Leserstimmen zu
Gott

Reza Aslan

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Was anderes vorgestellt

Von: rhabarber

13.05.2020

Vielleicht liegt es an mir, dass ich etwas anderes erwartet habe. Ich fand in das Buch einfach nicht hinein, quälte mich eher durch die Seiten. Das soll jetzt kein Urteil an der Qualität des Buchs sein. Ich kam einfach mit dem Schreibstil nicht zurecht.

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Informatives Buch

Von: Sabine Schneider

13.02.2020

Das Buch habe ich sehr gerne gelesen und viel Neues erfahren. Es wird sehr viel über die ersten Menschen und ihren Glauben erzählt. Über die drei großen Weltreligionen wird nicht viel erzählt, sondern nur was Gott für die Gläubigen ist. Da würde ich gerne mehr lesen. Deshalb bekommt das Buch 4 Sterne.

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Ich habe mich anfangs etwas schwer getan, Zugang zu dem Thema Religion zu finden, insgesamt macht es der Autor seinen Lesern aber durch seine ruhige und reduzierte Schreibweise weitestgehend leicht, weiter am Ball zu bleiben. Wer einen ersten Überblick zu den wichtigsten Weltreligionen haben möchte, ist mit dem Buch gut bedient. Auch vermittelt der Autor ein Grundverständnis, wie es zu den Religionskriegen überhaupt kommen konnte.

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Regt zum Nachdenken

Von: Ibins

20.01.2020

Das Buch ist anfangs schwer zu lesen. Ich musste mich bemühen dabei zu bleiben und weiter zu lesen. Der Inhalt regt zum Nachdenken an. Ein allgemeines Interesse an der Religion und den zusammenhängen sollte gegeben sein.

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"Gott" von Reza Aslan ist eine Monographie über das Thema Gott. Positiv: Er beginnt seine Recherche mit dem klassischen, was jeder am Anfang über Religion und Glauben im Westen lernt: Adam und Eva. Allerdings rezitiert er nicht wie man sofort erwartet einfach nur die großen Buchreligionen, sondern geht tiefer in die Materie. Er nutzt Höhlenforschung. Beziehungsweise die Malereien, die noch bis heute erhalten sind. Aufschlussreich: Er rezitiert Sagen wie Noahs Arche, die in vielen Religionen den Weg gefunden haben und warum dies so sei. Zudem schreibt er, dass die aktuelle Deutung von Götzenanbetern falsch sei. Nicht die Steine, sondern die Seelen, die in den Steinen saßen, wurden angebetet. Negativ: Leider fasst er sich manchmal sehr kurz, indem er schreibt: "Wissenschaftler deuten...." ohne Erklärung und Begründung, warum sie das denn so deuten. Außerdem geht es gerade am Anfang mir viel zu lange und zu sehr um Adam und Eva und nicht direkt um Gott. Mittig bis zum Schluss rezitiert er viele Sagen/Prophetengeschichten und erklärt jeweils deren "Götter"-Verständnis. Möglicherweise ist das für Religionsinteressierte etwas langweilig, denn es könnte einem wie eine schon zuvor gelesene Wiederholung vorkommen - für diejenigen, die sich mit der Bibel bzw. mit den Geschichten schon einmal auseinandergesetzt haben. [Denn es sollte für keinen gebildeten Menschen etwas Neues sein, dass alle abrahamitischen Religionen einen Ursprung haben.] Aber es kommen auch die Pharaonen und Zoroaster vor [Buddhismus, Hinduismus, Sikh nicht leider]. Er endet mit seiner persönlichen Idee von Gott, die mir sehr neu vorkam und von der ich bisher noch nicht sehr viel gelesen und gehört hatte. Fazit: Empfehlenswert für alle tiefreligiösen Menschen, ganz egal welcher Religionsgruppe sie angehören. Selbst Atheisten empfehle ich das Buch ausdrücklich, man erfährt sehr viel über die Menschheitsgeschichte und deren Erkenntnisse/Gedanken über Gott.

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Tolles Buch

Von: Sandra

17.07.2019

Reza Aslan's Buch "Gott - Eine Geschichte der Menschen" ist sehr schön geschrieben. Man kann es flüssig lesen. Der Schreibstil und die Sicht des Autors auf Gott und die Religionen sagt mir sehr zu. An dieser Stelle gibt es eine ganz klare Lese-empfehlung von mir :)

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Außergewöhnlich und lehrreich

