Leserstimmen zu
Feuer und Blut - Erstes Buch

George R.R. Martin

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»Hof wollte er auf dem großen Sitz aus Eisen halten, geschmiedet aus den geschmolzenen, verdrehten, schartigen und zerbrochenen Klingen seiner besiegten Feinde, einem gefährlichen Sitz, der schon bald als der Eiserne Thron von Westeros in der ganzen Welt berühmt werden würde.« **Rezensionsexemplar Serienfinale hin oder her – nach dem Ende der Serie sind viele von uns ein wenig schwermütig. Eine grandiose Ära geht zu Ende, die Geschichte wird nicht weitererzählt, Game of Thrones wird etwas sein, was alle einmal gekannt haben. Wenn ihr jetzt denkt „Halt! Stopp! Ich will noch mehr!“ dann lohnt es sich für euch vielleicht, mal ein Blick in das erste Buch von Feuer und Blut zu werfen, vor allem wenn ihr das Haus Targaryen mögt, denn um dieses geht es hier. Das Buch liefert viele interessante und spannende Fakten rund um die Kriege, Eroberungen, Intrigen, Bündnisse und Leben der Targaryens. Gerade für einen Fan wie mich ist es toll zu erfahren, wie sich alles entwickelt hat, beispielsweise auch wie der Eiserne Thron entstanden ist oder warum die Drachen ausgestorben sind. Wenn andere, bekannte und geliebte Charaktere erwähnt werden, bekam ich auch immer einen kleinen Herzhüpfer. Inhaltlich wird hier einem auf jeden Fall einiges geboten! Bis hierhin klingt alles toll, nicht wahr? Denn jetzt kommt leider der Haken: Das Buch liest sich wie ein super zähes, langatmiges, altes Geschichtsbuch. Ich konnte nie lange am Stück lesen, denn die Informationsflut droht einen zu ertränken. Auch wenn ich die Fakten und Geschehnisse generell interessant fand, musste ich mich wirklich dazu überwinden, diesen 900-Seiten-Brocken in die Hand zu nehmen. Viele Seiten habe ich auch einfach nur etwas überflogen und mir nur die spannenden Stellen angeschaut. Meiner Meinung nach sollte man auch definitiv ein Fan der Reihe bzw. Serie sein, ansonsten quält man sich zu Tode. Die vielen und vor allem ähnlichen Namen sorgen dafür, dass man schwer durchsteigt. Das wird auch nicht einfacher, wenn sogar mehrere Personen denselben Namen tragen, natürlich mit laufender Ziffer. Es ist ziemlich komplex und vielschichtig. Oftmals wiederholt sich alles aber einfach nur: ein Krieg nach dem anderen, Zwangsvermählung hier und da, Mord und Totschlag aus den gleichen Gründen. Aber das ist ja auch wie im wahren Leben – Das Einzige, was wir aus der Geschichte lernen, ist, dass wir nichts lernen. Ich habe diesbezüglich sogar Parallelen zur 8. Staffel gefunden, was ich natürlich wiederum ziemlich cool fand. Einen großen Pluspunkt bekommt das Buch für seine wunderschönen Illustrationen, welche die Geschichtserzählung perfekt abrunden. Sie sind wunderbar gezeichnet und lassen die Geschichten authentischer wirken. Aufstieg und Fall des Hauses Targaryen von Westeros liefert tolle Einblicke in die Entwicklung des Hauses. Die Geschehnisse und Fakten sind interessant und spannend, die Überlieferung davon leider einschläfernd. Durchhaltevermögen und Geduld sind hier vonnöten, um die wiederkehrenden Ereignisse genießen zu können. **An dieser Stelle möchte ich mich beim Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars bedanken! Meine Meinung bleibt dennoch stets ehrlich und unverfälscht, versprochen.

