Leserstimmen zu
Der Outsider

Stephen King

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„Der Outsider“ hat eine geniale Prämisse: Unmittelbar nach dem grauenvollen Mord an einem kleinen Jungen im Stadtpark von Flint City, ist die Polizei sicher, den Täter überführen zu können. Alle Spuren führen zu Terry Maitland, ein bislang unbescholtener Bürger, beliebter Lehrer und erfolgreicher Coach der Jugendbaseballmannschaft. Der Familienvater wird in aller Öffentlichkeit festgenommen. Doch während der anschließenden Befragung scheint Maitland nicht nur überrascht, verärgert und bestürzt angesichts des Verdachts gegen ihn. Er kann gegenüber Detective Ralph Anderson auch ein bombensicheres Alibi vorweisen. Wie aber kommt dann seine DNA an den Ort des Verbrechens? Warum schwören Augenzeugen, Maitland zum Zeitpunkt des Mordes in der Nähe des Stadtparks gesehen zu haben? Gerade die Frage, wie es möglich ist, dass ein Mensch, der nachweisbar nicht der Mörder sein kann und doch augenscheinlich der Mörder sein muss, ist verdammt spannend. In bester Whodunit-Manier (ja, King kann auch Krimi!), in der sich die Ermittler schrittweise den Umständen des Verbrechens nähern, schafft es Stephen King, die Leser an die Seiten zu fesseln. Es macht Spaß, Vermutungen darüber anzustellen, wer die Tat begangen haben könnte bzw. wie Maitland es geschafft haben könnte, an zwei Orten zur selben Zeit zu sein. Sofern man von Spaß sprechen kann. Denn der Mord an dem Jungen geht an die Nieren. Obwohl King sich mit Details zurückhält, beschwört er mit wenigen Worten Bilder herauf, die das ganze Grauen spürbar machen und die man auch so schnell nicht wieder los wird. Die Haupt-Figuren erfüllen ihren Zweck, wirken an den richtigen Stellen menschlich und sympathisch oder eben schwach und abstoßend. Leider kommt es ab der Hälfte zu einem Bruch innerhalb der Story: Jetzt geht es nicht mehr darum, ein Geheimnis zu lüften, sondern Menschen von etwas zu überzeugen und der Gerechtigkeit genüge zu tun. Das liest sich immer noch ordentlich, aber nicht mehr ganz so spannend wie zu Beginn. Man ahnt in etwa, wie es endet. Damit verliert der Plot zu früh seine Geheimnisse und seinen Schrecken. Noch dazu erinnert vieles stark an andere Bücher des Autors. Die Parallelen sind schon augenfällig. Und wie so oft wirkt die bis dato erfreulich dichte Geschichte nun mal wieder zu gestreckt. Zuviele Informationen werden wiederholt, von Protagonist zu Protagonist weitergetragen, so dass sich die Gespräche oft ähneln. Man kennt das... Alles in allem habe ich „Der Outsider“ aber wirklich gerne gelesen. Mit 752 Seiten ist das Buch nicht gerade schmal. Trotzdem habe es innerhalb von nur zwei Tagen beendet. Es muss also defintiv spannend gewesen sein. Nur wie gesagt: Das gilt vor allem für die erste, wirklich gelungene Hälfte!

