Leserstimmen zu
Mit deinem letzten Atemzug

Mary Higgins Clark, Alafair Burke

Laurie-Moran-Serie (5)

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€ 20,00 [D] inkl. MwSt. | € 20,60 [A] | CHF 28,90* (* empf. VK-Preis)

Lauri Moran soll einen 3 Jahre alten, unaufgeklärten Mordfall mit Hilfe ihrer TV Sendung Unter Verdacht aufklären. Die steinreiche Witwe Virginia Wakeling stürzte bei einer großen Gala vom Dach des Kunstmuseums. Verdächtigt wurde ihr Geliebter und Personal Trainer Ivan ,doch die Polizei konnte ihm den Mord nicht nachweisen. Als Lauri das nähere Umfeld der Toten untersucht ,muss sie feststellen das es eine Vielzahl weiterer Verdächtiger gibt. Als der Mörder bemerkt das Lauri ihm zu nahe kommt ,gerät sie selbst in Gefahr. Die Autorin versteht es mich als Leserin immer wieder aufs neue zu begeistern. Dieses Mal habe ich ein Hörbuch von Ihr gehört. Die Lesestimme ist angenehm zu hören und mich in Spannung zu versetzen ist ihr auch sehr gelungen. Ich bin quasi durch die Stunden gerauscht und war fast schon enttäuscht als nach sechseinhalb Stunden der Fall schon gelöst war. Es handelte sich hier aber auch um eine gekürzte Lesung,darum auch ein Punktabzug bei diesem empfehlenswerten Thriller.

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Kurz zum Inhalt: Die wohlhabende Witwe Virginia liegt tot im Schnee. Sie ist vom Dach des Metropolitan Museum of Art gestürzt. War es Selbstmord oder ein kaltblütig geplanter Mord? Nach dem plötzlichen Tod ihres geliebten Mannes, ist Virginia einige Jahre später endlich wieder glücklich mit einem neuen Mann an ihrer Seite, einem deutlich jüngeren. Nicht allen aus ihrer Familie gefällt das, einige misstrauen ihm. Das war mein erstes Buch von Mary Higgins Clark und ich bin mir sicher, es werden noch weitere folgen. Das Buch bleibt mir sicher nicht für ewig im Gedächtnis kleben, dennoch war es durchweg fesselnd geschrieben und ich wollte wissen, wie es weitergeht. Das perfekte Buch für einen entspannten Sonntag. Das Lesen und kleben bleiben an der Story fällt leicht. Der Story zu folgen ist ohne großes Nachdenken möglich und manchmal ist sowas genau das Richtige. Auch das Mögen der Protagonistin Laurie Moran ist leichtgefallen. Der Leser erfährt, dass sie ihren Ehemann in einem der Buchvorgänger verloren hat, daran immer noch sehr leidet und ihre Gefühlswelt verrücktspielt. Ihr fällt es nicht leicht sich wieder voll und ganz auf einen anderen Mann einzulassen, ihm zu vertrauen und sich selbst zu öffnen, vermutlich aus Angst auch diesen Mann wieder endgültig zu verlieren. Gleichzeitig versucht sie aber durchgängig in ihrem beruflichen Alltag professionell zu bleiben, Vorurteile außer Acht zu lassen. Das wirkt sympathisch. Die beiden Autorinnen Mary Higgins Clark und Alafair Burke schaffen es den Leser durch kurze prägnante Kapitel mitzureißen, in denen schnell und immer wieder neue Spuren zum wahren Täter der wohlhabenden Witwe Virginia auftauchen, wovon auch einige Hinweise den Leser auf eine falsche Fährte schicken sollen. Für mich hat das den Charme des Buches ausgemacht. Kurze aber doch spannend geschriebene Kapitel machen für mich das Abschalten nach einem anstrengenden Arbeitstag nochmals entspannter und glücklicher. Einfach gut gelungene Unterhaltung, die dieser Thriller bietet.

