Leserstimmen zu
Tot bist du perfekt

JP Delaney

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Stell dir vor, du wachst nach einem schönen Traum auf und merkst, dass irgendwas ganz und gar nicht stimmt mit dir. Ein fremdes Bett, um dich herum Maschinen, alles tut dir weh und du kannst keinen klaren Gedanken fassen. Hat es einen Unfall gegeben? Hast du im Koma gelegen? Dein Mann sitzt an deinem Bett und offenbart dir die unglaubliche Wahrheit... Abbie Cullen-Scott ist ein Cobot, ein Companion-Robot, der, im Gegensatz zu herkömmlichen Formen Künstlicher Intelligenz, mit der Fähigkeit zur Empathie ausgestattet wurde. Tim Scott, Inhaber von Scott Robotics, eines erfolgreichen IT-Unternehmens hat sich damit das perfekte Ebenbild seiner verschwundenen Ehefrau erschaffen. Aus ihren Erinnerungen, ihren Social Media-Äußerungen, Voicemail-Schnipseln und weiteren Dokumenten hat er die Grundlagen dafür geschaffen und nach dem ersten Schreck beim Aufwachen findet sich die neue Abbie damit zurecht und entwickelt nach und nach eine eigene Persönlichkeit. Aber welche Ziele verfolgt Tim wirklich? Schnell stellt man fest, dass er sich seine neue Abbie nicht einfach nur zum Spaß erschaffen hat, da steckt viel mehr dahinter und nach und nach offenbart sich sein düsteres Ansinnen. Cobot Abbies Entwicklung zu verfolgen, ist sehr spannend, denn diese Abbie wirkt im Laufe der Zeit menschlicher, als so manch echter Mensch in ihrem Umfeld. Im Umgang mit dem autistischen Sohn Danny wird das besonders deutlich. „Vielleicht zeigt sich wahre Menschlichkeit eben im Umgang mit Menschen wie Danny. Ob man rücksichtslos versucht, sie zu reparieren. Oder ob man bereit ist, ihr Anderssein zu akzeptieren und die eigene Welt danach auszurichten.“ überlegt sie. Für mich DER Schlüsselgedanke des Romans. Dieser Thriller besticht nicht nur durch sein ungewöhnliches Thema, sondern auch durch seine zwei Erzählperspektiven und -zeiten, die sich kapitelweise abwechseln. Geht es um die Gegenwart und Cobot Abbie, wird der Leser direkt in der Du-Form angesprochen, als sei er selbst Abbie und kann sich dadurch richtig gut in sie hineinversetzen. Die Vergangenheit, wie die echte Abbie und Tim sich kennenlernten und sich ihre Beziehung, besonders innerhalb der Firma, entwickelte, wird in der Wir-Form erzählt. Dieser Roman ist viel mehr, als nur ein Thriller. Neben dem sehr aktuellen Thema der Künstlichen Intelligenz geht es auch um Beziehung, Familie, Abhängigkeit, Autismus. Man wird zum Nachdenken darüber angeregt, was den Mensch eigentlich menschlich macht. Irgendwann fragt man sich als Leser natürlich auch, wer hinter den beiden Erzählern steckt und wird zum Schluss wirklich überrascht!

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Wow, wow, wow. Ich habe das Buch innerhalb von einem Tag weggelesen, weil ich einfach wissen wollte, wie es weitergeht. Zunächst einmal ist mir die ungewöhnliche Sichtweise aufgefallen. Die Gegenwart ist in der Du-Perspektive geschrieben und die Rückblicke in der Wir-Perspektive. Ich habe erst einen Moment gebraucht damit klar zu kommen, aber danach hat es mir so unfassbar gut gefallen! Es war einfach mal komplett was anderes und man hatte etwas das Gefühl, man selber erzählt der Hauptperson die Geschichte. Es wurden unfassbar viele Themen angesprochen: Künstliche Intelligenz, Autismus, krankhafte Liebe, ein ungelöster Kriminallfall. Anfangs fand ich die Palette etwas zu umfangreich, aber ame Ende gab es ein insgesamt sehr passendes Bild. Auch der Ablauf - wir erleben alles mit der KI Abbie - ist eher ungewöhnlich. Und ich muss sagen, ich war erst sehr skeptisch, aber fand ihre Persönlichkeit immer ansprechender, je länger sie "auf der Welt" war. Ich hatte echt Mitleid mit ihr, da sie ja nur zum Zweck erfunden wurde, jemanden zu ersetzen. Tim - den Ehemann - mochte ich von Anfang an nicht, er war mir super unsympathisch und wurde als sehr extrem dargestellt. Das Ende habe ich überhaupt nicht so erwartet, wie es dann kam. Insgesamt eine eindeutige Leseempfehlung von mir! Danke an den Penguin-Verlag und das Bloggerportal für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars. Das hat meine Meinung nicht beeinflusst.

