Leserstimmen zu
Wunder warten gleich ums Eck

Barbara Pachl-Eberhart

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Das Thema „Wunder entdecken“ hat mich erst mal sehr angesprochen. Seinen Blickwinkel zu ändern und Wunder im Alltag wahrzunehmen ist sicherlich eine gute Sache. Allerdings war mir der Schreibstil etwas zu poetisch. Es wimmelt von Aufzählungen, was auf Dauer etwas mühevoll zu lesen ist. So toll ich das Thema finde, konnte mich das Buch leider nicht richtig packen.

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Bevor ich dieses Buch gelesen habe, habe ich mir den Lebenslauf von Barbara Pachl-Eberhart durchgelesen. Allein durch den schweren Verlust, den sie mit dem Tod ihres Mannes und ihrer beiden Kinder erlitten hat, ist es erstaunlich, wie man da noch über "Wunder" schreiben kann. Viele Menschen wären an einem derartigen Verlust zerbrochen. Doch Frau Pachl-Eberhart schafft es, in sehr unterhaltsamen und verzaubernden Kapiteln die Sicht auf die kleinen Dinge des Lebens zu lenken. Man ertappt sich selbst, wie man mehr auf Kleinigkeiten achtet und die Welt ein klein wenig glücklicher sieht. Da das Buch in mehrere Kapitel aufgeteilt ist, kann man immer wieder einen Blick reinwerfen, wenn einem nach kleinen Wundern zumute ist. Es ist kein Buch, was man in einem Stück lesen muss. Dann wird es schnell zuviel mit den Wundern. Alles in allem ein sehr nettes und glücklichmachendes Buch. Ich habe es sehr gerne gelesen.

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und ja das stimmt. Das Buch braucht Zeit oder besser der Leser braucht Zeit, sich auf das Buch einzulassen. Es regt einen immer mehr zum Nachdenken an, zum Überlegen, ob man auch so gehandelt hätte, wie man mit der Situation umgegangen wäre. Es zeigt einem, dass auch nach einem Schicksalsschlag immer noch wunderbare Dinge auf einen warten. Man liest sehr bildhaft und kann sich gut in die Geschichten einfühlen. Auch wird man schnell an eigene Erfahrungen erinnert. Was mir nicht so gefallen hat, war der Anfang. Da fiel es mir noch sehr schwer, mich auf das Buch einzulassen. Aber ab der Hälfte lief es dann und ich hab es an zwei Nachmittagen durchgelesen. Toll war auch, dass die Geschichten nicht super lang waren und die Zeichnungen waren auch sehr schön. Man muss sich auf das Buch einlassen und dann öffnet es einem die Augen. Also wer bereit ist, sich von einem Buch inspirieren zu lassen, darf hier gerne beginnen.

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Das Lesen der kleinen Geschichten macht Spaß. Sie hat einen angenehmen, bildhaften Schreibstil. Das Buch ist durch die kleinen Episoden auch für Leser geeignet, die nur ein paar Seiten hintereinander lesen wollen. Sie macht auf die kleinen Dinge in unserem Leben, die wir alle oft gar nicht bemerken bzw. als selbstverständlich ansehen, aufmerksam. Sie regt damit zum Nachdenken und zur Achtsamkeit an. Plötzlich schaue ich genauer hin und staune ebenfalls über die vielen Kleinigkeiten und Selbstverständlichkeiten um mich herum. Sie zeigt, dass jeder auch in seiner dunkelsten Zeit seines Lebens immer Lichtblicke und Hoffnung geschenkt bekommt. Ich habe selbst erlebt und empfunden, dass in der Zeit als es mir schlecht ging, immer genau die Menschen da waren bzw. in meinem Leben auftauchten, die ich in dem Moment gebraucht habe. Es war als würde eine unbekannte Macht organisieren, dass jeden Tag wenigstens ein Lichtblick in meinem Leben war. Genauso beschreibt sie es sehr treffend und nachfühlbar. Ich hatte beim Lesen das Gefühl, ich gehe mit Ihr auf die Suche nach den kleinen Wundern. Sie macht deutlich, man soll nicht auf das große Wunder warten, sondern Kraft und Freude aus den alltäglichen Dingen schöpfen. Sie regt damit zum Nachdenken über das eigene Leben und die nahe Umgebung an. Sie beantwortet in dem Buch Fragen, die sich viele stellen, auf überraschend andere Art. Das regt sehr zum Nachdenken an. Das Buch ist empfehlenswert.

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