Leserstimmen zu
Stachel im Herzen

Sandra Brown

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Als Bolden und Kinnard sich in einer Bar in Louisiana treffen, verfolgen sie nur einen Plan. Sie wurden von einem Mann namens Panella angeheuert, um Jordie Bennett zu töten. Als jedoch urplötzlich ein Schuss fällt und Bolden daraufhin tot ist, muss schnellstens ein Plan B her. So findet sich Jordie wenig später gefesselt und geknebelt auf den Rücksitz eines Autos wider. Für die junge Frau beginnt eine gefahrenvoller Trip. Erst recht, als sie erfährt, das ihr Bruder Josh als Kronzeuge gegen Panella aussagen soll. Doch über allem schwebt die Frage, wird Shaw Kinnard Jordie umbringen? Oder wird etwas ganz anderes passieren?? Meine Meinung: Seit vielen Jahren lese ich mit großem Vergnügen die herrlichen Romane von Sandra Brown. Wer die Bücher der Autorin kennt, weiß das sie immer mit Überraschungen aufwartet, die man als Leser so nicht erwartet hätte. Auch hier gibt es allerhand Irrungen und Wirrungen, bis man am Ende fast selbst nicht mehr genau weiß, wer hier überhaupt der Hero und wer der Badguy ist. Und obwohl es im Buch Momente gibt, in denen die Heldin für mich doch etwas schwach erscheint, überraschte sie mich dann doch immer wieder auf Neue. Wie sie in der aussichtslosen Situation gegen ihren Kidnapper ankämpft, niemals aufgibt war beeindruckend. Während des Lesens habe ich mich auch die ganze Zeit gefragt, wie ein Entführer, ein skrupelloser Killer ein Held sein kann? Denn die Autorin hat ihren Antihelden wirklich glaubwürdig gezeichnet. Allerdings dauert es eine Weile, bis man hinter seine der harten Schale blicken kann und dort tatsächlich einen liebenswerter Kerl entdeckt. Hinzu kommt auch diese intensive Anziehungskraft zwischen den beiden Protagonisten, die ich als großartig empfand. Sie führt dazu, das es nicht lange dauert, bis beide nach ihren Gefühlen handeln. Mein einziger kleiner Kritikpunkt ist, das mir den Plot in der Mitte leider etwas zäh daherkam. Aus diesem Grund vergebe ich auch nicht die volle Punktzahl. Fazit: Der neue Thriller von Bestsellerautorin Sandra Brown ist spannend und sexy bis zum Schluss. Mit tollen Charakteren, die einfach nur Freude machen. Ich kann den Roman wirklich nur wärmstens weiterempfehlen. Aufregende Lesestunden sind hier garantiert. Eine Verbrecherjagd die richtig Spaß macht. Daher vergebe ich auch 4,5 Sterne und wünsche euch wie immer... happy reading! Herzlichen Dank @Blanvalet Verlag sowie @Katharina Schleicher, für das kostenlose Rezensionsexemplar.

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Shaw und Mickey, beides Auftragskiller, sitzen in einer dunklen Kaschemme und besprechen ihr weiteres Vorgehen. Immerhin will ihr Auftragsgeber Jordie Bennett, die Schwester eines berüchtigten Gangsters, noch heute tot wissen. Doch wie es der Zufall will, platzt ausgerechnet ihr Zielobjekt während des Gesprächs ebenfalls in die Bar und bestellt sitzend auf einem Barhocker ein Glas Weißwein. Mickey will die Gelegenheitsie zu töten nicht verstreichen lassen. Gemeinsam mit Shaw lauert er ihr auf dem Parkplatz auf. Es ertönt ein Schuss und Mickey fällt zu Boden. Noch die Pistole in der Hand stellt Shaw fest: „Und schon hat sich mein Anteil verdoppelt.“ (S. 22.) Obwohl Sandra Brown bereits mehr als 50 Bücher publiziert hat, ist „Stachel im Herzen“ mein erstes Buch von ihr. Warum ich früher noch nichts von ihr mitbekommen habe, kann ich gar nicht sagen. Für mich steht aber fest, dass ich der Autorin in Zukunft mehr Beachtung schenken werde und sicherlich noch das eine oder andere Buch von ihr verschlingen werde. Brown’s Schreibstil ist großartig. Sie schreibt ausgeklügelt, nicht zu detailliert aber doch detailliert genug. Vielen Autoren gelingt das nicht auf diese Art und Weise wie ihr. Auch ihr kreierter Handlungsstrang ist glaubhaft beschrieben. Ich habe keine Logikbrüche wahrgenommen und empfand das Buch durchweg als spannend. Trotzdem enthielt das Buch einige Passagen, die mich nicht ganz so gefesselt haben aber im Blick auf das große Ganze dennoch ununterbrochen zum Weiterlesen animiert haben. Einige Kapitel waren mir persönlich etwas zu langwierig, zum Beispiel beschriebene Liebesszenen. Mir ist aber bewusst, dass manche Leser ausführliche Beschreibungen sehr mögen. Ich hingegen gehöre da eher zu denjenigen, die Action brauchen – eine Schlag-auf-Schlag-Handlung bevorzugen. Die Charaktere mochte ich sehr. Die Verhaltensweisen der Protagonisten haben Sinn ergeben, auch die Lebenswege und Schicksale waren eng und vor allem nachvollziehbar verknüpft. Innerhalb des Buches gab es auch eine größere Wendung, was einen Protagonisten betrifft. Aus Spoilergründen verrate ich diese jetzt natürlich nicht. ;) Mich hat diese Wendung aber leicht heruntergezogen, da es in dem Fall eine Wendung von etwas Bösen hin zu etwas Gutem war und ich an dieser Stelle einfach das Böse präferiert habe. ;) Insgesamt ein solide spannender Thriller, mit dem ein entspanntes Wochenende auf der Couch möglich ist. ;)

