Leserstimmen zu
Feuer und Blut - Erstes Buch

George R.R. Martin

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Vielen Dank an das Bloggerportal und den Penhaligon Verlag für das Rezensionsexemplar! Vorneweg, das Buch ist kein Roman oder dergleichen. Es ist eher eine Erzählung der Ereignisse und gibt diese nüchtern aus der Sicht eines Großmaesters wieder, der die Handlungen seiner Zeit in der Citadelle nieder schreibt. Natürlich ist das wahnsinnig interessant, aber auch teilweise sehr anstrengend zu lesen, da es sich nicht so flüssig lesen lässt wie vielleicht die eigentlichen Bücher. Deswegen würde ich nur eingefleischten Fans der Serie und Bücher das Buch empfehlen. Das Buch ist sehr schön aufgemacht. Der Schutzumschlag ergibt entfaltet ein großes Poster mit dem Targaryen Stammbaum (ich musste da zwischendurch immer mal des öftereb drauf schauen um nicht den Überblick zu verlieren). Im Buch selbst ist wie schon vom Penhaligon Verlag gewohnt vorn und hinten die Karte von Westeros abgebildet. Des weiteren erwarten uns zahlreiche schwarz-weiß Zeichnungen im Buch, die zu den jeweiligen Kapiteln passen.

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Ich bin jemand, der zum Lesen eines Buches den Schutzumschlag grundsätzlich abnimmt und so stieß ich schnell darauf, dass man diesen aufklappen kann und so einen detaillierten Stammbaum des Hauses Targaryen erhält. Optisch sehr schön gemacht, leistet er einem im weiteren Verlauf auch gute Dienste, um den Überblick zu behalten. Was beim Überfliegen des Klappentextes schnell übersehen wird, was einem aber bewusst sein sollte, wenn man "Feuer und Blut" lesen möchte, ist, dass es sich um einen Bericht handelt. So ist die Geschichte auch in Berichtsform geschrieben, was erst einmal gewöhnungsbedürftig ist, ist man doch die normale Romanform gewohnt. Anfangs hatte ich Sorge, dass das Buch dadurch möglicherweise schnell langatmig wird, aber das war nicht der Fall. Über 880 Seiten (und es handelt sich hier nur um den ersten Teil der Geschichte) liest man nicht mal eben nebenher. So hat mich die Geschichte des Hauses Targaryen tatsächlich diverse Wochen begleitet, zumal ich nach einigen Kapiteln stets innehalten musste, um die Flut an Informationen verinnerlichen zu können. Das Buch beginnt mit der Ankunft der Targaryen in Westeros und endet mit dem Thronfolgekrieg. Das zweite Buch mit dem Rest der Targaryen-Geschichte ist in Vorbereitung. Wenn man sich einmal an die Erzählform gewöhnt hat, bietet "Feuer und Blut" gewohnt spannende Unterhaltung und viel Information. Blieb bei "Das Lied von Eis und Feuer" einiges über das Haus Targaryen im Unklaren, stehen sie hier definitiv im Mittelpunkt. Wer sich auf diese epische Reise begibt, sollte Interesse an den Hintergründen und den einzelnen Targaryens haben, dann wird er das Lesen aber auf keinen Fall bereuen.

