Leserstimmen zu
Feuer und Blut - Erstes Buch

George R.R. Martin

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„Hof wollte er auf dem großen Sitz aus Eisen halten, geschmiedet aus den geschmolzenen, verdrehten, schartigen und zerbrochenen Klingen seiner besiegten Feinde, einem gefährlichen Sitz, der schon bald als der Eiserne Thron von Westeros in der ganzen Welt berühmt werden würde.“ Feuer und Blut ist keine Geschichte, es ist kein Roman, keine Erzählung und keine Sammlung von Kurzgeschichten – es ist eine biografische Abhandlung eines fiktiven Königshauses, beginnend mit ihrem ersten Herrscher – Aegon, dem Eroberer – und, zumindest in Teil eins, endend mit Aegon dem III, dem Drachentod. Der Leitspruch des Hauses Targaryen ist Gesetz – Feuer und Blut ist ihr Motto, ihr Wappen der dreiköpfige rote Drache auf schwarzem Grund, eine symbolische Darstellung Aegon, des Eroberers und seiner beiden Schwestergemahlinnen Visenya und Rhaenys – alle Drachenreiter und tapfere Krieger. Zusammen mit ihren Drachen und auch unterstützt durch das Haus Baratheon, das bereits von Beginn an mit dem ihren verbunden ist, erobert Aegon, der erste seines Namens, Westeros – von den Flusslanden, über die Weite bis hin zum Norden. Nur Dorne bleibt seinem Leitspruch treu: Ungebeugt, ungezähmt, ungebrochen. Sie unterwerfen sich nicht und so soll Dorne über einen langen Zeitraum hinweg das einzige Haus sein, das sich nicht im Angesicht eines Drachens auf die Knie fallen lässt. Die Drachen. Mein Gott, die Drachen. Die Drachen sind, wie die Targaryens selbst, Hauptakteure im Kampf um Westeros, denn ohne sie wäre wohl auch Aegon I Targaryen nicht zu Aegon, dem Eroberer geworden. Wäre er nicht auf Balerion, dem schwarzen Schrecken, in die Schlacht gezogen, während Visenya auf Vhagar und Rhaenys auf Meraxes dem Motto ihres Hauses alle Ehre machten, hätten die großen Häuser Wersteros‘ nicht von der aus Valyria geflohenen Familie gekniet. Trotz der Kriege, die Aegon Westeros brachte, war er letztendlich ein guter Herrscher. Doch die Saat des Drachens – seine Söhne – waren das nicht. Während der eine schwach war, war der andere grausam und so begann mit Maegor, dem Grausamen und Aenys dem I seines Namens bereits ein Schritt in Richtung des Drachentanzes, der mehr als 90 Jahre später ganz Westeros mit Feuer und Blut überziehen würde. Der Tanz, in dem Drache gegen Drache kämpfen und fallen und große Häuser ausgelöscht werden würden … Doch wir erleben auch Zeiten des Friedens und des Fortschritts, und auch an diesen Zeiten haben die Targaryens großen Anteil. Nicht jeder mit dem Blut des Drachens ist ein irrer König, wie Aerys der II, dessen letzten Worte waren „verbrennt sie alle“ oder ein Viserys, der tobt und meutert im Angesicht seines verlorenen Throns. Jaehaerys der I – der Schlichter, wie er in die Geschichte einging – machte aus Kings Landing (Königsmund) die Stadt, die sie später einmal sein würde und schuf den Grundstein für den Königsweg und viele andere Straßen, die