Leserstimmen zu
Feuer und Blut - Erstes Buch

George R.R. Martin

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Hardcover
€ 26,00 [D] inkl. MwSt. | € 26,80 [A] | CHF 36,50* (* empf. VK-Preis)

Ich liebe die Serie „Game of Thrones“ nur hatte ich mich noch nicht an die Buchausgaben gewagt. Mit „Feuer und Blut“ habe ich diese neue Gelegenheit in die Welt von Westeros einzutauchen gerne ergriffen und das obwohl mir das fast 900 Seiten starke Werk wirklich lange Angst gemacht hat. Ich muss aber sagen was den Schreibstil angeht ist es ein wirklich gelungenes Geschichtsbuch geworden und kein Roman. Allerdings ist es sehr interessant gestaltet. Beginnen wir mit dem offensichtlichen. Mir hat die äußere Aufmachung sehr gut gefallen und auch die Karte mit dem Stammbaum als Schutzumschlag (ausklappbar) ist sehr gelungen. Die Gestaltung im inneren mit den Abbildungen der Familie und einzelner kleinen Szenen ist ein absoluter Hingucker und untermalen die Geschichte wirklich sehr gekonnt. Ein großes Lob an den Künstler. Wie gesagt hatte ich große Angst dieses Werk anzugehen. Die fast 900 Seiten sind schon ein gewaltiger Brocken. Als ich mich dann endlich getraut habe fand ich eine fiktive Geschichtsschreibung vor. Die gelegentlich von längeren Namensnennungen geprägt ist. Der Schreibstil hat mir ansich ganz gut gefallen und die Entwicklungen auf und um den Thron haben mir sehr gefallen und machten mich auch neugierig weiter zu lesen allerdings muss ich zugeben das es sich hier definitiv um keine leichte Kost handelt. Ich habe mir hier etwas lockereres vorgestellt. Die Geschichte ist sehr gut beschrieben und die einzelnen Darstellungen konnte ich mir recht gut vorstellen. Sie sind bildhaft und ungeschminkt. Gelegentliche Brutalität und andere Ausdrücke sind hier nichts für zarte Seelen. Mir haben sie gefallen. Die Geschichte hat mich sehr gereizt aber das Lesen ist mir alles andere als leicht gefallen. Sie hat mich sehr gefordert und die größten Probleme hatte ich mit den häufigen Namensnennungen, die geballt auftraten aber natürlich zu der Geschichte gehören. Auch das gelegentlich etwas vorgegriffen wurde oder die Bemerkung folgte „die ist eine andere Geschichte“ waren für meinen Lesefluss nicht unbedingt förderlich. Andere Anmerkungen, besonders zu Pilz und den anderen Werken die zur Erzählung hinzu gezogen wurden fand ich allerdings sehr auflockernd. Insgesamt hat mich das Werk etwas erschlagen aber ich habe viel erfahren was ich vorher nicht wusste. Unter anderem die Anfänge von Königsmund, des eisernen Throns und der Population der Drachen. Ich gehe mit leicht gemischten Gefühlen aus Band Eins denn es war fesselnd und erschlagend zugleich. Fazit: Mir machte „Feuer und Blut“ Anfangs große Angst. Das Buch Eins ist fesselnd und erschlagend zu gleich. Es ist eher eine Geschichtsschreibung als ein Roman und liest sich daher auch anders. Die Abbildungen im inneren sind absolut gelungen und überzeugend. „Feuer und Blut“ ist sehr aufschlussreich und ich konnte das Buch auch nur schwer aus der Hand legen. Ich kann „Feuer und Blut“ absolut empfehlen.