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Ich liebe die Serie „Game of Thrones“ nur hatte ich mich noch nicht an die Buchausgaben gewagt. Mit „Feuer und Blut“ habe ich diese neue Gelegenheit in die Welt von Westeros einzutauchen gerne ergriffen und das obwohl mir das fast 900 Seiten starke Werk wirklich lange Angst gemacht hat. Ich muss aber sagen was den Schreibstil angeht ist es ein wirklich gelungenes Geschichtsbuch geworden und kein Roman. Allerdings ist es sehr interessant gestaltet. Beginnen wir mit dem offensichtlichen. Mir hat die äußere Aufmachung sehr gut gefallen und auch die Karte mit dem Stammbaum als Schutzumschlag (ausklappbar) ist sehr gelungen. Die Gestaltung im inneren mit den Abbildungen der Familie und einzelner kleinen Szenen ist ein absoluter Hingucker und untermalen die Geschichte wirklich sehr gekonnt. Ein großes Lob an den Künstler. Wie gesagt hatte ich große Angst dieses Werk anzugehen. Die fast 900 Seiten sind schon ein gewaltiger Brocken. Als ich mich dann endlich getraut habe fand ich eine fiktive Geschichtsschreibung vor. Die gelegentlich von längeren Namensnennungen geprägt ist. Der Schreibstil hat mir ansich ganz gut gefallen und die Entwicklungen auf und um den Thron haben mir sehr gefallen und machten mich auch neugierig weiter zu lesen allerdings muss ich zugeben das es sich hier definitiv um keine leichte Kost handelt. Ich habe mir hier etwas lockereres vorgestellt. Die Geschichte ist sehr gut beschrieben und die einzelnen Darstellungen konnte ich mir recht gut vorstellen. Sie sind bildhaft und ungeschminkt. Gelegentliche Brutalität und andere Ausdrücke sind hier nichts für zarte Seelen. Mir haben sie gefallen. Die Geschichte hat mich sehr gereizt aber das Lesen ist mir alles andere als leicht gefallen. Sie hat mich sehr gefordert und die größten Probleme hatte ich mit den häufigen Namensnennungen, die geballt auftraten aber natürlich zu der Geschichte gehören. Auch das gelegentlich etwas vorgegriffen wurde oder die Bemerkung folgte „die ist eine andere Geschichte“ waren für meinen Lesefluss nicht unbedingt förderlich. Andere Anmerkungen, besonders zu Pilz und den anderen Werken die zur Erzählung hinzu gezogen wurden fand ich allerdings sehr auflockernd. Insgesamt hat mich das Werk etwas erschlagen aber ich habe viel erfahren was ich vorher nicht wusste. Unter anderem die Anfänge von Königsmund, des eisernen Throns und der Population der Drachen. Ich gehe mit leicht gemischten Gefühlen aus Band Eins denn es war fesselnd und erschlagend zugleich. Fazit: Mir machte „Feuer und Blut“ Anfangs große Angst. Das Buch Eins ist fesselnd und erschlagend zu gleich. Es ist eher eine Geschichtsschreibung als ein Roman und liest sich daher auch anders. Die Abbildungen im inneren sind absolut gelungen und überzeugend. „Feuer und Blut“ ist sehr aufschlussreich und ich konnte das Buch auch nur schwer aus der Hand legen. Ich kann „Feuer und Blut“ absolut empfehlen.

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viele Informationen

Von: Suse

14.02.2019

Wie alles begann! Die packende Vorgeschichte um die Herrschaft des Königshauses Targaryen. Was für Tolkiens Fans das Silmarillion ist, erscheint nun von George R.R. Martin – die epische Vorgeschichte von »Das Lied von Eis und Feuer« / »Game of Thrones«! Drei Jahrhunderte, bevor die Serie beginnt, eroberte Aegon Targaryen mit seinen Schwestergemahlinnen und ihren drei Drachen den Kontinent Westeros. 280 Jahre währte die Herrschaft seiner Nachkommen. Sie überstanden Rebellion und Bürgerkrieg – bis Robert Baratheon den irren König Aerys II. vom Eisernen Thron stürzte. Dies ist die Geschichte des großen Hauses Targaryen, niedergeschrieben von Erzmaester Gyldayn, transkribiert von George R.R. Martin. Der Autor: George Raymond Richard Martin wurde 1948 in New Jersey geboren. Sein Bestseller-Epos »Das Lied von Eis und Feuer« wurde als die vielfach ausgezeichnete Fernsehserie »Game of Thrones« verfilmt. George R.R. Martin wurde u.a. sechsmal der Hugo Award, zweimal der Nebula Award, dreimal der World Fantasy Award (u.a. für sein Lebenswerk und besondere Verdienste um die Fantasy) und dreimal der Locus Poll Award verliehen. 2013 errang er den ersten Platz beim Deutschen Phantastik Preis für den Besten Internationalen Roman. Er lebt heute mit seiner Frau in New Mexico. Meine Meinung: Oh wie habe ich mich auf dieses Buch gefreut. Ich liebe ja die Geschichte um „Das Lied von Eis und Feuer“ sehr. Auch natürlich alle Häuser. Die Targaryns haben mich von Anfang an sehr angesprochen. Ich muss sagen für mich eins der interessantes Häuser in dieser Geschichte. Und da kommen wir auch schon zum Punkt. Ich kann das Buch nur bedingt empfehlen. Man sollte als Leser schon großes Interesse haben und mehr erfahren wollen. Für jemanden der so gar nichts mit der Geschichte anfangen kann, ist dieses Buch denke ich zu langweilig und auch viel zu trocken. Gewohnt toller Schreibstil, das muss man dem Autor lassen. Schreiben kann er wirklich gut. Und mich hat er komplett eingesaugt in dieses Buch. Ich habe es mit großer Begeisterung geschrieben. Wir bekommen hier so einiges geboten. Viel Information und Hintergrundwissen. Für mich genau das Richtige, doch ich denke viele Leser wird es abschrecken. Und ich kann mir auch vorstellen, das viele Leser das Buch streckenweise sehr langatmig finden. Für mich jedoch nicht. Nun ich kann es wirklich empfehlen. Für Fans und interessierte Liebhaber der Serie. Für alle anderen ist dies wohl nicht das Richtige. Mir hat es aber richtig gut gefallen.

