Leserstimmen zu
Reset

Thomas Hohensee

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"RESET" von Thomas Hohensee

Von: Nicole Gorecki

05.12.2018

Wir alle wissen, dass man defekte Computer in den meisten Fällen reparieren kann. Festplatten können neu konfiguriert und programmiert werden. Wir kennen eine Vielzahl verschiedenster Anti-Viren- Programme und der ein oder andere befreit seine Festplatte regelmäßig von veralteten Programmen oder solchen, die nicht mehr genutzt werden. Mit Hilfe unserer Computer können wir virtuelle Welten ganz nach unserem persönlichen Geschmack erschaffen und in Form von Avataren in Welten und eine Identität abtauchen, wie wir sie uns nur in unseren kühnsten Träumen vorstellen können. Aber das richtige Leben, das funktioniert so nicht. Im richtigen Leben MUSS man, obwohl man vielleicht gar nicht möchte, man KÖNNTE aber traut sich nicht. Im richtigen Leben hat man es eben mit einer ganzen Reihe Scheißprogramme zu tun, dem Angstprogramm, dem Zweifelsprogramm, dem Perfektionsprogramm und vielen anderen Programmen, die uns nicht nur enorm Akkuleistung rauben, sondern am Ende auch dafür verantwortlich sind, dass sich unser System kurzzeitig immer wieder aufhängt. Glücklicherweise liest sich „Reset“ von Thomas Hohensee schon im Inhaltsverzeichnis wie die Gebrauchsanweisung zu einer Gerätschaft, die wir zufällig selbst sind. Schnell wird dem Leser folgendes klar: Auf ähnliche Weise, wie ich meinen Computer einrichten, personalisieren und programmieren kann, kann ich auch mich selbst einrichten, personalisieren und programmieren. Der Buchmarkt hat in den Vergangenheit unzählige Programmierhilfen zu den Themen „Kraft der Gedanken“ oder „ Frei und glücklich leben“ bereitgestellt, doch bleibt man als User oft mitten in der Installation hängen. Wo sind die Scheißprogramme nochmal gespeichert? „Deinstallieren“ aber wie? „Neu programmieren“ aber was? Fragen über Fragen die Thomas Hohensee, gekonnt, klar strukturiert und mit viel Spaß an der Freude in seinem Handbuch mit dem Titel „RESET- Bei dir ist nichts kaputt du bist nur scheiße programmiert“ zu beantworten weiß. Ein Lesevergnügen von Anfang bis Ende.