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Kaum zu glauben, aber ich habe 'Tot bist du perfekt' - also ein Buch von 425 Seiten an einem Tag ausgelesen. Ich bin immer noch sprachlos. Ich war direkt von der ersten Seite in der Geschichte drin und habe mit Spannung jedes Kapitel aufgesogen. Das Buch wird in zwei Zeitformen und aus zwei Sichten geschrieben. Die Gegenwart wird in der Du-Form geschrieben und die Vergangenheit in der Wir-Form. Super interessant - sowas habe ich noch nie gelesen. Für mich war es nicht schwer sich an diesen Schreibstil zu gewöhnen. Es war mal was anderes und ich fand es nochmal spannender ein Buch so zu lesen, da ich mich noch besser in die Protagonisten hineinversetzen konnte. Was soll ich zu dieser grandiosen Geschichte sagen ? Ich möchte nicht spoilern. Alles was ich sagen kann ist, dass diese Geschichte mich komplett umgehauen hat. Ich habe mir zwischenzeitlich immer wieder meine eigenen Gedanken gemacht, in welche Richtung die Geschichte sich entwickeln könnte.. nun - nichts von meinen Gedanken ist eingetroffen. Ich war einfach nur sprachlos. Es war die ganze Zeit so spannend - nicht im Sinne von gruselig oder angsteinflössend - es war einfach kopfmäßig unglaublich spannend und ging total an die Nerven. Für mich persönlich. Natürlich muss man auch sagen, dass die Thematik der künstlichen Intelligenz auch unglaublich interessant und zugleich schwer zu verdauen ist aber meiner Meinung nach auch sehr gut zur Geltung gekommen ist. Die Protagonisten habe ich sehr gefühlt. Ich fand besonders gut, wie die Liebe von Tim und Abbie dargestellt wurde. Wie alles begann und schließlich auch endete. Der Hass, die Eifersucht, die Obsession - ich habe es wirklich gefühlt. Das Ende habe ich überhaupt nicht erwartet und bin immer noch sprachlos darüber. Die perfekte Täuschung - eine perfekte Illusion.

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Krimi nach meinem Geschmack

Von: Mic835

18.08.2020

Ich war schon begeistert als ich die Rückseite las aber dann habe ich dieses Werk in einem durch gelesen da es so spannend erzählt war. Für mich rundherum perfekt. Wirklich sehr zu empfehlen.

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Die erste Hälfte dieses außergewöhnlichen Thrillers habe ich innerhalb eines einzigen Abends gelesen - ich konnte das Buch gar nicht aus der Hand legen, so sehr hat es mich gefesselt, die Idee ist ein eigenartiger Geniestreich! Leider fühlen sich die Wendungen in der zweiten Hälfte irgendwann aber eher absurd als spannend an. Bis zum Ende interessant, aber nicht mehr so packend wie in den ersten Kapiteln.

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für mich gelungen

Von: Suse

29.07.2020

Auf diesen Thriller war ich sehr gespannt, weil er mal so eine ganz andere Geschichte erzählt. Im Vorfeld habe ich schon Stimmen dazu gehört, die durchweg positiv waren und so war schnell klar, auch ich möchte das Buch lesen. Der Schreibstil war super flüssig und auch die Kapitel hatten eine angenehme Länge. Der Autor schreibt sehr klar und deutlich, nicht viele belanglose Umschreibungen stoppen den Lesefluss. Ich mochte die Ausarbeitung der Charaktere ebenfalls sehr. Sie hatten für mich alle ein Gesicht. Auch unterschiedliche Charakterzüge machen die Personen individuell und persönlich. Die Geschichte birgt in sich viel Spannung. Es ist ein Thriller, der sich mit einem doch einzigartigen Thema beschäftigt. Die Umsetzung machte das Buch für mich besonders und sehr individuell. Ich habe das Buch nach beginnen in kürzester Zeit gelesen. Da der Schreibstil und auch die knackigen Kapitel den Leser durch die Geschichte tragen. Für mich ist dieses Buch in der Sparte Thriller eine absolute Empfehlung. Es hat so Spaß gemacht der Geschichte zu folgen. Und man möchte immer wissen wie es weiter geht. Wirklich gelungen.