in den Städten Westeros‘ den Handel neu belebten. Er schlug Aufstände nieder und sorgte sich um sein Volk und hatte mit seiner Schwestergemahlin Alysanne eine Frau an seiner Seite, die von den Untertanen geliebt wurde und ihm viele Kinder gebar. Doch viele Kinder können Probleme verursachen, wenn es um die Thronfolge geht. Und so begann in der fünften Generation der Tanz der Drachen – ein dunkler Punkt in der Geschichte von Westeros und des Hauses Targaryen, von dem wir bereits im Lied von Eis und Feuer und auch im Heckenritter bereits einiges gehört haben … Mein Fazit: Dieses Buch ist für Fans. Nicht für Fantasy-Fans im Allgemeinen, sondern für Fans von „Das Lied von Eis und Feuer“. Niemand, der nicht die 5- bzw. 10bändige Reihe gelesen und auch geliebt hat, wird an „Feuer und Blut – Band 1: Aufstieg und Fall des Hauses Targaryen“ auch nur den Hauch einer Freude haben, denn der gute Erzmaester Guldayn, der uns von der Familie Targaryen berichtet, ist kein Romancier, sondern ein Historiker, ein Biograf. Und so liest sich das Buch ähnlich einem historischen Sachbuch, wenn auch unbeschreiblich spannend. Doch wie auch in historischen Büchern, setzt GRRM Vorwissen voraus – und das nicht zu knapp. Wir lernen auf den gut 900 Seiten Vorfahren aller Häuser kennen: den großen, wie in etwa der Häuser Stark, Greyjoy, Tyrell, Martell, Lannister, Arryn, Baratheon, und Tully, aber auch von denen, die in den später angesiedelten Romanen keine große Rolle im Spiel der Throne spielen, wie z. B. Valeryon, Hohenturm, Gipfel, Manderly, Rois, Schurwerth oder Esch – und das ist nur ein Bruchteil von denen, die in den ersten 130 Jahren, von denen wir hier lesen, Anteil an der Geschichte nehmen. Der Stammbaum, der sich im Umschlag des Buchs befindet, hilft einem häufig weiter – doch nur, was das Haus Targaryen betrifft, denn alle anderen werden – so lange sie nicht in die Familie einheiraten – hier außen vor gelassen. Doch wenn man die erste, ich nenne sie einmal „originale“ Reihe kennt, kann man der Geschichte gut folgen, die stetige Aufmerksamkeit des Lesers vorausgesetzt. Daher kann ich sagen: ich habe das Buch geliebt. Es ist, als würde ich nachhause kehren. Westeros hat mich vor mehr als 15 Jahren erreicht, wie keine andere Welt vor oder auch nach ihr. Denn die unglaubliche Detailfülle, der Realismus, die Geschichte (aus historischer und dramaturgischer Sicht), die Charaktere, die Politik, das Wordbuilding – alles greift wie in einem Puzzle perfekt ineinander. Zu keinem Augenblick – keine Sekunde, kein Wort lang – hatte ich das Gefühl, einer erfundenen Geschichte zu folgen. Die Targaryens haben existiert, sie haben den Eisernen Thron geschmiedet – nur steht er jetzt vielleicht in einer Realität, die nicht zu unserer gehört, einer, die vielleicht neben der unseren existiert. Tolkien mag einst der König der Fantasy gewesen sein, doch seine lange und friedliche Regentschaft hat ein Ende – Martin hat auf dem Thron Platz genommen. Der König ist tot - lang lebe der König.

