Leserstimmen zu
Meine wunderbare Frau

Samantha Downing

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Genialer Psychothriller

Von: Katy15986

03.10.2019

Millicent und ihr Mann bilden zusammen mit ihren zwei Kindern eine perfekte Bilderbuchfamilie. Zumindest schaffen sie es dies alle glauben zu lassen. In Wahrheit haben sie ein grausames Hobby, welches ihnen den gewissen Kick verschafft. Doch wie lange schaffen sie es die sorgsam aufgebaute Fassade aufrecht zu erhalten? Die Geschichte wird aus der Perspektive des namenlosen Ehemannes erzählt. Der Leser erfährt wie die Beiden sich kennengelernt haben und welche Vorlieben und Abneigungen sie haben. Millicent scheint die größte Verantwortung bei ihren Morden zu haben, er lehnt sich eher zurück und lässt sie die Hauptarbeit machen. Sie schaffen es trotz ihrer psychopathischen Seiten das Familienleben und den Familienalltag zum Teil ziemlich perfektionistisch zu meistern. Man muss sich während des Lesens sehr gut konzentrieren und auch ab und zu zwischen den Zeilen lesen. Es gibt nämlich ziemlich viel Interpretationsspielraum und das ein oder andere Ding lohnt es sich zu hinterfragen. Am Ende gibt es drei mögliche Interpretationsansätze. 1. Millicent ist die Bösere der Beiden 2. Der Ehemann ist der Bösere der Beiden 3. Sie sind Beide ziemliche Psychopathen Lest den Psychothriller unbedingt selbst um euch von der Genialität zu überzeugen. Er fesselt von Anfang an und zwingt einen praktisch dazu ihn in einem Rutsch zu lesen.

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Machtspielchen vom feinsten

Von: Newspaper aus Krefeld

30.09.2019

Inhalt: „Unsere Geschichte ist wie die von vielen anderen. Ich bin einer wunderbaren Frau begegnet. Wir haben Kinder bekommen und sind in die Vorstadt gezogen. Wir haben uns von unseren größten Träumen und unseren dunkelsten Abgründen erzählt. Und dann ist uns langweilig geworden. Wir sehen aus wie ein ganz normales Paar. Wir sind die netten Nachbarn, zu denen die Kinder zum Spielen kommen und die man gerne zum Essen einlädt. Aber wir haben ein Geheimnis, um unsere Ehe lebendig zu halten. Eine ganz besondere Vorliebe. Eine, die uns die Macht gibt, über Leben und Tod zu entscheiden...“ Schreibstil/Art: Wie man dem Klappentext bereits entnehmen kann, ist der Psychothriller ausschließlich in der Ich-Perspektive des namenlosen Protagonisten, dem Ehemann geschrieben. Von Anfang an wird dem Leser deshalb auch nur seine Sichtweise preisgegeben. Dadurch entsteht zwar eine gewisse Distanz zu all den anderen Charakteren aber auch von vornherein viel Spielraum für eigene Gedankengänge und Interpretationen. Jedes einzelne Kapitel sollte daher achtsam gelesen werden. Zum Ende hin ergänzen sich die fehlenden Puzzleteile und es wird richtig spannend. Fazit: Meiner Meinung nach ein total raffinierter und gut durchdachter Psychothriller. Eine totale Überraschung für mich, vor allem, weil mich das Cover überhaupt nicht anspricht und ich mich auf ein eher weniger spannendes Buch eingestellt habe. Gut gefallen haben mir unter anderem die Einblicke in die Vergangenheit. Man versucht herauszufinden was die beiden dazu treibt so zu sein, versucht zu verstehen, sich hineinzuversetzen. Gibt es wirklich so abgebrühte Menschen? Ich hätte oftmals gerne die Gedanken der Ehefrau, Millicent gelesen bzw. einen Einblick in ihre Psyche gehabt. Nichtsdestotrotz habe ich mich nicht nur einmal als ein fünftes Familienmitglied gesehen. Die relativ kurzen Kapitel, die unterwartenden Wendungen, der Nervenkitzel und natürlich der Thrill geben dem Buch den Rest. Ein erstklassiger Pageturner!

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Eigentlich sind sie eine normale Familie, in der beschaulichen Kleinstadt Hidden Oaks. Wie gesagt: EIGENTLICH, denn die Eltern haben ein recht ungewöhnliches Hobby: Menschen ermorden. Natürlich machen sie das ganze nicht offiziell, sondern im Verborgenen. Nach Außen eine kleine liebevolle Familie, doch im Inneren werden dunkle Pläne geschmiedet… Der Leser erfährt alles durch den Ehemann, der seine Frau wirklich „wunderbar“ findet. Es ist interessant, da er seine Frau beobachtet und so auch Details beschrieben werden, die man durch eine oberflächliche Betrachtung nicht hätte. Es ist irgendwie, als wäre man als Leser teil eines großen Geheimnisses. - Und genau daher ist die Geschichte auch irgendwie greifbar. Wer weiß schon, ob nicht die kleine alte Dame von nebenan, in ihrer Küche Menschenfleichsuppe kocht oder der quirlige Student von oben, Nachts Menschen die Haut abzieht… Die Story ist gut und das Buch lässt sich, dank des flüssigen Schreibstils, in einem Rutsch durchlesen. Was mich ein wenig gestört hat ist der Ausbau der Figuren. Selbst am Ende wirken sie noch ein wenig flach und leblos. Wahrlich mal ein wirklich anderer Thriller. Schade nur, das die Spannung ein wenig zu kurz kommt.