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Viele kritische Stimmen habe ich zu dem neuesten Werk aus der Feder George R.R. Martins gelesen. Und viele kritisieren es, dass es sich hier nicht um einen neuen Roman zur "Eis-und-Feuer"-Serie handelt, sondern um en fiktives Geschichtsbuch, welches sich ausschließlich dem Haus Targaryen widmet. Ich kann mich den kritischen Stimmen nicht anschließen, auch wenn ich selbst davon ausging, dass es sich um einen "Roman" handelt. Nicht den abschließenden Band der "Eis-und-Feuer"-Reihe, sondern um eine Art Vorgeschichte, ein Prequel zu eben diesen Bänden. Überrascht war ich, als ich anfing zu lesen, das muss ich zugeben. Doch je mehr ich mich auf das "Geschichtsbuch" einließ, umso interessanter und spannender und aufregender empfand ich alles. Wir beginnen mit der Eroberung Westeros bzw. der Sieben Königslande durch Aegon Targaryen, dessen Traum es wahr, eben diese Königslande vereint zu sehen und Frieden nach Westeros zu bringen. Einen Traum, den er sich auch erfüllen konnte. Aber nur, solange er lebte. Denn seine Kinder, Kindeskinder und anderen Verwandten sahen dies alles etwas anders. Das Buch, welches aus der Sicht des Erzmaesters Gyldayn geschrieben ist, schildert eben den Aufstieg und Fall des Hauses Targaryen. Dabei wird bis ins kleinste Detail geschildert, wie Aegon Westeros erobert, mit wem er verheiratet wer, welche Kinder er gezeugt hat und mit wem diese verheiratet werden, welche Kinder diese zeugen und immer so weiter. Der Stammbaum der Familie Targaryen, der sich hinter dem aufklappbaren Schutzumschlag des Buches befindet, hilft dabei, den Überblick zu bewahren. Den, das muss ich zugeben, habe ich manchmal schon verloren, weil doch viele gleich heißen bzw. ähnlich. Aber dies ist unserer eigenen Geschichte ja auch nicht anders. Der Aufstieg und Fall der mächtigsten Familie der Sieben Königslande nimmt einen großen Teil der Geschichte Westeros ein. Sie beginnt im Jahre 1 n.A.E. (nach Aegons Eroberung) und endet im ersten Buch mit dem Anfang der Herrschaft von Aegon III. (im Jahre 131 n. A. E.) Zum Glück ist jedoch schon ein zweiter Teil in Arbeit, so dass man alles weiterverfolgen kann. Ich muss zugeben, dass ich es sehr gelungen finde, ein fiktives Geschichtsbuch herauszubringen, auch wenn ich mir wünsche, dass die "Eis-und-Feuer"-Reihe endlich abgeschlossen würde. Aber gut Ding braucht Weile und wir alle wissen es, wenn uns die Ideen ausgehen, kommt nichts Gutes bei raus. Weiter verstecken sich zwischen den vielen Fakten und Daten wunderbare Illustrationen, die verschiedene historisch wichtige Dinge nochmals anschaulich machen. Wem es nichts ausmacht, sich die Fülle an Namen, Zahlen und Fakten zu Gemüte zu führen, bekommt einen detaillierten Einblick in die Geschichte Westeros zu Zeiten der Herrschaft der Targaryens. Krieg und Frieden stehen dabei genauso im Vordergrund, wie die einzelnen Hochzeiten, Geburten und Tode. Für mich als großen Fan der Reihe ist es auf jeden Fall ein Muss, sich diesem Geschichtsbuch zu widmen. Und natürlich werden auch die Drachen des Hauses beschrieben. So war es Brauch, bei Geburt eines Targaryen, diesem ein Drachen-Ei mit in die Wiege zu legen. Der Drache, der daraus schlüpft, ist dem Kind ein Leben lang treu und an es gebunden. Aber auch hier bestätigen natürlich Ausnahmen die Regel. Auch wenn viele Stimmen gegen das Buch sprechen und lautstark nach dem nächsten Teil verlangen, ist es eine gelungene "Füllung" der Wartezeit auf den nächsten Band. Fazit: Für Fans ein absolutes Muss.