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„Hof wollte er auf dem großen Sitz aus Eisen halten, geschmiedet aus den geschmolzenen, verdrehten, schartigen und zerbrochenen Klingen seiner besiegten Feinde, einem gefährlichen Sitz, der schon bald als der Eiserne Thron von Westeros in der ganzen Welt berühmt werden würde.“ Feuer und Blut ist keine Geschichte, es ist kein Roman, keine Erzählung und keine Sammlung von Kurzgeschichten – es ist eine biografische Abhandlung eines fiktiven Königshauses, beginnend mit ihrem ersten Herrscher – Aegon, dem Eroberer – und, zumindest in Teil eins, endend mit Aegon dem III, dem Drachentod. Der Leitspruch des Hauses Targaryen ist Gesetz – Feuer und Blut ist ihr Motto, ihr Wappen der dreiköpfige rote Drache auf schwarzem Grund, eine symbolische Darstellung Aegon, des Eroberers und seiner beiden Schwestergemahlinnen Visenya und Rhaenys – alle Drachenreiter und tapfere Krieger. Zusammen mit ihren Drachen und auch unterstützt durch das Haus Baratheon, das bereits von Beginn an mit dem ihren verbunden ist, erobert Aegon, der erste seines Namens, Westeros – von den Flusslanden, über die Weite bis hin zum Norden. Nur Dorne bleibt seinem Leitspruch treu: Ungebeugt, ungezähmt, ungebrochen. Sie unterwerfen sich nicht und so soll Dorne über einen langen Zeitraum hinweg das einzige Haus sein, das sich nicht im Angesicht eines Drachens auf die Knie fallen lässt. Die Drachen. Mein Gott, die Drachen. Die Drachen sind, wie die Targaryens selbst, Hauptakteure im Kampf um Westeros, denn ohne sie wäre wohl auch Aegon I Targaryen nicht zu Aegon, dem Eroberer geworden. Wäre er nicht auf Balerion, dem schwarzen Schrecken, in die Schlacht gezogen, während Visenya auf Vhagar und Rhaenys auf Meraxes dem Motto ihres Hauses alle Ehre machten, hätten die großen Häuser Wersteros‘ nicht von der aus Valyria geflohenen Familie gekniet. Trotz der Kriege, die Aegon Westeros brachte, war er letztendlich ein guter Herrscher. Doch die Saat des Drachens – seine Söhne – waren das nicht. Während der eine schwach war, war der andere grausam und so begann mit Maegor, dem Grausamen und Aenys dem I seines Namens bereits ein Schritt in Richtung des Drachentanzes, der mehr als 90 Jahre später ganz Westeros mit Feuer und Blut überziehen würde. Der Tanz, in dem Drache gegen Drache kämpfen und fallen und große Häuser ausgelöscht werden würden … Doch wir erleben auch Zeiten des Friedens und des Fortschritts, und auch an diesen Zeiten haben die Targaryens großen Anteil. Nicht jeder mit dem Blut des Drachens ist ein irrer König, wie Aerys der II, dessen letzten Worte waren „verbrennt sie alle“ oder ein Viserys, der tobt und meutert im Angesicht seines verlorenen Throns. Jaehaerys der I – der Schlichter, wie er in die Geschichte einging – machte aus Kings Landing (Königsmund) die Stadt, die sie später einmal sein würde und schuf den Grundstein für den Königsweg und viele andere Straßen, die in den Städten Westeros‘ den Handel neu belebten. Er schlug Aufstände nieder und sorgte sich um sein Volk und hatte mit seiner Schwestergemahlin Alysanne eine Frau an seiner Seite, die von den Untertanen geliebt wurde und ihm viele Kinder gebar. Doch viele Kinder können Probleme verursachen, wenn es um die Thronfolge geht. Und so begann in der fünften Generation der Tanz der Drachen – ein dunkler Punkt in der Geschichte von Westeros und des Hauses Targaryen, von dem wir bereits im Lied von Eis und Feuer und auch im Heckenritter bereits einiges gehört haben … Mein Fazit: Dieses Buch ist für Fans. Nicht für Fantasy-Fans im Allgemeinen, sondern für Fans von „Das Lied von Eis und Feuer“. Niemand, der nicht die 5- bzw. 10bändige Reihe gelesen und auch geliebt hat, wird an „Feuer und Blut – Band 1: Aufstieg und Fall des Hauses Targaryen“ auch nur den Hauch einer Freude haben, denn der gute Erzmaester Guldayn, der uns von der Familie Targaryen berichtet, ist kein Romancier, sondern ein Historiker, ein Biograf. Und so liest sich das Buch ähnlich einem historischen Sachbuch, wenn auch unbeschreiblich spannend. Doch wie auch in historischen Büchern, setzt GRRM Vorwissen voraus – und das nicht zu knapp. Wir lernen auf den gut 900 Seiten Vorfahren aller Häuser kennen: den großen, wie in etwa der Häuser Stark, Greyjoy, Tyrell, Martell, Lannister, Arryn, Baratheon, und Tully, aber auch von denen, die in den später angesiedelten Romanen keine große Rolle im Spiel der Throne spielen, wie z. B. Valeryon, Hohenturm, Gipfel, Manderly, Rois, Schurwerth oder Esch – und das ist nur ein Bruchteil von denen, die in den ersten 130 Jahren, von denen wir hier lesen, Anteil an der Geschichte nehmen. Der Stammbaum, der sich im Umschlag des Buchs befindet, hilft einem häufig weiter – doch nur, was das Haus Targaryen betrifft, denn alle anderen werden – so lange sie nicht in die Familie einheiraten – hier außen vor gelassen. Doch wenn man die erste, ich nenne sie einmal „originale“ Reihe kennt, kann man der Geschichte gut folgen, die stetige Aufmerksamkeit des Lesers vorausgesetzt. Daher kann ich sagen: ich habe das Buch geliebt. Es ist, als würde ich nachhause kehren. Westeros hat mich vor mehr als 15 Jahren erreicht, wie keine andere Welt vor oder auch nach ihr. Denn die unglaubliche Detailfülle, der Realismus, die Geschichte (aus historischer und dramaturgischer Sicht), die Charaktere, die Politik, das Wordbuilding – alles greift wie in einem Puzzle perfekt ineinander. Zu keinem Augenblick – keine Sekunde, kein Wort lang – hatte ich das Gefühl, einer erfundenen Geschichte zu folgen. Die Targaryens haben existiert, sie haben den Eisernen Thron geschmiedet – nur steht er jetzt vielleicht in einer Realität, die nicht zu unserer gehört, einer, die vielleicht neben der unseren existiert. Tolkien mag einst der König der Fantasy gewesen sein, doch seine lange und friedliche Regentschaft hat ein Ende – Martin hat auf dem Thron Platz genommen. Der König ist tot - lang lebe der König.

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Vielen Dank an das Bloggerportal und den Penhaligon Verlag für das Rezensionsexemplar! Vorneweg, das Buch ist kein Roman oder dergleichen. Es ist eher eine Erzählung der Ereignisse und gibt diese nüchtern aus der Sicht eines Großmaesters wieder, der die Handlungen seiner Zeit in der Citadelle nieder schreibt. Natürlich ist das wahnsinnig interessant, aber auch teilweise sehr anstrengend zu lesen, da es sich nicht so flüssig lesen lässt wie vielleicht die eigentlichen Bücher. Deswegen würde ich nur eingefleischten Fans der Serie und Bücher das Buch empfehlen. Das Buch ist sehr schön aufgemacht. Der Schutzumschlag ergibt entfaltet ein großes Poster mit dem Targaryen Stammbaum (ich musste da zwischendurch immer mal des öftereb drauf schauen um nicht den Überblick zu verlieren). Im Buch selbst ist wie schon vom Penhaligon Verlag gewohnt vorn und hinten die Karte von Westeros abgebildet. Des weiteren erwarten uns zahlreiche schwarz-weiß Zeichnungen im Buch, die zu den jeweiligen Kapiteln passen.