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INHALT  300 Jahre vor den Ereignissen in der Buchreihe „Das Lied von Eis und Feuer“ und der dazugehörigen Serie „Game of Thrones“ eroberte Aegon Targaryen begleitet von seinen beiden Schwestergemahlinnen Rhaenys und Visenya und ihren drei Drachen den Kontinent Westeros. Die Herrschaft seiner Nachkommen hielt 280 Jahre und überstand Rebellionen und Bürgerkriege genauso wie Fehden in der Familie. Doch dann kam Robert Baratheon und stürzte den irren König Aerys II. vom Thron. „Feuer und Blut“ ist die Familienchronik der Targaryens und erzählt ihre Geschichte aus der Feder von Erzmaester  Gyldayn. Als ich erfahren habe, dass dieses Buch veröffentlicht wird haben sich mir die Nackenhaare aufgestellt. Ich wusste, dass ich an diesem Buch auf keinen Fall vorbei komme, denn ich liebe nicht nur die Buchreihe von George R. R. Martin und die dazugehörige Serie, sondern auch die Targaryens ganz besonders. Die stolzen und wunderschönen Drachenkönige haben es mir angetan und ihre Geschichte mich schon immer sehr interessiert. Ich habe ehrlich gesagt nicht damit gerechnet, dass ich eine positive Rückmeldung auf meine Anfrage im Bloggerportal bekomme und doch ist das Buch in meinen Briefkasten geflattert. Ich habe mich unfassbar gefreut und fast direkt begonnen das Buch zu lesen. Im November ist diese sehr ausführliche Chronik der Targaryen erschienen und ich habe über zwei Monate gebraucht um diesen Wälzer zu lesen und ich muss sagen, dass sich jede Seite davon für mich absolut gelohnt hat. George R. R. Martin beweist mit diesem Geschichtsbuch nicht nur, dass er absolut genial schreiben kann, sondern auch, wie sehr er in dieser Welt von Game of Thrones drin steckt. Er hat jeden Schritt der Targaryens mit dem Anfang von Aegon und seinen Schwestergemahlinnen bis zum Ende vom Irren König Aerys II. komplett durchdacht. Nichts wird ausgelassen, alles genau dargestellt. Es ist der absolute Wahnsinn. Man wird in die frühen Zeiten von Westeros hinein geworfen und es wird erklärt wie welche Familienbande entstanden, wie die Häuser früher zusammengearbeitet haben, wie sie irgendwo eingeheiratet haben, wie welche Häuser an Macht erlangt haben und wie sie diese Macht auch wieder verloren. Man findet Charakterzüge wieder, die es bis in die ursprüngliche Buchreihe geschafft haben und gewisse Fragen könnten durch diese Chronik auch beantwortet werden. Mein Herz hat höher geschlagen, als drei Dracheneier ein Thema gewesen sind, die ihren Weg wohl irgendwie auf einen anderen Kontinent geschafft haben… Könnten das vielleicht die Dracheneier sein, die über 280 Jahre später der jungen Daenerys Targaryen geschenkt werden? Könnten sie so den Weg zurück zu ihrer wahren Bestimmung gefunden haben? Alles reine Spekulation, das muss ich zugeben, aber bei diesen Gedanken habe ich eine Gänsehaut bekommen. So vieles wird erklärt, dargestellt und ausführlich besprochen, ich wusste teilweise nicht mehr wo mir der Kopf stand und habe deshalb auch einige Pausen beim Lesen gebraucht. Es ist sehr viel Input, das mich manchmal ein wenig überfordert hat, auch wenn ich dieses Flair der Targaryen und von Westeros sehr genossen habe. George R. R. Martin hat mich erneut völlig in seinen Bann geschlagen und das mit einer Familienchronik, die nicht in Romanform geschrieben, sondern lediglich eine Nacherzählung der Ereignisse ist. Sein Weltenentwurf ist so unwahrscheinlich komplex und Detailreich, dass es mich wirklich umgehauen hat. Unterstützt durch wunderschöne Zeichnungen hat dieses Buch eine ganz besondere Qualität erreicht. Ich weiß, dass ich nicht das letzte Mal in dieser Chronik geblättert habe. Immer wenn sich mir irgendwelche Fragen stellen, werde ich Feuer und Blut zur Hand nehmen und erneut nachlesen, was die Targaryen zu dieser Zeit getan haben. Vielleicht eröffnen sich nur noch mehr Erklärungen, je öfter und genauer man sich mit ihrer Geschichte auseinandersetzt. Und genau das hat George R. R. Martin vielleicht beabsichtigt, als er die Chronik geschrieben und veröffentlicht hat. Ich bin begeistert und kann jedem Fan wirklich nur empfehlen, sich dieses Buch anzuschauen. FAZIT  Auch wenn „Feuer und Blut“ keine Fortsetzung der „Das Lied von Eis und Feuer“ Reihe ist, sondern eine Familienchronik der Targaryen, so lohnt sich dieses Buch für eingefleischte Game of Thrones Fans aufjedenfall. Für den Einstieg in die Reihe ist das Buch nicht geeignet, denn es ist lediglich eine Chronik. Ein Geschichtsbuch, das wahrscheinlich jeden in die Flucht schlagen würde, der sich nicht wirklich mit der Reihe auskennt. Wenn ihr Fans von Game of Thrones und den Targaryen seid, dann geht nicht an diesem Buch vorbei, sondern werft einen Blick hinein, ihr werdet es nicht bereuen!

