Leserstimmen zu
Tot bist du perfekt

JP Delaney

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Ich lese sehr gerne Thriller, jedoch weniger Science-Fiction Sachen. Dieses Buch ist eine Kombi aus beidem. Denn die Protagonistin ist ein Cobot (eine technische 1:1 Nachbildung) der verstorbenen Abbie, aufgeladen mit ihren Erinnerungen und geschaffen von ihrem Techie-Ehemann. Die jedoch auch denkt und fühlt, eben genau wie ein Mensch. Man fühlt sich von der Idee her ein bisschen an I-Robot erinnert. Die Story ist sehr spannend, denn der Cobot Abbie findet nach und nach raus das etwas am Tod der echten Abbie nicht stimmt und stellt Nachforschungen an - natürlich hinter dem Rücken ihres Mannes. Motivation durchzuhalten ist nicht nur die Neugierde, sondern auch der autistische Sohn - ebenfalls ein fesselnder Teil des Ganzen. Ich fand das Buch insgesamt spannend und unterhaltsam. Jedoch sollte einem klar sein, dass das Buch nicht nur ein Thriller ist, sondern auch eine abstrakte Sci-Fi Storyline enthält, die vielleicht nicht jeden abholen kann.

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Das ist kein Spoiler, denn zu Beginn stehlt sich heraus das die Protagonisten Abbie ein Cobot ist, eine künstliche Intelligenz. Die ganze Geschichte an sich hat einige dystopische Elemente und erinnerte mich an den Film iRobot. Sie wird in zwei Erzähl- und Zeitformen erzählt. Einmal in der Du-Form, in der du von außen betrachtet, die Sicht von Abbie erlebst (Gegenwart). Und einmal in der Wir-Form, aus der Sicht der Mitarbeiter von Tims Robotic Unternehmen (Vergangenheit). Viele empfanden die Du-Form als störend, ich jedoch nicht, ich gewöhnte mich schnell daran. Ich empfand es von Anfang an sehr fesselnd und hatte schon einige Ideen wie die Geschichte verlaufen könnte und jedes Mal lies mich der Autor in eine Falle tappen, so das ich dachte ich sei auf der Richtigen Spur um dann doch eines besseren belehrt zu werden. Man spürte beim lesen so richtig die ständige Bedrohung die auf einen lauerte. Das Ende war einfach brillant umgesetzt, als ich es las blieb mir der Mund offen stehen, ein sehr gelungener Plottwist. Die Charaktere waren sehr spannend ausgearbeitet und besonders die künstliche Intelligenz, Abbie mit menschlichen Gefühlen und Empfindungen, kam auch genauso rüber, Menschlich, was manchmal etwas verwirrend war und mich leicht vergessen lies das sie gar kein Mensch ist. Die Geschichte stellt die Moral sowie auch das Menschsein in Frage. Auch das Thema Hella Syndrom hat eine tragende Rolle, den der Sohn von Abbie und Tim ist davon betroffen. Eine sehr komplexe, abwechslungsreiche Handlung, nur der kleine gewisse Kick fehlte mir und deshalb ziehe ich einen halben Punkt ab. 4,5 von 5 ⭐️

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Als Abbie Cullen erwacht, sieht sie sich mit dem Undenkbaren konfrontiert: Nach einem tödlichen Unfall wurden ihre Erinnerungen und ihr daraus resultierender Charakter, basierend auf Instagram- und Twitter-Posts, in einen Companion-Bot hochgeladen. Sie ist nicht mehr Abbie – zumindest nicht mehr komplett. Ihr Mann – oder besser, „Abbies“ Mann Tim, hat die letzten fünf Jahre seines Lebens in ihre Erschaffung investiert, um seine Ehefrau zurück zu erhalten. Doch Abbie steht nun vor einem Problem, dem sich ein Mensch nicht stellen muss: Wer bin ich? Und habe ich das Recht auf eigene Gefühle? Und war Abbies Tod wirklich ein Unfall? JP Delaney gehört seit „Believe Me“ zu meinen liebsten Thriller-Autoren. Entgegen den meisten des Genres, schafft er echte Figuren, keine klischeehaften Schablonen. Auch seine Themen sind immer außergewöhnlich: Sei es ein von Baudelaire besessener Professor oder ein zur Falle werdendes Smart-Home – seine Geschichten sind echte Unikate. Mit „Tot bist du perfekt“ schlägt er wieder in diese Kerbe, denn sowohl der Erzählstil in Du-Form als auch die Situation aus Sicht des Companion-Bots ist äußerst ungewöhnlich, hat mich aber wieder total gepackt. Die Erzählart wird zu keinem Zeitpunkt anstrengend und die Frage über die Rechte des von Menschen geschaffenen Roboters, der doch so eindeutig ein Bewusstsein hat, schwebt immer im Hinterkopf. Toll, spannend – Delaney bleibt ein Must-Read für mich.

