Leserstimmen zu
Wunder warten gleich ums Eck

Barbara Pachl-Eberhart

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Zwei Wege

Von: Sago

09.12.2018

Wie Einstein bemerkte, gibt es zwei Wege, durchs Leben zu gehen: Als wäre nichts ein Wunder oder als wäre alles ein Wunder. Natürlich ist Letzteres weitaus schöner, und dafür möchte sich auch die Autorin mit dem vorliegenden Buch einsetzen. Dabei ist das wahre Wunder, dass sie noch so positiv fühlt, da sie Mann und Kinder bei einem Unfall verlor. Anstatt dauerhaft in der Depression zu versinken, hat sie mit neuem Partner und neuem Kind ein zweites Lebensglück gefunden. Dabei geholfen hat ihr ihr christlicher Glaube, das Schreiben und nichts mehr für selbstverständlich zu nehmen. In zahlreichen kleinen Alltagsbegegnungen vermag sie das Wunderbare zu entdecken. Daher strahlt das Buch große Wärme aus und man fühlt sich schon durchs bloße Lesen besser. Der Leser erhält viel Einblick in den Alltag von Frau Pachl-Eberhart. Das war für mich manchmal etwas verwirrend, da mir ihre Biographie vorher nicht geläufig war und ich manchmal raten musste, ob sie von ihrer ersten oder ihrer zweiten Familie spricht. Das Christentum nimmt im Buch keinen allzu großen Raum ein, aber es hilft sicher, wenn man an eine irgendwie geartete höhere Macht glaubt, um sich an manchen Begebenheiten nicht zu reiben. Insgesamt sind die geschilderten Begebenheiten sehr kinderlastig, was viele Frauen ansprechen dürfte, aber manchmal etwas beliebig und leicht klischeehaft wirkt. Etwas mehr Originalität hätte mich hier mehr berührt. Einen Wunder-Theorieteil sucht man vergebens, denn es handelt sich nicht um einen Ratgeber. Mich hat das Buch vor allem angeregt, meine Augen noch mehr für das alltägliche Glück offenzuhalten. Und das ist schon viel wert.

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Ich weiß nicht so recht ???

Von: Mo

08.12.2018

Die Geschichten sind kurz und dadurch gut bis zum Ende zu lesen. Ich hatte mir von dem Buch irgendwie mehr erhofft. Natürlich kann man in allem und jedem ein Wunder sehen, aber für mich sind das alles eher alltägliche Gegebenheiten, an denen man sich erfreuen kann oder eben auch nicht - aber eben keine Wunder. Gekauft hätte ich mir das Buch nicht, da mir der Preis von knapp 19,00 Euro doch ziemlich überzogen vorkommt.

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Das Buch hat mir mit den Kurzgeschichten und einfachen Illustrationen gut gefallen. Ich denke, es ist eine Aufforderung, mit offenen Augen durchs Leben zu gehen und "Selbstverständliches" doch manchmal auch als "Wunder" zu deuten. Es hat mich fasziniert, wie oft das Wort "Wunder" gebraucht wurde ... Und es wurde mir nicht langweilig, es ständig zu lesen! Empfehlen würde ich es Burn-Out-Patienten und Menschen, die krank sind bzw. einen schweren Schicksalsschlag verkraften müssen. Das Buch regt massiv zum positiven Denken an.

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Das Buch "Wunder warten gleich ums Eck" von Barbara Pachl-Eberhardt beschreibt, wie die Autorin vor 5 Jahren auf Enddeckungstour nach Wundern gegangen ist. Diese im wahrsten Sinne des Wortes wunderbaren Kurzgeschichten, kamen für mich persönlich genau zum richtigen Zeitpunkt und haben mich mein Leben aus einem anderen Blickwinkel betrachten lassen. Auf gefühlvolle Art und Weise sorgt die Autorin mit ihrem Schreibstil dafür, dass man das Gefühl bekommt, man würde gerade mit ihr auf einem Spaziergang zum nächsten Wunder sein. Genau diese Spaziergänge im Buch sind es, die mich Kapitel für Kapitel immer wieder neu gefesselt haben und ich mein Leben nun wieder etwas farbenfroher sehen lassen als früher. Denn auch wenn ich nicht täglich ein Wunder erlebe, so reicht es schon ab und an auf meinen "Spaziergängen" eines zu finden, denn es sind die kleinen Dinge wie "zwei Augen, zwei Füsse und zwei Ohren", die mir helfen, mein Leben zu lieben und Freude zu bereiten.

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Sehr schönes Buch für die kleinen Pausen zwischendurch. Schöne kurze Kapitel mit tollen Bildern zum Schmunzeln. Habe mich des Öfteren selber in dem Buch gesehen. Oft sind es die Kleinigkeiten, die man unbewusst nicht wahrnimmt, um sich den Tag zu versüßen. Tolles Buch, sehr schön geschrieben.

