Leserstimmen zu
Die Insel

Steen Langstrup

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Das Paradies

Von: Lisa

27.11.2019

Klappentext: Du erwachst in einer paradiesischen Umgebung, auf einer kleinen tropischen Insel. Warmer Sand, Palmen, das glasklare weite Meer vor dir. Wie bist du hierhergekommen? Du fühlst dich nicht gut. Hast Schmerzen. Dann kommt die Erinnerung. Ein Tauchgang. Ihr seid vom Boot abgetrieben worden. Du - und deine Freundin Selina. Du siehst sie, nur wenige Meter entfernt. Sie ist schwer verletzt. Ihr Atem versiegt. Du kannst nichts tun. Sie stirbt in deinen Armen. Es wird Nacht. du bist ganz allein mit einer Toten. Oder? Mein Fazit: Als ich dieses Klappentext gelesen habe dachte ich mir nur "WOW" dieses Buch musst du lesen, es klingt super spannend und ist genau die Urlaubseinstimmung die ich brauchte. Ich persönlich muss sagen, ich bin froh das ich diese Bewertungen des Buch vorher nicht gelesen habe und mich mit Freude über das Buch "hergemacht" habe. Vorsicht Spoiler: Der Schreibstil und die Textaufmachung des Autors Steen Langstrup ist mal etwas ganz anderes. Ich finde so lässt sich das Buch sehr, sehr schnell lesen und hat dadurch wenig Ausschmückungen, ich denke dadurch kommen die wenigen Seiten zustande. Ich konnte mich sehr gut in den Hauptdarsteller Noa hineinversetzten und wollte wissen "um Gottes Willen" was hast du mit deiner Freundin gemacht. Das Buch erinnerte mich an mich selbst, ich würde genau so mit meinem Partner handeln wie die beiden Hauptdarsteller. Auf ins grosse Schnorchelabenteuer. Schade das das Buch so abrupt endet. Vorsicht Spoiler: Es befindet sich noch weiter Kurzgeschichten im Buch, die mir auch sehr gefallen haben. Man hätte vielleicht das Buch als "Kurzgeschichten-Sammlung" vermarkten sollen. Ich konnte das Buch nicht aus der Handlegen.

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Du erwachst in einer paradiesischen Umgebung, auf einer kleinen tropischen Insel. Warmer Sand, Palmen, das glasklare weite Meer vor dir. Wie bist du hierhergekommen? Du fühlst dich nicht gut. Hast Schmerzen. Dann kommt die Erinnerung. Ein Tauchgang. Ihr seid vom Boot abgetrieben worden. Du - und deine Freundin Selina. Du siehst sie, nur wenige Meter entfernt. Sie ist schwer verletzt. Ihr Atem versiegt. Du kannst nichts tun. Sie stirbt in deinen Armen. Es wird Nacht. du bist ganz allein mit einer Toten. Oder? Vita : Steen Langstrup steht für eine neue Generation junger Horrorautoren, die frisches Blut in das Genre pumpen. Finale wurde in Dänemark als Best Horror Novel of the Year ausgezeichnet, die Verfilmung kommt 2018. Weitere Bücher sind in Vorbereitung. Da ich immer wieder neugierig auf neue und mir unbekannte Autoren bin, habe ich mich schon sehr auf dieses Buch gefreut. Der Klappentext las sich spannend und für mich war das Buch perfekt für die heissen Sommertage zuhause im Garten. Ohne grosse Einleitung wird man direkt in die Geschichte hineingeworfen. Unser Protagonist Noa befindet sich auf einer abgeschiedenen Insel und hält seine tote Verlobte in den Armen. Was ist geschehen und wie ist Selina zu Tode gekommen ? Der Leser taucht Stück für Stück in die Gedankengänge von Noa ein, der herauszufinden versucht, was genau passiert ist. Ein zweiter Handlungsstrang spielt einen Tag später. Dort erfährt der Leser, dass Noa wegen Mordes verhaftet wurde und ihm die Todesstrafe droht. Zusammen mit einer Mitarbeiterin der dänischen Botschaft versucht Noa, das drohende Unheil abzuwenden und zur Aufklärung des Todesfalls beizutragen. Diese Dialoge werden im Buch mit Bindestrich dargestellt, was für mich am Anfang sehr gewöhnungsbedürftig war. Leider fand ich den Protagonisten nicht wirklich sympathisch, sondern schwächlich und labil. Der Schreibstil war flüssig und ich konnte das Buch zügig und in einem Rutsch durchlesen. Und nun zu einem grossen Kritikpunkt. Die Geschichte endet bei Seite 233, obwohl das Buch insgesamt 316 Seiten hat. Es beinhaltet noch drei Kurzgeschichten, von denen im Klappentext überhaupt nicht die Rede ist. Ich mag keine Kurzgeschichten, dementsprechend habe ich sie auch nicht gelesen. Leider konnte mich die eher dürftige Geschichte nicht recht überzeugen, ebenso wenig wie das Ende. Ich vergebe hier 3 von 5 Sternen. Einen ganz, ganz lieben Dank an die Verlagsgruppe Random House GmbH und das Bloggerportal für die kostenlose Zusendung des Rezensionsexemplares.