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Es war der berühmte Historiker Leopold Ranke, der die Aufgabe seiner Wissenschaftsdisziplin darin sah, aufzuzeigen, „wie es eigentlich gewesen ist“. „Es“ meint hier den historischen Ablauf, das in der Vergangenheit Geschehene. Der Chronist soll dies einerseits deskriptiv und belegt durch Quellen wiedergeben, andererseits interpretieren. Und – warum auch immer - George R.R. Martin hat genau diesen Weg gewählt um ein spektakuläres GOT-Prequel zu verfassen. Ein neues Hörbuch liegt vor, das die Fans entzweit. Tenor der Kritiker: Möge George doch erst mal GOT zu Ende bringen! In Feuer und Blut geht es um eines der großen Häuser in der beliebten Kultserie: Die Targaryens. Jenes sagenumwobene Geschlecht, das Königskinder miteinander vermählt und seine Macht auf die Beherrschung der Drachen gründet. Die Chronik setzt 280 Jahre vor den Geschehnissen in GOT ein. Sie ist eine erhellende Aneinanderreihung von Fakten entlang der nicht immer geraden Linie des Königshauses Targaryen. Wir lernen verschiedene Hintergründe des GOT-Universums kennen und erfahren zum Beispiel, wie der erste König Aegon Targaryen seine Herrschaft über Westeros errang und festigte. Blut, Mord und Tränen auf einem konzeptionell hohen Level. George R.R. Martin ist kein Historiker und hat sich dennoch die große Mühe gemacht, viele alten Quellen und sogar Sekundärliteratur zu erfinden, um quasi „sein“ Silmarillion zu schaffen (auch wenn es bereits Westeros gibt). Eine wahre Sisyphusarbeit, die der Autor mit brachialer konzeptioneller Gewalt und herausragender Kreativität umgesetzt hat. Denn: Das Hörbuch ist über 30 Stunden lang und ist nur das „Erste Buch“. Dabei greift die chronologische Darstellung ohne Brüche ineinander, ein Einfall folgt auf den nächsten. Aber, um es deutlich zu sagen: Dieses Buch ist KEIN Roman. Es ist eine Chronik mit oberflächlichem Storytelling – besonders geeignet für GOT Addicts und ebenso eine klasse Vorlage für Fan Fiction. Zum Sprecher muss man nicht viel sagen: Reinhard Kunert ist GOT. Und das könnte ein Urteil sein, das Kultur-Historiker fällen werden.

