Leserstimmen zu
Mit dem Wind

Nick Hunt

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Mit der Lektüre dieses Buchs habe ich mir offenbar viel Zeit gelassen... aber die Gestaltung der Reiseer-zählung machte es auch leicht, sich ihr in "Etappen" zu nähern. Nick Hunt wandert gerne und schreibt darüber. Nun wurden schon viele Wege erwandert und auch beschrieben. Als Aufhänger für "Mit dem Wind" lässt er sich von vier europäischen Winden treiben: Er folgt dem Helm durch einen Teil seiner britischen Heimat, für Bora geht es von Italien über Slowenien nach Kroatien, für den Föhn geht es natürlich in die Alpen und schließlich führt ihn der Mistral entlang der Rhône. Die vielfältigen Landschaften und die Unwägbarkeiten des Wetters lieferten ihm auf seinen Wegen viele Ansatzpunkte für interessante Entdeckungen. Die Beschreibungen der Landschaften sind stellenweise so eindrücklich geraten, dass sie die eigene Reise dorthin fast erübrigt... zumindest in Corona-Zeiten. ;-) Die Schilderungen und Geschichten seiner Reisebekanntschaften sind weitere Elemente die dazu beitragen, dass "Mit dem Wind" erstaunlich vielseitig ist. Über Wind und einige Hintergründe zu den Winden habe ich durch "Mit dem Wind" etwas mehr gelernt, als ich erhofft hatte. Die Faszination des Windes hat mich nicht gepackt, aber die der Wanderungen des Autors.

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Nick Hunt ist in Großbritannien ein bekannter Journalist und Reiseschriftsteller, der für zahlreiche Magazine und Tageszeitungen geschrieben hat, unter anderem für den „Guardian“, den „Ecomnomist“ und den „Spectator“. In „Mit dem Wind“ begibt er sich auf Wanderschaft quer durch Europa, um berühmten Winden zu folgen und sie in ihrer vollen Kraft zu erleben. Da es in Europa ein Dutzend Hauptwinde und viele lokal bekannte winde gibt, wählte Hunt Winde in vier verschiedenen Gegenden aus, die er sämtlich erwandert, um so Natur und Einheimischen ganz nah zu sein. Von den Höhenzügen im Nordwesten Englands bis zu den Alpen, von den Ufern der Rhone bis zur Adriaküste führen ihn seine Wanderungen in die Einflussgebiete der vier Winde Helm, Föhn, Bora und Mistral. Der Autor beschreibt wie die unterschiedlichen Winde in den jeweiligen Gegenden entstehen, welche Legenden sich um diese Winde ranken, wie sie sich auf die Menschen auswirken, inwieweit sie in Kunst und Kultur vorkommen und ob sie in der Geschichte Auswirkungen und Einflüsse hatten -auf Landschaft und Natur, Architektur und Lebensweise. Auf seinen Reisen spricht Hunt mit Einheimischen, aber auch mit Wetter- und Windexperten und lässt die gesammelten Informationen in seine Texte einfließen. Er erfährt viel Gastfreundschaft und bekommt tolle Geschichten zu den Winden erzählt, die er mit dem Leser teilt. Das Buch startet mit einer Europa-Karte, auf der die wichtigsten Winde eingezeichnet sind. So hat man eine gute Vorstellung davon, in welcher Gegend sich Nick Hunt gerade befindet. Zur Einführung in das Thema erklärt Hunt kurzweilig und gut nachvollziehbar, wie Wind entsteht und sich auswirken kann. Die Beschreibungen der Landschaften, der Menschen und seiner Wanderungen sind sehr gelungen, mit seiner bildreichen Sprache ist Hunt in der Lage, nicht nur Naturphänomene, sondern auch abstraktes Wissen zu beschreiben. Das Buch enthält viel Wissenswertes, nicht nur für Windjäger, sondern auch für Natur- und Kulturfreunde. Und wenn man in eine der vier von Hunt durchwanderten Gegenden reisen möchte, bietet sich dieses Buch auch als etwas anderer, aber sehr informativer Reiseführer an.

