Leserstimmen zu
Die heilsame Kraft des Waldes

Ina Schmitt

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Das Buch "Die heilsame Kraft des Waldes" ist eine eingängig geschriebene Hommage an die Rückkehr zur Natur. Ina Schmitt beschwört die einfachen und doch so wertvollen Erfahrungen, die der moderne (Stadt-)Mensch in seiner zunehmend aufreibenden Lebenswelt zwischen Arbeitsstress und persönlichen Anforderungen kaum noch macht. Die Autorin beschreibt in schöner, klarer Sprache, wie wohltuend ein Waldspaziergang, ein ruhiger Moment im Wald oder die Erfahrung von Entschleunigung sein kann. Wie vielfältig die Eindrücke sind, wenn man alle seine Sinne der umgebenden Natur öffnet und dadurch Probleme hinter sich zu lassen vermag. Das Buch ist eine wunderbare Anleitung für arbeitswütige Stadtmenschen, für gestresste Überforderte, für Menschen, die sich nach oder während eines Burnouts neu zu orientieren versuchen. Die Autorin beschreibt mittels persönlicher Beispiele gut umzusetzende Methoden, "back to the roots" zu gelangen. Dabei fehlt dankenswerterweise der erhobene Zeigefinger, es handelt sich eher um Anregungen und Beschreibungen, wie einfach jede*r durch Walderfahrungen Erholung finden kann. Naturverbundene und all jene, die ohnehin viel mehr Zeit draußen als vor einem Bildschirm verbringen, erfahren hingegen wenig Neues, die Lektüre vermag aber den bestehenden Lebensentwurf zu bestätigen.

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Einfach mal Waldbaden

Von: Alice

14.10.2018

Heilsam und entschleunigend ist sowohl der Wald sowie dieses angenehm zu lesende Buch. Woher bekommen wir eigentlich unsere Energie? Klar, durch Ernährung, gesunde Lebensweise, Familie und Freunde... Urlaub und schöne Erlebnisse... das alles gibt uns die Möglichkeit Energie zu tanken... der Körper ist ein wahres Meisterwerk und kann lange mit gespeicherter Energie auskommen... doch wie kann unsere Umgebung uns helfen Energie aufzunehmen? Dieses Buch gibt Anregungen Wälder, Bäume und die Natur im allgemeinen mit anderen Augen und besonders mit dem inneren Auge zu sehen und mit allen Sinnen zu genießen und zu erleben. Tolle Tips und Anregungen zum Thema Wald und Natur...

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Dieses Buch hat mich von der ersten bis zur letzten Seite erfreut und bereichert, wofür ich sehr dankbar bin. Die Autorin hat meine persönlichen Erfahrungen mit dem Wald, den Bäumen usw., da sie noch viel weiter ausholt (mit ihrem Wissen), ergänzt und bestätigt, so dass ich in Gedanken oft bei meinen vergangenen Wald Tag und Nachtspaziergängen verweilt bin und daraus neue Kraft ziehen konnte. Und die immer wiederkehrenden umrahmten Blöcke, haben mit ihren Fragen/Fragestellungen die gerade gelesenen Themen vertieft, mich persönlich zum nachdenken angeregt und so den Fluss der Informationen, Erlebnisse der Autorin, biografische Erinnerungen, Übungen usw. am Laufen gehalten, was ich sehr geschätzt habe, denn es war ein warmer, feiner Fluss, dem ich mich gerne anvertraut habe. Für mich stellt das Buch ein Raum der Erholung dar - der inneren Einkehr und dem sich wieder verbinden mit der Natur - dem Wald, den Bäumen - den Pflanzen und Tieren dar. Mit der Freiheit dies aus verschiedenen Blickwinkeln tun zu dürfen. So finde ich, dass das Buch Familien, die neue Anregungen für die Freizeit suchen, wie auch Menschen, die nach innerer Einkehr und Impulsen suchen, das Leben, ihr Dasein umzuwandeln, wie es auch die Autorin erfahren hat - zugleich wirkt es erdend, durch das Wissen und die Aufforderung sich ganz bewusst mit dem Wald/den Bäumen auseinanderzusetzen, was gerade in unser schnelllebigen, fordernden Zeit hilfreich - gar nötig ist.