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Die erste Hälfte dieses außergewöhnlichen Thrillers habe ich innerhalb eines einzigen Abends gelesen - ich konnte das Buch gar nicht aus der Hand legen, so sehr hat es mich gefesselt, die Idee ist ein eigenartiger Geniestreich! Leider fühlen sich die Wendungen in der zweiten Hälfte irgendwann aber eher absurd als spannend an. Bis zum Ende interessant, aber nicht mehr so packend wie in den ersten Kapiteln.

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für mich gelungen

Von: Suse

29.07.2020

Auf diesen Thriller war ich sehr gespannt, weil er mal so eine ganz andere Geschichte erzählt. Im Vorfeld habe ich schon Stimmen dazu gehört, die durchweg positiv waren und so war schnell klar, auch ich möchte das Buch lesen. Der Schreibstil war super flüssig und auch die Kapitel hatten eine angenehme Länge. Der Autor schreibt sehr klar und deutlich, nicht viele belanglose Umschreibungen stoppen den Lesefluss. Ich mochte die Ausarbeitung der Charaktere ebenfalls sehr. Sie hatten für mich alle ein Gesicht. Auch unterschiedliche Charakterzüge machen die Personen individuell und persönlich. Die Geschichte birgt in sich viel Spannung. Es ist ein Thriller, der sich mit einem doch einzigartigen Thema beschäftigt. Die Umsetzung machte das Buch für mich besonders und sehr individuell. Ich habe das Buch nach beginnen in kürzester Zeit gelesen. Da der Schreibstil und auch die knackigen Kapitel den Leser durch die Geschichte tragen. Für mich ist dieses Buch in der Sparte Thriller eine absolute Empfehlung. Es hat so Spaß gemacht der Geschichte zu folgen. Und man möchte immer wissen wie es weiter geht. Wirklich gelungen.

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Das Buch, was man schon im Klappentext herausliest, ist in einer ungewohnten Perspektive geschrieben. So heißt es nicht „Ich“ oder „Sie“, sondern „Du“. Doch nach den ersten hundert Seiten habe ich mich gut daran gewöhnt. Im Buch gibt es zwei vorrangige Zeitstränge, einmal die Gegenwart, aus Sicht der KI Abbie und die Vergangenheit, in der die Anfänge der Beziehung von Abbie und Tim geschildert werden. Zum überraschenden Finale wechselt die Erzählperspektive zwischen „Du“ und „Ich“. Warum diese ungewöhnliche Art der Erzählung gewählt wurde, erschloss sich mir erst ganz am Ende. Bereits auf den ersten Seiten entwickelte sich das Buch ganz anders, als ich es erwartet hatte. Aber ich war positiv überrascht. Kontinuierliche Spannungsbogen bauen sich auf, die sich bis zum Ende halten. Aufgrund der vielen Überraschungs- und Schockmomente ist auch das Ende ein genialer Schachzug. Nichts ist wie es scheint und man kann niemandem trauen. Ein wichtiger Aspekt ist, dass Abbie und Tim einen autistischen Sohn haben. Danny ist ein sehr liebenswertes Kind und im Buch wird oft auf ihn und seine Krankheit eingegangen. Auch JP Delaney ist Vater eines Kindes, dass mit dieser Entwicklungsstörung zu leben hat. Es werden erschreckende Methoden zur Heilung dieser Krankheit gezeigt und in dem Nachwort des Autors erfahren wir etwas mehr darüber. JP Delaney hat eine Vision von menschlichen Robotern entwickelt, die mich von Anfang an, auch dank des tollen Schreibstils, überzeugt und gefesselt hat. Fazit: Eine erschreckend realistische Geschichte dessen, was passieren kann, wenn künstliche Intelligenz Einzug in unser Leben hält. Es handelt sich hier zwar um einen Thriller, aber eher einen ruhigen Thriller, in dem es trotzdem immer wieder unerwartete Wendungen gibt.