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„Reset“ von Thomas Hohensee ist ein kleiner feiner Ratgeber, an dem ich fast vorbeigelaufen wäre, da mich drastische Sprache auf einem Buchcover eher abstößt. Der Untertitel von „Reset“ lautet: „Bei dir ist nichts kaputt, du bist nur scheiße programmiert“. „Scheiße“ und „Scheißprogramm“ sind dann auch im Buchinnern die Lieblingswörter des Autors, die sich konsequent auf jeder Seite mehrmals wiederfinden. Das mögen manche witzig finden, hielt sich bei mir aber in Grenzen. Was sich am Anfang noch frisch und unangepasst liest, wirkt ab Seite 20 dann doch etwas bemüht witzig. ABER, und es ist wirklich ein großes Aber: Das Buch ist gut! Und zwar richtig, richtig gut! Herr Hohensee hat nämlich ein großes Talent – er lässt den Leser erst mal so, wie er ist (Oder Neudeutsch: Er holt den Leser da ab, wo er gerade steht.) und verschreckt ihn nicht bereits zu Beginn mit allzu vielen Forderungen à la „Du musst a, b, c … tun, um glücklich zu werden“. Er geht anders vor. Er schreibt bis über die Mitte des Buches hinaus darüber, was es für Scheißprogramme gibt und wie sie sich auswirken. Am Ende eines jeden Kapitels ist ein kurzer Absatz, der das „Gegen-Update“ zum schadhaften Programm zusammenfasst. Das ist wirklich komprimiert und man muss es sich so vorstellen: Beim Kapitel „Die Vergangenheit bestimmt meine Zukunft“ steht da am Ende: "Empfohlenes Update: Gestern ist vorbei, morgen ist noch weit, nur heute bist du frei, zu tun, was dir wichtig ist." Mhhh, dachte ich da beim Lesen, … mhhh. Das ist ja jetzt nicht wirklich ein Ratgeber, denn DAS wusste ich auch schon vorher. Ich hatte große Befürchtungen, das Buch könne so weitergehen bis zum Schluss – und dann hätte ich es in der Tat schnell aus der Hand gelegt. Doch zum Glück kam dann endlich, ab Seite 104, das Kapitel „Reset“, also das Thema, das laut Titel eigentlich der Gegenstand des Buches ist. Ein langer Weg, aber er hat sich gelohnt, denn ab hier entpuppt sich das Buch als Kleinod. Herr Hohensee geht liebevoll mit seinem Leser um, er gibt ihm nicht das Gefühl, komplett unfähig oder gaga zu sein, weil er dieses Buch in der Hand hält und somit Rat oder Hilfe sucht, sondern er zeigt ruhig und sachlich, was zu tun ist. Nämlich erst mal nix. Nüscht. Nich ma n büschen. Da bin ich hellhörig geworden, denn nichts tun ist schon mal gut! Viel besser als tausend Listen anlegen, extra Kladden für Problem- und Stressbewältigung anlegen etc. Hohensee beginnt mit einem Thema, das derzeit in aller Munde ist, aber dennoch seine Berechtigung hat: Achtsamkeit. Er schlägt vor, dass man erst mal in sich hineinhorcht, sich tatsächlich hinlegt und nachspürt, wo denn der Schuh drückt. Hohensee wählt dabei die Bildsprache der Computerwelt, deshalb redet er auch von Programmen, Reset und Update. Das funktioniert erstaunlich gut, auch wenn wir uns ja immer gerne dagegen wehren, eine Maschine zu sein – beim bildlichen und sprachlichen Vergleich passt es 😉 Scheißprogramme, so Hohensee, müssen aufgespürt werden, denn sie laufen oft im Hintergund, wie das auch Viren und schädliche Software am PC tun. Sie blockieren, verfälschen und verlangsamen den PC – und im echten Leben uns! Wenn man merkt, wo es hakt, kann man ansetzen, daran zu arbeiten. Das funktioniert nicht durch Löschen der vorhandenen Programme, sondern durch langsames, stetes und andauerndes Überschreiben. Je mehr positive Programme wir draufladen, umso weniger können die Scheißprogramme noch durchdringen zu uns. Das heißt im Klartext, wir müssen, je nach ursächlichem Problem, mit großer liebevoller Zugewandtheit in uns hineinhorchen, was in genau DEN Momenten passiert, wo es scheiße läuft. Wann fühlen wir uns schlecht? Wenn wir uns wieder mal einreden „Scheiße, ich kann das nicht, ich bin zu doof!“? – Dann heißt es, nicht auf uns einschlagen und schimpfen, sondern freundlich und nachsichtig den Fehler erkennen und immer wieder selbst sagen „Ich probiere das. Irgendwann schaffe ich das.“ Denn: "Lange dachte ich, mit mir stimme etwas nicht. Bis ich darauf kam, dass das, was mir zu schaffen machte, nur Gedanken und Gefühle waren. Sie hatten nur so viel Macht, wie ich ihnen gab. Es war so einfach: Ich hatte Gedanken, aber die Gedanken hatten nicht mich. Ich konnte mit meinen Gefühlen tun, was ich wollte: sie ernst nehmen, ignorieren oder durch andere ersetzen, so wie es mir gefiel." Und daher ist seine These: „Du bist nicht kaputt. Dein Innerstes, dein Kern, deine Seele, egal wie du es nennen willst, ist unbeschädigt. Alles, was dir bis jetzt das Leben schwer gemacht hat, sind nur die Scheißprogramme auf deiner Festplatte. Das bist nicht du. Du bist viel mehr.“ Das hat mich doch sehr berührt und angesprochen. Denn, mir ist zwar überhaupt nichts Schlimmes widerfahren, nur der normale westeuropäische Alltagswahnsinn eben, aber dennoch habe ich meine Themen, die ich gerne ändern würde, Reaktionsmuster, die ich peinlich, ärgerlich oder alles zusammen finde, und einfach Momente, in denen ich mich nicht so toll finde – wo ich sehr gerne wüsste, wie ich sie schneller wieder loswerde. Nichtstun bedeutet in diesem Fall, dass man seine Scheißprogramme (Ich glaube, ich toppe Herrn Hohensee noch mit der „Scheiße“-Dichte in diesem Artikel!) erkennt und sie laufen lässt – es aber schafft, sie nicht mehr zu benutzen. "Das heißt, du vertraust darauf, dass du nicht untergehst, wenn du alle Gedanken und Gefühle zulässt." Irre einfach – aber logisch. Seit ein paar Tagen versuche ich, es umzusetzen und ich merke, wie schwer es ist. Aber es klappt. Bei jedem rebellischen „Meine Güte, wie mich das schon wieder alles aufregt!“, sage ich mir „Ist nur ein Gedanke. Ist nicht die unverrückbare Realität. Ich kann das einfach ignorieren.“- und siehe da: It’s magic – ich werde sofort etwas entspannter, kann kurz durchatmen, kann Abstand zur Situation gewinnen und wieder eher Herr der Lage werden. Ich fasse Euch nun nicht den gesamten Inhalt des Buches zusammen, denn bei einem Ratgeber bringt das wenig – Ihr müsst selbst lesen. Ich kann Euch nur sagen: Wenn es Momente in Eurem Leben gibt, in denen Ihr Euch über Euch ärgert, gerne anders reagieren würdet oder insgesamt einfach in Stresssituationen etwas entspannter bleiben würdet, riskiert einen Blick in dieses Buch. Wenn Ihr wenig Zeit habt und es Euch unter den Nägeln brennt, schenkt Euch die ersten 103 Seiten, startet bei „Reset“ und legt los! Für mich ist es bereits Balsam für die Seele, die Worte des Autors aufzusaugen, mir Randnotizen ins Buch zu kritzeln und mich wohlzufühlen bei dem Gedanken, einen wirklichen Ratgeber an der Seite zu haben, den ich konsultieren kann, wenn ich wieder versinke im Hamsterrad des Alltags. Solche Anstöße brauche ich, um mich im Dickicht des Lebensalltags nicht zu verlieren. Ein Glück, wenn man bei der Fülle von Ratgebern auf ein solch wohltuendes Buch stößt! Reset von Thomas Hohensee ist am 22. Oktober 2018 im Gütersloher Verlagshaus erschienen. Weitere Informationen über einen Klick auf das im Beitrag abgebildete Cover oder auf der Verlagsseite.