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Mittlerweile gibt es ja einige Bücher zu diesem Thema auf dem Markt. Dies ist nicht mein erstes und es gibt eindeutig große Unterschiede. Bei diesem Buch ist mir aufgefallen, es ist sehr praxisbezogen. Und nichts liest sich besser als Erfahrungen, die man am eigenen Leib erfahren durfte. Die Autorin bringt sehr viele Beispiele, die sie mit Weggefährten im Wald erlebt hat. Sehr viele Abenteuer, auf die ich von selbst nicht gekommen wäre. Da darf man sich überraschen und inspirieren lassen. Schön sind die vielen praktischen Anregungen und Abschnitte mit Fragen, die eingebaut sind. Hier geht es vor allem um Selbstreflexion und überdenken seiner eigenen Ansichten in Verbindung mit dem Doktor Wald. Das Spektrum, das hier abgedeckt wird, ist unglaublich umfangreich, es war sehr überraschend, was man alles mit dem Wald und seinen Kräften in Verbindung bringen kann. Man sieht wieder sehr schön, ohne Wälder wäre das Leben auf diesem Planten nicht lebenswert. Ich konnte mein Wissen speziell in Sachen Pilze, Bäume und Tiere wieder erweitern. Meiner Meinung nach könnte man auch ganz viel unseren Kindern weitergeben, was man hier erfährt. Sehr viel spielerisches und leichtes Lernen. Mein Fazit daraus: Jeder, der sich gerne im Wald aufhält, ist mit diesem Buch super beraten. Lesen und dann hinaus ins Abenteuer.

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In ihrem Buchtitel „Die heilsame Kraft des Waldes“ mit dem Untertitel "Die Sinne öffnen, Energie schöpfen, zu sich selbst finden“ deutet die Autorin eine hilfreiche und spannende Entdeckungsreise zum Thema Wald an. Und als Leser wurde ich dabei nicht enttäuscht. Ich bin schon immer gerne in den Wald gegangen und habe das Buch mit viel Gewinn gelesen. Ich wurde auf vielfältige Weise neu inspiriert und motiviert, den Wald in seiner Wirkung bewußter zu entdecken. Die Autorin beginnt mit ihrer persönlichen Geschichte die authentisch und unterhaltsam zum Thema Wald und Natur hinführt. Sie differenziert die heilende Kraft des Waldes mit für mich neuen wissenschaftlichen Erklärungen und weckt damit das Interesse, den Wald bewusster zu erleben. In ihrem zweiten Kapitel „den Wald wahrnehmen lernen“ geht sie darauf ausführlich und sehr anregend ein. Ihre hilfreichen Anregungen wie u.a. Atem- und Achtsamkeitsübungen (und einige mehr) öffnen neue Wahrnehmungskanäle und haben mir wirklich geholfen, den Wald noch bewusster und intensiver zu erleben. Im dritten Kapitel geht sie dazu über, wie diese neue und bewusstere Begegnung mit dem Wald auch zu einer Begegnung mit sich selbst und anderen werden kann. Eine interessante und schöne Entdeckungsreise, den Wald als Spiegel für sich selbst zu erleben. Mit dem Kapitel „Lebensenergie durch Waldwandern“ führt sie die Reise hin zu einer grundsätzlichen neuen Betrachtungsweise und Aufnahmefähigkeit für die Natur. Mit dem Buch und dem authentischen Schreibstil der Autorin wurde ich nicht nur gut unterhalten, sondern auf vielfältige Weise wurde meine Perspektive erweitert. Das besondere an dem Buch für mich sind die vielen, vielen praktischen Anregungen der Selbsterfahrung. Sie greift dabei u.a. auf Übungen von Achtsamkeit, Dankbarkeit und Präsenz zurück, die ich sehr ansprechend empfand und die generell als eine Bereicherung für die eigene Lebenshaltung wirken. Auch in der Differenziertheit, den Wald zu erleben, war das Buch eine kleine Fundgrube. Dieses Buch dürfte jedem gefallen, der gerne in den Wald geht und erlebt hat, dass „der Wald gut tut“. Mit diesem Buch wird diese Erfahrung bewußter, intenisver und bereichernder. Fazit: Tolles Thema, für mich stimmig, persönlich und vielfältig vermittelt.

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Ab in den Wald!

Von: Sabrina Helmbrecht

06.10.2018

Ina Schmitt schickt uns zurück zu uns, ab in den Wald, weg von der Hektik, weg von gesundheitlichen Problemen. Mit unterschiedlichsten Impulsen versucht sie uns den Wald, der uns irgendwie abhanden gekommen ist, seit wir Baumhäuser gebaut haben, in Pfützen gesprungen sind und Kastanien, Eicheln, Tannenzapfen und andere Schätze gesammelt haben, wieder näher zu bringen. Ein wunderbares Buch, das uns zu mehr Achtsamkeit und auch Glücklichsein führen kann, wenn wir uns darauf einlassen.