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"Meine wunderbare Frau" lässt hinter dem Cover zunächst keinen Thriller vermute, wobei im Nachhinein das verdeckte Gesicht, welches zu beobachten scheint, einen Sinn ergibt und daher doch passend gewählt ist. Mir fiel das Buch mehrfach im Internet auf und weckte meine Neugier, da ich Titel und Cover als sehr interessant wahrnahm. Der Plot ist wirklich gelungen und führte mich mehrfach in die Irre, obwohl ich einige Verdachtsmomente hatte, nachdem Holly mit ins Spiel kam. Erzählt wird die Story in der Ich - Perspektive und daher ist man sehr nah dran am Geschehen, wobei dieses nicht dazu führt, der Familie wirklich nah zu kommen, denn vieles bleibt oberflächlich dargestellt und lässt manches relativ blass erscheinen, Ein Mann, der seiner Frau dazu verhilft, andere Frauen zu entführen, damit diese sie dann ermorden kann, ist wirklich einem eiskalten Wahnsinn nah. Sich seine Frau dabei vorzustellen, wie sie quält und mordet, ist für den Ehemann sinnlich? Scheinbar ist es dienlich der Langeweile, die sich in eine Ehe einschiebt, zu unterbrechen. Der männliche Part wirkt für mich wie ein Zuschauer, da ich mir noch nicht einmal dessen Namen bewusst wurde und mir nur "Tobi" als relevant erscheint. Sich eine neue Identität zu erschaffen empfand ich als sehr gelungen, denn wie auch anders sollte man(n) Frauen kennen lernen, die dazu auserkoren werden, potentielle Opfer zu sein? Auch wenn am Ende nicht alles schlüssig aufgelöst wird, ist das Ende gewaltig und auch wie zu erwarten. Überzeugt hat mich, das die Tochter der Familie, Jenna, in Angst und Schrecken lebt vor dem Serienkiller, der wieder auferstanden scheint und eine Psychose entwickelt wie mir scheint. es wirkt authentisch und lässt den Ehemann daran zweifeln, richtig zu handeln. Leider ist er wie in einem Netz gefangen und muss erkennen, dass "Seine wunderbare Frau" ganz andere Pläne verfolgt. Gerne vergebe ich eine Leseempfehlung an einen Thriller, der mich sehr gut unterhalten hat, zwar nicht immer logisch und schlüssig erscheint, aber dennoch einen gewissen Sog auf mich ausüben konnte.

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Eine glückliche Ehe

Von: Kat

22.09.2019

Es geht um ein verheiratetes Paar, das ein geheimes Hobby hat, das sie teilen. Der Erzähler war gruselig, aber nicht unsympathisch, was für einen Thriller sehr gut ausbalanciert war. Ich mochte die kleinen Sprünge in den Erzählzeiten, weil so gut gezeigt wurde, wie sich diese ganze Situation entwickelt hat. Es wurden Elemente hinzugefügt, an die ich nie gedacht hätte und die das Gefühl geben, dass die Familie echt ist. Ich habe es geliebt, Theorien über Menschen, ihre Beweggründe und darüber, was als nächstes passieren würde aufzustellen, zu spekulieren und mich mit ihnen auseinanderzusetzen, und ich denke, ich hatte einige ziemlich gute Ideen ;)

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Chapeau!

