Leserstimmen zu
Tot bist du perfekt

JP Delaney

(48)
(49)
(10)
(5)
(0)
€ 13,00 [D] inkl. MwSt. | € 13,40 [A] | CHF 18,90* (* empf. VK-Preis)

Faszinierend

Von: Manuela Hiller

19.10.2020

Eine faszinierende Welt wird aufgezeigt, in der man sich beim Lesen fragt, was ist möglich, was nicht? Was ist real, was surreal? Ist es machbar, dass man sich so täuschen lassen kann? Gleichzeitig erfolgt ein gelungenes Abtauchen in die menschliche Psyche und man stellt sich automatisch den gleichen Fragen, die auch die Hauptdarstellerin betreffen.....

Lesen Sie weiter

Ich lese sehr gerne Thriller, jedoch weniger Science-Fiction Sachen. Dieses Buch ist eine Kombi aus beidem. Denn die Protagonistin ist ein Cobot (eine technische 1:1 Nachbildung) der verstorbenen Abbie, aufgeladen mit ihren Erinnerungen und geschaffen von ihrem Techie-Ehemann. Die jedoch auch denkt und fühlt, eben genau wie ein Mensch. Man fühlt sich von der Idee her ein bisschen an I-Robot erinnert. Die Story ist sehr spannend, denn der Cobot Abbie findet nach und nach raus das etwas am Tod der echten Abbie nicht stimmt und stellt Nachforschungen an - natürlich hinter dem Rücken ihres Mannes. Motivation durchzuhalten ist nicht nur die Neugierde, sondern auch der autistische Sohn - ebenfalls ein fesselnder Teil des Ganzen. Ich fand das Buch insgesamt spannend und unterhaltsam. Jedoch sollte einem klar sein, dass das Buch nicht nur ein Thriller ist, sondern auch eine abstrakte Sci-Fi Storyline enthält, die vielleicht nicht jeden abholen kann.

Lesen Sie weiter

Das ist kein Spoiler, denn zu Beginn stehlt sich heraus das die Protagonisten Abbie ein Cobot ist, eine künstliche Intelligenz. Die ganze Geschichte an sich hat einige dystopische Elemente und erinnerte mich an den Film iRobot. Sie wird in zwei Erzähl- und Zeitformen erzählt. Einmal in der Du-Form, in der du von außen betrachtet, die Sicht von Abbie erlebst (Gegenwart). Und einmal in der Wir-Form, aus der Sicht der Mitarbeiter von Tims Robotic Unternehmen (Vergangenheit). Viele empfanden die Du-Form als störend, ich jedoch nicht, ich gewöhnte mich schnell daran. Ich empfand es von Anfang an sehr fesselnd und hatte schon einige Ideen wie die Geschichte verlaufen könnte und jedes Mal lies mich der Autor in eine Falle tappen, so das ich dachte ich sei auf der Richtigen Spur um dann doch eines besseren belehrt zu werden. Man spürte beim lesen so richtig die ständige Bedrohung die auf einen lauerte. Das Ende war einfach brillant umgesetzt, als ich es las blieb mir der Mund offen stehen, ein sehr gelungener Plottwist. Die Charaktere waren sehr spannend ausgearbeitet und besonders die künstliche Intelligenz, Abbie mit menschlichen Gefühlen und Empfindungen, kam auch genauso rüber, Menschlich, was manchmal etwas verwirrend war und mich leicht vergessen lies das sie gar kein Mensch ist. Die Geschichte stellt die Moral sowie auch das Menschsein in Frage. Auch das Thema Hella Syndrom hat eine tragende Rolle, den der Sohn von Abbie und Tim ist davon betroffen. Eine sehr komplexe, abwechslungsreiche Handlung, nur der kleine gewisse Kick fehlte mir und deshalb ziehe ich einen halben Punkt ab. 4,5 von 5 ⭐️