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Titel: Die Insel Autor: Steen Langtrup Preis: 9,99 Euro Verlag: Heyne Seitenzahl: 320 Seiten Inhalt: Du erwachst in einer paradiesischen Umgebung, auf einer kleinen tropischen Insel. Warmer Sand, Palmen, das glasklare weite Meer vor dir. Wie bist du hierhergekommen? Du fühlst dich nicht gut. Hast Schmerzen. Dann kommt die Erinnerung. Ein Tauchgang. Ihr seid vom Boot abgetrieben worden. Du - und deine Freundin Selina. Du siehst sie, nur wenige Meter entfernt. Sie ist schwer verletzt. Ihr Atem versiegt. Du kannst nichts tun. Sie stirbt in deinen Armen. Es wird Nacht. du bist ganz allein mit einer Toten. Oder? Fazit: Ich bin mir noch nicht wirklich sicher, was ich von dem Buch halten soll. Der Stil ist ziemlich unterschiedlich zu den Büchern, die ich sonst so lese. Ein wenig Eigenartig und leider ist dabei auch viel Sympathie für die Charaktere verloren gegangen. Es war einerseits ziemlich anstrengend dem Verlauf der Story zu folgen und andererseits wirkt alles sehr distanziert, da alles irgendwie sachlich gehalten ist. Ich kann daher keine wirkliche Meinung zu den Charakteren abgeben, da ich sie nicht wirklich kennenlernen konnte. Die Story an sich war extrem spannend und es ist einem an einigen Stellen auch der ein oder andere Schauer den Rücken hinunter gelaufen. Insgesamt war es ganz okay, leider mochte ich den Stil nicht sonderlich.

