Leserstimmen zu
Der Schwur des Raben

Kiera Brennan

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Vielen Dank an Blanvalet, die mir dieses Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben. Es war mal wieder ein historischer Roman der Extraklasse. Kiera Brennan hat ein begnadetes Talent, Szenerien, Landschaften und vergangene Zeiten zu beschreiben, wie kaum ein anderer. Ihre historische Liebesgeschichte um Ríona und Fionn ist ein absoluter Pageturner. Abwechselnd springen wir zwischen Ríonas und Fionns Schicksal hin und her, trotz der wechselnden Protagonisten tut es dem Lesefluss keinen Abbruch. Eine weitere Schlüsselfigur bekommt ebenfalls ihren Rahmen durch einzelne Kapitel in diesem Buch, genauer möchte ich nicht darauf eingehen, da es zu sehr spoilern würde. Besonders klasse an den Romanen von Kiera Brennan, sind ihre starken Charaktere. Sie erfindet Figuren die oft ein hartes Schicksal haben, aber meist gestärkt und weiser aus der Geschichte hervorgehen. In diesem Buch beeindruckte mich vor allem Ríona, ihr Schicksal hat mich sehr berührt und mir gezeigt, dass wir Frauen doch das stärkere Geschlecht sind. Der Leser kann also mitleiden, hoffen, bangen. Ganz nebenher vermittelt Kiera Brennan wie wichtig Werte sind, Moral, Freundschaft, Liebe alles lässt sich meiner Meinung nach zwischen den Zeilen herauslesen. Ganz nebenbei sind Kieras Bücher nicht nur reine Romane, die Korrektheit der historischen Details, katapultiert den Leser zurück in den Geschichtsunterricht und noch darüber hinaus. Wer Romane von Kiera Brennan liest hat nicht nur Unterhaltung vor sich, nein, er bildet sich gleichzeitig. 𝑰𝒄𝒉 𝒌𝒂𝒏𝒏 𝒅𝒊𝒆𝒔𝒆𝒔 𝑩𝒖𝒄𝒉 𝒏𝒖𝒓 𝒘𝒂̈𝒓𝒎𝒔𝒕𝒆𝒏𝒔 𝒆𝒎𝒑𝒇𝒆𝒉𝒍𝒆𝒏!☘️

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Liebe findet immer einen Weg Fionn und Riona sind ein Liebespaar, schon seit Kindertagen. Erst müssen sie um diese Liebe kämpfen, denn eigentlich soll die junge Frau einen anderen heiraten, dann fallen Nordmänner in das Land ein und die jungen Leute sehen sich plötzlich als Sklaven wieder. „Wir ertragen alles, solange wir zusammen sind“, ist ihr Motto, aber leider ist es ihnen nicht vergönnt über ihr eigenes Schicksal zu bestimmen. Sie werden getrennt. Fionn wird nach Andalusien verkauft und Riona in das eiskalte Island. Für beide beginnt ein Leben in Einsamkeit oder können sie es schaffen ihr Leben neu zu gestalten? Vielleicht sogar irgendwann zueinander zurückfinden? Die Geschichte von Riona und Fionn liest sich, wie ein Märchen aus längst vergangener Zeit, was es ja auch irgendwie ist. Die Handlung startet im Jahre 992 in Irland. Kiera Brennan hat ihre ganz eigene Art diese Geschichte zu erzählen. Poetisch und atmosphärisch dicht erzählt sie von Irland, von dem Glauben der Götter und von der Liebe. Ich war von den ersten Seiten an gefangen und konnte mich nur schwer von der Handlung lösen. Obwohl diese auf zwei Handlungsstränge aufgeteilt ist und es manchmal nicht so leicht war, wenn man zum Beispiel von Fionn gelesen hat und es spannend war, zu Riona zu wechseln. Beim nächsten Wechsel war es dann wieder genauso. Allerdings wurde es durch diese Wechsel auch wirklich nie langweilig. Das Leben von Fionn in Andalusien war farbenprächtig und einsam zugleich. Sein Schicksal und alles, was er erlebt hat, war schon fast atemberaubend. Dann Riona im kalten Norden. Auf den ersten Blick gesehen, habe ich gedacht, sie hätte das schwerere Los gezogen. Jeder Tag war für sie ein Kampf ums Überleben. Darum überhaupt gesehen und wahrgenommen zu werden. Vor allem auch ihr Kampf darum nicht aufzugeben und das eigene Schicksal anzunehmen. Ihr Leben war geprägt von Kälte und Eis und das nicht nur, weil sie auf Island leben musste. Auch Fionn hatte natürlich damit zu kämpfen, aber fast fühlte es sich so an, als wenn so ein Schicksal unter der Sonne Córdobas leichter zu ertragen ist, als unter Eis und Schnee, aber auch nur fast. Mir hat gut gefallen, wie die Autorin aus dem Leben dieser Menschen erzählt hat. Über einen Zeitraum von fast 30 Jahren konnte ich Fionn und Riona begleiten. Ich habe mit ihnen gelitten und an ihre Zukunft geglaubt. Dabei zugesehen, wie sie ihr Leben gemeistert haben, Freundschaften knüpften und wieder verloren, ich habe geweint, um einen Raben und von einer alten Königin gelesen, die zweimal Königin war, aber die wahre Liebe wohl nie erlebt hat. Gleichzeitig hat Kiera Brennan ihre fiktive Liebesgeschichte gekonnt mit der historischen Geschichte Irlands verbunden. Der Kampf um die Krone, um Land und Macht war allgegenwärtig und gleichzeitig nur am Rande. Mir hat die Mischung aus Historie, fiktiver Handlung und Liebe gut gefallen. Ein Nachwort klärt Fiktion und Wahrheit, eine Zeittafel gibt Aufschluss über die Ereignisse dieser Epoche in dem jeweiligen Handlungsorten und ein Personenregister sorgt für den nötigen Überblick über die zahlreichen Protagonisten. Allerdings sollte man gern vor dem Lesen ein Blick in diesen Anhang werfen und sich das Personenregister anschauen. Dort wird ein wenig erklärt, wie die jeweiligen nordischen Namen ausgesprochen werden. Kartenmaterial ist ebenso vorhanden und ein Lesebändchen rundet dieses schöne Buch perfekt ab. Fazit: „Der Schwur des Raben“ ist ein fantasievoller historischer Roman über das Schicksal nicht nur von zwei Menschen, sondern einer ganzen Insel. Er ist berührend, mitreisend, spannend und manchmal auch etwas düster und brutal. Ich hätte gern mehr von diesen Charakteren und ihren Leben gelesen, die 700 Seiten waren mir nicht genug, obwohl diese Geschichte zu Ende erzählt ist und mich etwas wehmütig zurückgelassen hat.

