Leserstimmen zu
Heimat im Glas

Daniela Wattenbach

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Ab in den Supermarkt und, irgendwo in einem der Regale, wird es sich finden: Das Chutney, die Gewürzgurken, das Sauerkraut und auch der Ketchup. Ja, meist schmeckt es auch. Aber oft fehlt „das gewisse Extra“ und mal ehrlich: Wer würde so ein Glas schon (gerne) verschenken? Ist ja nichts Besonderes. Für alle die ein wenig Zeit und Muße haben, gibt es in diesem Buch einige Rezepte, um die Dinge einfach selbst zu machen. Frischer, leckerer und auch anderes: So wird aus dem Tomatenketchup kurzerhand „Wiesenketchup“ und das Knäckebrot bekommt eine Rote-Beete-Veredlung. Aber es gibt auch Klassiker, wie z.B. Grüne Bohnen oder getrocknete Apfelringe. Das Schöne daran ist, dass die Rezepte nach der Jahreszeit sortiert sind. So lässt sich einfach „durch das Jahr“ / nach Saison kochen. Das ist nicht nur ökologisch, sondern auch geschmacklich ein großer Vorteil, denn wer will schon Früchte aus dem Gewächshaus? Bevor es mit dem jeweiligen Bereich losgeht, folgt erst einmal ein wenig Warenkunde. Bereichert wird dieses durch kurze Anekdoten der Autorin, die teils durchaus interessant sind. Die Rezepte sind immer gleich aufgebaut: Auf der einen Seite findet sich das Rezept, aufgeteilt in Zutaten, Zubereitung und (ggf.) einem kurzen Tipp. Auf der anderen ein ganzseitiges Foto des fertigen Produktes, welches Lust macht, direkt loszulegen. Die Rezepte sind, dank der Schritt-für-Schritt-Anleitungen, einfach nachzumachen. Ein gelungener Querschnitt durch die kulinarische Vielfalt Deutschlands, der so viel mehr bietet als nur Salate.

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Selbst gemachtes ist so viel schöner und mit liebe gemacht. Zumindest in den meisten Fällen. In Danielas Buch 📖 gibt’s fabelhafte Köstlichkeiten, die so schön zum verschenken oder selbst genießen. Daniela erklärt das Haltbarmachen/ Einkochen/ Einfrieren/ Dörren.... wie stellt man Saft 🥤 her. Und was vor dem Loslegen zu beachten ist. Einfach klasse dass es nach Jahreszeiten geht; Frühling 🌸 Sommer 🌻 Herbst 🍂 und Winter .❄️ im Frühling gibt’s frisches Kräuter 🌿 Pfarrgartenpesto, Frühlingkräutersalz, limo 🥤 Gelee etc. im Sommer gibt’s eingeweckten Spargel, Walnusswein, Himbeergelee oder Schwarzwälder Kirsch Desserts 🧁 im Herbst 🍂 gibt’s Eingemachte Birnen 🍐 mit Zimt und rum wer mag, Zwetschgen in Rotwein, oder einen gedeckten Apfelkuchen 🍎👍🏼und zum Abschluss im Winter ❄️ gibt’s unter anderem einen Eierlikörkuchen, Walnüsse in Honig 🍯 oder Nussecken 👍🏼👍🏼👍🏼👍🏼👍🏼fabelhaft schönes vielseitiges Buch mit tollen Ideen 💡

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*Heimat im Glas* Vergessene Köstlichkeiten – so heißt dieses Kochbuch des @Südwest. Hagebuttensenf, Gänseblümchengelee, Johanni-Nüsse und „Fränkische Oliven“ aus Schlehen und viele weitere traditionelle Rezepte aus Großmutters Zeiten. Selbstgemachtes ist wieder voll im Trend und diese Köstlichkeiten findet man bestimmt nicht an jeder Ecke, Ob für die eigene Vorratskammer oder als Geschenk… hier ist für jeden etwas dabei. Tolle Bilder und gut erklärte Rezepte übers ganze Jahr.

