Leserstimmen zu
Die Astronautin - In der Dunkelheit wird deine Stimme mich retten

S. K. Vaughn

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Sci Fi Romance die mir ganz gut gefallen hat

Von: Stefanie_booksweetbook

28.11.2019

Dies war mein erster Science Fiction Romance Roman und gerade das Setting hat mich angesprochen. Eine Astronautin allein auf einem Raumschiff und eine zerbrochene Liebe. Klang für mich super. Mal was neues und nicht so wie die üblichen Geschichten die man/ich sonst so lese. Ich schaue mir gerne Dokumentationen zum Thema Weltall an und ich fand auch den Film "Der Marsianer", "Gravity" usw sehr toll. Als erstes möchte ich als Leihe anmerken, dass sogar ich weiß, dass "Europa" ein Mond des Jupiters ist und nicht wie im Buch beschrieben, ein Planet. Dies ist dem Autor aber nicht anzukreiden, sondern der Übersetzung geschuldet. Ich habe nämlich im engl. Original nachgeschaut. Dann wäre da das Cover, das zwar schön und passend zur Geschichte ist, aber die Protagonistin ist in der Geschichte dunkelhäutig und keine Weiße. Die Geschichte an sichhat mich sehr gefesselt und ich fand es unglaublich spannend was der Astronautin May Knox passierte und wie sie versucht das beste aus der Situation, alleine als wohl einzige Überlebende auf dem Raumschiff, zu überleben. Zum Glück gab es da noch die KI Eve die sie unterstützt hat. Auch wenn Eve eine Künstliche Intelligenz ist, hat sie mir gut gefallen und war mir sympathisch. Es gab auch immer wieder Rückblicke, wie sich May und ihr Ex-Mann begegnen und lieben lernten. So konnte man beide Protagonisten näher kennenlernen und sich besser in sie hineinversetzen. Mir war May zu kühl, sie wirkte auf mich zu gewollt und aufgesetzt taff und abgebrüht, was sie nicht unbedingt sofort sympathisch und eher unnahbar macht. Auch der häufige Griff zum Flachmann hat mich etwas gestört. Im Laufe der Geschichte wurde sie mir sympathischer und ich bewunderte sie für ihren Mut. Stephen ist dagegen ein wirklich netter und liebenswerter Mann, den ich sofort mochte. Die Ereignisse auf dem Raumschiff waren sehr spannend und ich wollte unbedingt erfahren wie es zu May Situation gekommen ist. Hier entstanden während der Handlung richtige gute Thriller-Elemente. Das hat mir gut gefallen. Und dann gab es auch eine Situation, die für May nicht einfach war und mit der ich nicht gerechnet hatte. Zwar nicht unbedingt realistisch, aber da es Fiktion ist, okay. Die technischen Aspekte waren gut erklärt, gut und verständlich beschrieben und ich fand es sehr interessant. Ein vielschichtiger Roman der Thriller, Sci-Fi und Liebe mixt und zu einem fesselnder Geschichte macht. Fazit Eine Geschichte mit einigen Mankos, nicht immer ganz realistisch, aber dennoch fesselnd, spannend und mit einer Portion Liebe gespickt war, die mich gut unterhalten konnte. Daher spreche ich eine Leseempfehlung aus und vergebe 4 Sterne.

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Liebe über Weltengrenzen hinweg

