Leserstimmen zu
Wunder warten gleich ums Eck

Barbara Pachl-Eberhart

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Über "Wunder warten gleich ums Eck" “Wunder“. Wie soll man diesen Begriff definieren? So wie jeder für sich die Begriffe “Liebe“, “Glück“ oder “Reichtum“ unterschiedlich charakterisiert, so unterschiedlich ist auch die persönliche Definition des Begriffs “Wunder“. Einige Ereignisse sind als “Wunder“ bezeichnet worden, wie z.B. Deutschlands unerwarteter Sieg bei der Fußball-Weltmeisterschaft 1954 in Bern: “Das Wunder von Bern“. Eine aussichtslose Situation, die unerwartet eine große positive Wende nimmt und zum Vorteil aller Beteiligten endet. Siehe dazu auch den Fall: “Das Wunder von Lengede“. Das Lebewesen mit Intelligenz, der Mensch, will unterhalten werden, will staunen können und ein wundervolles Ereignis ist ein unterhaltungsvolles Staunen. Daher wundert es mich nicht, dass die sogenannten “Heiligen Bücher“ voll mit Versen über Wunder sind, die den Gläubigen an ihre Religion fesseln sollen. Barbara Pachl-Eberharts Buch: “Wunder warten gleich ums Eck“ hat mit “dem Leser nur zu unterhalten“ oder nur “in Staunen zu versetzen“ nichts zu tun. Es ist eher ein sanfte Einladung, die Umgebung mit anderen Augen zu betrachten, es “bewusster“ wahrzunehmen. Neben dem Begriff “Wahrnehmung“ muss man auch die “Wachsamkeit“ erwähnen, die in diesem Buch nicht als esoterischer Aspekt benutzt wird. Beim Lesen musste ich an das Kinderbuch: “Oh wie schön ist Panama“ von Janosch denken. Die Wunder, die wir suchen, sind um uns herum und sogar in uns selbst. Barbara Pachl-Eberhart erwähnt in ihrem Buch auch die nötigen Werkzeuge, um dies erkennen zu können: “Zwei Augen, die sehen, zwei Ohren, die hören und ein paar Füße, die dich vorwärtstragen, um die nächste Ecke.“ In 35 kleinen Geschichten á la Tagebuchseiten erzählt sie kleine Erlebnisse aus ihrem Alltag und beschreibt darin die kleinen Wunder, die darauf warten, entdeckt zu werden, die durch Wachsamkeit erkennbar werden. In ihrem Kalender bezeichnet sie diese Tage als “Wundertage“, weil an jedem Tag ein Wunder stattfindet. Was für eine einzigartige Vorstellung, genauso wie ihre Definition von Wunder: “Ein Wunder, das ist ein Moment der wahrhaftigen Begegnung zwischen mir und der Welt, ein Moment, in dem ich zulasse, dass irgendwas aus dieser Welt mich tatsächlich berührt, überrascht und auf ganz neue Gedanken bringt.“ Der Leser, der dieses lebensbejahende, positive Buch in den Händen hält, könnte denken, dass die Autorin in ihrem Leben nur Positives erlebt hat und daher nur über die positive Sichtweise schreibt, mit der Gefahr, dass sie unter Realitätsverlust leidet. Als ich im Umschlag den Text über die Autorin gelesen habe, wusste ich, dass dies nicht zutraf. Im Gegenteil. Sie hatte zu viel negative Realität erlebt. Bei einem Verkehrsunfall hatte sie ihre zwei kleinen Kinder und den Ehemann verloren und dabei all ihren Halt im Leben. Wie würde ich weiter leben, wenn ich sie wäre, fragt man sich? Resignieren und in einer Ecke verstecken, bis die Uhr nicht mehr tickt? Dafür zu sorgen, dass das Leben in diesem Moment, was als nicht lebenswert aussieht, nicht in die Länge gezogen wird? Was wäre die einfachste Lösung? Barbara Pachl-Eberhart entschied sich nicht für die leichte, sondern für die bessere Lösung. Sie machte die Augen auf und sah die kleinen Wunder im Alltag, um uns darüber zu berichten und uns einzuladen, sie auch zu sehen. Das schafft sie mit ihrem Buch meisterhaft. Wenn man mit seinem PC Probleme hat, drückt man auf den “Hilfe“-Botten und bekommt die nötige Hilfe. Und wenn Sie, als Leser, im Leben die Schönheit nicht erkennen können, dann nehmen Sie dieses Buch zur Hand und lesen Sie eine der Geschichten. Das wird Ihre Hilfe sein und Ihrem Gesicht ein Lächeln schenken. So werden Sie Ihren persönlichen Wundertag erleben. Ein Buch mit Tiefgang und positiver Energie. Unbedingt LESENSWERT

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Ein kluges Buch!

