander aufzugehen. Für mich ist ein gutes Ende essentiell und das bietet dieses Buch. +++ Dilogie oder Serie? +++ Der Heyne-Verlag nennt die beiden Bücher “Die Dämonenkriege-Reihe”. Für einen Zweiteiler vielleicht ein bisschen dick aufgetragen. Dennoch ist die Geschichte mit dem zweiten Teil im Grunde genommen abgeschlossen. Auch habe ich keine Hinweise auf den Seiten des Verlags und Autors gefunden, die auf eine Serie hindeuten. Natürlich bietet das Setting und die geschaffene Welt Stoff für weitere Romane, aber durch das gewählte Ende, komme ich als Leser auch ganz gut ohne aus. +++ Fazit +++ Ob nun ein weiterer Teil kommt oder nicht ist in meinen Augen unerheblich, denn dieser zweite Teil bietet eine interessante Geschichte, die ein in sich abgeschlossenes Ende findet. Ich kann die beiden Dämonenkrieg-Romane wärmstens empfehlen, denn sie bietet ausgefeilte Charaktere, eine spannende und neuartige Welt und sind zudem sehr gut geschrieben. Einzig der Umstand, dass dem Leser der Einstieg in diesen zweiten Teil wenig angenehm bereitet wurde, wirft einen kleinen Schatten auf das Gesamtwerk.

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