Lesen Sie weiter

Als Abbie Cullen erwacht, sieht sie sich mit dem Undenkbaren konfrontiert: Nach einem tödlichen Unfall wurden ihre Erinnerungen und ihr daraus resultierender Charakter, basierend auf Instagram- und Twitter-Posts, in einen Companion-Bot hochgeladen. Sie ist nicht mehr Abbie – zumindest nicht mehr komplett. Ihr Mann – oder besser, „Abbies“ Mann Tim, hat die letzten fünf Jahre seines Lebens in ihre Erschaffung investiert, um seine Ehefrau zurück zu erhalten. Doch Abbie steht nun vor einem Problem, dem sich ein Mensch nicht stellen muss: Wer bin ich? Und habe ich das Recht auf eigene Gefühle? Und war Abbies Tod wirklich ein Unfall? JP Delaney gehört seit „Believe Me“ zu meinen liebsten Thriller-Autoren. Entgegen den meisten des Genres, schafft er echte Figuren, keine klischeehaften Schablonen. Auch seine Themen sind immer außergewöhnlich: Sei es ein von Baudelaire besessener Professor oder ein zur Falle werdendes Smart-Home – seine Geschichten sind echte Unikate. Mit „Tot bist du perfekt“ schlägt er wieder in diese Kerbe, denn sowohl der Erzählstil in Du-Form als auch die Situation aus Sicht des Companion-Bots ist äußerst ungewöhnlich, hat mich aber wieder total gepackt. Die Erzählart wird zu keinem Zeitpunkt anstrengend und die Frage über die Rechte des von Menschen geschaffenen Roboters, der doch so eindeutig ein Bewusstsein hat, schwebt immer im Hinterkopf. Toll, spannend – Delaney bleibt ein Must-Read für mich.

Lesen Sie weiter

Stell dir vor, du wachst nach einem schönen Traum auf und merkst, dass irgendwas ganz und gar nicht stimmt mit dir. Ein fremdes Bett, um dich herum Maschinen, alles tut dir weh und du kannst keinen klaren Gedanken fassen. Hat es einen Unfall gegeben? Hast du im Koma gelegen? Dein Mann sitzt an deinem Bett und offenbart dir die unglaubliche Wahrheit... Abbie Cullen-Scott ist ein Cobot, ein Companion-Robot, der, im Gegensatz zu herkömmlichen Formen Künstlicher Intelligenz, mit der Fähigkeit zur Empathie ausgestattet wurde. Tim Scott, Inhaber von Scott Robotics, eines erfolgreichen IT-Unternehmens hat sich damit das perfekte Ebenbild seiner verschwundenen Ehefrau erschaffen. Aus ihren Erinnerungen, ihren Social Media-Äußerungen, Voicemail-Schnipseln und weiteren Dokumenten hat er die Grundlagen dafür geschaffen und nach dem ersten Schreck beim Aufwachen findet sich die neue Abbie damit zurecht und entwickelt nach und nach eine eigene Persönlichkeit. Aber welche Ziele verfolgt Tim wirklich? Schnell stellt man fest, dass er sich seine neue Abbie nicht einfach nur zum Spaß erschaffen hat, da steckt viel mehr dahinter und nach und nach offenbart sich sein düsteres Ansinnen. Cobot Abbies Entwicklung zu verfolgen, ist sehr spannend, denn diese Abbie wirkt im Laufe der Zeit menschlicher, als so manch echter Mensch in ihrem Umfeld. Im Umgang mit dem autistischen Sohn Danny wird das besonders deutlich. „Vielleicht zeigt sich wahre Menschlichkeit eben im Umgang mit Menschen wie Danny. Ob man rücksichtslos versucht, sie zu reparieren. Oder ob man bereit ist, ihr Anderssein zu akzeptieren und die eigene Welt danach auszurichten.“ überlegt sie. Für mich DER Schlüsselgedanke des Romans. Dieser Thriller besticht nicht nur durch sein ungewöhnliches Thema, sondern auch durch seine zwei Erzählperspektiven und -zeiten, die sich kapitelweise abwechseln. Geht es um die Gegenwart und Cobot Abbie, wird der Leser direkt in der Du-Form angesprochen, als sei er selbst Abbie und kann sich dadurch richtig gut in sie hineinversetzen. Die Vergangenheit, wie die echte Abbie und Tim sich kennenlernten und sich ihre Beziehung, besonders innerhalb der Firma, entwickelte, wird in der Wir-Form erzählt. Dieser Roman ist viel mehr, als nur ein Thriller. Neben dem sehr aktuellen Thema der Künstlichen Intelligenz geht es auch um Beziehung, Familie, Abhängigkeit, Autismus. Man wird zum Nachdenken darüber angeregt, was den Mensch eigentlich menschlich macht. Irgendwann fragt man sich als Leser natürlich auch, wer hinter den beiden Erzählern steckt und wird zum Schluss wirklich überrascht!

