Leserstimmen zu
Du bist in meiner Hand

Mary Higgins Clark

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Kerry Dowling, 18 Jahre, feiert mit ihren Freunden bei Abwesenheit ihrer Eltern eine große Poolparty. Auf dem Fest streitet sie lautstark mit ihrem Freund Alan. Bei Rückkehr ihrer Eltern und ihrer älteren Schwester Aline am nächsten Morgen finden sie Kerry ermordet auf. Zunächst wird Alan verdächtigt, aber dann gerät der Nachbarsjunge Jamie in Verdacht. Aline unterstützt den Ermittler Mike Wilson bei seinen Nachforschungen, obwohl ihre Mutter Alan für den Täter hält. Es gibt einen weiteren Verdächtigen, es wird schwierig, ihn ausfindig zu machen. Durch ihre Mithilfe gerät Aline letztendlich in ernste Gefahr. Mary Higgins Clark schreibt gute Thriller, aber in diesem Fall muss ich leider feststellen, dass dies höchstens als Krimi bezeichnet werden kann. Ein Verdächtiger wird mehrmals mit seiner Aussage konfrontiert, ohne dass ihm eine weitere, entscheidende Frage gestellt wird, die dann bereits zur Lösung geführt hätte. Das Motiv des Täters halte ich außerdem für unrealistisch. Leider kann ich hier nur maximal 2 Sterne geben.

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Ich bin schon so oft über Mary Higgins Clark gestolpert, habe aber irgendwie noch nie eines der Bücher dann auch wirklich gekauft. Warum weiß ich nicht einmal. Diesmal aber, als der Klappentext (im Gegensatz zum Cover) zu „Du bist in meiner Hand“ mich anspricht, beschließe ich, es endlich zu wagen. Mein erstes Date mit der Bestsellerautorin ist also beschlossene Sache. Eine heimlich Party und am nächsten Tag liegt die Gastgeberin, eine Schülerin aus gutem Haus, tot im Pool. Ihre Schwester ist sofort davon überzeugt, dass es nicht der Freund war, obwohl die kleine Schwester auf der Party mit ihm einen heftigen Streit hatte, doch wer war es dann? Die ersten Seiten bin ich so gar nicht angetan, gebe ich zu. Irgendwie sind mir die Sätze zu platt, zu plump, zu einfach gebaut. Auch die Handlung reißt mich nicht sofort mit, sondern plätschert irgendwie so vor sich hin. Die Schwester, die kurz zuvor eine Stelle in der alten heimat gefunden hat und zurück zur Familie kehrt, ermittelt mit, da sie in ihrer Rolle als Studienberaterin Kontakt zu den Freundinnen der Schwester aufnehmen kann. Währenddessen graben sie sowohl der Sportlehrer als auch der ermittelnde Detective an… plätscher, plätscher. richtig spannend wird es nicht. Ich habe von Anfang an so meinen Verdacht, wer es war – eine ganz leise Vermutung weshalb, hege ich ebenfalls. Dass der Mörder auch nicht im zurückgebliebenen Nachbarssohn zu suchen ist, wissen wir als Leser sofort, weil er den Mord beobachtet hat und wir wissen, was er beobachtet hat. Vielleicht liegt hier auch ein wenig das Problem des Buches: wir als Leser wissen, wer unschuldig ist und können ziemlich einfach nach dem Ausschlussprinzip erahnen, wer der wahre Schuldige ist. Alle Figuren, die nur am Rande auftauchen bleiben so blass, dass wir sie gar nicht wirklich in Betracht ziehen und so bleibt auch der Spannungsbogen eher flach. Schade. An den Erzählstil gewöhne ich mich zwar im Laufe des Buches allmählich, die Handlung selbst macht er aber leider nicht besser. Es liest sich gut, man kommt flüssig voran und ist ein paar Stunden gut unterhalten, die Auflösung bietet für mich aber kaum eine Überraschung und die Zusammenfassung am Schluss erinnert mich doch stark an diverse Gerichtssendungen im TV, in denen man dann nochmal in einem Satz sagt, wie es mit jedem einzelnen weitergeht. Leider auch das ist eine sehr plumpe und platte Lösung. Meine neue Lieblingsautorin wird Mary zumindest nicht.

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Das Buch war für mich eine herbe Enttäuschung. Es liest sich, als ob die Autorin ihren Biss verloren hätte. Fade Figuren, eine vorhersehbare Geschichte und die sonst in jedem Buch der Autorin vorhandene psychologische Raffinesse sucht man hier auch vergeblich. Stattdessen werden einem Charaktere präsentiert, die entweder für den Leser total uninteressant oder gar überflüssig sind und es steht schon nach wenigen Seiten fest, wer der Böse ist. Eigentlich keine schlechte Sache, denn normalerweise bedeutet dies dann, dass man dem Ermittler über die Schulter gucken kann, wie der Schritt für Schritt dem Täter auf die Spur kommt und gleichzeitig erfährt man vom Täter selbst dessen Gedanken und ist der ermittelnden Figur als Leser so immer einen Schritt voraus. Nicht in diesem Thriller. Überhaupt bekommt man vom eigentlichen Übeltäter herzlich wenig zu sehen, und wenn, dann nur in einigen unscheinbaren Szenen. Es war für mich, als einer langjährigen Mary Higgins Clark Leserin und großem Fan der Autorin absolut traurig diesen Roman zu lesen. Von der einstigen Brillanz der Autorin, was sowohl das Anlegen ihrer Figuren als auch das Verfassen ihrer Storys angeht, war hier nichts zu spüren. Und einige Seiten wirken so, als ob da Füllmaterial gebraucht worden ist, um auf eine bestimmte Seitenanzahl zu kommen. Dinge, die Mary Higgins Clark früher nie brauchte. Was mich in diesem Roman besonders aufregte, war die Tatsache, dass jede Mutter ihrem Kind wohl überhaupt nicht vertraut. Egal ob es um die mediengeile June, die Mutter der Toten oder die Nachbarsfrau ging. Sie alle waren der absoluten Überzeugung, dass ihr Kind der Übeltäter war und daher unter allen Umständen geschützt werden musste. Das ging bis hin zu an Rufmord grenzende Aktionen. Aline heißt das Verhalten ihrer Mutter überhaupt nicht gut. Sie versucht unvoreingenommen zu bleiben, riskiert sogar ihre neue Stelle, um der Polizei zu helfen. Von der erfolgreichen, gut situierten Frau, wie Mary Higgins Clark ihre Protagonistinnen gerne aufstellt, ist hier aber nichts zu spüren. Für mich leider eine große Enttäuschung. Sicher, man kann nicht mit jedem Buch seinen Chef und seine erwartungsvolle Leserschaft begeistern, und die Geschmäcker sind auch unterschiedlich. Was ja auch gut ist. Trotzdem kann ich dieses Buch nicht weiterempfehlen. Zumindest nicht mit gutem Gewissen. Daher sage ich nur, wenn es interessiert, der soll es einfach selbst lesen und sich ein eigenes Urteil bilden.

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Das Buch war sehr spannend. Was meinem Mann und mir immer wieder bei den letzten Büchern von Mary Higgins Clark auffällt, ist, dass es immer sehr viele leere Seiten gibt. Im neuesten Buch sind von 318 Seiten 93 Seiten leer !!!! Das grenzt schon an eine Frechheit, und dann sind 22€ für eine "Kurzgeschichte" schon ein stolzer Preis. Zum Glück konnte ich das Buch in der öffentlichen Bücherei ausleihen. Das sollte man für die Zukunft vielleicht mal überdenken.

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