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Du erwachst in einer paradiesischen Umgebung, auf einer kleinen tropischen Insel. Warmer Sand, Palmen, das glasklare weite Meer vor dir. Wie bist du hierhergekommen? Du fühlst dich nicht gut. Hast Schmerzen. Dann kommt die Erinnerung. Ein Tauchgang. Ihr seid vom Boot abgetrieben worden. Du - und deine Freundin Selina. Du siehst sie, nur wenige Meter entfernt. Sie ist schwer verletzt. Ihr Atem versiegt. Du kannst nichts tun. Sie stirbt in deinen Armen. Es wird Nacht. du bist ganz allein mit einer Toten. Oder? Diese Rezension muss ich unbedingt mit dem Klappentext zum Buch beginnen, einfach um zu zeigen, weshalb ich das Buch so spannend fand und ich das auch unbedingt lesen wollte. Dieser Klappentext verspricht doch so viel! Aber am Ende blieb nicht mal heiße Luft übrig. Ich weiß gar nicht, wo ich beginnen soll – schon sehr, sehr lange nicht mehr habe ich ein dermaßen schlechtes Buch gelesen. Es beginnt schon mit dem Schreibstil, es gibt keine wirkliche wörtliche Rede, die Dialoge werden nur mit einem Bindestrich geschrieben, somit kommen keine wirklichen Gefühle für die Charaktere auf. Man erkennt nicht, schreit derjenige jetzt oder spricht er still und leise vor sich hin. Geschrieben wird es in einer Art Dialog, den der Freund der toten Selina einer Angehörigen der Botschaft erzählt. Denn er wird beschuldigt, seine Freundin Selina ermordet zu haben. Dann geht es mit dem Klappentext weiter – nein, die beiden sind nicht einfach so auf einer Insel ausgesetzt wurden, ohne zu wissen wieso. Sie haben sich ganz bewußt dahin fahren lassen. Auch wurden sie nicht abgetrieben, wie gesagt, sie haben bewußt diese Insel gewählt – warum wird auch erläutert. In einer sagenhaften Erklärung, die wieder und wieder erfolgt – so langweilig! Überhaupt kommen Erklärungen immer wieder vor, die unzählige male zur Sprache kommen, damit kommt, wenn es denn mal einen Lesefluß gibt, wieder Langeweile auf. Im Buch wird geschrieben, der Autor schreibt im Stil Tour de Force Horror. Was soll das sein? Horror? Thriller? Nicht mal annähernd eine ähnliche Stimmung ist hier meiner Meinung nach enthalten. Als es beginnt spannend zu werden, endet das Buch !? Was? Aber es sind doch erst 233 Seiten gelesen? Laut Beschreibung sind es doch 320 Seiten im Buch? Ja, es sind auch so viele, allerdings sind die restlichen knapp 100 Seiten Kurzgeschichten, die auch nichts mit dem Buch zu tun haben – ich konnte mich nicht durchringen, diese zu lesen, ich war wohl nur froh, dass es zu Ende war. Sorry, aber das Buch war dann wohl so gar nichts – Nichts für mich!

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Kurze Zusammenfassung: Noa und Selina sind mit dem Rucksack unterwegs und gerade Selina ist auf der Suche nach Abenteuer und Aufregung. Als beide die Möglichkeit bekommen, auf eine verbotene Insel überzusetzen ist Selina sofort begeistert. Doch das Abenteuer entwickelt sich schnell zu einem Alptraum - Selina stirbt und Noa muss sich für Selinas Tod rechtfertigen .... schließlich war er der Einzige der mit ihr zusammen auf der Insel war ...oder? Fazit: Der Klappentext lässt vermuten, dass er nach den ersten Kapiteln entworfen wurde und der Roman irgendwann danach umgeschrieben wurde, denn in dem einen oder anderen Detail stimmt er eigentlich nicht wirklich. Aber gut, der Klappentext ändert jetzt nicht meine Meinung zu Roman ;) Mit hat dieser spannende Psychohorror wirklich gut gefallen, vielleicht auch, weil ich beim Lesen gerade selbst auf einer Insel war und ich mir so immer wieder vorgestellt habe, ob mir so etwas auch passieren könnte. Da in der Geschichte nicht wirklich viel von Noa ablenkt, wird der Roman sehr schnell sehr dicht und man befindet sich in Noas Realität. Die ist nun natürlich nicht so gut, die Freundin ist tot und er wird dafür verantwortlich gemacht, aber auch die Atmosphäre auf der Insel selbst ist sehr dicht. Leider ist die Geschichte recht kurz, nach 230 Seiten ist sie schon zu Ende und dann kann der Leser noch einige Kurzgeschichten genießen. Trotzdem hat mir das Buch als Urlaubslektüre gut gefallen. Ich hatte mir zwar insgesamt etwas mehr versprochen, auch durch den Klappentext, aber ich habe es gemocht dieses Buch auf einer Insel, unter Palmen zu lesen.

