Leserstimmen zu
Warum Buddhismus wirkt

Robert Wright

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Buddhismus ist in unserer Gesellschaft mittlerweile etabliert. Er bietet praktische Wege der komplexer werdenden Welt mit Gelassenheit entgegen zu sehen und ein erfülltes Leben zu leben. Wer skeptisch ist hat es mit dem Verfasser gemeinsam. Robert Wright, ein preisgekrönter Wissenschaftsjournalist, wollte diese Behauptung auch überprüfen. Und machte sich auf den Weg. Er fing an zu meditieren. Wertete die neusten Studien au Medizin und Neurowissenschaft aus und sprach mit Forschern und buddhistischen Lehrern aus aller Welt. Sein Ergebnis: Buddhismus wirkt und trägt in höchstem Maße zu körperlichem und seelischem Wohlergehen bei. Das Buch ist gut unterteilt in Kapiteln. Übersichtlich. Aber vor allem – rasant! Man liest und wird sofort mit gerissen. Das Tempo ist enorm. Die Informationen ein Feuerwerk. Mit dem Mann würde man am liebsten diskutieren. Falls man zu Wort kommt. Denn er ist wirklich begeistert und lässt die Leser teilhaben an den Erkenntnissen. Dazu kommt, er ist ein westlicher Mensch. Also kann er genau die Schwachpunkte in der Denkweise ansprechen. Auch dies geschieht mit Elan und Augenzwinkern. Klar wäre dem hier lebenden Durchschnittsmenschen bequemer eine rote Kapsel zu schlucken. Aber so funktioniert es nicht. Gut ist auch die breit gefächerte Darstellung der buddhistischen Lehre. Er sagt genau, an welchen Stellen er welche Lehre heranzieht. Denn derer gibt es viele. Und das ist auch eine Herausforderung. So viele Informationen müssen erst einmal aufgenommen und überdacht werden. Und dann sortiert und bewertet werden. Obwohl das natürlich auch am Buddhismus vorbei geht. Dies ist auch ein sympathischer Faktor im Gegensatz zu vielen ähnlichen Büchern: Er beschreibt nicht seinen bravourös gefundenen Weg. Sondern er erzählt glaubwürdig von den Schwierigkeiten auf dem Weg. Meditieren auf negative Dinge ist hier nicht so angesagt. Bei den Gedanken bleiben schon eher. Wie schwer es fällt sie loszulassen und doch noch zu einer, im weitesten Sinne, Meditation zu gelangen beschreibt Robert Wright als würde er neben dem Leser sitzen. Alles in allem kein Buch zum einfach so lesen. Aber auch nicht um daraus eine Wissenschaft zu machen. Um ehrlich zu sein ist die angesprochene Zielgruppe nicht eindeutig. Aber es motiviert, regt an zum Nachdenken, gibt jede Menge Impulse und lädt ein nicht locker zu lassen. Auch mit diesem Buch nicht. Es sollte mehrfach in die Hand genommen werden – je nach momentanen Bedürfnissen. Die Literaturliste beträgt 10,5 Seiten. Daraus kann man was machen. Es zeigt auch, wie vielschichtig alles erklärt wird. Gelegentlich werden Beispiele oder Kapitel etwas ausgebreitet. Da kann man weiter blättern. Und Schachtelsätze die gerne einmal über neun Zeilen gehen sind dem Enthusiasmus geschuldet. Wenn Sie Buddhismus machen, mögen, damit liebäugeln oder einen Hänger auf Ihrem Weg haben – ist dies Buch ein schwungvoller Begleiter.

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1000 Weisheiten am Stück

Von: framandi

27.03.2020

Ich fand es sehr schwer zu lesen, weil man sich viel merken und aufschreiben wollte. Aber es fällt auch schwer bei den Gedankengängen zu folgen, wenn man vorher noch gar keine Ahnung von der Thematik hat. Allerdings lässt es auch das Interesse am Buddhismus steigen - gerade durch seine persönlichen Erfahrungen. An dem Buch muss man dran bleiben und kann nach einer kurzen Pause nicht direkt wieder einsteigen. Also für alle mit viel Zeit und Wille gut geeignet.