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Das Buch, was man schon im Klappentext herausliest, ist in einer ungewohnten Perspektive geschrieben. So heißt es nicht „Ich“ oder „Sie“, sondern „Du“. Doch nach den ersten hundert Seiten habe ich mich gut daran gewöhnt. Im Buch gibt es zwei vorrangige Zeitstränge, einmal die Gegenwart, aus Sicht der KI Abbie und die Vergangenheit, in der die Anfänge der Beziehung von Abbie und Tim geschildert werden. Zum überraschenden Finale wechselt die Erzählperspektive zwischen „Du“ und „Ich“. Warum diese ungewöhnliche Art der Erzählung gewählt wurde, erschloss sich mir erst ganz am Ende. Bereits auf den ersten Seiten entwickelte sich das Buch ganz anders, als ich es erwartet hatte. Aber ich war positiv überrascht. Kontinuierliche Spannungsbogen bauen sich auf, die sich bis zum Ende halten. Aufgrund der vielen Überraschungs- und Schockmomente ist auch das Ende ein genialer Schachzug. Nichts ist wie es scheint und man kann niemandem trauen. Ein wichtiger Aspekt ist, dass Abbie und Tim einen autistischen Sohn haben. Danny ist ein sehr liebenswertes Kind und im Buch wird oft auf ihn und seine Krankheit eingegangen. Auch JP Delaney ist Vater eines Kindes, dass mit dieser Entwicklungsstörung zu leben hat. Es werden erschreckende Methoden zur Heilung dieser Krankheit gezeigt und in dem Nachwort des Autors erfahren wir etwas mehr darüber. JP Delaney hat eine Vision von menschlichen Robotern entwickelt, die mich von Anfang an, auch dank des tollen Schreibstils, überzeugt und gefesselt hat. Fazit: Eine erschreckend realistische Geschichte dessen, was passieren kann, wenn künstliche Intelligenz Einzug in unser Leben hält. Es handelt sich hier zwar um einen Thriller, aber eher einen ruhigen Thriller, in dem es trotzdem immer wieder unerwartete Wendungen gibt.

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Meine persönliche Meinung Das Cover Das Cover finde ich hier passend. Man sieht die Protagonistin, die vor irgendetwas zu fliehen scheint. Sie wirkt auf mich höchst verunsichert und ängstlich. Die Gegend passt auch sehr gut zum Geschehen in dem Buch. Der Inhalt Vorab muss ich sagen, ich hatte etwas komplett Anderes erwartet, anhand des Klappentextes. Ich bin von einem reinen Psychothriller ausgegangen, aber habe einen Mix aus Sci-Fi, Krimi und Thriller bekommen. Wer sich so gar nicht mit Sci-Fi anfreunden kann, lässt hier auch ehrlich gesagt am besten die Finger komplett weg, da es sich ja wie gesagt nicht um einen reinen Psychothriller wie man ihn von diesem Autoren kennt handelt. Der Schreibstil ist in der Tat sehr sehr speziell und gewöhnungsbedürftig. Hauptsächlich wird in der zweiten Person im Präsens erzählt, in der Du-Form. Da ich ein wahnsinniger Fan von dem Buch „You – Du wirst mich lieben“ bin, hat mich das aber nicht sonderlich gestört. Mit der zweiten Erzählform, welche die Geschehnisse im Plural im Präsens schildert, hatte ich dagegen schon ein paar Schwierigkeiten, da ich es als sehr anstrengend empfand, dann nochmal umzuswitschen. Nun zur eigentlichen Story, ohne dass ich allzu viel spoilern möchte: Abby ist ein Cobot, welche von dem Ehemann der originalen, menschlichen Abby entwickelt wurde. Sie ist ausgestattet mit Erinnerung und Empathie, so dass sie wie ein wirklicher Mensch auch durchgeht und während des Lesens von mir auch als solcher angenommen und empfunden wurde. Der Cobot Abby macht sich auf die Suche nach ihrem vor Jahren verschwundenen Original und gerät dabei in Gefahr, da sie so einige schreckliche Geheimnisse dabei aufdeckt. Sie möchte unbedingt wissen, was aus der echten Abby geworden ist. So nebenbei kümmert sie sich auch noch liebevoll um den autistischen Sohn, was sie zudem noch menschlicher erscheinen lässt. Durch den wie schon erwähnten sehr ungewöhnlichen Schreibstil fühlt man sich so richtig in die Protagonistin hineinversetzt, man denkt und fühlt wie sie. Das Buch ist wirklich sehr sehr spannend und auch ganz einfach mal etwas Anderes, was es für mich zu einem fesselnden Leseerlebnis machte. Die Sogwirkung ist enorm und man möchte unbedingt erfahren, was mit Abby geschehen ist, und wie der Cobot Abby in der menschlichen Welt klar kommt. Das Buch wartet zum Schluss mit einer überraschenden Wendung und einem nervenzerreißenden Showdown auf. An manchen Stellen war ich echt verwirrt und auch von den Geschehnissen etwas überfordert, aber im positiven Sinn. Mit dem Ende hätte ich auch so nicht gerechnet, aber ich konnte das Buch zufrieden zuklappen und in mir nachklingen lassen. Mein Fazit: Wer sich gerne auf eine total außergewöhnliche Handlung bei Thrillern einlässt, für den ist dieses Buch ein echter Geheimtipp. Ich kann es nur wärmstens empfehlen, zumal ich die vorherigen beiden Werke des Autors auch regelrecht verschlungen hatte. Für die originelle Story bekommt das Buch von mir 5 von 5 möglichen Büchersternchen.

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