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Meine Festplatte bekommt jetzt ein Update!

Von: Nicklas Sam

04.12.2018

Die Denkweise des Menschen ist hier ein Computer, der mal wieder aufgeräumt werden sollte, um mit der passenden Software versorgt zu werden. Nur das passende Programm ist entscheidend für Glück und Zufriedenheit. Wie ich an dieses Programm herankomme und was ich dafür machen muss, zeigt Ihnen Thomas Hohensee mit seinem Buch zum Reset. Der Schreibstil von Hohensee ist anfangs für mich sehr gewöhnungsbedürftig gewesen. Doch nach dem ersten Kapitel habe ich die Erklärungen in Anlehnung an einen Computer, der mit Hardware ausgestattet ist und mit Software gefüttert wird verinnerlicht. Der Schreibstil lässt mich zudem sehr häufig schmunzeln, da der Vergleich von Mensch und Computer häufig sehr passend getroffen ist. Dies führt manchmal allerdings auch dazu, dass ich ein paar Abschnitte mehrmals lesen musste, um dahinter zu kommen, was gemeint ist. Das Buch ist mit reichlichen Beispielen gefüllt, die aus meiner Sicht immer an der passenden Stelle kommen und die Punkte gut verdeutlichen. Am Ende eines Abschnitts gibt es ein Update, dass die letzten Seiten mit wenigen Worten zusammenfasst. Dies hat mir geholfen einen Überblick zu behalten. Insgesamt kann ich das Buch jedem empfehlen, der Möglichkeiten sucht an sich selbst zu arbeiten. Mit Sicherheit findet man sich in der ein oder anderen Situation wieder und bekommt eine Hilfestellung besser damit umzugehen. Der Autor versucht die eigene Motivation zu fördern, Dinge anders anzugehen und aus alten Mustern herauszukommen. Dies ist Ihm hier fast immer gelungen.