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Ich bin ein großer Fan von Bauernmärkten, auf denen man alte Gemüsesorten und quasi ausgestorbene Obstarten erhält. Aus diesem Grund reizt mich „Heimat im Glas. Vergessene Köstlichkeiten“ von Daniela Wattenbach aus dem südwest Verlag ganz besonders. Dabei geht es nicht nur um traditionelle und nahezu ausgestorbenen Rezepte, sondern auch um das ganz klassische Anlegen von Vorräten, also das, was ich ja ganz toll finde. Deswegen beginnen wir auch mit einem kleinen Grundkurs darüber, wie man Dinge haltbar machen kann (einkochen, einfrieren, dörren, trocknen oder auch „konservieren“ mittels Zucker, Alkohol, Öl und Essig). Dann begeben wir uns angepasst an die Jahreszeiten raus in die Natur, wo wir erst einmal erfahren, was auf der Frühlingswiese so wächst und , was wir damit machen können. Zum Beispiel „Pfarrgartenpesto“, „Frühlingskräutersalz“, „Giersch-Limo“, Gänseblümchengelee mit Gundermann“, „Gänseblümchenkapern“, „Erdkammersirup“, „Bärlauchsenf“, „Löwenzahnwurzelkaffee“ (mit eines der geilsten Rezepte hier, wie ich finde), „Waldmeisterzucker“ oder auch „Brennesseleis“. Zu etlichen der Kräuter (Waldmeister, Löwenzahn, Bärlauch) gibt es sogar noch eine Doppelseite mit Infos – leider gerade nicht zu den ausgefallenen Sorten wie Giersch und Gundermann, die man ja wirklich eher nicht kennt. Im Sommer gibt es dann „Spargel im Weckglas“, „Walnusswein“ (noch nie gehört, aber wird ausprobiert!), „Süße Johanni-Nüsse“, „Kandierte Früchte“, „Fruchtleder“, „Kirschkernlikör“ (wenn das wirklich wie Amaretto schmeckt, ist das ein absolut genialer Tipp), „Tomaten süßsauer“, „Rote-Bete-Knäckebrot“, „Gelbe-Rüben-Marmelade“ und Gemüse-Würzpaste. Also ich besitze gefühlt 1000 Bücher rund ums Einmachen, Einkochen, Marmelade selbst herstellen, Liköre zubereiten und Co, aber diese Rezepte sind gänzlich neu für mich. Genial! Im Herbst ist die Zeit dann reif für „Zwetschgen in Rotwein“, „Quittenbrot“, „Getrocknete Apfelringe“, „Kürbismus“, „Franken-Schlehen“ (auch „Fränkische Oliven“ genannt), „Hagebuttenmus“, „Kernles-Tee“ (aus Hagebutten), „Vogelbeerenmus“, „Mispelmus“ und „Kornelkirschen“ abgesehen davon, dass ich null Ahnung hätte, wo ich diese ganzen ausgefallenen Zutaten bekomme, finde ich das alles tolltolltoll. Aber die Vorstellung, das selbst sammeln zu gehen und dann aus Versehen was Falsches oder Giftiges zu erwischen, ist doch recht beängstigend. Wird wohl ein klarer Fall für Googel 😀 Im Winter gibt es neben „Salzeier“ auch „Eierlikörkuche mit Kirschen“, „Brotaufstrich aus Eichelmehl“, „Griebenschmalz“, „Honiglebkuchen“ und „Fränkische Minischneeballen“. Ein ziemlich knapp bemessenes Kapitel, aber dafür gab es ja in den dreien davor schon reichlich Inspiration. In puncto „Kreativität“ ist das Buch auf alle Fälle unschlagbar. Ob das alles so einfach umsetzbar ist, weil ich wirklich bezweifle, dass man alle Zutaten so kriegt, sei mal dahingestellt, mir gefällt es trotzdem extrem gut!