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ACHTUNG! SPOILER! Abbie wacht auf, geliebte Ehefrau und liebende Mutter - damit fängt alles an. Zweifel an ihrem wahren Ich machen sich nach und nach breit, Erinnerungen kehren zurück, doch irgendetwas stimmt nicht. Ist es Ihre Erinnerung? Ihr Körper? Oder ihr Mann? Dieser erzählt ihr, dass er sie erschaffen hat. Doch warum? Hatte sie einen Unfall und er musste ihr alles neu beibringen? Oder schlimmer? Ja es ist schlimmer! Sie ist nicht mehr sie selbst. Ihre Seele wurde in einen Roboter gepflanzt, einer künstlichen Intelligenz. Nach und nach kommen ihre Erinnerungen zurück und sie stellt Nachforschungen an. Was ist vor 5 Jahren geschehen? Hatte sie einen Unfall? Oder war sie ….tot? Hintergrund dieser Geschichte ist die Liebe eines Mannes zu einer Frau, die er durch einen tragischen Sportunfall verloren hat. Seine geliebte Frau Abbie hinterlässt nicht nur ihn, sondern auch ihren autistischen Sohn Danny. In seiner unermesslichen Trauer entwickelt einen Cobot. Eine Form von einer künstlichen Intelligenz mit Gefühlen und lässt somit seine Frau Abbie zurückkehren. Doch Abbie, der Cobot, denkt und fühlt wie die vermisste Abbie Cullen-Scott und beginnt an Tims Geschichte zu zweifeln. Eine Frage steht nun im Vordergrund: Was ist wirklich an dem Tag von Abbies verschwinden passiert. Meine Meinung Die Geschichte spiegelt die Vergangenheit und Gegenwart wider und macht es daher so interessant. Man kann sich als Leser in die Gestalt der Abbie einfühlen und bekommt eine Gänsehaut, bei dem, was man im Laufe des Buches erfährt. Fazit Das Buch hat viele Facetten, die mich stellenweise gefesselt haben und dann doch wieder gelangweilt haben. Trotzdem ist es lesenswert und führt einem vor Augen, was alles möglich sein könnte…in der Zukunft.

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Worum geht's? Kurzgesagt, es geht um künstliche Intelligenz. Die Firma von Tim entwickelt Roboter, die fühlen und selbstständig denken können. Nachdem seine Frau Abbie verschwunden ist, erschafft er die als KI Roboter. Und dieser fühlt, denkt und handelt eigenständig. Sie soll ihm helfen, die richtige Abbie zu finden. Damit beginnt ein spannendes Rätsel darum, was mit der wahren Abbie vor fünf Jahren passiert ist. Außerdem spielt das Thema Autismus hier eine wichtige Rolle. Das ganze wird aus der Perspektive von der künstlichen Abbie beschrieben aber in der zweiten Person, so dass man denkt, man wird selbst angesprochen. Außerdem wechselt die Erzählperspektive abwechselnd zwischen KI Abbie und einem Rückblick über die Beziehung zwischen Tim und Abbie aus Sicht des Teams von Tims Firma. Ich hoffe es ist einigermaßen verständlich. Mich lässt dieses Buch auch etwas verwirrt zurück, aber ich fand es insgesamt eigentlich echt gut gemacht. Mal was anderes und mit diesem Thema habe ich echt nicht gerechnet. Spannende Wendungen und interessante Geschichte. Ich bin zwar irgendwie unschlüssig, gebe aber 4/5 ⭐.

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