Von: boolie

29.12.2018

Der Autor Reza Azlan studierte Religionswissenschaften und lebt in den USA. Er schrieb bereits mehrere Sachbücher zum Thema Religion und setzt sich dabei für Toleranz im Miteinander ein. Für ihn ist es möglich, dass sich die Menschen trotz unterschiedlicher Zugehörigkeiten zu bestimmten Kirchen, gut verstehen. Das Buch Gott – Eine Geschichte der Menschheit fällt bereits durch das sehr schön gestaltete Cover auf. Der Name Gottes ein wenig hervorgehoben und in goldener Schrift auf beigem Untergrund, das hat was. Es wirkt elegant und so, dass hier die Wichtigkeit der Figur ausgedrückt wird. Sprachgewaltig und mit etlichen Beispielen zeigt Herr Azlan den Lesern, wie sich die Religionen in den zurückliegenden Jahren entwickelten. Weit vor der Zeit von Adam und Eva hielten sich Menschen an Götter und deren Aufgaben. Die Belege dafür sind in verschiedenen Höhlen zu finden. Spannend ist auch, wie sich aus den verschiedenen Göttern ein Glaube zum Monotheismus entwickelte. Dass in der Bibel steht, „Er erschuf ein Bild, das uns gleich sei“ bemängelt der Autor unter anderem ebenfalls. Er ist der Meinung, dass der Mensch sich ein Bild schuf, welches ihm selbst ähnlich ist. Nämlich Gott in seiner Gestalt. Als alter Mann mit Bart oder, wie bei den Muslimen, die keine Zeichnungen von Allah dulden. Im Buch kommen auch die Gedanken von Freud und Durkheim zum Ausdruck. Mit anderen Worten kontroverse Ansichten verschiedener Persönlichkeiten. Einfühlsam und deutlich erklärt der Autor auch die Evolution und welche Rolle Religion und Mensch dabei spielt. Mit gefiel das Buch sehr gut. Gefangen in Dogmen einer Religion wurde ich mehr als 50 Jahre davon beeinflusst. Der Absprung ist schwer und dieses Buch hätte mir dabei mit Sicherheit geholfen. Interessant ist neben der Beschreibung von Quellen auch, dass der Autor mit Fotos arbeitete. Das lockert auf und unterstreicht seine Worte. Das Buch empfehle ich allen, die sich für die Seele, Gott und dem Grund für das Vorhandensein von Religionen interessiert.

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Die letzte Konsequenz fehlt

Von: Michael Lausberg aus Doveren

22.12.2018

Reza Aslan ist ein iranisch-amerikanischer Religionswissenschaftler, der als Muslim zu evangelikalen Pfingstlern konvertierte, um sich dann, nach Jesusstudien, wieder zum Islam wendete. Aslan ist Autor der Bestseller Kein Gott außer Gott: Der Glaube der Muslime von Muhammad bis zur Gegenwart und Zealot: The Life and Times of Jesus of Nazareth. In diesem Buch geht es um die Geschichte der Menschen und wie Religion, Glaube und das in vielen Menschen verankerte Gottesbild entstand. Schon vor der vor der Zeit von Adam und Eva hielten sich Menschen an Götter und deren Aufgaben. Er fängt an bei den alten Epen und Mythen, die von Religion zu Religion verschieden berichtet werden und sich im Grundgedanken doch immer ähneln. Mittels der Mythen versuchten die Menschen, sich biologische, geografische oder meteorologische Phänomene zu erklären. Deshalb handeln Mythen oft von der Entstehung des Universums, den Regeln des gesellschaftlichen Miteinanders und beschreiben Tugenden oder Laster. Auch elementare Ereignisse wie Geburt, Tod und die Spezifika der verschiedenen Jahreszeiten werden thematisiert. Mythen sind oft religiös eingefärbt und beschreiben das Ausgeliefertsein gegenüber den Launen der Gottheiten der sinnsuchenden Menschen. Der Mensch erschuf sich ein Bild von Göttern, welches ihm selbst ähnlich ist. Anhand vieler Quellen erläuterte er Evolutionsgeschichte und damit einhergehende Erfindungen. Er erzählt die Religionsgeschichte weiter, wie sich aus den verschiedenen Göttern ein Glaube zum Monotheismus entwickelte. Religionssoziologisch wird es dann, wenn er die unterschiedlichen Ansichten wie bei Sigmund Freud, Scott Atran, Carl Gustav Jung und Émile Durkheim.darüber, was Religion bewirkt und wieso wir an etwas glauben. Genannt werden Ansichten von Menschen wie Sigmund Freud, Scott Atran, Carl Gustav Jung und Émile Durkheim. Der tiefere Grund, warum es Religionen überhaupt gibt und was sie für den Menschen bedeuten, wird angerissen. Dann fehlt dem Autor die Konsequenz: Nach Feuerbachs religionskritische Projektionstheorie i ist Gott nur die Summe aller Wünsche (nach Unsterblichkeit, Vollkommenheit, Glückseligkeit, Gleichberechtigung) jedes Menschen, die dieser aber nicht als Wünsche anerkennt, sondern in einer von sich selbst gebildeten Gottheit projiziert. Der Mensch ist endlich, sündhaft, unvollkommen und ohnmächtig. Der Mensch stellt sich seinen Gott dann mit seinen Wünschen vor, so wie er sein will: unendlich, ewig, vollkommen, mächtig und vor allem heilig. Dieser Gott wird benutzt, um den Mitmenschen eine Macht überzuordnen, mit der Autorität Gesetze zu erlassen, die von allen Mitgliedern der Gesellschaft beachtet werden. Dieser Gedanke wird jedoch von dem Autor nicht genug berücksichtigt. Trotzdem ist es ein spannendes Buch, weil es Fragen für jeden persönlich nach dem Sinn des Lebens, Glauben an einen Gott und die psychologischen Dimensionen von Religion aufwirft.

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