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Drei Jahrhunderte vor der Serie „Das Lied von Eis und Feuer/ Game of Thrones“ ist Westeros noch in mehrere Königreiche zerteilt, bis Aegon Targaryen mit seinen Schwesterngemahlinnen Visenya und Rhaenys naht. Mit ihren Drachen starten sie eine Eroberung, wie Westeros sie noch nie gesehen hat. Jahrelang dauert es um Westeros zu unterjochen. Mit Aegon und seinen Schwestern beginnt die Geschichte der Targaryen, der Drachenreiter. Sie bringt Feuer und Blut mit sich… Die Nachfahren der Geschwister, besteigen alle den allseits bekannten Eisernen Thron. Doch es stellt sich heraus, dass das Herrschen über Westeros keine leichte Aufgabe ist… Mein Fazit: Es ist mein erstes Buch von George R. R. Martin gewesen und es hat mich sehr positiv überrascht. Es war von der ersten Seite an fesselnd und gut zu lesen. Der Schreibstil hat mir auf Anhieb gefallen und in das Cover war ich direkt vernarrt. Das Wachssiegel mit den Drachen hat mich nämlich sofort angesprochen. Auch die Tatsache, dass der Umschlag ein Stammbaumposter ist, hat mich dazu verleitet, dass Buch zu kaufen. Leider muss ich sagen, dass man durch das Buch Armschmerzen bekommt, wenn man es zu lange liest, da es so um die 900 Seiten hat. Doch sonst ist mir Nichts negativ aufgefallen. Die Charaktere haben mir sehr gefallen, denn Drachen und Drachenreiter waren schon immer Teil meiner Lieblingswesen. Die Intrigen und Liebschaften am Hof der Targaryen fand ich sehr sehr spannend und fesselnd. Die Drachen und die Menschen wurden sehr gut dargestellt und deren Handlungen verständlich erklärt. Großes Lob an den Illustrator, der ab und zu ein Bild von einem Drachenkampf und anderen wichtigen Momenten veranschaulicht hat! Insgesamt fand ich das Buch sehr gelungen und ansprechend! Sophie Heuschkel, 13 Jahre

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viele Informationen

Von: Suse

14.02.2019

Wie alles begann! Die packende Vorgeschichte um die Herrschaft des Königshauses Targaryen. Was für Tolkiens Fans das Silmarillion ist, erscheint nun von George R.R. Martin – die epische Vorgeschichte von »Das Lied von Eis und Feuer« / »Game of Thrones«! Drei Jahrhunderte, bevor die Serie beginnt, eroberte Aegon Targaryen mit seinen Schwestergemahlinnen und ihren drei Drachen den Kontinent Westeros. 280 Jahre währte die Herrschaft seiner Nachkommen. Sie überstanden Rebellion und Bürgerkrieg – bis Robert Baratheon den irren König Aerys II. vom Eisernen Thron stürzte. Dies ist die Geschichte des großen Hauses Targaryen, niedergeschrieben von Erzmaester Gyldayn, transkribiert von George R.R. Martin. Der Autor: George Raymond Richard Martin wurde 1948 in New Jersey geboren. Sein Bestseller-Epos »Das Lied von Eis und Feuer« wurde als die vielfach ausgezeichnete Fernsehserie »Game of Thrones« verfilmt. George R.R. Martin wurde u.a. sechsmal der Hugo Award, zweimal der Nebula Award, dreimal der World Fantasy Award (u.a. für sein Lebenswerk und besondere Verdienste um die Fantasy) und dreimal der Locus Poll Award verliehen. 2013 errang er den ersten Platz beim Deutschen Phantastik Preis für den Besten Internationalen Roman. Er lebt heute mit seiner Frau in New Mexico. Meine Meinung: Oh wie habe ich mich auf dieses Buch gefreut. Ich liebe ja die Geschichte um „Das Lied von Eis und Feuer“ sehr. Auch natürlich alle Häuser. Die Targaryns haben mich von Anfang an sehr angesprochen. Ich muss sagen für mich eins der interessantes Häuser in dieser Geschichte. Und da kommen wir auch schon zum Punkt. Ich kann das Buch nur bedingt empfehlen. Man sollte als Leser schon großes Interesse haben und mehr erfahren wollen. Für jemanden der so gar nichts mit der Geschichte anfangen kann, ist dieses Buch denke ich zu langweilig und auch viel zu trocken. Gewohnt toller Schreibstil, das muss man dem Autor lassen. Schreiben kann er wirklich gut. Und mich hat er komplett eingesaugt in dieses Buch. Ich habe es mit großer Begeisterung geschrieben. Wir bekommen hier so einiges geboten. Viel Information und Hintergrundwissen. Für mich genau das Richtige, doch ich denke viele Leser wird es abschrecken. Und ich kann mir auch vorstellen, das viele Leser das Buch streckenweise sehr langatmig finden. Für mich jedoch nicht. Nun ich kann es wirklich empfehlen. Für Fans und interessierte Liebhaber der Serie. Für alle anderen ist dies wohl nicht das Richtige. Mir hat es aber richtig gut gefallen.