Von: Verena/Kapitel11

20.11.2019

-Wenn Liebe über Leben und Tod entscheidet...- Der Roman "Die Astronautin" von S.K. Vaughn verkörpert eine Mischung aus Science Fiction, Liebesgeschichte und Weltraumkrimi. Und das Ergebnis kann sich sehen lassen! Ich muss zugeben, zu Beginn des Romans hat es mich nicht sofort gepackt, dieses Kribbeln, diese Spannung, die ich mir so sehr erhofft habe, blieb erstmal aus, obwohl ich total auf diese Weltraumsachen abfahre! Daher zog es sich eine Weile hin mit diesem Buch! Aber dann, ganz plötzlich, wurde es spannend! Und immer spannender! Und dann konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen!! Die Geschichte um die Astronautin May Knox wird aus zwei Sichtweisen erzählt: Zum einen aus der Sicht von May, zum anderen aus Stephens Sicht. Dann gibt es neben der Erzählung in der Gegenwart auch eine Ebene, die Mays und Stephens Vergangenheit berücksicht, wie sie zueinander fanden und wie sich ihre Liebe entwickelt! Dies ist wichtig für das gegenwärtige Verständnis der Geschichte! In dem Buch wird viel technisches Wissen verarbeitet. Davon habe ich keine Ahnung, aber ich nehme mal an, dass der Autor sich derartiges Wissen irgendwoher geholt hat, es klingt jedenfalls nicht wie an den Haaren herbeigezogen! Und, das ist das Wichtigste, es hört sich alles sehr schlüssig und authentisch an! Natürlich gibt es Szenen im Buch, wo der Autor sicherlich seine Fantasie hat spielen lassen, aber hey, es handelt sich hier um eine fiktive Geschichte. Dies sei dem Autor durchaus erlaubt! Generell habe ich nichts an dem Roman auszusetzen! Er ist logisch aufgebaut, die Protagonisten erscheinen glaubwürdig, selbst die K.I. Eve! Diese ist mir besonders sympathisch gewesen!! Das Ende kam mir dennoch irgendwie zu abrupt, ein Umstand, den ich öfters bemängel. Hier fand ich das Ende auch etwas zu kitschig oder eher zu vorhersehbar. Ich habe geahnt, dass es so endet und gehofft, dass der Autor es anders darstellt. Nun gut, jetzt ist es wie es ist, was auch nicht all zu schlimm ist! "Die Astronautin" von S.K. Vaughn kann ich dennoch sehr empfehlen. Erinnert schon ein wenig an "Der Marsianer" oder "Passengers", das stört aber nicht weiter! Ich persönlich liebe Weltraum-Geschichten!! Daher bekommt dieses Buch von mir 4 **** !!!

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Stell dir vor du wachst mitten im Weltall auf und weißt nicht mehr was passiert ist. Du weißt nicht mehr, wie du auf die Krankenstation gekommen bist oder wo deine Crew ist. Genau so geht es May Knox als sie im Jahr 2067 im Weltall aufwacht. Sie kann sich noch an die Mission erinnern und an den größten Teil ihres vorherigen Lebens, aber nicht an das, was passiert ist kurz bevor die auf die Krankenstation kam und bewusstlos wurde. Ihr Mann Stephen ist derweil auf der Erde und versucht Kontakt zu ihr aufzunehmen.. Der Klappentext und das Cover haben mich direkt begeistert. Ich hatte richtig Lust das Buch zu lesen. Leider hatte ich am Anfang etwas Schwierigkeiten in das Buch rein zukommen. Die Kapitel sind sehr kurz, immer zwischen 3-5 Seiten. Am Anfang kam ich nicht so gut mit den Daten klar, die teilweise am Anfang eines Kapitels stehen. Ich musste oft hin und her blättern um zu sehen, ob es jetzt in der Gegenwart oder Vergangenheit spielt und was wovor passiert ist. Für die ersten 100 Seiten habe ich für meine Verhältnisse sehr lange gebraucht. Ab da ging es ganz gut voran. Ich konnte gut mit May mitfühlen wie es ihr in dieser Situation geht und fand es sehr gut, wie jede Situation in dem Buch beschrieben wird. Es war schön, immer wieder ein Erfolgserlebnis mit May zu erleben und zu sehen, wie sie neue Situationen meistert. Das Buch kann man auch lesen, wenn man keine Ahnung von Raumschiffen und dem Weltall hat, so wie ich. Man kommt aber wahrscheinlich besser in das Buch rein, wenn man sich etwas auskennt. Ich würde sagen, das Buch ist nichts für zwischendurch. Man muss sich auf das Buch konzentrieren. Aber es ist gut geschrieben und am Ende wurde es nochmal richtig spannend. Ich gebe dem Buch 3,5 von 5 Sternen.