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Das erste Viertel der Geschichte war wunderbar zu lesen. Kein Pageturner im eigentlichen Sinn, aber doch mit einem gewissen Unterhaltungswert. Es gab keinerlei Anzeichen dafür, das der Rest des Buches sich so unglaublich bekannt lesen würde und ich ständig das Gefühl hatte, das kenne ich von irgendwoher. Die Hauptfigur Laurie kämpft mit der Art und Weise wie ihr neuer Moderator sich in ihre Arbeit einmischt bzw. generell seine Arbeit macht und hat normalerweise eine bestimmte Art der Vorgehensweise, wenn sie einen neuen Fall für ihre Show sucht. Diesem Thriller fehlt es an Spannung, Humor und der Art von Action, die dich praktisch zur nächsten Seite springen lässt, nur damit du erfährst, wie es weiter geht. Nicht hier. Sicher, du blätterst, um weiterlesen zu können, aber nicht mit der Begierde herauszufinden, wer der Böse ist. Denn das ist schnell klar. Zumindest war es das für mich. Und meine Vermutung wurde am Ende bestätigt. Mary Higgins Clark folgt den gleichen Regeln wie in allen anderen ihrer Bücher und so ist auch in diesem Werk die blasseste und unauffälligste Figur der Übeltäter. Was per se nicht schlecht ist. Nur hier war die Aufklärung des Falles dadurch traurigerweise langweilig und nicht überzeugend. Dabei ist der Plot voller Potenzial und wäre das richtig eingesetzt worden, hätte es ein großartiges Buch werden können. Schade … Das einzige, was diesen Thriller in meinen Augen vor der totalen Katastrophe bewahrt hat, war die persönliche Beziehung zwischen Laurie und Alex. Da wurde plötzlich Spannung und Tempo reingebracht und der innere Konflikt von Laurie mit ihren Gefühlen für Alex und ihrer Trauer um ihren Ehemann, so richtig zum Hingucker. Da hat es richtig Freude gemacht, das Buch zu lesen und zu beobachten, wie sich die Dinge entwickeln. Ich bin traurig und enttäuscht. Der Roman liest sich lauwarm und ist ohne große Überraschungen, Witz, Charme und eingängige Dialoge. Entweder habe ich viel zu viel erwartet, denn die anderen Bücher dieser Serie haben mir gut gefallen, oder dieser Teil war einfach nichts für mich.

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Kurze Zusammenfassung: Virginia Wakeling stürzte vom Dach des Metropolitan Museum of Art in den Tod. Virginia sprang nicht freiwillig, sondern es war Mord. Sehr schnell wird der Täter ausgemacht: Ivan, Virginias Personaltrainer und Liebhaber steht als Täter fest. Doch es gibt nicht genug Beweise um Ivan zu verhaften und vor Gericht zu stellen. Jetzt, drei Jahre später, kommt erneut Bewegung in den Fall. Laurie Moran soll sich des Verbrechens annehmen und für ihre TV Sendung „Unter Verdacht“ aufklären. Ivan selbst möchte die Aufklärung über Virginias Tod via der True Crime Serie, ist er doch seit Jahren in den Augen anderer ein Mörder. Laurie ist Anfangs nicht sehr begeistert und engagiert, Ivan nahm über den neuen Moderator Ryan Davis Kontakt zu ihr auf und Ryan Davies hat sich die Abneigung Lauries eingehandelt. Nach und nach steigt sie dennoch in den Fall ein und stellt schnell fest, dass Ivan zwar vordergründig der perfekte Schuldige ist, dass aber noch andere ein großes Interesse an Virginias Tod hatten. Fazit: Ich mag die Krimis von Mary Higgins Clark, denn sie bieten eine angenehme Spannung und sind nicht ganz so blutig. Von der Stimmung her kann ich sie gut mit der TV Serie „Criminal Intent“ vergleichen. Immer sind die Fälle mit Gesellschaftskritik gespickt, die Mörder befürchten einen gesellschaftlichen Abstieg oder versuchen Veränderungen der Lebensbedingungen zu verhindern, Brutalität und Blut halten sich in Grenzen und man kann ein bißchen Spannung genießen, ohne sich wirklich aufzuregen. Clark hat eine sehr flüssige Schreibe und im Laufe ihrer Schriftstellerkarriere den perfekten Aufbau ihrer Bücher entwickelt. Wenn man die ersten Seiten gelesen hat, ist es ein wenig wie nach Hause zu kommen, denn der Plot und der Aufbau wirken vertraut und man kann so richtig schön gemütlich vor sich hin lesen. Mir gefällt die Figur der Laurie Moran sehr gut, sie hat ausreichend Ecken und Kanten, ist unabhängig und geht ihren Weg. Das Buch ist zwar in eine Reihe eingebunden, kann aber problemlos auch als Einzelgänger gelesen werden. Das mag ich an der Serie auch sehr gerne, es ist einfach nicht tragisch, wenn man mal einen Band ausgelassen hat. Ich finde diesen Krimi perfekt für gemütliche Leseabende, an denen ich einfach nur gut unterhalten werden möchte.