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Um sich das Warten auf den nächsten Band von "Das Lied von Eis und Feuer" bzw. die Finale Staffel von "Game of Thrones" zu verkürzen, kommt die Vorgeschichte dazu gerade richtig. Ganz im Spiel der Throne-Manier dreht sich hier alles um die machthabenden Herrscher und Herrscherinnen dieser Zeit, den Targaryens. So umfangreich dieses Buch auch ist, erzählt es doch nur ungefähr die Hälfte der Zeit, in der die Thronfolger aus diesem Haus stammten. Also eine Fortsetzung kommt bestimmt. Wie lange wir darauf wieder warten müssen, ist jedoch eine andere Frage. Vorstellen kann man sich dieses Buch wie ein richtiges Geschichtsbuch. Ein Maester hat historische Begebenheiten aus unterschiedlichen Quellen gesammelt und dieses Wissen niedergeschrieben. Demzufolge kommen wenig richtige Gespräche vor, da oft einzelne Unterhaltungen nicht übertragen wurden. Trotzdem ist Martins Schreibstil unverkennbar vorhanden und genauso von hoher Qualität wie bei der Hauptgeschichte. Ich finde es spannend, den einzelnen Charakteren zu folgen und ihre Rolle in der Geschichte kennenzulernen. Besonders interessant wird es, wenn die historische Entwicklung zu bereits bekannten Orten, Handlungssträngen und Häusern aufgegriffen wird. So verfolgt man die Entstehung von Königsmund oder erfährt die Ursprünge von Daenerys' Dracheneiern. Zeit ist das, was man sehr viel braucht für dieses Buch. Und eine große Merkfähigkeit für viele, viele (oft gleichklingende) Namen. Jedoch schafft Martin das mit den Namen meistens so hinzubekommen, dass man schnell wieder weißt, wer wer ist. Die 900 Seiten lesen sich jedoch nicht so schnell in einem durch. Aber dranbleiben ist sehr wichtig. Die Aufmachung des Buches ist wirklich besonders gelungen. Der Umschlag ist aufgefaltet eine riesige Karte, auf der der Stammbaum der Targaryens aufgezeichnet wurde. Im Buch finden sich sehr viele Illustrationen, die bestimmte Ereignisse und Personen darstellen und einem ein Bild von der Geschichte geben. Fazit Für mich eine gelungene Vorgeschichte, die sich stilistisch von den anderen Büchern abhebt, jedoch genauso gut ist. An Spannung und Wissen lässt dieses Buch nichts aus. Für jeden Fan der Reihe sehr zu empfehlen, wenn nicht sogar ein Muss, da vieles erklärt wird, was auch im Lied von Eis und Feuer vorkommt.

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Meine Meinung: Erzählt wird die Vorgeschichte von „Das Lied von Eis und Feuer“. Genauer gesagt die Geschichte der Targaryens, über drei Jahrhunderte lang. Wer mit wem, wie und wo, gestorben, besiegt und so weiter. Man darf das Buch nicht als Roman an sich sehen, sondern eher wie ein Geschichtsbuch, rausgeklaubt aus Samwell Tarlys Bibliothek. Es übermittelt Wissen zu den Targaryens und beleuchtet diese bis in den kleinsten Winkel. Zusätzlich enthält das Buch viele detailgenaue Illustrationen, die das ganze auflockern und wunderbar anzuschauen sind. Quasi das Sahnehäubchen oben drauf, sodass man Seite um Seite immer wieder und wieder durchblättern mag. Alles in allem muss man wissen was man kauft (eher ein Wissensbuch rund um die Welt der Targaryens in und um Westeros) und ich denke, dass vor allem Fans der Serie / der Bücher ganz sicher viel Freude an dem Buch haben werden, das qualitativ auf einem sehr hohem Niveau liegt und einen echten Mehrwert im Bücherregal und der Sammlung bietet. Fazit: "Feuer und Blut“ ist eine sehr schöne Ergänzung des Game of Thrones Universums. Wer mehr über das Haus Targaryen wissen will und sich in die Welt von Westeros vertiefen möchte, der findet hier viele Informationen und bestimmt noch mehr Freude! Wer einen Roman a la "Das Lied von Eis und Feuer" erwartet, der sollte besser zweimal überlegen, denn den wird er hier nicht finden.