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Meinung: Irgendwo im Weltall, 2067: Maryam (Kurzform May) Knox erwacht auf dem Raumschiff Hawking 2 aus einem künstlichen Koma und muss feststellen, dass sie vollkommen allein ist und sich kaum an etwas erinnern kann. Im Laufe der Zeit kommt sie hinter die Geschehnisse auf dem Schiff und bemerkt schnell, dass sie sich in Gefahr befindet. Erzählt wird in der 3. Person, die Kapitel sind unterteilt in verschiedene Sichtweisen und Rückblicke. Der allwissende Erzähler schildert die Geschichte mal aus der Sicht von May und dann wieder aus der Sicht von Stephen, unseren beiden Protagonisten. Außerdem gibt es zwischendrin immer wieder Kapitel mit Rückblenden, welche dem Leser mehr Hintergrundwissen geben und die Gefühle der Charaktere beschreiben. So entsteht nach und nach aus 3 verschiedenen Handlungssträngen eine komplette und komplexe Geschichte. Die Charaktere des Buchs haben mir außerordentlich gut gefallen. Sie haben alle so viel Tiefe und waren vollkommen authentisch. May, die draufgängerische Kommandantin und Stephen, der introvertierte Ingenieur bilden ein außerordentliches Gespann und auch alle anderen Charaktere sind großartig ausgearbeitet und nehmen großen Einfluss auf die Geschichte. Einen Charakter - wenn man diesen überhaupt so nennen kann - muss ich hier auf jeden Fall erwähnen. KIs (Künstliche Intelligenzen) sind zu dieser Zeit anscheinend in jedem Haushalt vertreten. Die KI des Raumschiffs, deren Name A.N.N.I ist (Die Abkürzung für Artificial Neural Network Inference / Künstliche neuronale Netzwerk-Inferenz) ist Mays einzige Kommunikationspartnerin nach dem Aufwachen aus dem Koma und unterstützt und unterhält May während ihrer Reise. May tauft die KI auf den Namen ihrer Mutter "Eve" und bittet sie zum Beispiel, nicht so ganz wie ein Roboter zu sprechen, sondern sich ihrer Sprache anzupassen und Eve entwickelt nach und nach einen eigenen Charakter. Die beiden werden richtige Freunde und es hat wirklich Spaß gemacht, den beiden zuzuhören. "Ich glaube, deine "natürliche" Stimme ist mir lieber - aber vielleicht könntest Du ein bisschen relaxter sprechen." "Null Problemo, Schwester. Alles im grünen Bereich." (Pos. 519, 7) Eve hat mir richtig gut gefallen, die KI besteht aus organischen Stoffen (den Technikteil habe ich leider nicht wirklich behalten können, aber dazu gleich mehr) und kommt nicht wie ein Roboter sondern fast menschlich rüber. Sie kann lernen, reflektieren und sich in andere hineinversetzen. Und sie setzt sich sogar mit dem Tod bzw. dem Nicht-Existieren auseinander: "May, haben Sie jemals daran gedacht, aufzuhören zu existieren? Ich schon. Es ist fast unmöglich, das zu verarbeiten. Ich bin eine Maschine, aber selbst ich möchte das erleben, was ich Leben nennen würde." (Pos. 6045, 84) Der Schreibstil des Autors ist flüssig und angenehm zu lesen und man konnte der Handlung gut folgen. Alles war detailliert beschrieben, die technischen Aspekte für mich manchmal zu detailliert. Bei vielen Begriffen oder technischen Beschreibungen konnte ich nicht ganz folgen und ich könnte auch nicht sagen, ob das jetzt richtig ist oder nicht ;) Das hat mich beim Lesen aber nicht wirklich gestört, denn die Handlung war einfach spannend. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen, musste immer weiter lesen, wie May und Stephen jedes Hindernis begangen haben. Die Dreiecksgeschichte, die Verschwörungstheorien und die Geschehnisse, die während und für Mays Rettung geschehen machen das Buch zu einem echten Page-Turner, ich hatte das Gefühl einen Blockbuster zu schauen und hätte nichts dagegen, wenn "Die Astronautin" verfilmt würde. Die Liebesgeschichte fand ich sehr passend und gut dosiert, durch den Zusatz des Buchs hat man ja schon eine Ahnung davon bekommen können, aber es keine reine Liebesgeschichte geworden. Die Beziehung - oder Nicht-Beziehung der beiden Protagonisten ist echt und überzeugend dargestellt. "Deine Stimme", sagte sie zitternd. "Alles war so dunkel. Aber ich habe sie gehört. Ich habe sie gehört." (Pos. 4620, 60) Fazit: Eins meiner Highlights 2019. Ich mag Sci-Fi Geschichten, und wer sich von technischen Details und vielen Seiten nicht abhalten lässt, findet sich in einem großartigen, actiongeladenen Weltraumabenteuer über Liebe und auch Selbstfindung - inklusive Drama- und Krimi/Thiller-Elementen - wieder. Eine klare Leseempfehlung.

