Leserstimmen zu
Reset

Thomas Hohensee

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Ganz interessant

Von: Icke

09.06.2019

Ganz interessant geschrieben auch mit einigen Tipps, aber mein Geschmack hat er leider nicht getroffen.

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Ich habe mich sehr auf den Titel gefreut und habe es sehr zügig gelesen. Klar und deutlich strukturiert, jedoch hatte ich an ein wenig mehr Witz gedacht. Hilfreiche Lebens- und Einstellungstipps für alle übermotivierten Lebewesen. Reizüberflutung und zu hohe selbstgesteckte Ziele führen zu einem unglücklichen Dasein. Hier hilft das Buch mit ein paar grundsätzlichen Handlungsansätzen. Es motiviert und lässt sich auf fast Jedermann anwenden. Schöne Tipps und Darstellungen , welche zum Nachdenken anregen.

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Vorsicht Spoiler! In „Reset. Bei dir ist nichts kaputt, du bist nur scheiße programmiert“ von Thomas Hohensee geht der Autor davon aus, dass alle Menschen von Geburt an auf Glück eingestellt sind. Er führt verschiedene Gründe dafür an, warum wir diesen Zustand dennoch nicht immer erreichen. Einen Hoffnungsschimmer gibt der Autor dem Leser dennoch mit auf dem Weg. Denn das Glück geht nie gänzlich verloren und man kann es wieder zurückerlangen, indem man die Reset-Taste drückt. Alles in allem eine gute Idee. Der Autor regt zum Nachdenken über das eigene Handeln und zur Hinterfragung der eigenen Werte an. Hierfür gibt er dem Leser verschiedene Antivirenprogramme an die Hand. Wichtig ist hierbei, dass der Leser selbst in der Lage ist, diesen Prozess durchzuführen und zu seinem Glück zurückzufinden. Allerdings scheint der Autor zu Beginn den Eltern und Lehrern den schwarzen Peter zuschieben zu wollen. Erst danach wendet er sich der Verantwortung zu, die der Leser selbst trägt. Das Buch ist stellenweise stark verallgemeinernd und vereinfacht. Dadurch ist die Argumentation nicht immer nachvollziehbar und erscheint recht oberflächlich. Mit der Sprache scheint sich der Autor besonders an die Digital Natives zu wenden. Er verwendet häufig Begriffe aus dem Bereich „Computer“. Die bildliche Sprache soll dem Leser bestimmte Vorgänge anschaulicher machen. Das Buch ist besonders für Leser interessant, die sich generell für das Thema Achtsamkeit interessieren und dieses aus verschiedenen Perspektiven betrachten möchten.

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Einfach und Leicht

Von: Linda

02.12.2018

Das Buch ist in einer sehr einfachen und verständlichen Sprache geschrieben. Die Computerbegriffe empfinde ich nach einiger Zeit des lesens als anstrengend. Hin und Wider gibt es in dem Buch Stellen, die einen zum Nachdenken anregen, aber eine wirklich ernst zu nehmende Hilfe, wie man Probleme in den Griff bekommt gibt es nicht. Zum Lesen und Spaß haben geeignet. Für wirkliche Hilfe nicht geeignet.