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Der Journalist und Reiseschriftsteller Nick Hunt ist seit seiner Kindheit fasziniert von dem Wetterphänomen Wind. Als er ein Stipendium für ein neues Buch erhält, sucht er sich vier der bekanntesten Winde aus und begibt sich auf Wanderschaft, um sie zu finden: Zuerst den britischen Helm (da er der einzige Wind in England mit eigenem Namen ist), dann die auf dem Balkan aktive Bora, anschließend den Föhn der Alpen und zuletzt den französischen Mistral. Dabei macht der Autor die Erfahrung, dass es nahezu unmöglich ist, das Auftreten dieser wilden Winde vorherzusagen und dass ihr Einfluss auf das Wohlbefinden der Menschen mehr als bloßer Mythos ist. Er lernt dabei verschiedenste Gegenden kennen und erlebt mehr als einmal die raue Seite der Natur. Hunt unterhält den Leser mit interessantem Hintergrundwissen und teilt die interessanten Geschichten von Menschen, die ihm unterwegs begegnen. Mir hat dieses Buch sehr gut gefallen. Ich habe Einiges dazugelernt und mich währenddessen bestens unterhalten gefühlt. Der Autor hat sehr offen und authentisch seine Erfahrungen mit dem Leser geteilt, so dass ich richtig mitgefiebert habe mit ihm! Einziger kleiner Kritikpunkt ist für mich die teilweise etwas hölzerne Übersetzung. Alles in allem ein sehr empfehlenswertes Buch.

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Nick Hunt war sechs, als der Sturm auf Ynys Enlli seinen Mantel blähte und ihn ein Stück weit in die Luft hob. So beginnt Hunt sein Buch "Mit dem Wind", und so begann für Hunt die Suche nach den Winden. Es war nicht die wissenschaftliche Suche eines Meteorologen. Oder die von jemanden, der sie für sich nutzbar machen wollte. Als Segelflieger etwa oder Windsurfer oder Drachenflieger. Vielmehr war es das Interesse des Forschers. Und wie Roald Amundsen und Robert Scott zu Fuß und nur mit Schlittenhunden den Wettkampf ausfochten, wer als erster den Südpol erreicht oder Henry Morton Stanley den afrikanischen Regenwald auf der Suche nach David Livingstone durchquerte, machte sich auch Nick Hunt zu Fuß mit Rucksack und Zelt auf den Weg, um in den Pennines im Norden Englands, den "Helm" zu finden; den einzigen Wind, der in England einen Namen hat. In Mittel- und Südeuropa weht der kalte Mistral in Frankreich, der warme Föhn in den Alpen und die Bora auf dem Balkan, deren Namen  verknüpft sind mit einer Geschichte, die so lang ist wie es die Menschheit gibt. Winde, die Menschen prägen, Kulturen beeinflussten, Landschaften schufen und Kriege entschieden. Und auf den Spuren der Winde reist Nick Hunt zu den Menschen und deren Geschichte in den jeweiligen Regionen, in denen die Winde heimisch sind. Die Uskoken, ein seeräuberisches Volk, das sich im frühen 16. Jahrhundert im Schatten der osmanischen Eroberungszüge im nördlichen Balkan angesiedelt hatte, nutzte vor vierhundert