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Feuer und Blut Aufstieg und Fall des Hauses Targaryen von Westeros 1/2 George R. R. Martin, 1948 in Bayonne, New Jersey, in den USA geboren, veröffentlichte seine ersten Kurzgeschichten im Jahr 1971 und gelangte damit in der amerikanischen Science-Fiction-Szene zu frühem Ruhm. Gleich mehrfach wurde er mit dem renommierten Hugo-Award ausgezeichnet. Danach war George R. R. Martin einige Jahre in der Produktion von Fernsehserien tätig, etwa als Dramaturg der TV-Serie "Twilight Zone". Erst im Jahr 1996 kehrte er mit einem Sensationserfolg auf die Bühne der Fantasy zurück: Mit dem ersten Band von "Das Lied von Eis und Feuer" setzte er einen Meilenstein in der modernen Fantasy und schuf ein gewaltiges Epos in bester Tolkien-Tradition: eine düstere, grausame, an das Mittelalter erinnernde Welt voller Intrigenspiele, Machtpolitik und Krieg, die die Leser packt und unerbittlich in ihren Bann zieht. Autorenkollegen und Kritiker preisen das Epos einhellig als bahnbrechendes Meisterwerk, selbst Marion Zimmer Bradley sprach von der "vielleicht besten Epischen Fantasy überhaupt". Und die Leser stimmen ihnen zu, auch wenn die monumentalen Ausmaße des Opus den Autor selbst zu verschlingen drohen: Die Wartezeiten auf die Folgebände stellen die Treue der Fans auf harte Proben und sollen in vielen Fällen Entzugserscheinungen hervorgerufen haben. George R. R. Martin lebt in Santa Fe, New Mexico. Quelle „Feuer und Blut“ ist das erste Buch der zweibändigen Geschichte des Hauses Targaryen. Erster Satz: „Die Maester der Zitadelle, die die Geschichte von Westeros bewahren, nutzen seit dreihundert Jahren Aegons Eroberung als Ausgangspunkt ihrer Zeitrechnung.“ Klappentext: Wie alles begann! Die packende Vorgeschichte um die Herrschaft des Königshauses Targaryen. Was für Tolkiens Fans das Silmarillion ist, erscheint nun von George R.R. Martin – die epische Vorgeschichte von »Das Lied von Eis und Feuer« / »Game of Thrones«! Drei Jahrhunderte, bevor die Serie beginnt, eroberte Aegon Targaryen mit seinen Schwestergemahlinnen und ihren drei Drachen den Kontinent Westeros. 280 Jahre währte die Herrschaft seiner Nachkommen. Sie überstanden Rebellion und Bürgerkrieg – bis Robert Baratheon den irren König Aerys II. vom Eisernen Thron stürzte. Dies ist die Geschichte des großen Hauses Targaryen, niedergeschrieben von Erzmaester Gyldayn, transkribiert von George R.R. Martin. Cover: Das Cover finde ich genial. Es wirkt wirklich wie eine dicke uralte Chronik und hat in der Mitte ein geprägtes „Wachssiegel“ des Hauses Targaryen. Dazu der Titel in Hochglanz. „Das Drachensiegel, das die Drachen Balerion, Vhagar und Meraxes von Aegon Targaryen darstellt, ist auf dem Buchumschlag und dem Buchrücken zu finden. Es ist speziell geprägt und fühlt sich wie ein echtes Wachssiegel an. Auch das abgebildete Lederband hebt sich durch eine besondere Prägung ab und ist fast so rau wie Jahrtausende altes Leder.“ Quelle https://www.amazon.de/Feuer-Blut-Aufstieg-Targaryen-Westeros/dp/3764532238 Ich finde das Cover sehr gelungen und bin schon total gespannt auf das nächste Cover! Meinung: An dieser Stelle meinen herzlichsten Dank an Penhaligon für das Rezensionsexemplar. Ich bin ein großer Fan der Reihe „Das Lied von Eis und Feuer“ und schaue auch mit großer Begeisterung die TV-Serie „Game of Thrones“. Als ich gehört habe, dass es zum Haus Targaryen zwei Zusatzbände geben soll, die die Familiengeschichte erzählen, musste ich da sofort reinlesen. Ich habe etwas anderes bekommen, als erwartet, aber es hat mir gefallen. „Dies ist die Geschichte des großen Hauses Targaryen, niedergeschrieben von Erzmaester Gyldayn, transkribiert von George R.R. Martin. Dieses erste Buch beginnt mit der Ankunft der Targaryen in Westeros und beschreibt die Eroberung der Sieben Königslande und über anderthalb Jahrhunderte der Herrschaft des Hauses Targaryen. Es endet mit dem Thronfolgekrieg, der als Tanz der Drachen in die Lieder der Barden Einzug erhielt. Das zweite abschließende Buch ist in Vorbereitung.