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Zu Beginn des Buches findet man sich mit Commander Miriam Knox in einem Raumschiff wieder. Sie wacht mit Gedächtnisverlust auf der Krankenstation auf. Von ihrer Crew fehlt jede Spur. Der Kontakt zur Erde ist gekappt. Allein die hochentwickelte KI ‚Eve‘ leistet ihr Gesellschaft. Gemeinsam mit Miriam und Eve begibt sich die Leserin auf die Suche nach Antworten. Natürlich passiert alles, was auf einem beschädigten Raumschiff passieren kann. An Spannung fehlt es in diesem Buch nicht. Auf der Erde versucht Miriams Ex-Mann Stephen Kontakt zu ihr aufzunehmen und beleuchtet eine andere Perspektive der Geschehnisse sowie der vergangenen Beziehung der beiden. Eine super Idee des Autors so auch die Perspektive und Bemühungen der NASA aufzuzeigen. Als Leserin ist man ungefähr auf dem gleichen Gedächtnisstand wie Miriam und erfährt durch Rückblicke von ihrem vergangenen Leben. Im Laufe des Buches setzt sich ein Bild der Wahrheit zusammen. Die Rückblicke waren manchmal ein bisschen verwirrend, da sie nicht chronologisch sind. Außerdem sind stellenweise lange wissenschaftliche Passagen, die für mich auch mal zu sehr ins Detail gingen. Mich hat das Buch total überzeugt: spannend, fesselnd, berührend, zum Mitfiebern und zum Aufregen. Ich denke, dieses Buch ist eine wunderbare Möglichkeit sich mal an einem anderen Genre auszuprobieren.