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Als die misshandelte Leiche eines 11 Jährigen Jungen gefunden wird ist ganz Flint City entsetzt. Doch als auch noch der Täter ganz eindeutig identifiziert wird kommt es noch schlimmer: der beliebt Lehrer und Coach der Baseballmanschaft Terry Maitland soll für die Tat verantwortlich sein. Die Dinge laufen aus dem Ruder in der Kleinstadt und mit der Wahrheit rechnet wirklich niemand. Stephen King hat mich schon oft überrascht, aber mit den Romanen Sleeping Beauties und auch Der Outsider findet er wieder zu der alten Stärke seiner ersten Romane zurück. Der Outsider beginnt wirklich mit einem außergewöhnlichen Fall der durch die Ermittlungsarbeiten an Mr.Mercedes erinnert bevor er zur Mitte hin dann einen wilden Mix aus Ideen seiner anderen Romane mit einfliesen lässt. Das macht King aber so geschickt das es wirklich eine Freude ist das Buch zu lesen. Der Schreibstil ist typisch King da weiß man auf was man sich einlässt und ich bin dafür auch sehr dankbar da ich seinen Art zu schreiben liebe! Wir haben auch hier wieder einen recht großen Cast an Darstellern, alledings nicht so groß das man den Überblick verliert. Dabei achtet King auch wieder darauf einen guten Schnitt durch die Bevölkerungsschichten zu liefern. Die Hauptcharakter Ralph Anderson (nein keine Verbindung zu Ralph Anderson aus Sturm des Jahrhunderts) war mir sofort sympatisch und ich konnte seine Angste und Gedankengänge gut nachvollziehen. Mein großes Highlight war allerdings der Auftritt einer Person aus dem MR.MERCEDES Universum. Ich finde es toll wie King auch hier seine Romane miteinander verbindet. Leider kann ich nur 4 Sterne vergeben da das Finale etwas dürftig ausgefallen ist und King sich zu viele seiner alten Ideen zu nutze gemacht hat. Alles in allem ein toller Roman der mir ein tolles Leseerlebnis beschert hat. Damit hab ich wieder alle King Romane gelesen und freu mich auf den September wenn endlich Das Institut erscheint.

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Die Geschichte des Outsiders beginnt mit dem schrecklichen Verbrechen an dem 11-jährigen Peter. Als sein grausam missbrauchter und misshandelter Körper in Flint City aufgefunden wird, löst das eine Welle des Entsetzen in der kleinen Stadt aus … Dank DNA und Zeugenberichten hat die örtliche Polizei schnell einen Verdächtigen: Terry Maitland, angesehener Lehrer, Baseballtrainer, liebender Ehemann und Vater zweier Töchter. Detective Ralph Anderson veranlasst eine schnelle Verhaftung, um das Monster aus dem Verkehr zu ziehen und weitere Kinder zu schützen. Doch während der weiteren Ermittlungen ergeben sich unwiderlegbare Beweise, dass es Maitland nicht getan haben kann. Oder kann ein Mensch tatsächlich an zwei Orten gleichzeitig sein? Bis dahin liest sich „Der Outsider“ wie ein klassischer Thriller. Wir begleiten die Polizei während der Zeugenaussagen und erfahren nähere Einzelheiten über die Beweise, die am Tatort gefunden wurden. Viel Polizeiarbeit, die von Stephen King aber interessant und abwechslungsreich beschrieben wurde. Detective Ralph Anderson ist ein pflichtbewusster, realistischer Mann, der fest an das glaubt was er tut und sieht, doch seine Sicht auf die Geschehnisse soll sich schneller ändern, als ihm lieb ist: Aus dem anfangs so klaren Mordfall wird eine immer deutlichere Horrorstory! Diese unaussprechliche mysteriöse Präsenz, die Gestalt annimmt und für die es keine besondere Erklärung zu geben scheint. Durch die vielen Perspektivenwechsel nimmt Stephen King den Leser an die Hand. Er zeigt uns grauenhafte Details und lässt uns durch die Augen der Polizei