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Daniela Wattenbach lebt mit ihrem Mann im fränkischen Burgbernheim in einem alten Bauernhof, den die beiden selbst restauriert haben. Hier geht die gelernte Hauswirtschafterin ihrer großen Leidenschaft, dem Kochen, nach. Sie bevorzugt heimische Gemüse- und Obstsorten, die sie je nach Saison traditionell einmacht. Das Buch ist in folgende Kapitel unterteilt: - Allgemeine Informationen und Tipps zum Haltbarmachen - Frühling - Sommer - Herbst - Winter Im ersten Kapitel erläutert die Autorin die verschiedenen Konservierungsmethoden Einkochen, Einfrieren, Dörren/Trocknen, Marmelade, Konfitüre und Gelee, Haltbarmachen mit Alkohol, mit Öl und mit Essig. Sie erklärt, wie man Säfte herstellt und gibt hilfreiche Tipps für die Grundausstattung. In den Jahreszeiten-Kapiteln werden verschiedenste Rezepte zum Fermentieren und Einwecken heimischer Obst- und Gemüsesorten je nach Saison vorgestellt. Den Rezepten wird jeweils eine Doppelseite gewidmet. Auf der einen Seite werden die Zutaten aufgelistet, die Menge des Endprodukts angegeben und die Zubereitung Schritt für Schritt erklärt. Immer wieder gibt die Autorin zusätzliche Tipps, wie Rezepte variiert werden können, wie lange die Speisen haltbar sind, wo sie am besten gelagert werden und so weiter. Auf der anderen Seite werden die Köstlichkeiten abgebildet. Zwischen den Rezepten werden immer wieder einzelne Obst- und Gemüsesorten genauer vorgestellt und die Autorin plaudert quasi aus dem Nähkästchen, wobei man einiges Wissenswertes erfährt. Am Ende des Buches sind alle Rezepte in einem alphabetischen Rezeptverzeichnis angeführt. Die Aufbereitung des Buches gefällt uns sehr gut. Es ist schön und einfach zu Lesen, wird mit ansprechendenden Bildern begleitet und macht Lust darauf, sofort loszulegen. Das Buch bietet 69 teilweise altbekannte, teilweise etwas ausgefallene Rezeptideen, die sich Großteils sehr lecker und interessant anhören und leicht nach zu kochen sind. Wie wäre es zum Beispiel mit Gänseblümchenkapern, Giersch-Limo, Waldmeisterzucker, Fruchtleder, Wiesen-Ketchup, Rote-Bete-Knäckebrot, Quittenlikör oder Hagebuttensenf mit Wildkräutern? „Heimat im Glas“ ist ein schönes Rezeptbuch zum Einkochen und Einwecken von heimischen Obst- und Gemüsesorten. Der Leser findet darin sowohl altbekannte als auch etwas ausgefallenere, aber sehr interessante Rezeptideen, die leicht nach zu kochen sind. Die Zubereitungen sind ausführlich und leicht verständlich beschrieben. Überhaupt ist das Buch angenehm zu lesen und man erfährt auch einiges Wissenswertes rund um das Thema Haltbarmachen sowie einige Obst- und Gemüsesorten.

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In dem Buch Heimat im Glas von Daniela Wattenbach sind traditionelle Rezepte gesammelt, wiederbelebt und teilweise neu interpretiert. In der Küche des liebevoll restaurierten Bauernhofs werden heimische Obst- und Gemüsesorten fermentiert und eingeweckt. Köstlichkeiten, die man dann das ganze Jahr über genießen oder verschenken kann. Der Titel klingt toll, das Cover macht gleich mal Appetit. Die Rezepte sind nach Jahreszeiten sortiert, was meiner Ansicht nach sehr sinnvoll ist. Zu Beginn gibt es Informationen zum Haltbarmachen und verschiedene Methoden dazu. Weiterhin bekommt man Infos zur Saftherstellung und zur Ausstattung in der Küche. Es gibt nicht nur Rezepte für Obst und Gemüse, sondern auch für Kräuter von Wald und Wiese, wie zum Beispiel Waldmeister, Bärlauch oder Brennnessel. Zu jedem Rezept gibt es ein Bild, was ich immer wichtig finde. Die Bilder sind toll gelungen und machen Lust auf das Rezept. Die Rezepte sind verständlich erklärt und teilweise gibt es auch Alternativen, z.B. mit anderen Gewürzen. Es gibt die verschiedensten Rezepte. Neben dem Einmachen gibt es Ideen für Sirup, Limo, Gelee, Pesto, Likör, Mus, Brot oder auch Kuchen. Wirklich viele neue Ideen. Dieses Jahr ist das beste Beispiel dafür, dass dieses Buch wirklich sinnvoll ist. Es gibt so viel Obst, dass man es gar nicht alles gleich essen kann. Das Obst einzumachen und im Winter zu genießen, finde ich da eine tolle Möglichkeit. Perfekt für dieses obst- und gemüsereiche Jahr, von denen wir hoffentlich noch mehr haben werden in Zukunft. Auf dass die Keller voll werden und wir im Winter unser eigenes Obst genießen können.

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