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Um sich das Warten auf den nächsten Band von "Das Lied von Eis und Feuer" bzw. die Finale Staffel von "Game of Thrones" zu verkürzen, kommt die Vorgeschichte dazu gerade richtig. Ganz im Spiel der Throne-Manier dreht sich hier alles um die machthabenden Herrscher und Herrscherinnen dieser Zeit, den Targaryens. So umfangreich dieses Buch auch ist, erzählt es doch nur ungefähr die Hälfte der Zeit, in der die Thronfolger aus diesem Haus stammten. Also eine Fortsetzung kommt bestimmt. Wie lange wir darauf wieder warten müssen, ist jedoch eine andere Frage. Vorstellen kann man sich dieses Buch wie ein richtiges Geschichtsbuch. Ein Maester hat historische Begebenheiten aus unterschiedlichen Quellen gesammelt und dieses Wissen niedergeschrieben. Demzufolge kommen wenig richtige Gespräche vor, da oft einzelne Unterhaltungen nicht übertragen wurden. Trotzdem ist Martins Schreibstil unverkennbar vorhanden und genauso von hoher Qualität wie bei der Hauptgeschichte. Ich finde es spannend, den einzelnen Charakteren zu folgen und ihre Rolle in der Geschichte kennenzulernen. Besonders interessant wird es, wenn die historische Entwicklung zu bereits bekannten Orten, Handlungssträngen und Häusern aufgegriffen wird. So verfolgt man die Entstehung von Königsmund oder erfährt die Ursprünge von Daenerys' Dracheneiern. Zeit ist das, was man sehr viel braucht für dieses Buch. Und eine große Merkfähigkeit für viele, viele (oft gleichklingende) Namen. Jedoch schafft Martin das mit den Namen meistens so hinzubekommen, dass man schnell wieder weißt, wer wer ist. Die 900 Seiten lesen sich jedoch nicht so schnell in einem durch. Aber dranbleiben ist sehr wichtig. Die Aufmachung des Buches ist wirklich besonders gelungen. Der Umschlag ist aufgefaltet eine riesige Karte, auf der der Stammbaum der Targaryens aufgezeichnet wurde. Im Buch finden sich sehr viele Illustrationen, die bestimmte Ereignisse und Personen darstellen und einem ein Bild von der Geschichte geben. Fazit Für mich eine gelungene Vorgeschichte, die sich stilistisch von den anderen Büchern abhebt, jedoch genauso gut ist. An Spannung und Wissen lässt dieses Buch nichts aus. Für jeden Fan der Reihe sehr zu empfehlen, wenn nicht sogar ein Muss, da vieles erklärt wird, was auch im Lied von Eis und Feuer vorkommt.

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Meine Meinung: Erzählt wird die Vorgeschichte von „Das Lied von Eis und Feuer“. Genauer gesagt die Geschichte der Targaryens, über drei Jahrhunderte lang. Wer mit wem, wie und wo, gestorben, besiegt und so weiter. Man darf das Buch nicht als Roman an sich sehen, sondern eher wie ein Geschichtsbuch, rausgeklaubt aus Samwell Tarlys Bibliothek. Es übermittelt Wissen zu den Targaryens und beleuchtet diese bis in den kleinsten Winkel. Zusätzlich enthält das Buch viele detailgenaue Illustrationen, die das ganze auflockern und wunderbar anzuschauen sind. Quasi das Sahnehäubchen oben drauf, sodass man Seite um Seite immer wieder und wieder durchblättern mag. Alles in allem muss man wissen was man kauft (eher ein Wissensbuch rund um die Welt der Targaryens in und um Westeros) und ich denke, dass vor allem Fans der Serie / der Bücher ganz sicher viel Freude an dem Buch haben werden, das qualitativ auf einem sehr hohem Niveau liegt und einen echten Mehrwert im Bücherregal und der Sammlung bietet. Fazit: "Feuer und Blut“ ist eine sehr schöne Ergänzung des Game of Thrones Universums. Wer mehr über das Haus Targaryen wissen will und sich in die Welt von Westeros vertiefen möchte, der findet hier viele Informationen und bestimmt noch mehr Freude! Wer einen Roman a la "Das Lied von Eis und Feuer" erwartet, der sollte besser zweimal überlegen, denn den wird er hier nicht finden.