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Einfach und Leicht

Von: Linda

02.12.2018

Das Buch ist in einer sehr einfachen und verständlichen Sprache geschrieben. Die Computerbegriffe empfinde ich nach einiger Zeit des lesens als anstrengend. Hin und Wider gibt es in dem Buch Stellen, die einen zum Nachdenken anregen, aber eine wirklich ernst zu nehmende Hilfe, wie man Probleme in den Griff bekommt gibt es nicht. Zum Lesen und Spaß haben geeignet. Für wirkliche Hilfe nicht geeignet.

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Kurz vorweg: Das Thema bzw. der Inhalt ist nichts Neues! Aber: Der Autor hat es geschafft, durch den Vergleich mit einem Computer bzw. einer Festplatte dem Leser das Thema "Wie Gedanken Dein Leben beeinflussen" sehr greifbar darzustellen. Man kann sich alles wunderbar bildlich vorstellen und entwickelt somit beim Lesen des Buches ein tiefes Verständnis. Das ist meiner Meinung nach ein unglaublich positiver und vor allem wichtiger Punkt, denn was man gut versteht, kann man auch gut in die Praxis umsetzen. Vielen Büchern zu diesem Thema fehlt es genau daran. Ich persönlich beschäftige mich schon recht lange mit dem Thema und daher hat das Buch für mich keine neuen Aspekte hervorgebracht, was keinesfalls negativ sein soll. Ich empfehle dieses Buch jedem, der gerade anfängt, sich mit "Positiven Denken" bzw. "Wie beeinflussen meine Gedanken mein Leben" auseinanderzusetzen. Es ist eine wunderbare Einführung, da durch den greifbaren Vergleich mit einem Computer das nötige Verständnis erzeugt wird. Außerdem ist der Schreibstil schön flüssig und leicht zu lesen; man muss nicht ständig einen Abschnitt mehrmals lesen, um ihn zu verstehen. Eine klare Leseempfehlung von mir für "Anfänger des positiven Denkens", für "alte Hasen" in diesem Thema bringt das Buch allerdings nichts Neues.

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In dem 2018 im Gütersloher Verlagshaus erschienenen Buch „Reset. Bei dir ist nichts kaputt, du bist nur scheiße programmiert“ von Thomas Hohensee, macht der Autor auf teilweise provokante Weise darauf aufmerksam, dass wir jede Menge unbewusste Verhaltensweisen und Denkmuster in uns haben, die uns unser Leben erschweren. Doch die Hoffnung ist nicht verloren, denn gleichzeitig sind wir alle dazu fähig, unser Denken und unser Handeln so zu verändern, dass wir unser Leben in ein unbeschwerteres verwandeln können, wenn wir diese „Scheißprogramme“ erst einmal aufgespürt und hinausgefiltert haben. Hohensee verwendet einfache, verständliche Sprache, sodass man das Buch leicht und schnell durchlesen kann. Schwierigere Sachverhalte erklärt er anschaulich durch Beispiele. Er nutzt die Metapher des Computers, um darzustellen, was in unseren Köpfen stattfindet und verwendet dementsprechend, besonders zu Beginn des Buches, viele Fachbegriffe aus der Computersprache. Sicherlich eine gute Idee in der heutigen, digitalen Zeit und vermutlich ermöglicht es besonders jüngeren Generationen einen besonderen Zugang zu diesem Buch. Dennoch ist es anfangs dadurch recht anstrengend zu lesen. Im dritten Kapitel werden die sinngemäß genutzten „Computerwörter“ weniger, sodass sich ein angenehmerer Lesefluss einstellen kann. An dieser Stelle stellt sich sicherlich auch die Frage, ob es nicht mancher Wertevorstellung widerspricht, einen Menschen als hochkomplexes Wesen mit einem Computer zu vergleichen?! Das Buch hilft, sich seiner Denkmuster – seiner „Scheißprogramme“ – bewusst zu werden. Bereits beim Lesen achtet man darauf und stellt Vergleiche an, welche „Scheißprogramme“ (z.B. negative Glaubensmuster wie „Ich bin schwach“ oder „Ich muss von allen geliebt werden“) auch bei einem selbst zu finden sind. Hat man diese herausgefiltert, stellt sich dem Leser die Frage, wie man nun vorgehen kann, sodass man diese Muster, Gedanken und Einstellungen verändern kann. Der Autor gibt in den darauffolgenden Kapiteln ein paar Möglichkeiten, u. A. zwei Übungen zur Achtsamkeit. Er kratzt in diesen Kapiteln allerdings leider nur an der Oberfläche und eine tiefergreifende Beschäftigung mit vielen Tipps, Vorgehensweisen und konkreteren Hilfestellungen, wie man seine Muster und Gedanken verändern kann, bleibt aus. Das Buch eignet sich für Leser, die einen Überblick bekommen möchten, welche „Scheißprogramme“ u. A. in einem wirken können, um sie aufzuspüren und darüber nachzudenken. Es ist zum Aufmerksammachen und als ein Einstieg in die Thematik gut geeignet; für eine tiefergehende Beschäftigung und dem Arbeiten an sich selbst, sollte man sich allerdings weiterführende Literatur hinzunehmen.

