Leserstimmen zu
Willkommen in Lake Success

Gary Shteyngart

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„Willkommen in Lake Success“ ist der vierte Roman des US-amerikanischen Autors Gary Shteyngart mit russischen Wurzeln. Barry Cohen ist Hedgefonds-Manager, hat eine großartige Karriere gemacht und alles was für ihn zählt ist Ansehen und Reichtum. Als das zu zerbrechen droht, ihm bewusst wird, dass seine Liebe zu seiner Frau Seema gescheitert ist und ihr gemeinsamer autistischer Sohn ihm niemals nacheifern wird, beschließt er kurzfristig New York zu verlassen. Er fährt mit einem Greyhound-Bus nach El Paso wo seine Jugendliebe Layla wohnt. Es beginnt eine abwechslungsreiche, vielseitige Reise durch alle Gesellschaftsschichten, bei der ich regelrecht das Gefühl hatte dabei zu sein. Die vielen unterschiedlichen Charaktere, denen Barry während seiner Reise begegnet werden sehr facettenreich dargestellt. Obwohl sie zum Teil ein wenig überzeichnet und skurril sind, wirken sie authentisch und glaubwürdig. Es macht einfach Spaß ihnen zu begegnen. Aber der Roman ist nicht nur unterhaltsam. Immer wieder kommt deutliche Gesellschaftskritik durch bei der besonders die Skrupellosigkeit des Finanzmarktes und die Macht der Reichen erschreckend sind. Seine Kritik kommt an und der Autor trifft dabei genau den richtigen Ton. Der Schreibstil von Greyhound-Bus ist flüssig und angenehm, so dass sich der Roman trotz seiner 432 Seiten recht flott lesen lässt. Es ist an keiner Stelle vorhersehbar und hat mich zum Schluss nochmals überrascht. Ich habe das Buch gerne gelesen und kann es empfehlen.

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Skurril, witzig, gesellschaftskritisch

Von: Tara aus Ratingen

27.04.2019

„Willkommen in Lake Success“ ist der vierte Roman des US-amerikanischen Autors Gary Shteyngart mit russischen Wurzeln. Barry Cohen ist Hedgefonds-Manager, hat eine großartige Karriere gemacht und alles was für ihn zählt ist Ansehen und Reichtum. Als das zu zerbrechen droht, ihm bewusst wird, dass seine Liebe zu seiner Frau Seema gescheitert ist und ihr gemeinsamer autistischer Sohn ihm niemals nacheifern wird, beschließt er kurzfristig New York zu verlassen. Er fährt mit einem Greyhound-Bus nach El Paso wo seine Jugendliebe Layla wohnt. Es beginnt eine abwechslungsreiche, vielseitige Reise durch alle Gesellschaftsschichten, bei der ich regelrecht das Gefühl hatte dabei zu sein. Die vielen unterschiedlichen Charaktere, denen Barry während seiner Reise begegnet werden sehr facettenreich dargestellt. Obwohl sie zum Teil ein wenig überzeichnet und skurril sind, wirken sie authentisch und glaubwürdig. Es macht einfach Spaß ihnen zu begegnen. Aber der Roman ist nicht nur unterhaltsam. Immer wieder kommt deutliche Gesellschaftskritik durch bei der besonders die Skrupellosigkeit des Finanzmarktes und die Macht der Reichen erschreckend sind. Seine Kritik kommt an und der Autor trifft dabei genau den richtigen Ton. Der Schreibstil von Greyhound-Bus ist flüssig und angenehm, so dass sich der Roman trotz seiner 432 Seiten recht flott lesen lässt. Es ist an keiner Stelle vorhersehbar und hat mich zum Schluss nochmals überrascht. Ich habe das Buch gerne gelesen und kann es empfehlen.

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Willkommen in Lake Success

Von: Amadea

24.04.2019

Der Bestseller Autor Gary Shteyngart spiegelt das amerikanische. Volk in seinen Buchcharakteren auf brilliante Weise. Man schmunzelt beim Lesen und ist die ganzen 428 Seiten gespannt, wie sich die Geschichten der Akteure entwickeln.Die Übersetzung aus dem Amerikanischen ist sehr überzeugend, gut gemacht! Es geht nichts vom Humor und der Schreibflüssigkeit verloren. Lasst Euch auf die Geschichte ein, und lest nicht zu viel vom Klappentext. Ein durch und durch gelungener Roman.