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***** Rezension ***** #Werbung[unbezahlt] Heute möchte ich euch für ein wunderschönes Buch begeistern. Die Game of Thrones Fans werden es sicher schon irgendwo entdeckt haben ; ). Ich hatte es auch bereits in der Timeline, jedoch für andere Bücher unterbrochen. Die Rede ist von „Feuer und Blut – Aufstieg und Fall des Hauses Targaryen von Westeros Erstes Buch“ von George R.R. Martin. Dabei handelt es sich um ein wunderschönes Hardcover, penhaligon macht seinem Namen wieder ein Mal alle Ehre. Bereits das Cover lässt durch das leicht erhabene Siegelwachs hochwertige Verarbeitung vermuten. Nimmt man den Schutzumschlag ab und entfaltet ihn, erhält man einen Stammbaum des Hauses Targaryen (dieser hilft auch später den Überblick zu behalten). Des weiteren verfügt das Buch über ein silbernes Lesebändchen und unzählige, detaillierte Illustrationen. Für dieses schöne 889 seitige Exemplar zahlt man 26,00€. Zum Inhalt: Anders, als viele Leser erwarten, handelt es sich hierbei nicht um einen weiteren Westerosroman. Das Buch beschäftigt sich mit den historischen Verläufen des Hause Targaryen. Die Geschichte beginnt mit Aegons Eroberung von Westeros. Der Leser erfährt, von Intrigen, Vermählungen, Fortpflanzungen, Mord und Erbfolge des Eisernen Throns. Die Targaryen haben so viele Gesichter. Doch scheint es eine verfluchte Blutlinie zu sein, nach ihrer glorreichen Eroberungen, wird man Zeuge eines stetigen Falls. Meine Meinung: Das Buch hat mich optisch bereits völlig überzeugt. Ich liebe die Welt von Game of Thrones und wollte gerne mehr über die Targaryen in Erfahrung bringen. In der Serie gibt es ja nur Daenerys Targaryen. Mir fiel es nicht schwer, mich in das Buch einzufinden. Die Familienchronik beginnt mit ziemlich trockener Namensnennung, dass schreckte mich jedoch nicht ab. Seite für Seite verschlang ich das Buch und lernte es mit jeder Zeile mehr lieben. Es hat mich vollkommen überzeugt. Martin beweist historische Geschicklichkeit und stellt eine derart komplexe Welt auf, dass es mich manches schwindelte. Aufgrund der Komplexität, ist es stellenweise wirklich schwer gewesen, zu überschauen wer wesen Frau, Sohn oder Schwager war, aber dank des mitgelieferten Stammbaums hatte ich in minutenschnelle einen klaren Kopf. Viele Rezensionen fielen schlecht aus, da die Leser scheinbar einen blutigen Pageturner erwarten. Das ist dieses Buch nur im entfernten Sinne. Für mich hat sich das Buch definitiv gelohnt und ich erwarte sehnsüchtig den zweiten Teil. Ich möchte, trotz der besonderen Darbietungsform eine Empfehlung aussprechen. Ich bedanke mich recht herzlich beim Random House Verlag, für dieses beeindruckende Leseexemplar.

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Viele kritische Stimmen habe ich zu dem neuesten Werk aus der Feder George R.R. Martins gelesen. Und viele kritisieren es, dass es sich hier nicht um einen neuen Roman zur "Eis-und-Feuer"-Serie handelt, sondern um en fiktives Geschichtsbuch, welches sich ausschließlich dem Haus Targaryen widmet. Ich kann mich den kritischen Stimmen nicht anschließen, auch wenn ich selbst davon ausging, dass es sich um einen "Roman" handelt. Nicht den abschließenden Band der "Eis-und-Feuer"-Reihe, sondern um eine Art Vorgeschichte, ein Prequel zu eben diesen Bänden. Überrascht war ich, als ich anfing zu lesen, das muss ich zugeben. Doch je mehr ich mich auf das "Geschichtsbuch" einließ, umso interessanter und spannender und aufregender empfand ich alles. Wir beginnen mit der Eroberung Westeros bzw. der Sieben Königslande durch Aegon Targaryen, dessen Traum es wahr, eben diese Königslande