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Endlich konnte ich nun die Vorgeschichte der Targaryens lesen, allerdings habe ich das Buch eher nebenbei gelesen, da es eine Menge Seiten hat und es leider nicht im Stil von “Game of Thrones”, sondern eher dokumentarisch. So war es auch für mich stellenweise ziemlich anstrengend, um es vorsichtig auszudrücken. Ich fand die Geschichte der Targaryens dezent interessant, denn man bekommt sehr viele Details, aber irgendwie hat mir persönlich jetzt was gefehlt und ich denke auch, dass man das ganze doch hätte deutlich aufpeppen können. Wer erinnert sich nicht an die Herrscherkriege!? Hätte der Autor aus meiner Sicht einbauen können, aber scheinbar hat er ja aktuell eine Schreibblockade und ich finde auch, dass man das hier merkt. Das Buch war einfach ein Lexikon und man bekommt so echt viele Namen von Vergangenen, davon mir jetzt aber keiner in Erinnerung bleiben. Auch waren mir die Charaktere hier einfach zu oberflächlich und keiner ist für mich besonders hervorgestochen. Der Schreibstil mit den vielen Details, welchen ich sonst wirklich gerne lese, war auch hier toll zu lesen, aber dennoch war das Buch einfach nicht so überzeugend. Die Aufmachung des Buches muss ich hingegen loben, denn diese ist wunderbar. Das Cover und auch die Gestaltung innerhalb ist einfach wunderbar und ein echter Hingucker. Absolut lobenswert. Die Stammbäume haben ebenso wirklich schöne Details und konnten mich begeistern. Sehr schön. Fazit: Das Buch war jetzt nicht so ganz überzeugend. Irgendwie hat was gefehlt. Kann ich nur an Liebhaber von Lexika weiterempfehlen. 3 von 5 Sterne.

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INHALT  300 Jahre vor den Ereignissen in der Buchreihe „Das Lied von Eis und Feuer“ und der dazugehörigen Serie „Game of Thrones“ eroberte Aegon Targaryen begleitet von seinen beiden Schwestergemahlinnen Rhaenys und Visenya und ihren drei Drachen den Kontinent Westeros. Die Herrschaft seiner Nachkommen hielt 280 Jahre und überstand Rebellionen und Bürgerkriege genauso wie Fehden in der Familie. Doch dann kam Robert Baratheon und stürzte den irren König Aerys II. vom Thron. „Feuer und Blut“ ist die Familienchronik der Targaryens und erzählt ihre Geschichte aus der Feder von Erzmaester  Gyldayn. Als ich erfahren habe, dass dieses Buch veröffentlicht wird haben sich mir die Nackenhaare aufgestellt. Ich wusste, dass ich an diesem Buch auf keinen Fall vorbei komme, denn ich liebe nicht nur die Buchreihe von George R. R. Martin und die dazugehörige Serie, sondern auch die Targaryens ganz besonders. Die stolzen und wunderschönen Drachenkönige haben es mir angetan und ihre Geschichte mich schon immer sehr interessiert. Ich habe ehrlich gesagt nicht damit gerechnet, dass ich eine positive Rückmeldung auf meine Anfrage im Bloggerportal bekomme und doch ist das Buch in meinen Briefkasten geflattert. Ich habe mich unfassbar gefreut und fast direkt begonnen das Buch zu lesen. Im November ist diese sehr ausführliche Chronik der Targaryen erschienen und ich habe über zwei Monate gebraucht um diesen Wälzer zu lesen und ich muss sagen, dass sich jede Seite davon für mich absolut gelohnt hat. George R. R. Martin beweist mit diesem Geschichtsbuch nicht nur, dass er absolut genial schreiben kann, sondern auch, wie sehr er in dieser Welt von Game of Thrones drin steckt. Er hat jeden Schritt der Targaryens mit dem Anfang von Aegon und seinen Schwestergemahlinnen bis zum Ende vom Irren König Aerys II. komplett durchdacht. Nichts wird ausgelassen, alles genau dargestellt. Es ist der absolute Wahnsinn. Man wird in die frühen Zeiten von Westeros hinein geworfen und es wird erklärt wie welche Familienbande entstanden, wie die Häuser früher zusammengearbeitet haben, wie sie irgendwo eingeheiratet haben, wie welche Häuser an Macht erlangt haben und wie sie diese Macht auch wieder verloren. Man findet Charakterzüge wieder, die es bis in die ursprüngliche Buchreihe geschafft haben und gewisse Fragen könnten durch diese Chronik auch beantwortet werden. Mein Herz hat höher geschlagen, als drei Dracheneier ein Thema gewesen sind, die ihren Weg wohl irgendwie auf einen anderen Kontinent geschafft haben… Könnten das vielleicht die Dracheneier sein, die über 280 Jahre später der jungen Daenerys Targaryen geschenkt werden? Könnten sie so den Weg zurück zu ihrer wahren Bestimmung gefunden haben? Alles reine Spekulation, das muss ich zugeben, aber bei diesen Gedanken habe ich eine Gänsehaut bekommen. So vieles wird erklärt, dargestellt und ausführlich besprochen, ich wusste teilweise nicht mehr wo mir der Kopf stand und habe deshalb auch einige Pausen beim Lesen gebraucht. Es ist sehr viel Input, das mich manchmal ein wenig überfordert hat, auch wenn ich dieses Flair der Targaryen und von Westeros sehr genossen habe. George R. R. Martin hat mich erneut völlig in seinen Bann geschlagen und das mit einer Familienchronik, die nicht in Romanform geschrieben, sondern lediglich eine Nacherzählung der Ereignisse ist. Sein Weltenentwurf ist so unwahrscheinlich komplex und Detailreich, dass es mich wirklich umgehauen hat. Unterstützt durch wunderschöne Zeichnungen hat dieses Buch eine ganz besondere Qualität erreicht. Ich weiß, dass ich nicht das letzte Mal in dieser Chronik geblättert habe. Immer wenn sich mir irgendwelche Fragen stellen, werde ich Feuer und Blut zur Hand nehmen und erneut nachlesen, was die Targaryen zu dieser Zeit getan haben. Vielleicht eröffnen sich nur noch mehr Erklärungen, je öfter und genauer man sich mit ihrer Geschichte auseinandersetzt. Und genau das hat George R. R. Martin vielleicht beabsichtigt, als er die Chronik geschrieben und veröffentlicht hat. Ich bin begeistert und kann jedem Fan wirklich nur empfehlen, sich dieses Buch anzuschauen. FAZIT  Auch wenn „Feuer und Blut“ keine Fortsetzung der „Das Lied von Eis und Feuer“ Reihe ist, sondern eine Familienchronik der Targaryen, so lohnt sich dieses Buch für eingefleischte Game of Thrones Fans aufjedenfall. Für den Einstieg in die Reihe ist das Buch nicht geeignet, denn es ist lediglich eine Chronik. Ein Geschichtsbuch, das wahrscheinlich jeden in die Flucht schlagen würde, der sich nicht wirklich mit der Reihe auskennt. Wenn ihr Fans von Game of Thrones und den Targaryen seid, dann geht nicht an diesem Buch vorbei, sondern werft einen Blick hinein, ihr werdet es nicht bereuen!