Jahren die Bora, um die Schiffe der Venezianer davon abzuhalten, an ihren Gestaden zu landen. Und zwei, drei Eigenschaften hat die Bora zum Beispiel mit den französischen Mistral gemeinsam:  Sie ist ein heftiger kalter Wind, sie bläst ablandig - als vom Land weg hinaus aufs Meer - und ihr wird nachgesagt, immer eine bestimmte Anzahl von Tagen zu wehen. Während die Bora entweder einen, drei, fünf oder sieben Tage weht, sagt man vom Mistral er wehe einen, drei, sechs oder neun Tage. Die Einheimischen müssen es wissen. Der Föhn (nicht zu verwechseln mit dem elektrischen Gerät, das warme Luft künstlich erzeugt - dem Fön) trägt Unwohlsein und Feuer in sich. Schon Hermann Hesse befasste sich mit dem Föhn als er in der Schweiz lebte. Dem Föhn wird nachgesagt, notiert Hunt, er sei der Grund für Migräneanfälle, Angstzustände, Depressionen bis hin zu Suiziden. Und er trage bei zu verheerenden Feuerbrünsten - und tatsächlich findet Hunt auf seinem Weg durch die Schweiz, immer dem Föhn nach, Beispiele von flammender Zerstörung, bei der der Föhn eine wenig ehrenvolle Rolle gespielt haben soll. So wurde das Schweizer Dorf Heiden im Kanton Appenzell am 7. September 1838 fast vollständig von einem Feuer zerstört, das von einem Föhnsturm begünstigt wurde. 129 Gebäude samt der Kirche im Dorfkern und den nördlichen Gemeindeteilen brannten nieder. Innerhalb von zwei Jahren bauten die Bewohner ihr Dorf wieder auf. Heute ist der Ort ein mondäner Erholungsort. Und auch die Herkunft des Wortes Föhn könnte sich durchaus von Feuer ableiten, schreibt Hunt. Es gebe zwei Theorien über die Herkunft. Eine davon lautet, es entstammt dem mittelalterlichen "fôn" (Feuer). Die zweite, der Begriff könne göttlicher Abstammung sein, nämlich vom althochdeutsche "Fönno". Dieser Begriff seinerseits habe seinen Ursprung bei "Favonius", dem römischen Gott des Westwindes. Genährt wird diese These dadurch, dass im italienischsprachigen Tessin noch heute der Fön als "Favonio" bezeichnet wird. Die "Financial Times" habe Nick Hunts Buch, das im Original den Titel "Where the Wild Winds Are" heißt, als "mitreißend und unterhaltsam" bezeichnet, heißt es auf dem Buchrücken. Ich möchte ein Stück weitergehen und es als "mitreisend und unterhaltsam"  bezeichnen. Denn Hunt und mit ihm sein Übersetzer Leon Mengden, schufen ein Buch, das die Landschaften, die Hunt durchwandert, die Menschen, mit denen er spricht, die Geschichten, die er erzählt, die den Leser mitnimmt auf eine phantastischen Exkursion und dabei im Kopf wunderbare, phantastische, abenteuerliche Bilder entwickelt. Hunt gelingt es, einer Kunst frischen Wind einzublasen, die lange Zeit vergessen schien: Der Reiseschriftstellerei, die den Autor und mit ihm den Leser entführt in Bereiche, in denen die Natur auch den Menschen beherrscht. Oder, wie Hunt es ausdrückt: "Der Weg des Windes führt fort von der Zivilisation."