Von: naribia

18.11.2018

Die Autorin Barbara Pachl-Eberhart ging vor fünf Jahren auf Wunder-Entdeckungstour und schrieb dieses hinreißende Buch über ihre Erlebnisse. Ihre feste Überzeung ist, dass man überall und immerzu Wunder erleben und entdecken kann, wenn man mit offenem, neugierigem und achtsamem Blick durch die Welt geht. Sie lässt den Leser an ihren warmherzigen Beobachtungen und Alltagserlebnissen teilhaben. Mir persönlich zeigt sie mit ihren Erfahrungen, nicht alles als selbstverständlich hinzunehmen, sondern: genauer hinzuschauen, bewusster wahrzunehmen, sich auf Neues einzulassen, Kontrolle abzugeben. Es ist ein leises, kluges und aufrüttelndes Buch. Statt in starren Mustern zu verharren, sollte es auch im Erwachsenenalter selbstverständlich sein, das kindliche Staunen und Entdecken zu behalten, achtsam durch das Leben zu schreiten und im Moment aufzugehen.

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Meiner Meinung nach sehr schön geschrieben, an einigen Stellen musste ich lächeln. Einige Sätze erinnern mich sehr an Alltagssituationen. Das Buch war gut zu lesen, nicht langweilig.

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Ich muss zugeben, dass ich etwas anderes von dem Buch erwartet habe. Aber ich wurde positiv überrascht. Das Buch ist ein toller Wegweiser, um die kleinen und großen Wunder im Alltag zu sehen und zu erkennen und Wert zu schätzen. Es öffnet einem die Augen, man geht ganz anders durch den Alltag als bisher und ich bin immer wieder darüber erstaunt, an welchen Dingen ich mich mitlerweile erfreue, an denen ich früher einfach vorbei gelaufen bin bzw. die ich einfach nicht wahrgenommen habe. Ich finde, dieses Buch sollte jeder mal gelesen haben. Mit den kurzen und auf den Punkt gebrachten Kapiteln schafft man es auch im größten Stress mindestens ein Kapitel jeden Tag zu lesen. Aber wenn man einmal angefangen hat, kann man das Buch nicht mehr aus der Hand legen.

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Gutes Buch

Von: Jessi

09.11.2018

Dieses Buch ist sehr gut geschrieben. Mich hat es gleich gefesselt, habe es innerhalb paar Stunden durch gelesen. Hat mich zum Nachdenken angeregt.

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Dieses Buch ist keine Anleitung, an welcher Adresse ihr die besten Wunder findet, oder überhaupt eines. Dies liegt nicht in der Macht von Barbara Pachl – Eberhart. Allerdings lässt sie uns an ihren Wundern teilhaben und zeigt uns so auf, dass wir öfter einfach nur hinschauen müssen. Sie definiert Wunder als Lebensmomente. Jedem kann ein Wunder im Alltag begegnen. Man muss nur offen dafür sein. Das Buch ist in Wunder (kurze Abschnitte) eingeteilt und lässt sich dadurch super lesen. Ich selber öffnete mich ca. vor elf Jahren wieder für die Wunder des Lebens. Es sind nicht unbedingt die großen Dinge, wie ein Flugzeug das vor dir in der Stadt landet und George Clooney steigt aus, um dich um einen Euro zu bitten (dies wäre wohl selbst im Traum sehr eigenartig). Es geht vielmehr um die kleinen Dinge, die man zu schätzen lernt. Ein Baum, der im Wind weht und im Herbst seine Blätter verliert, nur um im Frühling wieder zu blühen beginnt. Oder ein großes in Form von einem Leben das im Körper einer Frau heranwächst, oder in einem Tier. Das sind Wunder, und diese sollten wir mit viel mehr Freude wahrnehmen. Doch kann man wirklich an jedem Tag ein Wunder erwarten? Zu aller erst definiert jeder ein >>Wunder<< vielleicht anders. Für die einen ist ein Lottogewinn ein Wunder und für andere den richtigen Partner zu finden, mit dem man alt werden mag. Und trotzdem denke ich nicht das man jeden Tag ein Wunder erwarten kann. Man sollte aber mit Offenheit durch die Welt gehen, damit du das Wunder anlocken könntest. Es gibt aber auch Menschen, denen siehst du schon an, dass das Wunder lieber einen Schritt zur Seite geht, wenn sich die Wege kreuzen. Sie gehen verschlossen oder mürrisch durch die Welt. Oder es ist einfach nicht ihr Tag. Es gibt sicher auch Tage, an denen mein Wunder lieber vorbeizieht. Aber ich bin mit Wundern gesegnet und genieße auch Tage an denen es kein Wunder zu mir schafft. Morgen ist schließlich ein neuer Tag. Die Autorin notiert sogar willkürlich >>Wundertage<< in ihrem Kalender. Darüber habe ich nachgedacht. Vielleicht steht man an diesem Tag mit dem falschen Fuß auf und denkt sich, man trifft eh kein Wunder. Aber wäre es nicht schon ein Wunder, wenn man dann trotzdem etwas spazieren geht, obwohl man keine Lust dazu hat? Tut einem die Frische Luft so gut, dass man es sogar genießt und dem Tag dadurch eine Wendung ins positive gibt? Das sich ein schlechter Start in den Tag verwandelt, und Stress sich in Gelassenheit ändern kann, ist ein Wunder. Ein Wunder das man selbst herbeigeführt hat. Somit kann man doch einiges dafür tun. Geht offen durch die Welt und heißt eure Wunder willkommen. Lernt die kleinen Dinge wieder schätzen. Ein Tipp von mir: Versucht die Dinge aus Kinderaugen zu sehen.

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