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Ich bin jemand, der zum Lesen eines Buches den Schutzumschlag grundsätzlich abnimmt und so stieß ich schnell darauf, dass man diesen aufklappen kann und so einen detaillierten Stammbaum des Hauses Targaryen erhält. Optisch sehr schön gemacht, leistet er einem im weiteren Verlauf auch gute Dienste, um den Überblick zu behalten. Was beim Überfliegen des Klappentextes schnell übersehen wird, was einem aber bewusst sein sollte, wenn man "Feuer und Blut" lesen möchte, ist, dass es sich um einen Bericht handelt. So ist die Geschichte auch in Berichtsform geschrieben, was erst einmal gewöhnungsbedürftig ist, ist man doch die normale Romanform gewohnt. Anfangs hatte ich Sorge, dass das Buch dadurch möglicherweise schnell langatmig wird, aber das war nicht der Fall. Über 880 Seiten (und es handelt sich hier nur um den ersten Teil der Geschichte) liest man nicht mal eben nebenher. So hat mich die Geschichte des Hauses Targaryen tatsächlich diverse Wochen begleitet, zumal ich nach einigen Kapiteln stets innehalten musste, um die Flut an Informationen verinnerlichen zu können. Das Buch beginnt mit der Ankunft der Targaryen in Westeros und endet mit dem Thronfolgekrieg. Das zweite Buch mit dem Rest der Targaryen-Geschichte ist in Vorbereitung. Wenn man sich einmal an die Erzählform gewöhnt hat, bietet "Feuer und Blut" gewohnt spannende Unterhaltung und viel Information. Blieb bei "Das Lied von Eis und Feuer" einiges über das Haus Targaryen im Unklaren, stehen sie hier definitiv im Mittelpunkt. Wer sich auf diese epische Reise begibt, sollte Interesse an den Hintergründen und den einzelnen Targaryens haben, dann wird er das Lesen aber auf keinen Fall bereuen.

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***** Rezension ***** #Werbung[unbezahlt] Heute möchte ich euch für ein wunderschönes Buch begeistern. Die Game of Thrones Fans werden es sicher schon irgendwo entdeckt haben ; ). Ich hatte es auch bereits in der Timeline, jedoch für andere Bücher unterbrochen. Die Rede ist von „Feuer und Blut – Aufstieg und Fall des Hauses Targaryen von Westeros Erstes Buch“ von George R.R. Martin. Dabei handelt es sich um ein wunderschönes Hardcover, penhaligon macht seinem Namen wieder ein Mal alle Ehre. Bereits das Cover lässt durch das leicht erhabene Siegelwachs hochwertige Verarbeitung vermuten. Nimmt man den Schutzumschlag ab und entfaltet ihn, erhält man einen Stammbaum des Hauses Targaryen (dieser hilft auch später den Überblick zu behalten). Des weiteren verfügt das Buch über ein silbernes Lesebändchen und unzählige, detaillierte Illustrationen. Für dieses schöne 889 seitige Exemplar zahlt man 26,00€. Zum Inhalt: Anders, als viele Leser erwarten, handelt es sich hierbei nicht um einen weiteren Westerosroman. Das Buch beschäftigt sich mit den historischen Verläufen des Hause Targaryen. Die Geschichte beginnt mit Aegons Eroberung von Westeros. Der Leser erfährt, von Intrigen, Vermählungen, Fortpflanzungen, Mord und Erbfolge des Eisernen Throns. Die Targaryen haben so viele Gesichter. Doch scheint es eine verfluchte Blutlinie zu sein, nach ihrer glorreichen Eroberungen, wird man Zeuge eines stetigen Falls. Meine Meinung: Das Buch hat mich optisch bereits völlig überzeugt. Ich liebe die Welt von Game of Thrones und wollte gerne mehr über die Targaryen in Erfahrung bringen. In der Serie gibt es ja nur Daenerys Targaryen. Mir fiel es nicht schwer, mich in das Buch einzufinden. Die Familienchronik beginnt mit ziemlich trockener Namensnennung, dass schreckte mich jedoch nicht ab. Seite für Seite verschlang ich das Buch und lernte es mit jeder Zeile mehr lieben. Es hat mich vollkommen überzeugt. Martin beweist historische Geschicklichkeit und stellt eine derart komplexe Welt auf, dass es mich manches schwindelte. Aufgrund der Komplexität, ist es stellenweise wirklich schwer gewesen, zu überschauen wer wesen Frau, Sohn oder Schwager war, aber dank des mitgelieferten Stammbaums hatte ich in minutenschnelle einen klaren Kopf. Viele Rezensionen fielen schlecht aus, da die Leser scheinbar einen blutigen Pageturner erwarten. Das ist dieses Buch nur im entfernten Sinne. Für mich hat sich das Buch definitiv gelohnt und ich erwarte sehnsüchtig den zweiten Teil. Ich möchte, trotz der besonderen Darbietungsform eine Empfehlung aussprechen. Ich bedanke mich recht herzlich beim Random House Verlag, für dieses beeindruckende Leseexemplar.