Lesen Sie weiter

Stell dir vor, du wachst nach einem schönen Traum auf und merkst, dass irgendwas ganz und gar nicht stimmt mit dir. Ein fremdes Bett, um dich herum Maschinen, alles tut dir weh und du kannst keinen klaren Gedanken fassen. Hat es einen Unfall gegeben? Hast du im Koma gelegen? Dein Mann sitzt an deinem Bett und offenbart dir die unglaubliche Wahrheit... Abbie Cullen-Scott ist ein Cobot, ein Companion-Robot, der, im Gegensatz zu herkömmlichen Formen Künstlicher Intelligenz, mit der Fähigkeit zur Empathie ausgestattet wurde. Tim Scott, Inhaber von Scott Robotics, eines erfolgreichen IT-Unternehmens hat sich damit das perfekte Ebenbild seiner verschwundenen Ehefrau erschaffen. Aus ihren Erinnerungen, ihren Social Media-Äußerungen, Voicemail-Schnipseln und weiteren Dokumenten hat er die Grundlagen dafür geschaffen und nach dem ersten Schreck beim Aufwachen findet sich die neue Abbie damit zurecht und entwickelt nach und nach eine eigene Persönlichkeit. Aber welche Ziele verfolgt Tim wirklich? Schnell stellt man fest, dass er sich seine neue Abbie nicht einfach nur zum Spaß erschaffen hat, da steckt viel mehr dahinter und nach und nach offenbart sich sein düsteres Ansinnen. Cobot Abbies Entwicklung zu verfolgen, ist sehr spannend, denn diese Abbie wirkt im Laufe der Zeit menschlicher, als so manch echter Mensch in ihrem Umfeld. Im Umgang mit dem autistischen Sohn Danny wird das besonders deutlich. „Vielleicht zeigt sich wahre Menschlichkeit eben im Umgang mit Menschen wie Danny. Ob man rücksichtslos versucht, sie zu reparieren. Oder ob man bereit ist, ihr Anderssein zu akzeptieren und die eigene Welt danach auszurichten.“ überlegt sie. Für mich DER Schlüsselgedanke des Romans. Dieser Thriller besticht nicht nur durch sein ungewöhnliches Thema, sondern auch durch seine zwei Erzählperspektiven und -zeiten, die sich kapitelweise abwechseln. Geht es um die Gegenwart und Cobot Abbie, wird der Leser direkt in der Du-Form angesprochen, als sei er selbst Abbie und kann sich dadurch richtig gut in sie hineinversetzen. Die Vergangenheit, wie die echte Abbie und Tim sich kennenlernten und sich ihre Beziehung, besonders innerhalb der Firma, entwickelte, wird in der Wir-Form erzählt. Dieser Roman ist viel mehr, als nur ein Thriller. Neben dem sehr aktuellen Thema der Künstlichen Intelligenz geht es auch um Beziehung, Familie, Abhängigkeit, Autismus. Man wird zum Nachdenken darüber angeregt, was den Mensch eigentlich menschlich macht. Irgendwann fragt man sich als Leser natürlich auch, wer hinter den beiden Erzählern steckt und wird zum Schluss wirklich überrascht!