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Titel: Die Astronautin Autor: S. K. Vaughn Verlag: Goldmann Seitenanzahl: 544 Seiten Vielen lieben Dank an das Bloggerportal und den Goldmann Verlag für dieses Rezensionsexemplar! ♥ Inhalt/Klappentext: Weihnachten 2067: Auf der Krankenstation eines halb zerstörten Raumschiffs erwacht May Knox aus der Bewusstlosigkeit. Sie scheint die letzte Überlebende einer hoffnungsvollen Mission zu sein, hat aber keine Erinnerungen an einen möglichen Unfall. Ihre einzige Rettung ist die Funkverbindung zur NASA und zu dem Wissenschaftler Stephen. Doch der ist auch Mays Ex-Mann, dessen Herz sie brach. Jetzt ist seine Stimme alles, was ihr noch Hoffnung geben könnte in der Schwärze des Alls. Mein Fazit: Da ich mal ein etwas anderes Genre ausprobieren wollte, kam mir das Buch "Die Astronautin" genau richtig. Wieso nicht einmal etwas aus der Science-Fiction Schiene lesen? Ich habe mich sehr auf dieses Buch gefreut und wurde glücklicherweise nicht enttäuscht. Der Schreibstil des Autors hat mir sehr gut gefallen. Er war angenehm leicht und darüber hinaus sehr detailreich, sodass man sich von Anfang an gut in der Handlung zurechtfinden konnte und der Einstieg super leicht war. Auch die Protagonistin May war mir direkt sympathisch. Ich habe ständig mit ihr mitgefiebert, da mir schon allein die Vorstellung alleine im All zu sein, eine riesengroße Gänsehaut beschert. May ist eine starke und mutige Frau, die ich stets bewunderte und die auch in solch einer Extremsituation sogar noch humorvoll sein konnte. Trotz der Dicke des Buches, ca. 550 Seiten, lässt sich das Buch sehr schnell lesen sodass man die Seitenanzahl gar nicht bemerkt. Alles wurde vom Autor sehr gut ausgearbeitet und recherchiert. Auch durch all die vielen Aufgaben die May bewältigen muss, gibt es keine unnötigen Längen. Ich habe mich stets unterhalten gefühlt und es wurde zu keiner Zeit nur ansatzweise langweilig. Ich bin von diesem Buch auf jeden Fall begeistert und habe es genossen diese abenteuerliche und spannende Geschichte zu lesen. Daher vergebe ich wohlverdiente 5 von 5 Sterne!

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„Die Astronautin“ | Autor: S.K. Vaughn | Verlag: Goldmann | 542 Seiten ⠀ ⠀ Dieses Buch ist etwas ganz anderes, als ich sonst lese. Es ist sehr Science Fiction und teilweise sehr wissenschaftlich. Aber es ist so gut beschrieben, dass ich auch ohne Abschluss in Astrophysik oder im Ingenieurswesen dem Geschehen gut folgen konnte. Das Buch ist eine gelungene Mischung aus Science Fiction, Spannung und Liebe.⠀ ⠀ Ich fand es unglaublich bewundernswert, wie sich Maryam (May) sich all den Dingen allein in Weltraum stellt. Sie ist so unglaublich mutig und tut, was sie tun muss. Dabei wirkt das Ganze aber nicht unrealistisch heldenhaft, da May auch mal ihre Zusammenbrüche hat, aber am Ende des Tages erledigt sie den Job.⠀ ⠀ Neben dem Handlungsstrang von May im Weltraum werden aus Stephens Sicht die Handlungen bei der NASA gezeigt und es gibt immer mal wieder Rückblenden, die die Beziehung zwischen den beiden darstellen. Dadurch ist das Buch der abwechslungsreich und zu keinem Moment langweilig.⠀ ⠀ Zum Ende hin gibt es dann auch noch mal den ganz großen Nervenkitzel. Die letzten Kapitel habe ich verschlungen, weil es so verdammt spannend war.⠀ ⠀ Obwohl dieses Buch nicht zu meinen favorisierten Genres gehört, habe ich es wirklich gern gelesen. Das Buch ist sehr gut geschrieben und konnte mich dadurch begeistern. ⠀

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Allein in den Weiten des Alls