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Die attraktive Jordie Bennet, scheint sich verlaufen zu haben, denn die heruntergekommene Bar, in der sie sich befindet, ist wohl kaum ihr Stil. Zumindest denkt dass Shaw, einer der beiden gedungenen Killer, die engagiert wurden, um Jordie zu töten. Eigentlich wollten Shaw und Mickey, ihr Opfer gleich am nächsten Tag in deren Wohnung umbringen, doch Mickey findet, dass die Gelegenheit zu günstig wäre, um sie ungenützt verstreichen zu lassen. Plan B muss her. Und doch hat sich der siegessichere Mickey gründlich verzockt. Nur wenige Minuten, nachdem Jordie die Bar verlassen und er seine Waffe auf sie angelegt hat, ist er tot, erschossen von Shaw. Dieser hat nämlich einen völlig anderen Plan. Er will allein abkassieren und nimmt Jordie als Geisel mit. Als Jordie gefesselt erwacht, ist sie in Todesangst. Doch ihr Kampfeswille ist ungebrochen; was Shaw mächtig imponiert. Dennoch macht er ihr ganz nüchtern klar, dass er nicht zögern wird, sie zu erschießen, sollte sie versuchen, zu fliehen. Gleichwohl, tief in ihrem Inneren, glaubt Jordie nicht daran, dass Shaw ihr wirklich etwas antun wird. Zwar hat er Mickey kalt und skrupellos getötet, doch zeigt er sich im Umgang mit ihr vorsichtig. Und es knistert gewaltig zwischen dem Entführer und ihr. Shaw stellt Jordie viele Fragen, etwa über ihren kriminellen Bruder Josh, der die zweite Hand eines reichen, aber gefährlichen Mannes war und dessen finanzielle Geschicke leitete, bis Josh ausstieg, um einen Deal mit dem FBI auszuhandeln. Nun ist Josh auf der Flucht, nachdem er das FBI ausgetrickst hat und sein ehemaliger Arbeitgeber scheint nicht nur Jagd auf Josh zu machen, sondern auch Jordie umbringen zu wollen. Doch warum? Was verschweigt die attraktive Schöne dem undurchsichtigen Shaw? In Sandra Browns aktuellem Roman „Stachel im Herzen“, steht diesmal ein ungewöhnliches Heldenpaar im Fokus. Zwar knistert es gewaltig zwischen ihnen, doch sind sie lange nicht ehrlich zueinander. Ihre Geheimnisse, die sie voreinander verbergen, wiegen schwer, daher fiel es mir schwer, ihnen die große Liebe füreinander abzunehmen. Auch wirkte Jordies „Wuschigkeit“ in Shaws Nähe etwas deplaziert, bedenkt man, dass sie immerhin um ihr Leben bangen musste. Ich gebe es zu, ich bin kein großer Freund von „Stockholm-Syndrom“ Storys und die Autorin lässt nicht nur Jordie etwas zu lange im Dunklen tappen, sondern auch ihre Leserschaft. Ab dem Moment, als gewisse Geheimnisse gelüftet werden, geschieht das dermaßen unspektakulär, dass ich schon etwas enttäuscht war. Vor allem wartet „Stachel im Herzen“, leider mit sehr wenig Spannungselementen auf; somit ist dies keine Lektüre für reine Thriller oder Krimifans, die hier etwas „Slaughter“-ähnliches erwarten. Es handelt sich hier eher um einen sogenannten Romantic Suspense und dementsprechend sollte man sich bewusst machen, dass die Autorin viel mehr Wert auf die Weiterentwicklung der Liebesgeschichte legt, besonders im zweiten Teil des Romans. Ich hätte mir allerdings nicht nur allein sexuelle Anziehungskraft als Basis gewünscht, sondern Gespräche, die es dem Leser einfacher gemacht hätten, die Love Story zwischen Shaw und Jordie zu glauben. Die Thrillerhandlung köchelt diesmal leider auf extrem niedriger Stufe dahin, ich habe mich zum ersten Mal beim Lesen eines Sandra Brown Thrillers, durch gewisse Romanpassagen durchkämpfen müssen und hatte innerlich schon mit dem Roman, den ich als sehr durchschnittlich empfand, rein von der Handlung her, abgeschlossen, bis ca. 100 Seiten vor dem Ende. Dann zaubert die Autorin nochmals eine Wendung aus ihrem Hut, die ich so niemals erwartet hätte und die ich so genial gelungen umgesetzt fand, dass ich statt der 3.5 von 5 Punkten, dann doch auf volle 4 Punkte aufgerundet habe. Übrigens, an Sandra Browns Schreibstil gibt es nichts zu rütteln, der ist routiniert, die Dialoge der Akteure sind lässig und lebhaft geschrieben; kommen wie in einem Hollywood-Actionfilm daher und wer das mag, wird sich sicherlich gut unterhalten fühlen, von Sandra Browns neuem Roman. Dennoch, die Autorin hat schon packendere Geschichten geschrieben Kurz gefasst: Solider Romantic Suspense, doch mir fehlte das gewisse Etwas…

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