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Ganzheitliche Sichtweise

Von: L. S.

02.10.2018

Das Buch von Ina Schmitt „Die heilsame Kraft des Waldes“ ist kein Buch, das man in einem Rutsch einfach mal so durchliest. Es ist ein Buch mit umfangreichen Informationen über den Wald, sein Wesen und dies immer auch in Bezug auf den Menschen. Die Autorin schreibt viel über ihre Verbindung zum Wald und lädt den Leser ein, sich und den Wald neu oder besser wieder zu entdecken. Es geht hier um Ruhe, Kraft und Energie, die man schöpfen kann. Es beschäftigt sich mit Achtsamkeit und Dankbarkeit. Im Buch findet man immer wieder Anregungen und Tipps hervorgehoben in eingerahmten Kästchen. Da geht es z. B. um Wahrnehmungs- und Atemübungen aber auch darum wie man seine Berufung finden kann. Für manche mag der Inhalt teilweise esoterisch klingen, besonders wenn da über Kraftplätze und die Aura von Bäumen und Menschen geschrieben wird. Es ist eine umfassende Sichtweise der Autorin und sie vertritt diese aber keinesfalls dogmatisch. Das Buch ist einerseits biographisch geschrieben, andererseits ist es auch ein Ratgeber und Selbsthilfebuch für jene, die auf die Kraft der Natur bzw. des Waldes vertrauen. Als Einziges hätte ich mir mehr Fotos zwischen dem vielen Inhalt zur Auflockerung gewünscht und nicht nur ein paar Seiten in der Mitte des Buches!

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Wald ist alles, alles ist Wald

Von: Chouette

02.10.2018

Ina Schmitts Buch „Die heilsame Kraft des Waldes“ ist ein sehr persönliches Buch, das ich allen Lesern empfehlen würde, die gerne Tagebücher lesen oder die noch niemals Berührung mit dem Thema Achtsamkeit hatten. Mein Lese-Elan reichte leider über die ersten kurzen Kapitel mit der Schilderung der Kindheit der Autorin, die viel Zeit auf dem Bauernhof verbrachte und mit ihrem Vater, einem erfahrenen Jäger, auf die Pirsch gehen durfte, nicht hinaus. Frau Schmitt gelingt es, alle Themen des modernen Lebens mit dem Wald zu verknüpft und in kurzen Gedankensplittern anzureißen. Kurz: man sieht den Wald vor Bäumen nicht und hat nach wenigen Kapiteln den roten Faden verloren! Wer sich naturkundlich fundierte Inhalte über die wohltuende Wirkung von Terpenen oder anderen pflanzlichen Heilstoffe aus dem Wald erhofft hat, der wird leider enttäuscht. Doch darum ging es IS wohl nicht. Zahlreiche semi-philosophische Überträge und moralisierende Appelle sollen aufrütteln und zur Umkehr anhalten: vom Thema Freiheit über Zigarettenabhängigkeit, Umweltverschmutzung, Medienkonsum, die inexakte Kennzeichnung von Lebensmitteln bis hin zur Selbstverwirklichung und Finden der Berufung hat Frau Schmitt offenbar alle Gedanken in das Buch gepackt, die sich irgendwie entfernt mit dem Thema Wald in Verbindung bringen ließen. Mir zu viel! Zudem ließ mich so mancher Ratschlag, wie „die eigene Aura näher an den zu Körper ziehen“ etwas ratlos zurück. Dabei wäre ich als jemand, der regelmäßig meditiert und spirituellen Themen offen gegenüber steht, durchaus gespannt gewesen, mehr darüber zu erfahren. Dann und wann ist ein abrupter Wechsel ins Narrative durchaus (unfreiwillig) komisch, wenn es im Plauderton heißt „schau mal, was ist denn das hier für Kot?“. Menschen, die in sich keine Sehnsucht spüren, mit dem Kompass querfeldein zu wandern und nur mit einer Schicht Laub zugedeckt die Nacht im Wald zu verbringen, werden in diesem Buch wenig umsetzbare Anregungen finden. Gerne werde ich jedoch das „Kameraspiel“ aus der Waldpädagogik einmal mit meinem Mann erproben 

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