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Es gibt Menschen, für die sind Namen wie Buchara und Samarkand, Timbuktu oder Sansibar magisch, wecken Fernweh und Neugier. Für Nick Hunt, britischer Journalist und Reiseschriftsteller, wecken Namen wie Scirocco oder Mistral, Passat oder Hamsin ähnliche Sehnsüchte. Sein Buch "Mit dem Wind" ist literarische Reisebeschreibung, Sachbuch zu naturwissenschaftlichen Phänomenen und Betrachtung über Geschichte und Gegenwart, Geografie und Menschen entlang seines Wegs gleichermaßen. Ein Buch, das neugierig macht und fasziniert durch die Neugier und Offenheit des Autors. Eine Karte habe einst seine Neugier geweckt, berichtet Hunt. Dort waren nicht nur die Länder Europas eingezeichnet, sondern auch seine Winde, ihre Richtungen und typischen Stärken und schon die Tatsache, dass sie Namen trugen, verlieh ihnen aus seiner Sicht etwas Erhabenes: "Sie klangen für mich wie jemand, dem man unterwegs begegnen könnte. Diese ungestüm vom Himmel gerabschießenden Pfeile zeichneten Routen auf, denen ich folgen könnte, Pfade, die noch nicht beschritten waren." Genau das tut Hunt, und wählt exemplarisch vier Winde, denen er sich zu Fuß annähert, immer in der Hoffnung, tatsächlich den gesuchten Wind und nicht irgendeine andere Brise zu erleben: Den Helm in den britischen Pennines, die Bora zwischen Triest und Balkan, den Föhn in den Alpen und den Mistral in Südwestfrankreich. Schon allein dieses Projekt klingt spannend und ungewöhnlich. Wer es weniger windumtost mag, kann sich vom heimischen Sofa oder Lieblingssessel ganz ohne Blasen an den Füßen den Wanderungen Hunts anschließen, Zeuge seiner Begegnungen und Eindrücke werde. "Mit dem Wind" ist lehrreich, ohne besserwisserisch oder langweilig zu wirken,. Hunt lässt seine Erkenntnisse wie Anekdoten einfließen,in Unterhaltungen mit Experten oder enthusiastischen Hobbyforschern, Manche seiner Winderlebnisse klingen ebenso dramatisch wie poetische. Zum Beispiel hier, auf der Suche nach der Bora im ehemaligen Jugoslawien: "Der ganze Berg rauschte wie das Meer,; auch die Wipfel gerieten rauschend in Bewegung, wurden geschüttelt und gedroschen, dass ihre obersten Zweige kreischten, als die Bäume sich gegenseitig die Borke vom Stamm rissen. Die Luft war warm, durchtränkt von Feuchtigkeit, und ich hatte das Gefühl, der Wind käme nicht von Norden, sondern vielmehr von über mir, von hinten, von unten, aus allen Richtungen gleichzeitig, entfesselt von einer außer Kontrolle geratenen Thermik und der Topgrafie dieser Berge." Auch wenn Hunt nicht immer den gewünschten Wind auf seinen Wanderungen antrifft, wird in diesem Buch auch der Weg zum Ziel, mit vielen neuen Erkenntnissen und Begegnungen, voll mit Landschaftsbeschreibungen und Rückblicken auf das, was die Menschen an den Orten, die Hunt nun durchwandert, geprägt hat. Das macht "mit dem Wind" auch zu einer entschleunigten Entdeckungsreise durch den europäischen Kontinent, bildhaft und anschaulich geschrieben und voller Einladungen, selbst mal wieder mit offenem Blick loszuziehen, ob unter dem grauen Himmel im englisch-schottischen Grenzland oder im goldenen Licht Südfrankreichs.