“ (Quelle: vergleiche Klappentext/Text im Buchumschlag). „Die Targaryen entstammen reinstem valyrischen Blut und waren Drachenherren eines alten Geschlechts. Zwölf Jahre vor dem Verhängnis von Valyria (114 v.A.E.) verkaufte Aenar Targaryen seine Besitzungen im Freistaat und in den Ländern des Langen Sommers und zog mit seinen Gemahlinnen, seinem ganzen Besitz, allen Sklaven, Drachen, Geschwistern,Kindern und Verwandten nach Drachenstein, einer trostlosen Inselzitadelle unter einem rauchenden Berg in der Meerenge.“ Wie viele Fan der Reihe warte ich sehnsüchtig auf „Winds of Winter“ und hoffe natürlich, dass das Buch bald erscheint. Das ich nun trotz Wartens erneut in der Welt von Westeros eintauchen konnte, war einfach großartig, trotzdem fällt es mir ein wenig schwer, dass Buch richtig einzuordnen. Denn auch wenn ich es wirklich sehr interessant und spannend fand, die Geschichte des Hauses Targaryen zu erfahren, so war es zum Teil doch etwas schwer für mich, dem Text zu folgen. Natürlich ist es kein Roman, sondern eine Familienchronik, das war mir von vornherein klar. Aber die vielen ähnlich klingenden Namen, die zahlreichen sehr detaillierten Gegebenheiten, die unzähligen Schlachten, Ränkeschmieden, Liebesfehden und die verzweigten Verwandtschaftsgrade haben es mir nicht immer leicht gemacht, alles richtig einzuordnen und zu folgen. Versteht mich nicht falsch, ich bin wirklich beeindruckt was für einen komplexen und detaillierten Weltenwurf George R.R. Martin erschaffen hat und obwohl es für mich zwischendurch schwierig war, alles richtig einzuordnen und die Personen auseinander zu halten, war ich gefesselt und habe mit Spannung die erste Hälfte der Familienchronik der Targaryen gelesen. Hilfreich war für mich auf jeden Fall der aufklappbare Stammbaum, der sich auf der Rückseite des Buchumschlages befindet und einfach großartig aussieht! Geliebt habe ich die vielen schwarz-weiß Illustrationen, die die Chronik auflockern und die Charaktere und Ereignisse wirklich schön veranschaulichen. Dough Wheatley hat die Illustrationen gestaltet und hat auch bereits „Westeros - Die Welt von Eis und Feuer“ mit Bildern ausgestattet. „Feuer und Blut“ war für mich ein ganz anderes Lesevergnügen, das mich vor allem mit seiner Detailliebe und dem komplexen Weltenwurf überzeugt hat. Jeder sollte sich im Vorfeld im Klaren darüber sein, dass es sich um keinen Roman, sondern um eine Familienchronik handelt. Es gibt wenig Dialoge und die sehr detaillierten Ereignisse, die sehr ähnlich klingenden Namen, die unzähligen Schlachten, Liebesfehden und die verworrenen Verwandtschaftsgrade sorgen nicht unbedingt dafür, dass sich dieses Buch leicht lesen lässt. Wer sich aber darauf einlassen kann und vor allem wer ein eingefleischter Fan der Reihe ist, den wird dieses Buch begeistern! Ich bin schon sehr gespannt auf die zweite Hälfte der Familienchronik und hoffe, dass wir nicht so lange darauf warten müssen. Lg, Levenya https://levenyasbuchzeit.de/ Vielen DANK für ein Rezensionsexemplar! Fakten: Gebundene Ausgabe: 896 Seiten I Verlag: Penhaligon Verlag (20. November 2018) I ISBN-10: 3764532238 I ISBN-13: 978-3764532239 I Originaltitel: Fire & Blood Vol. 1: A History of House Targaryen of Westeros I Preis: 26,00€