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Gedankenwunder

Von: Edith

26.11.2018

Ich habe bisher noch keine Bücher von Barbara Pachl-Eberhart gelesen. Die Buchvorstellung hat mich jedoch neugierig gemacht. Das Buch ist in kurze in sich abgeschlossene Kapitel aufgeteilt. Der kurzweilige Text stellt keine besonderen Ansprüche an die Leser. Anfangs habe ich Wunder als ganz besonders großartige Ereignisse angesehen, aber das ist natürlich auch eine Frage der Definition. Auf jeden Fall hat mir die Autorin gezeigt, dass gerade die kleinen Dinge des Lebens die wahren Wunder in sich tragen. Sie bietet keine Geheimrezepte an, diese kleinen Wunder des Lebens zu erkennen, bzw. sie zu suchen, sondern zeigt dem Leser auf, dass wir einfach nur ganz genau beobachtend, hinschauend durch die Welt gehen müssen um sie zu erkennen. Sie zeigt aber auch die ganze Bandbreite an Wundern, die uns dann begegnen. Sie reicht von gefühlvollen Beobachtungen in der U-Bahn bis hin zu Staunenswertem in der Natur. Beeindruckend das Kapitel „Intermezzo: Lieber Abschied, sei willkommen“. Das für mich magische Erlebnis beim Tod ihrer Tochter, tief traurig, irgendwie aber Mut machend und wunderbar. Für mich nur schwer nachvollziehbar, sich danach weiterhin auf die Suche nach Wundern zu machen. Insgesamt ein nachdenklich stimmendes Buch, das bewirkt, das Leben mit etwas „anderen“ Augen zu sehen. Sehr schön das Resümee der Autorin „Zum Abschluss“. Die doch recht kindhaften Zeichnungen haben mir nicht gefallen. Vielleicht ein Ausdruck einer von der Autorin wünschenswerten Sichtweise der Dinge.

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und ja das stimmt. Das Buch braucht Zeit oder besser der Leser braucht Zeit, sich auf das Buch einzulassen. Es regt einen immer mehr zum Nachdenken an, zum Überlegen, ob man auch so gehandelt hätte, wie man mit der Situation umgegangen wäre. Es zeigt einem, dass auch nach einem Schicksalsschlag immer noch wunderbare Dinge auf einen warten. Man liest sehr bildhaft und kann sich gut in die Geschichten einfühlen. Auch wird man schnell an eigene Erfahrungen erinnert. Was mir nicht so gefallen hat, war der Anfang. Da fiel es mir noch sehr schwer, mich auf das Buch einzulassen. Aber ab der Hälfte lief es dann und ich hab es an zwei Nachmittagen durchgelesen. Toll war auch, dass die Geschichten nicht super lang waren und die Zeichnungen waren auch sehr schön. Man muss sich auf das Buch einlassen und dann öffnet es einem die Augen. Also wer bereit ist, sich von einem Buch inspirieren zu lassen, darf hier gerne beginnen.

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Das Lesen der kleinen Geschichten macht Spaß. Sie hat einen angenehmen, bildhaften Schreibstil. Das Buch ist durch die kleinen Episoden auch für Leser geeignet, die nur ein paar Seiten hintereinander lesen wollen. Sie macht auf die kleinen Dinge in unserem Leben, die wir alle oft gar nicht bemerken bzw. als selbstverständlich ansehen, aufmerksam. Sie regt damit zum Nachdenken und zur Achtsamkeit an. Plötzlich schaue ich genauer hin und staune ebenfalls über die vielen Kleinigkeiten und Selbstverständlichkeiten um mich herum. Sie zeigt, dass jeder auch in seiner dunkelsten Zeit seines Lebens immer Lichtblicke und Hoffnung geschenkt bekommt. Ich habe selbst erlebt und empfunden, dass in der Zeit als es mir schlecht ging, immer genau die Menschen da waren bzw. in meinem Leben auftauchten, die ich in dem Moment gebraucht habe. Es war als würde eine unbekannte Macht organisieren, dass jeden Tag wenigstens ein Lichtblick in meinem Leben war. Genauso beschreibt sie es sehr treffend und nachfühlbar. Ich hatte beim Lesen das Gefühl, ich gehe mit Ihr auf die Suche nach den kleinen Wundern. Sie macht deutlich, man soll nicht auf das große Wunder warten, sondern Kraft und Freude aus den alltäglichen Dingen schöpfen. Sie regt damit zum Nachdenken über das eigene Leben und die nahe Umgebung an. Sie beantwortet in dem Buch Fragen, die sich viele stellen, auf überraschend andere Art. Das regt sehr zum Nachdenken an. Das Buch ist empfehlenswert.

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