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In dem 2018 im Gütersloher Verlagshaus erschienenen Buch „Reset. Bei dir ist nichts kaputt, du bist nur scheiße programmiert“ von Thomas Hohensee, macht der Autor auf teilweise provokante Weise darauf aufmerksam, dass wir jede Menge unbewusste Verhaltensweisen und Denkmuster in uns haben, die uns unser Leben erschweren. Doch die Hoffnung ist nicht verloren, denn gleichzeitig sind wir alle dazu fähig, unser Denken und unser Handeln so zu verändern, dass wir unser Leben in ein unbeschwerteres verwandeln können, wenn wir diese „Scheißprogramme“ erst einmal aufgespürt und hinausgefiltert haben. Hohensee verwendet einfache, verständliche Sprache, sodass man das Buch leicht und schnell durchlesen kann. Schwierigere Sachverhalte erklärt er anschaulich durch Beispiele. Er nutzt die Metapher des Computers, um darzustellen, was in unseren Köpfen stattfindet und verwendet dementsprechend, besonders zu Beginn des Buches, viele Fachbegriffe aus der Computersprache. Sicherlich eine gute Idee in der heutigen, digitalen Zeit und vermutlich ermöglicht es besonders jüngeren Generationen einen besonderen Zugang zu diesem Buch. Dennoch ist es anfangs dadurch recht anstrengend zu lesen. Im dritten Kapitel werden die sinngemäß genutzten „Computerwörter“ weniger, sodass sich ein angenehmerer Lesefluss einstellen kann. An dieser Stelle stellt sich sicherlich auch die Frage, ob es nicht mancher Wertevorstellung widerspricht, einen Menschen als hochkomplexes Wesen mit einem Computer zu vergleichen?! Das Buch hilft, sich seiner Denkmuster – seiner „Scheißprogramme“ – bewusst zu werden. Bereits beim Lesen achtet man darauf und stellt Vergleiche an, welche „Scheißprogramme“ (z.B. negative Glaubensmuster wie „Ich bin schwach“ oder „Ich muss von allen geliebt werden“) auch bei einem selbst zu finden sind. Hat man diese herausgefiltert, stellt sich dem Leser die Frage, wie man nun vorgehen kann, sodass man diese Muster, Gedanken und Einstellungen verändern kann. Der Autor gibt in den darauffolgenden Kapiteln ein paar Möglichkeiten, u. A. zwei Übungen zur Achtsamkeit. Er kratzt in diesen Kapiteln allerdings leider nur an der Oberfläche und eine tiefergreifende Beschäftigung mit vielen Tipps, Vorgehensweisen und konkreteren Hilfestellungen, wie man seine Muster und Gedanken verändern kann, bleibt aus. Das Buch eignet sich für Leser, die einen Überblick bekommen möchten, welche „Scheißprogramme“ u. A. in einem wirken können, um sie aufzuspüren und darüber nachzudenken. Es ist zum Aufmerksammachen und als ein Einstieg in die Thematik gut geeignet; für eine tiefergehende Beschäftigung und dem Arbeiten an sich selbst, sollte man sich allerdings weiterführende Literatur hinzunehmen.

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Gute Anreize für ein glückliches Leben

Von: Lars Joppich

29.11.2018

Mit "Reset - Bei dir ist nichts kaputt, du bist nur scheiße programmiert" geht der Autor auf ein sehr aktues Problem ein, das sich Unzufriedenheit nennt. Die meisten Menschen wollen immer mehr haben, obwohl man sich Glück bekanntlichermaßen nicht kaufen kann. Viele tiefe Einstellungen, die sogenannten "Scheißprogramme" haben uns zu den Menschen gemacht die wir sind. Der Autor verrät uns, wie wir unsere schlechten Mindsets ablegen und durch gute, neue ersetzen können, damit ein glückliches und bestimmtes Leben wieder möglich wird. Prinzipiell gelingt dieses Vorhaben sehr gut, sind doch an einigen Stellen Dinge öfters wiederholt, sodass ich beim Lesen auch mal genervt 2 - 3 Seiten übersprungen habe, da ich mir die "Wiederholung" nicht nocheinmal geben wollte. Auch sind manche Absätze im Buch nicht wirklich themenbezogen, wirken teilweise sogar als "Lückenfüller", sodass die Vermutung aufkommt, der Autor brauchte noch ein bisschen Material über das er schreiben konnte, um das Buch "lang genug" für eine Veröffentlichung zu bekommen. So springt der Autor an ein paar wenigen Stellen von Themen, die immer auf den Leser bezogen sind, auf andere, teils überhaupt nicht zusammenhängende Themen wie den Umweltschutz, ein Grundeinkommen oder auch Menschenrechte. Insgesamt finde ich das Buch durchaus lesenswert, auch wenn es doch sehr oberflächlich und aufgrund von gerade einmal 180 Seiten und der doch eher großzügigen Formatierung des Textes ein kurzweiliges Vergnügen ist. Die Kernbotschaft kommt an und sollte die Leserinnen und Leser auf jeden Fall zum Nachdenken anregen.

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