Leserstimmen zu
Gott

Reza Aslan

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Alles ich Aslans 'Gott - Eine Geschichte der Menschen' das erste Mal in der Hand hielt, war ich zunächst ziemlich skeptisch. Ich habe bisher nur Romane gelesen Und habe mir nie wirklich Gedanken darüber gemacht, wie die Idee von Gott entstanden ist. Nun ja, irgendwie hat mich das Buch trotzdem gereizt. Für mich war das Thema immer abgehakt, da ich es mir nie erklären konnte. Trotzdem dachte ich mir, dass dieses Buch lesenswert wäre, da viele Aslan schon für sein Buch über Jesus von Nazareth gefeiert haben und er den Mut hat, den Versuch zu wagen, Gott zu erklären. Und was soll ich sagen, ich bin begeistert. Es ist extrem schwierig, etwas dass vor mehreren Tausend, wenn nicht sogar 10Tausend Jahren seinen Ursprung hat,in Worte zu fassen. Ich muss auch sagen, dass die Antworten nicht immer 100%ig befriedigend waren, aber alleine seine Ansätze die er hatte, waren unglaublich interessant. Ich möchte bezüglich des Inhalts nicht zu viel Vorweg nehmen, möchte es aber jedem, der auf die Frage Wer oder Was Gott ist,nicht zu viel vorweg nehmen, ans Herz legen. Auch wenn ich wahrscheinlich nicht so schnell wieder ein wissenschaftliches Buch in die Hand nehmen werde, hat es mir sehr gefallen.

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Gott. Eine Geschichte der Menschen

Von: kylvy

05.12.2018

Reza Aslan hat mit seinem 2017 erschienen (deutsche Übersetzung 2018) Buch einen guten Überblick über die Entwicklung der Religion und über seinen eigenen Weg zum Verstehen verschiedener Religionen gegeben. Ob man selber religiös ist oder nicht, das Buch ist spannend zu lesen. Der Autor involviert den Leser durch Wir- und Ich-Form so in seine Gedankengänge, dass man unbemerkt mit ihm in einen Dialog tritt. Wenn man dann nicht die Meinung des Autors teilt, wird man angeregt, die Klarheit in sich selbt zu finden. Vor allem der persönliche Werdegang des Autors in Sachen "Gott" ist interessant zu folgen. Das Buch besteht fast zur Hälfte aus Anmerkungen. Die sind hilfreich und untermauern die Argumente des Autors, bremsen aber ab und zu den Lesefluss. Ich kann das Buch jedem empfehlen, der seine eigenen Ansichten um Religion ordnen und präzisieren möchte. P.S. Cover-Gestaltung des Buches ist sehr gelungen.

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Spannender als gedacht

Von: MissBalu

04.12.2018

In den letzten Jahren habe ich mich nicht mit Religion, Glaube oder Gott beschäftigt. Für mich waren diese Themen eher absurd, nicht nachweisbar - schlichtweg etwas für Leute, die etwas brauchen, an dem sie sich „festhalten“ können. In letzter Zeit jedoch erweckten diese Begriffe wieder mein Interesse: ich wollte mehr erfahren über dieses Unerklärliche, Unfassbare, Unbegreifbare - und gleichzeitig Wunderbare, Phantastische. Reza Aslan nimmt seine Leser mit auf eine Reise zu den Anfängen von Spiritualität und Glaube(nsformen). Er taucht ein in die Welt von Adam und Eva und lässt uns mit ihnen die Frage nach der Seele ergründen. (Animismus) Die Geschichte spannt ihren Bogen weiter über folgende Kulturen und ihre unterschiedlichen Ausprägungen von Religion bis in die heutige Zeit und die Entstehung großer Weltreligionen wie Judentum, Christentum und Islam. Dadurch, dass Reza Aslan diese Kapitel als eigene spirituelle Reise beschreibt, wirkt sein Schreiben mit all seinen Hintergründen ehrlich und glaubhaft. Ich persönlich fand das Buch sehr faszinierend, wenn auch stark historisch geprägt; stellenweise erinnerte es mich an ein Geschichtsbuch, zu dessen Weiterlesen ich mich ab und an zwingen musste. Und trotzdem erweckt es in einem die Lust, all diese erwähnten historischen Stätten zu besuchen und selbst zu erfahren! Wer mehr über die Entstehungsgeschichte des Glaubens und des „Gott-Erschaffens“ erfahren möchte, sollte dieses Buch lesen!

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Menschheitsfragen! Wissensvermittlung!

Von: Begeisteter Leser

04.12.2018

Ein lesenswertes Buch: Möglicherweise könnte ein in seinem eigenen Glauben nicht gefestigter Mensch wankelmütig werden, möglicherweise die Konfession wechseln oder gar seinen Glauben verlieren, dennoch es ist ein sehr individuelles ehrliches Buch über Fragen, die die Menschen, den einzelnen Menschen in seiner Existenz, in seiner Glaubensfähigkeit (wenn vorhanden) berühren und die Fragen aufwerfen, die die Menschheit seit Gedenken bewegt. Es ist sehr ehrlich geschrieben, bewegend, die Sprache macht Freude. Und: unabhängig von den einzelnen Glaubensfragen, vermittelt es Wissen, Wissen und Fakten, die ein bildungshungriger Mensch eigentlich wissen sollte, aber wenn nicht, hier vermittelt bekommen kann. Ich würde es sehr empfehlen und verschenken, denn es ist lehrreich, spannend und macht Freude auf mehr!