blicken, bis man selbst denkt, der Fall ist wasserdicht. Doch dann sät er die ersten eindringlichen Zweifel. Kann das wirklich sein? Wie kann Coach Maitland den Jungen umbringen und gleichzeitig an einem ganz anderen Ort sein? Natürlich kann man bei Stephen King auch mal die Längen in seinen Geschichten bemängeln, aber bei seinen Figuren spart er definitiv nie an Tiefe. Ich bin immer wieder erstaunt, wie es ihm gelingt, seine Charaktere im Laufe der Handlung wachsen zu lassen und einige konnten mich auch hier mit ihrer Entwicklung überraschen. Außerdem liebe ich es, wenn eine Geschichte in einer Kleinstadt spielt, in der jeder jeden kennt und sich durch das Handeln der Protagonisten Konflikte anbahnen, die Großstädter so nicht kennen. Damit setzt er Dynamiken in Gang, deren Ausmaß niemand vorhersehen kann. Eine Warnung muss ich allerdings aussprechen: Wenn ihr die Bill Hodges-Trilogie um den „Mr. Mercedes-Killer“ noch nicht kennt, solltet ihr diese unbedingt vorher lesen, denn in diesem Buch werdet ihr auf jeden Fall über den Ausgang der Trilogie gespoilert … In „Der Outsider“ wird Holly Gibney von Finders Keepers die Partnerin des ermittelnden Detectives, der bei der Verhaftung Terry Maitlands in vieler Hinsicht falsch entschieden hat. Er ist nun hoch motiviert, den wirklichen Täter zu fassen und den unschuldigen Familienvater zu rehabilitieren. Holly wird Ralph Anderson überzeugen müssen, dass es Phänomene gibt, die seinem bisherigen Denken und Wissen wiedersprechen …

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STEPHEN KING - Der Outsider (Heyne Verlag) - Der Outsider frisst die Trauer - Wer sich einen Roman, des 1947 in Portland, Maine geborenen Schriftstellers und Weltbestsellers Stephen Edwin King zu Gemüte führt, wird sich kaum auf leichte Kost für zwischendurch einstellen wollen. Zumeist recht komplex und lebensnah aufgebaut, bringen es seine düsteren Werke zumeist auf weit über 500 Seiten. Im Falle des, am 27.08.2018 erschienenen Mystery Horror Thrillers "Der Outsider" bringt es der King of Horror sogar auf satte 752 Seiten. Mit über 5 Millionen Facebook Followern und fast einer halben Milliarde verkaufter Bücher unterstreicht der Autor diesen, vor langer Zeit schon an ihn vergebenen, inoffiziellen Titel. Der Vater einer Tochter (Naomi Rachel King, Pfarrerin der Unitarian Universalist Association) und zweier Söhne (Owen Philip King und Joseph Hillstrom King; beide ebenfalls Schriftsteller) lebt heute gemeinsam mit seiner Frau und Autorenkollegin Tabitha King in Bangor, Maine. Gemeinsam mit seiner Frau verbringt er die Winter in Florida. "Der Outsider" handelt von einem Polizei- und Justizskandal mit ungeahnten Folgen. Als Mr. Jon Ritz mit seinem Hund Dave Gassi geht, findet selbiger im Figgis Park der fiktiven Kleinstadt Flint City den Leichnam eines, auf dem Bauch liegenden Jungen, dessen Hose und Unterhose bis auf die Knöchel heruntergezogen wurden. Aus dessen Hinterteil ragt ein dünner, blutiger, abgeschabter Ast und seine Kehle ist eine einzige klaffende Wunde. Der Junge wurde qualvoll zu Tode geschändet. Der hiesige Jugend-Baseball-Coach und Englischlehrer Terence Maitland wird anschließend während der zweiten Hälfte des neunten Innings eines Spiels seiner Mannschaft wegen Mordes an dem elfjährigen Jungen, namens Frank Peterson festgenommen. Das Ganze vor 1588 Zuschauern inklusive seiner Frau und seinen beiden Töchtern. Überzeugt davon, den richtigen verhaftet zu haben, führen Detective Ralph Andersson und Detective Ronald Wilberforce die Befragungen einiger Zeugen durch, die ziemlich eindeutig und deutlich zu Ungunsten von Coach T. ausfallen. Die