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Meine persönliche Meinung Das Cover: Einfach nur der Hammer, dieses wunderschöne Cover. Passend in der Mitte das Siegel der Targaryen mit dem dreiköpfigen Drachen und der schlichte graue Hintergrund passen einfach haargenau zu diesem Buch. Der Schutzumschlag birgt jedoch zudem auch noch eine Besonderheit: nimmt man ihn ab und faltet ihn auseinander, so hat man ein riesengroßes Poster mit dem Stammbaum der Targaryen (siehe Foto). Die Handlung: Die Kapitel sind in sich abgeschlossen und das Buch beginnt mit dem allerersten Targaryen-König, Aegon der Eroberer. Man erfährt, wie es dazu kam, dass er mit seinen Schwestern Rhaenys und Visenya in den Krieg zog gegen so ziemlich fast alle hohen Häuser in ganz Westeros. Auf ihren drei Drachen Vargar, Balerion und Meraxes gelang es ihnen letztendlich, die anderen Häuser zu unterwerfen und das Hause Targaryen zum alleinigen Herrscher zu erklären. Doch wie geht es weiter? Wer unterstützte die Targaryen in diesem Krieg? Wie kam es dazu, dass der letzte TargaryenKönig, der irre Aerys gestürzt wurde? Mit welchen Intriegen und Ränkeschmieden mussten die Targaryen sich sogar innerhalb ihrer eigenen Reihen herumschlagen? Das alles erfährt man in dieser sehr detailreichen Vorgeschichte. Ich muss zugeben, die fast 900 Seiten sind lang, ziehen sich manchmal auch ein wenig, vor allem wenn zuviel politisches Geschehen seitenlang umschrieben wird. Jedoch konnte das meine Faszination von der teilweise auch sehr grausamen Welt aus Westeros nicht schmälern. Es gab ein Wiedersehen mit den anderen Häusern, Vorfahren von den Starks, Lennisters und vielen anderen alt Bekannten. Auch freute ich mich darüber, dass nochmal explizit auf den anderen Zweig dieser Dynastie, die Schwarzfeuer-Targaryen eingegangen wurde. Leider kommt dieser Teil in der TV-Serie gar nicht vor, so jedoch allerdings in den Büchern. Die Geschichten werden durch wunderschöne Zeichnungen illustriert (siehe Fotos). Man merkt, wieviel Arbeit und Liebe in diesem Werk steckt. Der Schreibstil ist typisch Martin, man kennt ihn ja aus der Bücherreihe von “Das Lied von Eis und Feuer“. An dieser Stelle sei noch gesagt: wer hier mault, dass die Vorgeschichte unnötig sei und Martin doch lieber endlich die Fortsetzung schreiben sollte, dem kann ich nur sagen: Lest dieses Buch trotzdem! Warum? Na alleine schon, weil es viele Hintergrundinfos liefert und für echte Fans der Buchreihe auch einfach ein absolutes Must Read ist. Fazit: Schade dass ich nur 5 von 5 Büchersternchen vergeben kann, dieses tolle Werk hätte meiner Meinung nach sogar 10 Sternchen verdient. Egal, ob Herr Martin nun irgendwann mal noch die Fortsetzung von „Das Lied von Eis und Feuer“ zu Ende schreibt und auf den Markt bringt, oder uns Leser weiterhin mit Vorgeschichten erfreuen wird, ich werde jedes Werk dieses genialen Autors lesen!