vereint zu sehen und Frieden nach Westeros zu bringen. Einen Traum, den er sich auch erfüllen konnte. Aber nur, solange er lebte. Denn seine Kinder, Kindeskinder und anderen Verwandten sahen dies alles etwas anders. Das Buch, welches aus der Sicht des Erzmaesters Gyldayn geschrieben ist, schildert eben den Aufstieg und Fall des Hauses Targaryen. Dabei wird bis ins kleinste Detail geschildert, wie Aegon Westeros erobert, mit wem er verheiratet wer, welche Kinder er gezeugt hat und mit wem diese verheiratet werden, welche Kinder diese zeugen und immer so weiter. Der Stammbaum der Familie Targaryen, der sich hinter dem aufklappbaren Schutzumschlag des Buches befindet, hilft dabei, den Überblick zu bewahren. Den, das muss ich zugeben, habe ich manchmal schon verloren, weil doch viele gleich heißen bzw. ähnlich. Aber dies ist unserer eigenen Geschichte ja auch nicht anders. Der Aufstieg und Fall der mächtigsten Familie der Sieben Königslande nimmt einen großen Teil der Geschichte Westeros ein. Sie beginnt im Jahre 1 n.A.E. (nach Aegons Eroberung) und endet im ersten Buch mit dem Anfang der Herrschaft von Aegon III. (im Jahre 131 n. A. E.) Zum Glück ist jedoch schon ein zweiter Teil in Arbeit, so dass man alles weiterverfolgen kann. Ich muss zugeben, dass ich es sehr gelungen finde, ein fiktives Geschichtsbuch herauszubringen, auch wenn ich mir wünsche, dass die "Eis-und-Feuer"-Reihe endlich abgeschlossen würde. Aber gut Ding braucht Weile und wir alle wissen es, wenn uns die Ideen ausgehen, kommt nichts Gutes bei raus. Weiter verstecken sich zwischen den vielen Fakten und Daten wunderbare Illustrationen, die verschiedene historisch wichtige Dinge nochmals anschaulich machen. Wem es nichts ausmacht, sich die Fülle an Namen, Zahlen und Fakten zu Gemüte zu führen, bekommt einen detaillierten Einblick in die Geschichte Westeros zu Zeiten der Herrschaft der Targaryens. Krieg und Frieden stehen dabei genauso im Vordergrund, wie die einzelnen Hochzeiten, Geburten und Tode. Für mich als großen Fan der Reihe ist es auf jeden Fall ein Muss, sich diesem Geschichtsbuch zu widmen. Und natürlich werden auch die Drachen des Hauses beschrieben. So war es Brauch, bei Geburt eines Targaryen, diesem ein Drachen-Ei mit in die Wiege zu legen. Der Drache, der daraus schlüpft, ist dem Kind ein Leben lang treu und an es gebunden. Aber auch hier bestätigen natürlich Ausnahmen die Regel. Auch wenn viele Stimmen gegen das Buch sprechen und lautstark nach dem nächsten Teil verlangen, ist es eine gelungene "Füllung" der Wartezeit auf den nächsten Band. Fazit: Für Fans ein absolutes Muss.

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Drei Jahrhunderte vor der Serie „Das Lied von Eis und Feuer/ Game of Thrones“ ist Westeros noch in mehrere Königreiche zerteilt, bis Aegon Targaryen mit seinen Schwesterngemahlinnen Visenya und Rhaenys naht. Mit ihren Drachen starten sie eine Eroberung, wie Westeros sie noch nie gesehen hat. Jahrelang dauert es um Westeros zu unterjochen. Mit Aegon und seinen Schwestern beginnt die Geschichte der Targaryen, der Drachenreiter. Sie bringt Feuer und Blut mit sich… Die Nachfahren der Geschwister, besteigen alle den allseits bekannten Eisernen Thron. Doch es stellt sich heraus, dass das Herrschen über Westeros keine leichte Aufgabe ist… Mein Fazit: Es ist mein erstes Buch von George R. R. Martin gewesen und es hat mich sehr positiv überrascht. Es war von der ersten Seite an fesselnd und gut zu lesen. Der Schreibstil hat mir auf Anhieb gefallen und in das Cover war ich direkt vernarrt. Das Wachssiegel mit den Drachen hat mich nämlich sofort angesprochen. Auch die Tatsache, dass der Umschlag