Beweislast ist ohnehin schon erdrückend. Mehrere Zeugen haben ihn am Tatort gesehen. Sogar von Blut im Gesicht, an den Händen, dem Hemd und der Hose von Coach T. ist die Rede. Doch Terry, der sich nie etwas zu Schulden hat kommen lassen schwört, zum Zeitpunkt des Mordes in Cap City gewesen zu sein. Es gibt etliche Fingerabdrücke am Tatort und die, in Auftrag gegeben DNA-Analyse spricht ebenso eindeutig gegen Maitland. Aber auch Terry hat glaubhafte Zeugen. Er gibt an, zu besagtem Zeitpunkt mit drei Englischlehrern in Cap City auf einer Tagung gewesen zu sein, auf der der weltbekannte Krimiautor Harlan Coben eine Rede als Gastredner hielt. Coach Ts Begleiter bestätigen, dass sich Maitland permanent bei Ihnen aufgehalten hat. Es gibt sogar noch eindeutigere Beweise, die Maitland entlasten, doch wie passt das mit den Ergebnissen der Forensiker, der chemischen Erbgut-Analyse, sowie der Aussage der Zeugen zusammen? Ein Katz- und Mausspiel um die Wahrheit beginnt und die Presse ist immer an vorderster Front dabei, um sämtliche neuen Erkenntnisse zu verschlingen, zu verdauen und verdreht wieder auszuspucken. Hat Terry Maitland einen Zwilling? Einen Klon? Waren hier etwa Aliens am Werk? Oder war es einfach nur ein Terry täuschend ähnlich aussehender Doppelgänger, der den Mord an dem noch nicht einmal jugendlichen Peterson verübt hatte? Ein Paradoxon, das Ralph Anderson in den Wahnsinn zu treiben scheint. Anwalt Howard Gold gewährt Terry Maitland rechtlichen Beistand. Die Details zum Mord, die Detective Andersson später gegenüber Terrys Anwalt erwähnt, sind sogar noch erschreckender und perverser, als man anfangs vermutet hätte. Terrys guter Ruf ist unwiderruflich dahin. Auch seine Frau und seine beiden Töchter werden nie mehr das Leben führen können, dass sie zuvor geführt haben. Ralph Anderson, direkt an der Verhaftung von Coach T. beteiligt, stellt nach seiner vorübergehenden Suspendierung eigene Ermittlungen an. Anwalt Howard Gold und sein Ermittler Alec Pelley treten in direkte Konkurrenz zu Anderson, ermitteln, sammeln Beweise und dann machen sie den absoluten Glücksgriff. Doch langt das, um Terry aus der Sackgasse in die er hineingedrängt wurde wieder herauszuboxen? Für die Maitlands, wie auch die übriggebliebenen Petersons beginnt ein wahr gewordener Alptraum, wie eine Tour de Force. Was sich daraus entwickelt, ist eine, für alle Beteiligten bitterböse Geschichte ohne Happy End. Denn das Unglück kennt keine Rücksicht und macht noch lange nicht halt. Und so bricht auch über die Familie des ermordeten und geschändeten Franky Petersons in rasender Geschwindigkeit Chaos und Elend herein. Als es vor dem Gerichtsgebäude zu einem unvermeidlichen Eklat kommt, nehmen Desaster und Tragödien aber erst so richtig ihren Lauf. Unglaubliche, mysteriöse und übernatürliche Dinge geschehen, in deren Verlauf die Töchter von Terry Maitland, die Polizei von Flint City und alle anderen Beteiligten mehr oder weniger stark hineingesogen werden. Und je mehr Ralph Anderson versucht alles in vernünftige Bahnen zu lenken, je mehr bricht es daraus heraus. Nichts scheint einen Sinn zu ergeben. Das Ganze wird immer verworrener und unglaublicher, was nicht nur Detective Anderson an seine Grenzen bringt. "Der Outsider" ist ein investigativer, aber nicht sonderlich actionreicher Krimi Thriller, der von der Konversation, sowie seinen schockierenden Momenten lebt und sich durch seine routinierte Erzählweise schnell und flüssig lesen lässt. Zu Beginn findet die eigentliche Story zwischen Verhören und Polizeiberichten statt, die dadurch aber weder ins Stocken gerät, noch langweilig wird. Stephen King hat