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Fragen und Phänomene, die nach allgemeiner Meinung in das Gebiet des Glaubens fallen, sind nur schwierig mit wissenschaftlichen Mitteln zu untersuchen, noch dazu in einem eher populären Sachbuch. Reza Aslan vollzieht anhand seiner eigenen Glaubensgeschichte einen Gang durch die Historie des Gottesbildes, spannt einen faszinierenden Bogen vom frühen Animismus und polytheistischen Kulturen über die Entstehung der monotheistischen Religionen Christentum, Judentum und Islam bis hin zum Pantheismus, den er selbst als sein bevorzugtes Glaubenskonzept und Fazit seines religiösen Weges vorstellt. Das Buch bietet eine gute Übersicht in Entstehung, Gemeinsamkeiten und Unterschiede der drei Weltreligionen. Die Wahl der persönlichen Perspektive (die bei einem Buch dieses Themas naheliegt) macht für mich sowohl die erzählerische Stärke als auch die argumentative Schwäche dieses Buches aus, denn andere Religionen, wie z. B. Hinduismus und Buddhismus, kommen für mich darin zu kurz. Dennoch ein unterhaltsames und interessantes Buch, das zum Nachdenken und zur tiefergehenden Beschäftigung anregt, die letzte Frage nach der Seele aber ebenso offenlassen muss.

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Meine Rezension über das Buch "Gott - Die Geschichte der Menschheit" von Reza Aslan: Ich habe mich in meinem Leben nicht wirklich mit Gott, meinem Glauben und allen damit aufkommenden Fragen beschäftigt. Ich weiß welche Religionen es gibt und habe auch eine eigene Meinung zu dem Thema, aber an mehr bestand bislang kein Interesse. Inzwischen bin ich ein Vielleser von Büchern zum Thema Selbstfindung, in denen es häufig um Glaube und Spiritualität geht. Wie vermutlich jedem, der sich zum ersten Mal mit dem Thema beschäftigt, fiel es mir schwer einen Anfang zu finden. Ich habe das Buch aus Angst vor langweiligem Geschafel und aufdrückenden Welt- oder in diesem Fall Gottanschauungen wochenlang liegen lassen. Allerdings geht es auf den ca. 200 effektiven Seiten (die restlichen 117 Seiten beinhalten Danksagung und Quellenangaben) nicht darum wer an was glaubt, sondern - wie der Titel auch schon aussagt - um die Geschichte der Menschen und wie Religion, Glaube und das in vielen Menschen verankerte Gottesbild entstand. Es geht um Adam und Eva, die absolut interessant und mit vielen Quellen erläuterte Evolutionsgeschichte und damit einhergehende Erfindungen. Es geht um die Seele und um Epen/Mythen, die von Religion zu Religion verschieden berichtet werden und sich im Grundgedanken doch immer ähneln.  Besonders interessant für mich waren die unterschiedlichen Ansichten darüber, was Religion bewirkt und wieso wir an etwas glauben. Genannt werden Ansichten von Menschen wie Sigmund Freud, Scott Atran, Carl Gustav Jung und Émile Durkheim. Ohne bewusste Beschäftigung mit dem Thema denkt unsereins selten darüber nach was Religion für einen bedeutet: geht es wirklich um unseren Glauben an Gott oder spielt vielleicht auch der Gemeinschaftsgedanke eine Rolle? Ich bin jedenfalls sehr viel ins Grübeln gekommen und kann das Buch jedem empfehlen, der sich abseits der Bibel oder  Kirche über den Glauben und die Entstehung der Religionen informieren möchte.

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Wirklich sehr inspirierend

Von: sylnop

30.11.2018

Mir hat das Buch „Gott“ von Reza Aslan sehr gut gefallen. Es hat mich zum nachdenken gebracht, wie sich mein Verhältnis zur Religion und zu Gott mit der Zeit verändert hat. Zudem hat es mir viele spannende historische und belegbare Faketen aufgezeigt, die mir nicht bewusst waren, grade im Bezug auf die Religions- und Gottesbildentwicklung. Dabei hinterfragt der Autor Reza Aslan kritisch. Ich würde mich nicht als sonderlich releigös bezeichnen und kann „Gott“ somit auch gutem Gewissen an Leute empfehlen, die einfach mehr über das Gott und die Religionsentstehung erfahren wollen und evtl. einen neuen Zugang zu Gott suchen. Auch wenn man dem Thema ehr kritisch gegenüber steht, lohnt es sich aufgrund des Schreibstils „Gott“ zu lesen. Auch wenn viele historische Faken vermittelt werden, kann der Schreibstil definitiv als lebendig bezeichnet werden. Ich könnte mir die Inhalte bildlich vorstellen. Das Buch liest sich in den ersten beiden Teilen wie ein sehr spannender Roman. Alles in allem ein wirklich sehr gelungenes Buch und definitiv lesenswert.

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Danke

Von: Juliana

30.11.2018

Sehr sehr gut!!! Wahnsinnig frisch und leicht geschrieben. Macht Spaß zu lesen

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