ein Stammbaumposter ist, hat mich dazu verleitet, dass Buch zu kaufen. Leider muss ich sagen, dass man durch das Buch Armschmerzen bekommt, wenn man es zu lange liest, da es so um die 900 Seiten hat. Doch sonst ist mir Nichts negativ aufgefallen. Die Charaktere haben mir sehr gefallen, denn Drachen und Drachenreiter waren schon immer Teil meiner Lieblingswesen. Die Intrigen und Liebschaften am Hof der Targaryen fand ich sehr sehr spannend und fesselnd. Die Drachen und die Menschen wurden sehr gut dargestellt und deren Handlungen verständlich erklärt. Großes Lob an den Illustrator, der ab und zu ein Bild von einem Drachenkampf und anderen wichtigen Momenten veranschaulicht hat! Insgesamt fand ich das Buch sehr gelungen und ansprechend! Sophie Heuschkel, 13 Jahre

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Meine persönliche Meinung Das Cover: Einfach nur der Hammer, dieses wunderschöne Cover. Passend in der Mitte das Siegel der Targaryen mit dem dreiköpfigen Drachen und der schlichte graue Hintergrund passen einfach haargenau zu diesem Buch. Der Schutzumschlag birgt jedoch zudem auch noch eine Besonderheit: nimmt man ihn ab und faltet ihn auseinander, so hat man ein riesengroßes Poster mit dem Stammbaum der Targaryen (siehe Foto). Die Handlung: Die Kapitel sind in sich abgeschlossen und das Buch beginnt mit dem allerersten Targaryen-König, Aegon der Eroberer. Man erfährt, wie es dazu kam, dass er mit seinen Schwestern Rhaenys und Visenya in den Krieg zog gegen so ziemlich fast alle hohen Häuser in ganz Westeros. Auf ihren drei Drachen Vargar, Balerion und Meraxes gelang es ihnen letztendlich, die anderen Häuser zu unterwerfen und das Hause Targaryen zum alleinigen Herrscher zu erklären. Doch wie geht es weiter? Wer unterstützte die Targaryen in diesem Krieg? Wie kam es dazu, dass der letzte TargaryenKönig, der irre Aerys gestürzt wurde? Mit welchen Intriegen und Ränkeschmieden mussten die Targaryen sich sogar innerhalb ihrer eigenen Reihen herumschlagen? Das alles erfährt man in dieser sehr detailreichen Vorgeschichte. Ich muss zugeben, die fast 900 Seiten sind lang, ziehen sich manchmal auch ein wenig, vor allem wenn zuviel politisches Geschehen seitenlang umschrieben wird. Jedoch konnte das meine Faszination von der teilweise auch sehr grausamen Welt aus Westeros nicht schmälern. Es gab ein Wiedersehen mit den anderen Häusern, Vorfahren von den Starks, Lennisters und vielen anderen alt Bekannten. Auch freute ich mich darüber, dass nochmal explizit auf den anderen Zweig dieser Dynastie, die Schwarzfeuer-Targaryen eingegangen wurde. Leider kommt dieser Teil in der TV-Serie gar nicht vor, so jedoch allerdings in den Büchern. Die Geschichten werden durch wunderschöne Zeichnungen illustriert (siehe Fotos). Man merkt, wieviel Arbeit und Liebe in diesem Werk steckt. Der Schreibstil ist typisch Martin, man kennt ihn ja aus der Bücherreihe von “Das Lied von Eis und Feuer“. An dieser Stelle sei noch gesagt: wer hier mault, dass die Vorgeschichte unnötig sei und Martin doch lieber endlich die Fortsetzung schreiben sollte, dem kann ich nur sagen: Lest dieses Buch trotzdem! Warum? Na alleine schon, weil es viele Hintergrundinfos liefert und für echte Fans der Buchreihe auch einfach ein absolutes Must Read ist. Fazit: Schade dass ich nur 5 von 5 Büchersternchen vergeben kann, dieses tolle Werk hätte meiner Meinung nach sogar 10 Sternchen verdient. Egal, ob Herr Martin nun irgendwann mal noch die Fortsetzung von „Das Lied von Eis und Feuer“ zu Ende schreibt und auf den Markt bringt, oder uns Leser weiterhin mit Vorgeschichten erfreuen wird, ich werde jedes Werk dieses genialen Autors lesen!