diese einmalige Gabe, bei seiner Klientel einen Lesefluss anzuregen, der wahrlich seinesgleichen sucht. Die örtlichen Begebenheiten sind in King-Manier anschaulich beschrieben. Der Autor wirft immer wieder Banalitäten ein, die die Geschichte lebendig, wie authentisch wirken und mich an seinen Seiten kleben lassen, wie ein Neugeborenes an den Brüsten seiner Mutter. "Der Outsider" ist eine intelligent aufgebaute Story voller schrecklicher Erlebnisse, in der eine unsägliche Tristesse entbrennt. Ich muss jedoch zugeben, dass das 752 Seiten umfassende Werk hier und da mal Gefahr läuft, langatmig zu wirken. www.stephenking.com www.facebook.com/OfficialStephenKing Aus dem Amerikanischen von Bernhard Kleinschmidt Originaltitel: The Outsider Originalverlag: Scribner Hardcover mit Schutzumschlag, 752 Seiten, 13,5 x 21,5 cm ISBN: 978-3-453-27184-5 € 26,00 [D] | € 26,80 [A] | CHF 36,50* (* empf. VK-Preis) Verlag: Heyne Erschienen am 27. August 2018 Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar. Meine Wertung: 82/100 Link zur Buchseite des Verlags: https://www.randomhouse.de/Buch/Der-Outsider/Stephen-King/Heyne/e539143.rhd More Hard Stuff @ www.lackoflies.com

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Klappentext: Das Böse hat viele Gesichter … Vielleicht sogar Deines Ein unbeschreibliches Verbrechen. Eine Fülle an Beweisen. Ein überführter Unschuldiger. Zwei gegensätzliche Storys, die beide wahr sind. Rezension: Im Stadtpark von Flint City wird ein kleiner Junge tot aufgefunden. Er ist auf übelster Weise getötet worden. Alle Zeichen und Beweise führen zu einem Täter, der bisher völlig unbescholten war. Es handelt sich um den Englischlehrer und Couch der Jugendbaseballmannschaft, Terry Maitland, der immer sehr beliebt gewesen ist. Detective Ralph Anderson wird auf den Fall angesetzt. Sein eigener Sohn ist im Team der Baseballmannschaft und er lässt Terry Mailand während einem Spiel, vor aller Augen der Zuschauer festnehmen. Obwohl Terry immer wieder behauptet, diesen Jungen nicht getötet zu haben, ja sogar ein Alibi vorweisen kann, sprechen die DNA-Beweise gegen ihn. Fazit: Als ich mit dem Roman angefangen, hatte ich wieder das Gefühl, der “alte” King wäre zurück. Seine letzten geschriebenen Romane waren zwar spannend, aber nicht zu vergleichen, mit seinen älteren Werken. Doch gleich zu Beginn der Geschichte war ich von der Story gefangen. Man schwankt immer wieder zwischen dem Glauben, dass Terry unschuldig ist und trotzdem sprechen alle Beweise gegen ihn. Stephen King schaft es meines Erachtens aber nicht, die Geschichte ständig spannend zu halten. Gerade vom Ende war ich etwas enttäuscht, da es mir dann doch sehr fiktiv erschien. Trotzdem hat mir dieses Buch gut gefallen und wie ich oben schon erwähnte, fand man stellenweise den “alten” King wieder, was mir sehr gut gefallen hat.

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Als die Leiche eines elfjährigen jungen im Stadtpark gefunden wird, ist die Stadt ganz schnell in Aufruhr. Leute berichten davon den beliebten Englischlehrer gesehen zu haben und spuren am Tatort scheinen auch darauf hinzuweisen. Aber er hat doch ein Alibi? Der Detektiv nimmt ihn daraufhin sofort fest. Aber es kann ja nicht sein, dass er an zwei Plätzen auf einmal war. . . In dem Buch wird's von Zeit zu Zeit echt aufregend😖 Ich muss zugeben, dass ich Angst hatte es zu lesen vor allem weil King dafür bekannt ist sehr gruselige Sachen zu schreiben😂 Ich bin normal nicht der Typ für sowas und werde vermutlich noch einige Zeit brauchen um mich komplett dran zu gewöhnen, aber für den Anfang musste ich einfach mal einen King lesen!! .

