Leserstimmen zu
Mörderstunde

J.D. Robb

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Taschenbuch
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Eve Dallas steht seit mittlerweile 12 Jahren als Lieutenant der New Yorker Polizei für Mordopfer ein, sei ihre Herkunft auch noch so umstritten. Zur Lösung der Kriminalfälle kann sie sich auch dieses Mal nicht nur auf ihren Instinkt, sondern auch auf ihren Ehemann Roarke verlassen. Zielstrebig, intuitiv, mit einem herrlich trockenem Humor und mit ganzem Herzblut hat sich die junge Beamtin der Gerechtigkeit verschrieben. Wie schon einmal verkürzt uns Nora Roberts die Wartezeit bis zum folgenden Band "Aus süßer Berechung" mit einer Zusammenstellung mehrerer kurzer Fälle. Dieses Mal plagt sich Eve aber nicht nur mit mysteriösen Mordfällen, sondern auch mit abergläubischen Kollegen herum. Wer schon einmal ein Buch von Nora Roberts, alias J. D. Robb gelesen hat, weiß ihren Schreibstil zu schätzen und ist sich über die Wandelbarkeit ihrer Erzählweise im Klaren. Nachdem sie uns bereits in ihre erschaffene Zukunftsversion eingeführt hat, weiß sie uns mit immer neuen Fällen bei Laune zu halten. Eves trockener Humor, ihre Liebe zu ihrem Mann und ihre Leidenschaft zu ihrem Beruf lassen sie einem ans Herz wachsen. Leider sind ihre Bücher aber auch eines: einfach zu kurz.

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Dieser Band erscheint zusätzlich zur normalen Reihe der Thriller um Lieutenant Eve Dallas von der New Yorker Polizei. Er enthält drei kürzere Fälle, die von der Autorin in den Jahren 2007, 2008 und 2009 veröffentlicht wurden. In „Die Tote im Mondschein“ wird eine junge Frau tot in ihrem Appartement aufgefunden. Am Hals hat sie eine Wunde, die nach einem Vampirbiss aussieht. Die Spuren führen in einen mysteriösen Nachtclub, der sich offenbar mit dem Vampirkult beschäftigt. Es geschieht ein weiterer Mord und Eve ermittelt mit Hochdruck, um weitere Morde zu verhindern. Es war stellenweise sehr amüsant, wie die Kollegen von Eve sich mit Kreuzen, Knoblauch und Holzpfählen gegen die vermeintlichen Vampire schützen wollen. Nur Eve glaubt nicht daran und behält ihren kühlen Kopf. In „Mörderstunde“ befindet sich Eve mit ihrem Mann auf einer Party und ist schlecht gelaunt, weil sie ein Abendkleid und Highheels tragen muss. Da taumelt ein nackter Mann blutüberströmt mit einem Messer in der Hand in die Hotelsuite, in der die Party stattfindet. Das Hotel gehört Eves Mann Roarke und schnell finden die beiden in der Nachbarsuite das Mordopfer. Alles deutet auf Satanismus hin und Eve sieht sich vor einer schwierigen Aufgabe, da auch eine Mitarbeiterin ihres Mannes in den Fall verwickelt sein könnte. Wie so oft unterstützt Roarke seine Frau tatkräftig bei den Ermittlungen. In „Nasses Grab“ verschwindet auf einer Fähre eine Frau. Auf einer Toilette scheint ein Mord geschehen zu sein, aber es findet sich keine Leiche. Nach einer Stunde taucht die vermisste Frau wieder auf aber ihr fehlt jede Erinnerung an die letzte Stunde. Wer wurde da ermordet, wo ist das Opfer und hat die Frau etwas damit zu tun? Alle drei Fälle sind, wie von der Autorin gewöhnt, undurchsichtig und clever konstruiert. Aufgrund der Kürze der einzelnen Geschichten sind die Ermittlungen ziemlich straff gehalten aber Eves geniale Denkweise und ihre Ermittlungsmethoden kommen trotzdem zur Geltung. Auch einige ihrer bekannten Kollegen, wie ihre Partnerin Delia Peabody, deren Freund Ian McNab, Dr. Mira und der Rechtsmediziner haben ihre Auftritte. Natürlich wird Eve in jeder Hinsicht von ihrem Mann unterstützt. Es gibt aufgrund der Themen Vampirismus und Satanismus auch einige humorvolle Momente, da die rational denkende Eve sich von solchen Dingen nicht verrückt machen lässt und trotzdem sachlich bleibt. Mir haben die drei fesselnden Fälle gut gefallen und haben mir als Fan der Reihe die Wartezeit auf den nächsten „richtigen“ Fall mit spannenden Lesestunden verkürzt! Fazit: 4 von 5 Sternen

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Meine Meinung Endlich wieder etwas Neues von meiner Lieblingsermittlerin. Eve Dallas ermittelt in diesem Sammelband gleich in drei Fällen, die zwar kürzer sind als gewohnt, jedoch nichts vermissen lassen. In dieser Sammlung geht es dann auch in jedem Fall etwas übernatürlich zu – und Eve ist davon nicht begeistert. Leider fällt mir hier keine Möglichkeit ein, auf den Inhalt einzugehen, ohne zu viel zu verraten. Aber ich kann sagen, dass dieses Buch wieder mal richtig gut gelungen und toll zu lesen war. Und auch Eve läuft hier wieder zu Höchstformen auf. Mit dabei sind auch natürlich wieder ihr Mann und ihre Partnerin Peabody, welche dann schon eher bereit ist, an Vampire und dergleichen zu glauben. Es wird also nicht nur spannend, sondern wie immer auch auf humorvolle Art unterhaltsam. Mein Fazit Ein absolutes Muss für Fans der Eve-Dallas-Reihe. Aber sicher auch für alle interessant zu lesen, die diese Serie noch nicht kennen.

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"Mörderstunde" ist ein Kurzgeschichtenband von J.D. Robb, welcher der Eve-Dallas Reihe zugehörig ist. Er erschien 2018 als Taschenbuch mit 416 Seiten im blanvalet Verlag der Random House Gruppe. "Mörderstunde" umfasst die drei Kurzgeschichten "Die Tote im Mondlicht", "Mörderstunde" und "Nasses Grab" und ist nach "Mörderspiele" der zweite auf deutsch erschienene Kurzgeschichtenband über Eve Dallas. Das Buch kann durchaus gelesen werden ohne bereits auf dem aktuellsten Stand der Reihe zu sein, da keine handlungsrelevanten Anspielungen in den drei Geschichten vorkommen, was ein positiver Nebeneffekt ist. Die drei Kurzthriller sind in dem gewohnten flüssigen Schreibstil von J.D. Robb, was übrigens das Pseudonym von Nora Roberts ist, und lassen sich entsprechend schnell und verständlich lesen. Qualitativ gesehen muss man allerdings sagen, dass keine von den Dreien, was die Spannung angeht, mit den Einzelbänden mithalten kann. Während bei "Die Tote im Mondlicht" der Täter ruckzuck gefunden und nur noch überführt werden muss, zieht sich "Nasses Grab" für meinen Geschmack ohne besondere Highlights zum Ende. Lediglich "Mörderstunde" brachte den üblichen Pepp ins Buch und glänzte mit den gewohnten Mustern. Für Fans der Eve-Dallas Reihe ist "Mörderstunde" definitv für die Sammlung empfehlenswert, für nur Spannungsbegeisterte ist dieses Buch allerdings eher weniger die richtige Lektüre.

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