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Ich liebe die Serie „Game of Thrones“ nur hatte ich mich noch nicht an die Buchausgaben gewagt. Mit „Feuer und Blut“ habe ich diese neue Gelegenheit in die Welt von Westeros einzutauchen gerne ergriffen und das obwohl mir das fast 900 Seiten starke Werk wirklich lange Angst gemacht hat. Ich muss aber sagen was den Schreibstil angeht ist es ein wirklich gelungenes Geschichtsbuch geworden und kein Roman. Allerdings ist es sehr interessant gestaltet. Beginnen wir mit dem offensichtlichen. Mir hat die äußere Aufmachung sehr gut gefallen und auch die Karte mit dem Stammbaum als Schutzumschlag (ausklappbar) ist sehr gelungen. Die Gestaltung im inneren mit den Abbildungen der Familie und einzelner kleinen Szenen ist ein absoluter Hingucker und untermalen die Geschichte wirklich sehr gekonnt. Ein großes Lob an den Künstler. Wie gesagt hatte ich große Angst dieses Werk anzugehen. Die fast 900 Seiten sind schon ein gewaltiger Brocken. Als ich mich dann endlich getraut habe fand ich eine fiktive Geschichtsschreibung vor. Die gelegentlich von längeren Namensnennungen geprägt ist. Der Schreibstil hat mir ansich ganz gut gefallen und die Entwicklungen auf und um den Thron haben mir sehr gefallen und machten mich auch neugierig weiter zu lesen allerdings muss ich zugeben das es sich hier definitiv um keine leichte Kost handelt. Ich habe mir hier etwas lockereres vorgestellt. Die Geschichte ist sehr gut beschrieben und die einzelnen Darstellungen konnte ich mir recht gut vorstellen. Sie sind bildhaft und ungeschminkt. Gelegentliche Brutalität und andere Ausdrücke sind hier nichts für zarte Seelen. Mir haben sie gefallen. Die Geschichte hat mich sehr gereizt aber das Lesen ist mir alles andere als leicht gefallen. Sie hat mich sehr gefordert und die größten Probleme hatte ich mit den häufigen Namensnennungen, die geballt auftraten aber natürlich zu der Geschichte gehören. Auch das gelegentlich etwas vorgegriffen wurde oder die Bemerkung folgte „die ist eine andere Geschichte“ waren für meinen Lesefluss nicht unbedingt förderlich. Andere Anmerkungen, besonders zu Pilz und den anderen Werken die zur Erzählung hinzu gezogen wurden fand ich allerdings sehr auflockernd. Insgesamt hat mich das Werk etwas erschlagen aber ich habe viel erfahren was ich vorher nicht wusste. Unter anderem die Anfänge von Königsmund, des eisernen Throns und der Population der Drachen. Ich gehe mit leicht gemischten Gefühlen aus Band Eins denn es war fesselnd und erschlagend zugleich. Fazit: Mir machte „Feuer und Blut“ Anfangs große Angst. Das Buch Eins ist fesselnd und erschlagend zu gleich. Es ist eher eine Geschichtsschreibung als ein Roman und liest sich daher auch anders. Die Abbildungen im inneren sind absolut gelungen und überzeugend. „Feuer und Blut“ ist sehr aufschlussreich und ich konnte das Buch auch nur schwer aus der Hand legen. Ich kann „Feuer und Blut“ absolut empfehlen.

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