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Gute Anreize für ein glückliches Leben

Von: Lars Joppich

29.11.2018

Mit "Reset - Bei dir ist nichts kaputt, du bist nur scheiße programmiert" geht der Autor auf ein sehr aktues Problem ein, das sich Unzufriedenheit nennt. Die meisten Menschen wollen immer mehr haben, obwohl man sich Glück bekanntlichermaßen nicht kaufen kann. Viele tiefe Einstellungen, die sogenannten "Scheißprogramme" haben uns zu den Menschen gemacht die wir sind. Der Autor verrät uns, wie wir unsere schlechten Mindsets ablegen und durch gute, neue ersetzen können, damit ein glückliches und bestimmtes Leben wieder möglich wird. Prinzipiell gelingt dieses Vorhaben sehr gut, sind doch an einigen Stellen Dinge öfters wiederholt, sodass ich beim Lesen auch mal genervt 2 - 3 Seiten übersprungen habe, da ich mir die "Wiederholung" nicht nocheinmal geben wollte. Auch sind manche Absätze im Buch nicht wirklich themenbezogen, wirken teilweise sogar als "Lückenfüller", sodass die Vermutung aufkommt, der Autor brauchte noch ein bisschen Material über das er schreiben konnte, um das Buch "lang genug" für eine Veröffentlichung zu bekommen. So springt der Autor an ein paar wenigen Stellen von Themen, die immer auf den Leser bezogen sind, auf andere, teils überhaupt nicht zusammenhängende Themen wie den Umweltschutz, ein Grundeinkommen oder auch Menschenrechte. Insgesamt finde ich das Buch durchaus lesenswert, auch wenn es doch sehr oberflächlich und aufgrund von gerade einmal 180 Seiten und der doch eher großzügigen Formatierung des Textes ein kurzweiliges Vergnügen ist. Die Kernbotschaft kommt an und sollte die Leserinnen und Leser auf jeden Fall zum Nachdenken anregen.

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Reset - Unterhaltsam und kurzweilig

Von: Bianca P.

26.11.2018

Dieses Buch ist, wie im Titel schon gesagt, äußerst unterhaltsam und kurzweilig. Geschrieben ist es in einer leicht verständlichen Sprachform und auch die Analogie des Computers, die von Thomas Hohensee als Sinnbild für das verwendet wird, was in unseren Köpfen stattfindet, macht das Buch sehr eindringlich und nachvollziehbar. Von Anfang an ist klar, worauf der Autor hinaus will - nämlich auf den Umstand, dass wir durchaus stets dazu befähigt sind, unser Denken und damit das davon bestimmte Handeln ändern können. Häufig "ertappte" ich mich dabei, dem Autor bei seinen Aussagen überrascht zuzustimmen - "Stimmt, genau das denke ich manchmal". Hier geht es beispielsweise um das "Bedürfnis" von allen geliebt werden zu wollen oder der Glaube, die Vergangenheit bestimme die eigene Zukunft. Anschaulich erklärt er diese Umstände und gibt Anweisungen, die dabei helfen sollen, diese Gedanken ein für alle Mal abzulegen. An diesem Punkt auch mein einziger Kritikpunkt: an manchen Stellen ist die Metapher des Computers meiner Meinung nach einfach zu prominent und ich wünschte mir etwas konkretere Hilfestellungen. Alles in allem ein sehr lesenswertes Buch, das in kürzester Zeit gelesen werden kann und sicherlich für eine Vielzahl von Menschen für gute Unterhaltung sorgt.

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