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Zum Cover: Das Cover gefällt mir sehr, denn es ist wirklich nicht voller Details und koann definitiv als Cover eines Geschichtsbuch durchgehen! Der Hintergrund wirkt, wie eine Eisscholle oder wie Stein! Darum wurden zwei Lederbändchen herumgewickelt und mit dem Targaryensiegel verschlossen! Zum Inhalt: Wer sich auf eine neuen Handlungstrag über die Welt von Game of Thrones gefreut hat, den muss ich leider enttäuschen. Dieses Buch thematisiert allein die Geschichte eines Hauses - des Hauses Targaryen. Die Handlung beginnt mit der Eroberung des Kontinents Westeros durch Aegon Targaryen und seinen Schwestergemahlinnen sowie ihren drei Drachen, drei Jahrhunderte vor der Serie. Der Leser bekommt einen Rückblick über das alte Valyria, über die Eroberung der damals geteilten, uneinigen Sieben Königlande und auch, wie das Haus Targaryen seine Macht behielt. Nach und nach werden jeder König und jede Königin des Hauses vorgestellt und auch die Umstände zu der jeweiligen Zeit erläutert. Dieses erste Buch der zweibändigen Geschichte des Hauses Targaryen endet mit dem Thronfolgekrieg, der als Tanz der Drachen bekannt wurde. Zum Schreibstil: Obwohl das Buch nicht in durchgängiger Romanform verfasst wurde, sondern gewisse Schwerpunkte und Themen wie ein Geschichtsbuch erläutert, wurde es definitiv nie langweilig, denn hier beweist der Autor George R. R. Martin sein Talent, Geschichten spannend zu erzählen. Im Klappentext gibt eine Information darauf, dass dieses Buch nicht wie die anderen geschrieben worden ist ("Dies ist die Geschichte des großen Hauses Targaryen, niedergeschrieben von Erzmaester Gyldayn, transkribiert von George R. R. Martin")! Ich fand es echt gut, dass das Buch, das von einem Maester geschrieben wurde, bis zum Ende durchgehend im Stil einer Chronik aufgebaut wurde. Echte Fans werden auf ihre Kosten kommen, denn so manches Geheimnis wird hier gelüftet! Das Buch ist teilweise ziemlich dramatisch geschrieben und nichts für schwache Nerven, denn es geht of ziemlich blutig zu! Sehr interessant war es auch, aus verschiedenen Perspektiven zu lesen, denn es wurden unterschiedliche Personen rezitiert und dem Leser wurde auch mitgeteilt, ob man diese Aussagen glauben kann oder eher nicht. Der Schreibstil insgesamt ist sehr flüssig und leicht, sodass die Seiten nur so dahin flogen! Aber auch die bildlichen Beschreibungen haben dazu beigetragen, dass man sich mittendrin, als Teil der Geschichte, fühlen konnte. Mit seinen über 900 Seiten ist dieses Buch schon heftig. Aber George R. R. Martin kann sehr gut Geschichten auf vielen Seiten verpacken. Viele Kapitel sind auch eine abgeschlossene Geschichte an sich, dass es nichts ausmacht, wenn man eine Pause dazwischen machen möchte! Neben der schönen Ausstaltung im Inneren durch wunderschöne Zeichnungen, befindet sich im Schutzumschlag des Buches ein Stammbaum des Hauses in Postergröße. Angesichts der vielen Namensgleichheiten der Targaryens ist es nicht immer leicht, ein Übersicht zu bewahren. Mein Fazit: Wer sich auf einen neuen Handlungsstrang in der Welt von Game of Thrones gefreut hat, den muss ich jedoch enttäuschen. Dieses erste Band thematisiert die Geschichte des Hauses Targaryen, welches als Art Geschichtsbuch geschrieben worden ist. Dieses Buch spaltet die Leserschaft! Es ist für viele definitiv anders als erwartet, aber es ist nicht gleich viel schlechter! Mir persönlich hat es sehr gut gefallen und als Historikerin bin ich solchen Darstellungen gewöhnt! Von mir gibt es 5 von 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung!

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