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Zum Inhalt: In Flint City wird eine übel zugerichtete Leiche eines elfjährigen Jungen gefunden. Die örtliche Polizei ist sich aufgrund von Augenzeugenberichten und den sichergestellten Spuren sicher, dass Terry Maitland der Täter ist und verhaftet ihn. Dieser kann zwar ein Alibi vorweisen, doch kommen bei weiteren Ermittlungen auch immer mehr Ungereimtheiten zutage. Kann Terry Maitland wirklich an zwei verschiedenen Orten gleichzeitig gewesen sein? War er zu dieser furchtbaren Tat fähig…? Meine Meinung: Es war unglaublich spannend. Ich konnte „Der Outsider" nicht aus der Hand legen, weil ich so gerne wissen wollte, wo dieser Thriller hinführt und ich habe mit an der Schuld des Verdächtigen gezweifelt. Aufgebaut ist das Buch gut, die Perspektiven wechseln sich ab und auch der Stil ist der jeweiligen Person angepasst. Allerdings habe ich in diesem Buch kaum eine Bindung zu den Charakteren aufgebaut, da es wenige genaue Beschreibungen gab, also keine tiefgründigen Einblicke in ihre Persönlichkeiten. Das war aber auch für den Verlauf nicht unbedingt notwendig, da dieser Thriller für mich sehr von seiner Spannung gelebt hat. Das Buch legt es nicht darauf an, dass die Figuren einem gefallen müssen, es geht sehr viel mehr um die Story an sich. Einzig das Ende hat mich etwas enttäuscht. Für meine Erwartungen, die aufgebaut wurden, hat Stephen King eine außergewöhnliche Lösung gefunden. Doch die letzten Seiten waren dann doch ,,nur‘‘ das Ende eines Krimis und diese außergewöhnliche Lösung wurde irgendwie doch in einen recht gewöhnlichen Kontext gepackt. Hier hätte ein Cliffhanger oder ein spannendes letztes Kapitel sehr gut gepasst. Alles in allem ein spannender Thriller, den man nicht weg legen kann, der für meine Auffassung am Ende jedoch etwas von seiner Spannung und ,,Exotik‘‘ verliert. 4/5 Sterne Viel Spaß beim Lesen, eure Jessi

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Stephen King is back. Seit ich zwei Bücher von ihm gelesen habe, kann ich nicht mehr aufhören. Er hat mich sozusagen komplett in seinen Bann gezogen. Sein Schreibstil ist einfach total besonders und erschreckend zugleich. Und auch in diesem Buch hat er es geschafft mich wieder vollkommen in die Story hineinzuversetzen. Das Cover ist für mich sehr ansprechend. Es ist sehr mysteriös und man möchte dahinter steigen, was es damit auf sich hat. Wie oben schon gesagt, der Schreibstil war wieder grandios. Der Autor schafft es einfach immer wieder, ohne große Ausschmückungen und ohne großartige Beschreibungen das Buch am Laufen zu halten. Man fühlt als Leser mit, das ist ganz klar. Es kommt keine Langeweile auf, was ja bei einem Thriller/Krimi ja auch ein entscheidender Fakt ist. Der erste Teil des Buches befasst sich mit Vernehmungen und Verhaftungen, was sich alles ein wenig zieht. Es kommen DNA Proben und Fingerabdrücke, die eigentlich den "Täter" schon eindeutig identifizieren. Im Laufe des Buches allerdings bröckeln diese Beweise und man kann nicht mehr so wirklich eindeutig sagen, ob die "Beweise" denn auch stimmen. Die Charaktere waren natürlich wieder typisch Stephen King. Ich mochte den Detektive Anderson nicht so wirklich. Allerdings kommt auch eine bekannte Figur drin vor, die einige schon aus seiner Mr Mercedes Reihe kennen dürften. Die beiden Figuren vereint hat mir dann ganz gut gefallen und hat mir auch das Lesen vereinfacht. Im zweiten Teil des Buches geht es dann zur Sache und es war einfach total spannend und ich war wieder richtig gefesselt. Man hat ja auch gewisse Erwartungen an den Autoren, wenn man seine früheren Werke kennt und liebt. Er hat sie mit diesem Buch auf jeden Fall erfühlt. Teilweise war die Geschichte so absurd und erdhenkend, dass es schon wieder genial war. Ich möchte euch an der Stelle auch noch gar nicht so viel verraten, bloß lest dieses Buch! Es lohnt sich. Ein krasses Buch, was auch den Leser mit auf ein spannendes und nervenauftreibendes Abenteuer mitnimmt.

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