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Allgemein zum Buch: Titel: Mit deinem letzten Atemzug Autor/in: Mary Higgins Clark mit Alafair Burke Genre: Thriller Verlag: Heyne Verlag Ersterscheinung: 08.04.2019 Seitenzahl: 368 Seiten Preis: 20,00 € (Gebundene Ausgabe) Meine Meinung: Charakteristisch ist dieses Buch aufgebaut wie jedes andere Werk von Mary Higgins Clark. Es enthält kurze, prignante Kapitel aus den Sichten verschiedener Charaktere. Diese Art und Weise Bücher zu schreiben gefällt mir in der Regel sehr gut, da einen die kurzen Kapitel motivieren "schnell" noch ein Kapitel mehr zu lesen. Die unterschiedlichen Sichten wiederum geben dem Leser mehr Einblicke und ermöglichen den Rundumblick, der zum Ermitteln einlädt. Obwohl ich normalerweise ein absoluter Fan von der Autorin bin, konnte mich das Buch nicht hundertprozentig überzeugen. Die Konstellation der Charaktere, gerade innerhalb der Familie Wakeling, sind kompliziert und habe mir einige Schwierigkeiten bereitet. Oftmals wusste ich gar nicht mehr, um wen es eigentlich geht und in welchem Verhältnis derjenige zu der Ermordeten stand. Die Handlung der Geschichte ist zwar ganz interessant, aber wirklich spannend ist sie in meinen Augen auch nicht. Ich habe mich oft dabei ertappt, dass ich beim Lesen die Motivation verloren habe und meine Gedanken auch mal abgeschweift sind. Das Buch lag daher des öfteren einfach nur rum, bis ich mich wieder dazu motivieren konnte, es erneut in die Hände zu nehmen. Leider war das Ende und der Mörder schlussendlich sehr vorraussehbar. Die üblichen Twists, die Mary Higgins Clark normalerweise einbaut, haben mir gefehlt. Positiv aufgefallen ist mir erneut Laurie Moran. Man kennt sie nun schon etwas länger und hat durchaus Sympathien für sie entwickelt. Auch das eigentliche Konzept ihrer Show, das in jedem Buch der Reihe eine Rolle spielt, gefällt mir außerordentlich gut. Das verleiht dem jeweiligen Fall nochmal einen gewissen Charme, so dass ich als Leser noch mehr Spaß an dem Fall habe. Laurie und ihre Familie sind somit eine Konstante, auf die man sich immer wieder freut. Sie vermitteln einem ein vertrautes und heimisches Gefühl. Im Gesamten hat mich das Buch zwar nicht überzeugen können, aber dennoch war es nicht schlecht. Daher bekommt das Buch 3/5 Sterne von mir. Vielen Dank für das Rezensionsexemplar.

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