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Einstieg in den Buddhismus

Von: Mo

06.08.2019

Für den, der sich zum erstenmal mit diesem Thema auseinandersetzt, eine sehr interessante Lektüre. Nicht einfach zu lesen, aber einiges lässt sich in den Alltag integrieren.

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Unterhaltsam

Von: Galaxyman

21.03.2019

Sehr gut geschrieben.....

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Robert Wright schreibt mit einer wunderbar persönlichen Note über das Meditieren und die Essenz im Leben. Das Schwierige auf den Punkt gebracht und mit leichter Sprache erklärt, fällt es nicht schwer dran zu bleiben. Ich werde es ab jetzt üben... sich hinsetzen und an nichts denken.... kann ja nicht so schwer sein. Oder?

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Absolut lesenswert

Von: Yvo

16.02.2019

Ich war wirklich skeptisch, was das Buch angeht aber in gleichem Maße neugierig. Und ich muss sagen, dass es sich gelohnt hat. Der Autor nimmt einen mit auf eine spannende Reise rund um die Themen Buddhismus und Meditation. Ich habe es verschlungen und wirklich viel gelernt. Mich hat das Buch sehr inspiriert.

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Anfangs skeptisch

Von: Eric

14.02.2019

Anfangs war ich skeptisch, aber durchaus neugierig. Der Autor schreibt seine Geschichte und sein Erlebnis gut nieder. Als unbefleckter, mit dem Thema, wird man mitgerissen und regt zum nachdenken an. Durchaus ein Buch, was man gelesen haben muss.

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Buddhismus im Licht moderner Wissenschaft

Von: Andreas Knips

13.02.2019

Das Buch verspricht zweierlei. Auf dem Umschlag wird gesagt, dass das Buch darlegt, warum Buddhismus wirkt. Und der integrale Bestandteil ist hierbei die Meditation. Der Autor Robert Wright praktiziert diese selbst und hat nebenher auch mit Forschern und buddhistischen Lehrern über seine erlebten Wirkungen gesprochen. Der Klappentext offenbart das "Ziel" des Buddhismus, das Durchschauen der Illusion, in der wir leben. Anhand von neuesten Forschungsergebnissen der Neurowissenschaften und der Psychologie in Verbindung mit evolutionsgeschichtlichen Betrachtungen versucht Wright den Leser von der Wirksamkeit des Buddhismus zu überzeugen. Das Buch ist ein wissenschaftliches. Der Beginn überfordert. Es werden mehr Fragen aufgeworfen, als es Antworten gibt. Nur langsam konnte ich mich vorarbeiten und war oft geneigt aufzugeben. Zu sehr erinnert es an eine Vorlesung an einer Universität, wo der Autor sein Wissen ebenfalls weitergibt. Und die amerikanisch-wissenschaftliche Schreibe ist nicht einfach zu ertragen. Interessant sind die neuesten Erkenntnisse aus den Neurowissenschaften und der Psychologie, da mir hier vieles noch unbekannt war. So haben mich die vorgestellten mentalen Module überzeugt. Die Achtsamkeitsmeditation, vom Autor selbst praktiziert, ist der Schlüssel zum Glück. Doch im Großen und Ganzen liegt der Schwerpunkt auf der philosophischen Betrachtung des Buddhismus, was für Unkundige mitunter schwierig zu verstehen ist. Das Buch umfasst neben einem umfassenden Literaturverzeichnis, einem großen Anmerkungsapparat, einem Personen- und Sachregister auch eine Liste buddhistischer Wahrheiten, die als Zusammenfassung betrachtet werden kann und zum Nachschlagen bzw. Nachlesen anregt. Fazit: Das Buch ist wie eine Meditationssitzung. Man muss sich einlassen und wird bereichert. Wer an neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen interessiert ist, wird nicht enttäuscht. Wer aber eine Anleitung zum buddhistischen Weg erwartet hat, wird unzufrieden zurückbleiben.

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