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Ich muss gestehen, dass ich mich mit der Rezension zu diesem Buch wahrlich schwer tue. Am besten fange ich einmal beim Cover beziehungsweise der Gestaltung an - die ist nämlich wahrlich fulminant! Das Cover beinhaltet innen einen kompletten Stammbaum in Posterformat. Dieser wurde von mir während des Lesens tatsächlich auch das eine oder andere Mal zu Rate gezogen. Auch innen ist das Buch wunderschön gestaltet - mit herrlichen Zeichnungen. Ich finde die Entscheidung, solch ein mächtiges Werk durch Illustrationen ein wenig aufzulockern unheimlich gelungen. Leider, leider war dann der Inhalt nicht so ganz das was ich erwartet habe. Wobei nein - das stimmt so nicht. Die Umsetzung war anders als ich sie erwartet habe. Das ganze Buch nämlich liest sich wie eine Abhandlung. Eben tatsächlich wie ein Geschichtsbuch. Und das ist bei der Vielzahl an unterschiedlichen Charakteren, die zu unterschiedlichen Zeiten wichtig waren und in diversen Beziehungen zueinander standen respektive stehen doch sehr erschlagend. Im Nachhinein muss ich sagen, dass ich mir eher eine spannende Geschichte erwartet habe. Als ich das Buch begonnen habe, war ich der Meinung, der Schreibstil wird sich nach einer Art Einleitung wandeln, dann geht das Abenteuer richtig los! Leider weit gefehlt, in dem ganzen Werk gibt es keine wörtliche Rede. Es gibt keine direkte Interaktion der Charaktere miteinander. Es ist tatsächlich das, was ich dann befürchtet habe - eine trockene Erzählung vergangener Ereignisse. Pergament ist hier ein gutes Stichwort. Ich kann durchaus nachvollziehen, dass einige Leser enttäuscht sind, ich war es ja auch. Zudem frage ich mich, was sich der Autor dabei gedacht hat. Er schreibt so unfassbar gut! Warum dann so etwas? Zugegebenermaßen musste ich mich zeitweise tatsächlich zwingen, das Buch zur Hand zu nehmen und es wundert mich im Nachhinein, dass ich es dennoch verhältnismäßig schnell gelesen habe. Wenn auch nicht an einem Stück, das war mich schlicht nicht möglich. Insgesamt würde ich dieses Werk tatsächlich nur hart gesottenen Fans von Herrn R.R.Martin empfehlen und durchaus auch nur denen, die seine bisherigen Werke ebenfalls gelesen haben. Wer nur die Serie geschaut hat und den "eigentlichen" Erzählstil des Autors durch andere Bücher nicht kennt, wird hier sicher schnell die Segel streichen und aufgeben. Dennoch bin ich froh, es gelesen zu haben.

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