Von: milkysilvermoon

01.09.2019

25. Dezember 2067 mitten im Weltall: Auf der Krankenstation des Forschungsraumschiffs Stephen Hawking II erwacht Commander Maryam, genannt May, Knox völlig allein aus der Bewusstlosigkeit. Sie ist dehydriert, körperlich geschwächt und verwirrt. Niemand sonst scheint auf dem Raumschiff zu sein, dessen Funktionen in großen Teilen zerstört sind oder zumindest nur eingeschränkt zur Verfügung stehen. May kann sich erinnern, dass sie mit ihrer Crew zu einer Mission zum Planeten Europa unterwegs war. Doch eine retrograde Amnesie verhindert, dass sie noch weiß, was sich zuletzt an Bord zugetragen hat. Offenbar ist sie die einzige Überlebende. Doch welche Katastrophe ist ihrem Team widerfahren? Und wie soll sie es jetzt zurück zur Erde schaffen? May muss gegen eine Vielzahl von Gefahren ums Überleben kämpfen. Ihre letzte Hoffnung ist die Funkverbindung zur NASA, vor allem zu dem Wissenschaftler Dr. Stephen Knox, ihrem Noch-Ehemann, dessen Herz sie brach. Kann er sie jetzt retten? „Die Astronautin - In der Dunkelheit wird deine Stimme mich retten“ ist ein Science-Fiction-Roman von S. K. Vaughn. Meine Meinung: Der Roman besteht aus 96 Kapiteln mit einer angenehmen Länge. Erzählt wird vorwiegend aus der Sicht von May, aber auch aus der von Stephen. Immer wieder gibt es zwischendurch Kapitel, die bereits vor den Geschehnissen im Jahr 2067 spielen. Dabei wechseln die Schauplätze. Dank Orts- und Zeitangaben vor Beginn der Kapitel fällt die Orientierung in der Geschichte dennoch nicht schwer. Der Aufbau wirkt gut durchdacht. Der Schreibstil ist schnörkellos, aber anschaulich und detailliert. Man wird direkt mitten hinein ins Geschehen geworfen. Trotzdem fiel mir der Einstieg in die Geschichte leicht. Im Mittelpunkt des Romans steht unzweifelhaft May, eine kluge und mutige Protagonistin mit Hang zum Sarkasmus und Galgenhumor, die ich nach wenigen Seiten liebgewonnen habe. Nach außen hin scheint sie ziemlich perfekt zu sein, doch sie ist bei genauerem Blick ein realitätsnaher Charakter mit Ecken und Kanten. Ihre Gedanken- und Gefühlswelt wird sehr gut deutlich. Angetan bin ich auch von der künstlichen Intelligenz, die May nach ihrer Mutter Eve benennt. Zudem kommt Stephen eine wichtige Rolle zu, der mir ebenfalls schnell sympathisch war. Die Grundidee der Story verspricht eine Menge Abenteuer und Spannung. Dieser Erwartung wird der Roman gerecht. Mit mehr als 500 Seiten ist er recht umfangreich. Dennoch wird die Geschichte zu keinem Zeitpunkt langatmig. Das liegt einerseits an den vielen Aufgaben und Hindernissen, die die Protagonistin bewältigen muss. Zum anderen konnte mich die Geschichte emotional berühren, wobei es thematisch um weit mehr als nur die Liebesgeschichte zwischen May und Stephen geht. Darüber hinaus gibt es einige Überraschungen. Gerade im Science-Fiction-Genre hapert es bei einigen Geschichten nicht selten bei den Aspekten Logik und Authentizität. Das ist hier allerdings nicht der Fall. Die Handlung wirkt durchweg schlüssig. Technische Vorgänge und Begriffe sowie der angenommene Entwicklungsstand in dieser Welt der Zukunft sind gut verständlich. Dabei ist dem Roman anzumerken, dass der Autor zuvor gewissenhaft recherchiert hat. Das Cover ist sehr ansprechend gestaltet, allerdings erscheint mir der abgebildete Frauenkopf ein wenig zu hellhäutig, um zu Mays beschriebenen Äußeren zu passen. Auch der deutsche Titel weicht vom amerikanischen Original („Across the Void“) ab, wobei mir die sehr freie Übersetzung sogar besser gefällt. Mein Fazit: Mit „Die Astronautin - In der Dunkelheit wird deine Stimme mich retten“ ist S. K. Vaughn ein gleichsam spannender wie berührender Weltraumroman gelungen, der nicht nur eingefleischte Science-Fiction-Fans überzeugen kann. Da der Schriftsteller auch Drehbuchautor ist, hoffe ich auf eine Verfilmung – am liebsten in nicht ganz so ferner Zukunft.

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