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Was für eine abgefahrene Idee den Winden hinterherzuhatschen. Natürlich muss da ein Engländer daherkommen, bei all dem Brexitfrust vergisst man allzu leicht, wie viele wunderbar schräge Vögel mit ebensolchen Ideen, Erfindungen und Gedanken dieses herrliche Inselvolk hervorgebracht hat. Nick Hunt, der als Journalist und Reiseschriftsteller unter anderem für den Guardian schreibt, ist einer dieser nicht hoch genug zu schätzenden Inselbewohner. Mit sechs Jahren wäre er beinahe vom Wind – tatsächlich war es ein Orkan – weggepustet worden. „Hätte ich tatsächlich davongeblasen werden können, hinaus auf die mit Schaumkämmen gesprecnkelte Irische See? Ich bin mir da nicht so sicher, aber irgendwo tief in meinem Inneren schlummerte jahrelang insgeheim der Wunsch es wäre so gewesen.“ So ist es wenig verwunderlich, dass er sich Jahre später auf zur Erforschung der wilden Winde Europas macht. Die Bora, den Helm, den Mistral und den Föhn erwandert er sich und nebenbei erzählt er viel Interessantes über die Geschichte der Winde, über ihren Ursprung, den Einfluss, den sie auf Bewohner, Architektur, Landschaft und Psyche haben. Hier erzählt kein „Experte“, Nick Hunt ist lediglich vielseitig interessiert an allem, was irgendwie mit Winden, Wetter und Landschaft zusammenhängt. Er wirft immer einen Blick hinter das Offensichtliche, philosophiert ein wenig, sucht Gründe für Mythen, die durch diese starken, sich wiederholenden Luftströmungen entstanden und vermengt bravourös Poesie mit Alltäglichem, Pragmatismus mit Kunst, Wohlbefinden, Spiritualität und der Neugier auf das Andere, das Neue und Fremde, die ihn wohl hauptsächlich antreibt. „Die äußerst unterschiedlichen Eigenschaften der verschiedenen Winde habe ich mal als sehr aufbauend empfunden, mal haben sie mich in tiefste Verzweiflung gestürzt oder gar in Angst und Schrecken versetzt. Und schließlich wurden daraus – für mich unerwartet – Reisen zu etwas, das ich nur als Animismus beschreiben kann, den Glauben an die Beseeltheit der Natur und der Naturkräfte, von der Welt als lebendem Ganzen.“ Obwohl ich eigentlich ein reines Wanderbuch erwartet hatte bin ich mehr als glücklich und dankbar Nick Hunts großartiges Erzählen und Windwandern so wie es ist erlebt haben zu dürfen. Bei ihm ist das Wandern wohltuend nebensächlich, die Mühsal wird meist ignoriert, statt sie weitschweifig darzulegen. Hunt hat es nicht nötig, sich hervorzutun, sich zu beweisen, er berichtet nicht groß über Vorbereitungen, Gepäcksauswahl und gönnt sich auch gerne ein Hotelzimmer, wenn es finanziell gestemmt werden kann, dafür hat er Lektüre dabei, besucht Museen, befragt Einheimische und lässt die Leserinnen (Männer wie immer herzlich mitgemeint) an seinem breitgefächerten Bildungsschatz teilhaben. Herrlich, wie er beschreibt, wie Vorurteile sich jahrhundertelang durch die Geschichte ziehen: Hippokrates hielt beispielsweise Bergbewohner für groß, stark, beherzt und arbeitsam, Talbewohner, die von warmen Winden umschmeichelt werden dagegen, sollen: klein, stämmig, viel ängstlicher und arbeitsscheu sein. Mediterrane Römer und Griechen waren der Ansicht, die nördlich und südlich vom Mittelmeer hausenden „Barbaren“ seien so brutal aufgrund der extremen Temperaturen ihrer Habitate. Der arabische Gelehrte Ibn Khaldrun glaubte, Zivilistion könne sich nur in einer (der von ihm bewohnten) Klimazone entwickeln, alle anderen klimatischen Bedingungen verdammten ihre Bevölkerung zur Unkultiviertheit. Als sich später die Machtverhältnisse verschoben, waren es Denker wie Robert Burton und John Arbuthnot, beides Briten, die fest davon überzeugt waren, dass „Kälte stimulierend auf den Intellekt wirkte.“ Von erheiternd bis dramatisch; Nick Hunts im Original benanntes „Where the wild winds are“ mit und hinter dem Wind(en) Reisen ist eine wunderbare Reise durch Kultur, Geschichte, und seine Gedanken, die besonders gut in diese trübe, nasse, dunkle Jahreszeit passen und die Gelegenheit bieten, ihr wie auf Windesschwingen zu entschweben. Eine Genussreise ohne Anstrengungen, die hat der Autor auf sich genommen und es hat sich in vielfacher Hinsicht gelohnt. Empfehlenswerte „Wanderlektüre“, die zur Nachahmung verführt. Oder Couchlektüre zum Schwelgen bei Tee und Kaminfeuer. So wunderschön wie das großartig gestaltete Cover.

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