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Warum wollte ich es lesen? Ich bin zwar kein Fan der Serie, aber die Bücher haben es mir schon sehr angetan. Weshalb ich auch sehr traurig bin, dass wir wohl noch etwas auf die Fortsetzung von Das Lied von Eis und Feuer warten müssen. Aber umso mehr freut es mich endlich mehr über die Targaryen und die Drachen zu erfahren. Wie war es? Cover: Das Cover ist in Grau- und Schwarztönen gehalten, wobei das dunkelrote Drachensiegel sehr hervorsticht. Dadurch passt es auch sehr gut zu den Hardcovern von Das Lied von Eis und Feuer Die Story: Endlich erfahren wir die Vorgeschichte von Das Lied aus Eis und Feuer. Wie erleben hautnah wie Aegon Targaryen mit seinen Schwestergemahlinnen Westeros erobert und welche Veränderungen sie mit sich bringen. George R.R. Martin transkribierte die historischen Ereignisse, die Erzmaester Gyldayn für die Nachwelt festhielt. Drachen, Kriege und Liebe. Und wir dürfen dabei sein. Schreibstil: Der Schreibstil von George R.R. Martin ist wie auch in seinen anderen Büchern unglaublich detailliert und trotzdem fesselnd. Obwohl es viele Fakten und Daten gibt, ist das Buch angenehm zu lesen. Ein tolles Leseerlebnis. Meine Meinung: Viele haben sich auf das neue Buch von George R.R. Martin gefreut und einige sind sehr enttäuscht. Ja, ich kann es nachvollziehen. Auch ich habe mich mit dem Werk etwas schwer getan. Denn es ist nicht das was viele erwartet haben. Die Geschichte des großen Hauses Targaryen wird nicht nur einfach erzählt, sondern ist gefüllt mit Daten, dem genauen historischen Ablauf und unglaublich vielen Fakten. Zuerst hat mich diese geballte Flut an Information schon sehr nieder gedrückt und ich wollte schon aufgeben. Aber die wunderschönen Zeichnungen lockern das Ganze dann doch immer mehr auf und man bekommt einen ausführlichen Einblick in diese uns unbekannte Zeit. Aber ehrlich: Ich bin absolut in den Zeichenstil und die ganzen Details verliebt. Stundenlang könnte ich mir einfach nur die Bilder ansehen und wäre schon vollkommen glücklich. Und ja, ich muss schon zugeben, dass man historische Bücher und Lexika schon lieben sollte. Ansonsten werdet ihr dieses Buch definitiv verfluchen. Mehr möchte und kann ich euch nicht verraten. Jetzt liegt es an euch! Abschließend: Insgesamt ist Feuer und Blut – Erstes Buch von George R.R. Martin ein gewaltiges Buch voller neuer Informationen, Daten und Ereignissen. Aber auch mit wunderschönen Illustrationen, die ich mir immer wieder angucken kann. Ein MUSS für alle GOT-Fans, aber Achtung: Es ist kein normaler Fantasy-Roman, sondern ein umfangreiches “Geschichtsbuch”.

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