Von: Inge Held aus Bochum

16.09.2019

Wie bereits der Klappentext verrät, wird die Geschichte aus der Ich-Perspektive erzählt. Der Schreibstil erinnert an "Something in the Water - Im Sog des Verbrechens". Das spannende an diesem Debüt-Psychothriller ist nicht allein der Plot, sondern wie sehr die Meinungen auseinanderklaffen. Um diesen Page-Turner verstehen und rezensieren zu können, darf man keinen Absatz außer Acht lassen. In jedem von ihnen sind zahlreiche Hinweise zur Auflösung versteckt. Am Ende fällt es einem wie Schuppen von den Augen. Meinung: Dies ist ein raffinierter und sehr intelligent ausgetüftelter Psychothriller, wie ich ihn noch nie zuvor gelesen habe. 460 Seiten in einem Rutsch durchgelesen. Am Ende habe ich doch tatsächlich in die Hände geklatscht. Der namenlose Protagonist lädt den Leser zum Zuhören und Verweilen ein, gewinnt sein Vertrauen und sogar seine Sympathie. Er gibt sich zunächst als harmlosen und liebenden Ehemann aus, der seine wunderbare Frau über alles liebt und verehrt. Nach wenigen Kapiteln bewegt man sich als fünftes Familienmitglied in seinem Haus und seinem Leben. Die Spannung steigt von Seite zu Seite bis schier ins Unermessliche. Ähnlich wie in jenem Werbespot, in dem ein Pkw eine Skisprungschanze hochfährt. Der Leser wird hier zum Vertrauten, aber auch - das merkt man leider erst zum Schluss, und das ist das Faszinierende an diesem Thriller - zum Spielball, oder ganz krass ausgedrückt: Der Leser wird zum Gehörnten. Der Ich-Erzähler ist nämlich in Wahrheit eine faule Sau und überlässt die Drecksarbeit seiner akkuraten (kleinkarierten=Millicent) Ehefrau. Im Stillen lacht er sich über sie kaputt und ich denke, dass wir es hier mit einem pathologischen Lügner (Pseudologen) zu tun haben, der mit der Gutgläubigkeit seiner Leser spielt: Der Protagonist ist mit allen Wassern gewaschen und will den Leser glauben lassen, dass seine Millicent ganz wunderbar ist. In jeder Hinsicht. Zunächst sind die Sticheleien seiner Frau gegenüber kaum zu bemerken, aber in Wahrheit macht er sich ständig über sie lustig. Sie will alles 1000%ig richtig machen. Er selbst hält sich an keine Regeln, spielt aber mit. Er lässt seine Frau und den Leser in dem Glauben, dass sie die Oberhand hat. Auch lästert er gerne über jeden und alles, ohne dass der Leser es zunächst merkt. Das wurde mir erst später klar. Sehr charmant und zum eigenen Vorteil schiebt er seiner Ehefrau die Schuld in die Schuhe, denn der Leser erfährt nie, was Millicent oder die anderen wirklich denken und tun. Die Story lässt verschiedene Interpretationsmöglichkeiten zu: 1. Millicent ist die Böse, weil der namenlose Ich-Erzähler es dem ahnungslosen Leser so suggeriert. 2. Der Ich-Erzähler ist der Böse, denn das Ende erinnert nicht nur sehr stark an den Blockbuster "Im Auftrag des Teufels" aus dem Jahre 1997 mit Al Pacino in der Hauptrolle, sondern der Leser kann auch in die Rolle des Ich-Erzählers schlüpfen ... Fazit "Ein Volltreffer. Der Perfekte Page-Turner" (Publishers Weekly) - Dem ist nicht zu widersprechen und auch nichts hinzuzufügen!

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In dem Thriller von Samantha Downing geht es um ein scheinbar ganz normales Ehepaar. Der Protagonist und seine Frau führen mit ihren zwei Kindern ein eher unscheinbares Leben. Er ist Tennislehrer, seine Frau Immobilienmaklerin. Doch wenn niemand sie hören kann, bekommt diese Fassade risse. Das Ehepaar spioniert jungen Frauen hinterher und plant Morde an ihnen. Sie suchen sich ihre Opfer auf der Straße und im Internet… Die Geschichte ist aus der Sicht des namenslosen Protagonisten erzählt. Nach und nach gibt er dem Leser Einblicke in seine krankhafte Psyche und die seiner Frau. Sie reden über geplante Morde als wären es ganz normale Dinge und der Protagonist findet es sogar attraktiv, wenn er sich seine Frau beim Morden vorstellt. Der Protagonist wirkt, als hätte er eine gespaltene Persönlichkeit: einerseits lässt er die Vorbereitung von Morden aussehen wie ein normales Hobby und gleichzeitig ist er ein besorgter Familienvater. Meine Meinung: Die Geschichte an sich finde ich gut gelungen. Leider sind die Charaktere nicht ganz ausgearbeitet. Gerade beim Protagonisten sind mir Unstimmigkeiten aufgefallen. Er spielt den besorgten Familienvater, doch gleichzeitig kann er überhaupt nicht mit Kindern umgehen. Er findet seine Frau sexy, wenn er sie sich beim Morden vorstellt, doch gleichzeitig wird ihm schlecht, wenn er daran denkt. Als Leser konnte ich mir deshalb kein genaues Bild davon machen, wie die Persönlichkeit des Protagonisten wirklich aussieht. Auch die häufigen Zeitsprünge gerade zu Anfang waren verwirrend. Man ist noch dabei, sich in die Geschichte einzulesen und plötzlich befindet man sich viele Jahre zuvor. Für mich hat dies den Lesefluss gestört. Zudem hat die Handlung sehr lange gebraucht, um wirklich in Fahrt zu kommen. Erst in den letzten 70% des Buches gab es eine überraschende Wendung, durch die die Handlung sehr spannend wurde. Gerade der letzte Teil hat mir ziemlich gut gefallen. Eine ausführliche Rezension und weitere Leseeindrücke findest du auf meinem Blog www.buecherduft.de

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