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Okay, vorweg: Ich habe entschieden das Buch zu lesen, weil ich den Klappentext spannend fand. Erst nach der Bestellung habe ich auf einer großen Onlineplattform gesehen, dass das Buch eine einzige Bewertung hat - mit einem Stern. Die hab ich gelesen und sie hat mich extrem neugierig gemacht. Abgesehen von der inhaltlichen Beurteilung muss man folgendes wissen: 1. Die Geschichte "Die Insel" hat tatsächlich nur etwa 230 Seiten. Die restlichen 100 Seiten beinhalten 3 Kurzgeschichten desselben Autors. 2. Der Klappentext ist schlicht und ergreifend völlig falsch. Niemand "erwacht" auf einer Insel neben einer toten Freundin. Der Protagonist Noa weiß sehr wohl wo er ist und warum seine Freundin gestorben ist. So, und jetzt kommen wir zum inhaltlichen: Abgesehen von den zwei oben genannten Punkten fand ich die Geschichte ziemlich gut geschrieben. Es ist recht spannend gestaltet, indem die Erzählung wechselt zwischen dem tatsächlichen Hergang und der nach den Ereignissen stattfindenden Befragung von Noa, was wirklich vorgefallen ist, weil ihm keiner glaubt. Noa als Prota finde ich durch und durch authentisch. Ich meine ja, er ist echt ein Loser, aber in der Situation weiß ich ehrlich nicht, ob ich meinen Verstand so beisammen gehabt hätte, irgendetwas zustande zu bringen. Auch die Story finde ich nachvollziehbar. Ich muss allerdings zugeben, es gab eine Stelle, da habe ich tatsächlich im Internet nachgeschaut, ob das stimmen kann: Noa versucht einen Fisch zu fangen und es wird beschrieben, wie sich das Wasser vom Fischblut rot färbt, als es ihm gelingt. Da ich noch nie gehört hatte dass Fische wirklich rot bluten, hab ich mal nachgeguckt ob das stimmen kann. Offenbar ist es so, obwohl Fische deutlich weniger Blut haben, prozentual, als ein Mensch. Nun haben wir auch noch etwas unnützes Wissen in uns aufgenommen. Okay, der letzte Teil, als das mit Selina passiert, ist dann doch ein bisschen abstrus...aber hey, sind andere Horrorromane realistischer? Es ist ja kein Reality-Krimi sondern ein Thriller, und ich finde es ist alles erlaubt, auch wenns vielleicht nicht unbedingt super realistisch ist. Wer weiß schon, was zwischen Himmel und Erde passieren kann. Übrigens, da die Kurzgeschichten fast ein Drittel des ganzen Buches einnehmen, habe ich mir die auch zu Gemüte geführt. Ich fand sie eigentlich alle drei ziemlich gut. Bleibt festzuhalten: Klappentext Mist, finde es auch ziemlich doof, dass auf die tatsächliche Zusammensetzung des Buches nicht deutlicher hingewiesen wird, aber die Geschichten an sich sind richtig gut und spannend bis gruselig. Es hat mich jetzt nicht ohne Ende geflasht, aber sehr gut unterhalten. Und da ich finde, dass eine Rezension hauptsächlich auf den Inhalt abzielen sollte und nicht auf die Form, kann ich mich meinen bisherigen Vorrednern nicht anschließen. Ich gebe 4/5 Sternen.

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Nicht gut....

Von: Nadine1986

07.06.2019

Wenn man den Klappentext so liest stellt man sich bei einem Thriller gleich das Schlimmste vor oder? Vor allem wenn deine Freundin in deinen Armen stirbt und du dagegen nichts tun kannst. Du weißt nicht wie sie verletzt wurde und vor allem wer das getan hat? Aber es ist alles ganz anders. Vollkommen anders. Auf den ersten vierzig Seiten war ich schon verwirrt. Ich spoiler nicht, aber ich kann sagen das beide NICHT vom Boot abgetrieben worden sind. Das stimmt mit dem Inhalt überhaupt nicht überein. Und sowas finde ich geht gar nicht. Denn das macht die Sache doch erst so richtig spannend. Man fragt sich doch: Wie konnte es passieren, das sie vom Boot abgetrieben wurden? Wer wollte ihren sicheren Tot? Nichts dergleichen. Und dann habe ich mich die ersten siebzig Seiten auch noch durch die Odyssee von Noa quälen müssen wie er die Tage auf der Insel verbracht hat. Wie er jeden einzelnen Stein umgedreht hat, jede Kokosnuss angefasst hat und wahrscheinlich auch jedes Sandkorn gezählt hat. Also wenn das spannend sein soll, habe ich noch nie einen Thriller gelesen....Und dann kommen die ziemlich gefühllosen Gespräche mit einer Person die das dänische Konsulat vertritt, da er ja laut Anklage seine Freundin umgebracht haben soll. Der Ansatz dieser Geschichte ist echt gut, doch meiner Meinung nach total langweilig rüber gebracht worden. Der Schreibstil hat mir gefallen, aber das war auch das einzige an dem Buch....