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Rezensionsexemplar (unbezahlte Werbung) -Bloggerportal Randomhouse- Der Schwur des Raben Autorin: Kiera Brennan Verlag: blanvalet Preis: 20€, Gebundenes Buch mit Schutzumschlag Seiten: 720 Seiten ISBN: 9783764506872 Erscheinungsdatum: 11. November 2019 5 Von 5 Sternen ⭐⭐⭐⭐⭐ "Absolutes Highlight!" Inhaltsangabe: Entnommen von: Randomhouse.de Sie lieben sich seit Kindertagen und werden grausam getrennt. Als ein ganzer Ozean zwischen ihnen liegt, ist ein Rabe die einzige Erinnerung an ihren Schwur … Als Wikinger in Irland einfallen, werden die Liebenden Fionn und Ríona entführt, getrennt und als Sklaven an die Grenzen der bewohnten Welt verschleppt: Sie in die rauen Weiten Islands, wo unter ewigem Eis die Feuerberge schlummern; er ins betörende Andalusien der Mauren, wo Kunst und Wissenschaft erblühen. Wird das Schicksal sie wieder zusammenführen? Und sind die Bande der Liebe am Ende stärker als die Fesseln der Sklaverei? Meine Meinung: Hallo ihr Süßen Dieses Buch, hat mich absolut fertig gemacht und an meine Grenzen gebracht, denn ich habe rotz und wasser geheult, nicht physisch, aber psychisch. Denn ich habe noch nie ein Historisches Buch gelesen, was um 992 spielt und schon gar nicht ein Buch wie dieses. Eine Jugendliebe, ein verliebt sein, ein erstes umwerben, das zum Alptraum wird. Fionn und Riona, beide entführt von Wikingern, die in ihr Dorf eingefallen sind, wurden getrennt und an zwei Enden der Welt verschleppt. Jeder von ihnen versucht zu überleben, angetrieben von dem Gedanken daran, den anderen wieder zu finden. Doch wird ihre zarte Liebe stärker sein als alle Qualen und Folter dieser Zeit? Werden sie sich wieder sehen? Es beginnt eine Reise, ins ungewisse und eine Reise voller Gefahren und Erkenntnissen. Mich hat diese Reise beider Protagonisten absolut berührt und mitgerissen. Dabei konnte ich das Buch kaum aus meiner Hand legen, denn ich musste unbedingt wissen wie es weiter gehen wird. Und so waren die knapp 700 Seiten wie im Flüge vorbei und ich vollkommen zerstört. Grandioses Buch und atemberaubende Kulissen und Landschaften! Ich liebe es total! Ganz lieben Gruß Sonja/Shaaniel

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Die Geschichte teilt sich nach kurzer Einführung, in der man die beiden Hauptfiguren kennen lernt, in zwei Erzählstränge auf. Der eine spielt in Andalusien, der andere auf Island. Jeweils um 900 n. Chr. Ein historischer Roman, der vieles in sich vereint: Mut & Lebenskunst Die Lebensweise der Wikinger auf Island unterscheidet sich drastisch von der der Mauren in Andalusien. Das Paar Riona und Fionn wird bei einem Überfall auf eine irische Siedlung auseinander gerissen. Beide müssen zusehen, dass sie in der Fremde überleben. Und beide schaffen dies natürlich auch. Jede/r auf seine eigene Art, manchmal begünstigt durch das Schicksal. Das merkt man ziemlich schnell. Zwar gibt es schon die ein oder andere brenzlige Situation, immer mal wieder, die Spannung ist vorhanden. Und zusätzlich sind die Typen gut ausgearbeitet, manche wuchsen mir ans Herz. Vor allem wollte ich fast immer wissen, wie es nun weitergeht. Brennan schreibt locker-flockig, zum dranbleiben ideal und auch die landschaftlichen Beschreibungen sind passend. Hinzu kommen die gravierenden Unterschiede beim wechseln zwischen den Erzählsträngen: Von der rauen Insel ins weltoffene Al-Andalus, wo damals der Geist der Wissenschaft hauste. Zu Beginn gibt es ein Vorwort, in dem erklärt wird, wie die Eigennamen ausgesprochen werden. Und einen lesenswerten Anhang. Im inneren Buchdeckel gibt es drei Karten, auch das finde ich immer nett zur Orientierung und zum vertiefen. Ein historischer Roman, gebunden mit Lesebändchen, und ideal um ihn an einem Wochenende mit nass-herbstlicher Witterung genüsslich im Warmen zu schmökern!

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