Lesen Sie weiter

Wow, wow, wow. Ich habe das Buch innerhalb von einem Tag weggelesen, weil ich einfach wissen wollte, wie es weitergeht. Zunächst einmal ist mir die ungewöhnliche Sichtweise aufgefallen. Die Gegenwart ist in der Du-Perspektive geschrieben und die Rückblicke in der Wir-Perspektive. Ich habe erst einen Moment gebraucht damit klar zu kommen, aber danach hat es mir so unfassbar gut gefallen! Es war einfach mal komplett was anderes und man hatte etwas das Gefühl, man selber erzählt der Hauptperson die Geschichte. Es wurden unfassbar viele Themen angesprochen: Künstliche Intelligenz, Autismus, krankhafte Liebe, ein ungelöster Kriminallfall. Anfangs fand ich die Palette etwas zu umfangreich, aber ame Ende gab es ein insgesamt sehr passendes Bild. Auch der Ablauf - wir erleben alles mit der KI Abbie - ist eher ungewöhnlich. Und ich muss sagen, ich war erst sehr skeptisch, aber fand ihre Persönlichkeit immer ansprechender, je länger sie "auf der Welt" war. Ich hatte echt Mitleid mit ihr, da sie ja nur zum Zweck erfunden wurde, jemanden zu ersetzen. Tim - den Ehemann - mochte ich von Anfang an nicht, er war mir super unsympathisch und wurde als sehr extrem dargestellt. Das Ende habe ich überhaupt nicht so erwartet, wie es dann kam. Insgesamt eine eindeutige Leseempfehlung von mir! Danke an den Penguin-Verlag und das Bloggerportal für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars. Das hat meine Meinung nicht beeinflusst.

Lesen Sie weiter

Kaum zu glauben, aber ich habe 'Tot bist du perfekt' - also ein Buch von 425 Seiten an einem Tag ausgelesen. Ich bin immer noch sprachlos. Ich war direkt von der ersten Seite in der Geschichte drin und habe mit Spannung jedes Kapitel aufgesogen. Das Buch wird in zwei Zeitformen und aus zwei Sichten geschrieben. Die Gegenwart wird in der Du-Form geschrieben und die Vergangenheit in der Wir-Form. Super interessant - sowas habe ich noch nie gelesen. Für mich war es nicht schwer sich an diesen Schreibstil zu gewöhnen. Es war mal was anderes und ich fand es nochmal spannender ein Buch so zu lesen, da ich mich noch besser in die Protagonisten hineinversetzen konnte. Was soll ich zu dieser grandiosen Geschichte sagen ? Ich möchte nicht spoilern. Alles was ich sagen kann ist, dass diese Geschichte mich komplett umgehauen hat. Ich habe mir zwischenzeitlich immer wieder meine eigenen Gedanken gemacht, in welche Richtung die Geschichte sich entwickeln könnte.. nun - nichts von meinen Gedanken ist eingetroffen. Ich war einfach nur sprachlos. Es war die ganze Zeit so spannend - nicht im Sinne von gruselig oder angsteinflössend - es war einfach kopfmäßig unglaublich spannend und ging total an die Nerven. Für mich persönlich. Natürlich muss man auch sagen, dass die Thematik der künstlichen Intelligenz auch unglaublich interessant und zugleich schwer zu verdauen ist aber meiner Meinung nach auch sehr gut zur Geltung gekommen ist. Die Protagonisten habe ich sehr gefühlt. Ich fand besonders gut, wie die Liebe von Tim und Abbie dargestellt wurde. Wie alles begann und schließlich auch endete. Der Hass, die Eifersucht, die Obsession - ich habe es wirklich gefühlt. Das Ende habe ich überhaupt nicht erwartet und bin immer noch sprachlos darüber. Die perfekte Täuschung - eine perfekte Illusion.

Lesen Sie weiter