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“Sie starb in meinen Armen, mit einem letzten schweren Atemzug. Ihr Körper zuckte schwach.” (S.7) Selina und Noa machen eine Reise. Nicht irgendeine Reise. Nein, die beiden wollen Erholung und Abenteuer zugleich erleben. Was eignet sich da besser, als eine tropische Insel? Kaum dort angekommen, sind sie schnell müde von dem Angebot und lassen sich auf eine besondere Tour ein. Rasch sind die Schnorchel eingepackt, das Handtuch über die Schulter geworfen und schon sitzt man in einem kleinen Boot von Einheimischen. Hinaus zu einem wunderbaren Riff, dass nicht von Touristen überflutet wird. Na, bei wem gehen jetzt nicht die Alarmglocken an? Abgelegen, geheimer Ort, private Tour, ganz alleine, hier und da ein paar Geldscheine, die den Besitzer wechseln. Totaler Alltag in den Tropen. Was soll da schon schiefgehen? Nun, deine Begleitung könnte schwer verletzt werden und du kannst keine Hilfe holen. Schließlich hast du niemanden davon erzählt und ein Telefon hast du auch nicht dabei. Die Einheimischen? Die haben nichts mitbekommen und lassen dich allein mit deinen Problemen. “Sind Sie je auf der Insel gewesen?” “Nein. Ich glaube, es waren überhaupt noch nicht viele Menschen dort. Wie ich schon sagte, es handelt sich um eine Insel in Privatbesitz.” (S.88) Noa hat Glück im Unglück. Sein Leben wird gerettet und als Dank, sitzt er nun im Gefängnis, da ihm niemand glaubt, was auf der Insel passiert ist. Seline kann ich ihn nicht herausboxen. Sie schweigt für immer und ist der Grund, warum ihm überhaupt die Todesstrafe droht. Schließlich kann er nicht zweifelsfrei beweisen, dass er unschuldig ist. Doch wer hat dann den Tod seiner Freundin verursacht? Was ist auf dieser gottverdammten, einsamen Insel passiert? Und wieso will niemand etwas von seinen Aussagen bestätigen? Das ist die große Frage, um die es sich in dem Buch dreht. Damit es nicht zu langweilig wird in dem Verhörraum, werden die Ereignisse in einer Art Dialog, zwischen Noa und einer Frau der dänischen Botschaft geführt. Sie hinterfragt alles ganz genau und somit taucht der junge Mann in die Vergangenheit ein. Er lässt alles Revue passieren. Manchmal doppelt und dreifach oder vierfach. Denn das Gespräch dreht sich ziemlich im Kreis. Wenn man dann zum fünften Mal gehört hat, dass es regnet und er das Feuer nicht anmachen konnte, kann man sich den Gähner nicht mehr verkneifen. Exakt das, ist das Problem der Geschichte. Man bleibt auf der Stelle stehen. Nicht einmal das Ende haut es wieder heraus. Ganz im Gegenteil. Es will nicht so wirklich passen und von einem Horror-Touch kann nicht die geringste Rede sein. Das Buch ist kilometerweit daran vorbeigeschlittert. Das finde ich sehr schade, da die Grundidee nicht schlecht ist, nur eben recht fad umgesetzt. Am Ende befinden sich noch drei Bonusgeschichten. Allerdings konnte ich mich bisher nicht dazu durchringen sie zu lesen. Mir fehlte schlichtweg die Motivation. >> Kein Lesetipp, eher eine traurige Enttäuschung.

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