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Hedgefonds, Trump und Lebenskrisen

Von: gedanklicher_purzelbaum

23.04.2019

Ein eindringlicher Roman, der seine Protagonisten sehr plastisch und dreidimensional mit ihren doch oftmals eingefahrenen, nur schwer ablegbaren Gewohnheiten, vermeintlichen Wünschen und echten Sehnsüchten, tiefliegenden und aufgesetzten Charaktereigenschaften zeigt. Angesetzt ist die Story im Goldfischteich-Milieu der New Yorker Hedgefonds-Millardäre, in dem sich eliteuniversitätsbeschulte Intellektuelle und Schwätzer tummeln, zu Zeiten der Präsidentschaftswahlen nach Obama. Barry, schwankend erfolgreicher Hedgefonds-Manager jüdischer Herkunft Mitte 40, ist mit Seema, indischer Migrationshintergrund und Jurastudium, noch keine 30, verheiratet. Womit weitere Klischees bedient werden. Doch ein mehr als verpatztes Geschäft und die Krankheit des gemeinsamen Sohnes Shiva belastet das Paar. Barry setzt sich in den Kopf, "sein" Amerika im Greyhound-Bus kennenlernen und zu seiner Uni-Liebe zurückkehren zu müssen. Auf seiner Reise, während der sich die zurückgelassene Seema ebenfalls neu ausrichtet, anders als Barrys gesammelte Luxusuhren, die er mit sich herumschleppt und um die er sich rührender kümmert als um sein Kind, die offensichtlich den Geist aufgeben werden, trifft Barry auf "authentische" Menschen, auf die er sich unbedingt einlassen will, und die sich tatsächlich auch, zumindest eine Weile, auf ihn einlassen. Doch lernt der Geschichtenerzähler, wie er selbst seinen Beruf beschreibt, wirklich aus seinen Erlebnissen, entwickelt er sich zum besseren Menschen, Ehemann und Familienvater? An der ein oder anderen Stelle scheint man auch herauslesen zu dürfen, wie es zur Wahl Trumps hat kommen können. Grandios in Worte gekleidet, zum lachen, weinen und wütend werden. Das Cover kann gar nicht anders als einen Greyhound-Bus zu zeigen. Die Sprechblase als Durchsage eines Busfahrers mit Autor und Titel dargestellt vor einem melancholischen Himmel mit Motel-Werbeschild fällt ins Auge und lässt zum Buch greifen, so dass nur noch der Klappentext überzeugen muss, was er definitiv tut.

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Willkommen in Lake Success

Von: Ruth Gäbele

23.04.2019

Das Cover des Buches fand ich ganz interessant und wollte so das Buch unbedingt lesen. Den Autor habe ich nicht gekannt. Der Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen. Die einzelnen Personen sind sorgfältig ausgewählt und mit entsprechenden Eigenschaften versehen. Leider kam bei mir kein wirklicher Lesefluss auf und für mich war das Buch einfach nur langweilig und sehr zäh. Barry ist seines Lebens überdrüssig und lässt seine Familie mit seinem behinderten Sohn hinter sich. Er möchte seine alte Liebe wieder auf suchen und sich mit ihr versöhnen. Ob ihm das wohl gelingt, werde ich an dieser Stelle nicht verraten. Wie gesagt, mir hat dieses im Vorfeld schon hochgelobte Buch, leider nicht gefallen. Es passiert sehr wenig, so dass das Wesentliche auf ein paar Seiten beschränkt werden hätte können. Ich war froh, als ich das Buch beendet hatte, ich habe mich regelrecht durch gequält und ich kann es nicht empfehlen, mir hat es gar nicht gefallen.

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Reise durch Amerika

Von: Udo

22.04.2019

Der Roman " Willkommen in Lake Success " hat mir sehr gut gefallen. Es handelt von dem scheiternden Hedgefonds-Managers Barry Cohen , seiner Frau und seinen autistischen Sohn. Als Barry zu Hause und in seiner Firma alles über den Kopf wächst, erinnert er sich an seine Jugendliebe, setzt sich in den nächsten Greyhound-Bus und reist quer durch Amerika um seine damalige Liebe zu treffen. Während der langen Fahrt trifft er auf die unterschiedlichsten Menschen und erlebt diverse Abenteuer. Ein spannender und zeitgenössischer Roman.

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Gary Shteyngart. Willkommen am Lake Success

Dussmann das KulturKaufhaus

Von: Jacqueline Masuck aus Berlin

12.04.2019

Mit großer Begeisterung habe ich diesen Roman über jenen Sommer 2016 gelesen, als noch nicht klar war, ob Trump Präsident werden würde oder nicht. Um diese Geschichte am Puls des "wahren Amerika" erzählen zu können, lässt Shteyngart Barry Cohen - einen New Yorker Hedgefonds-Manager - in den erstbesten Greyhound-Bus steigen und auf seinem Trip Unglaubliches erleben. Barry gerät in skurrile, gefährliche aber auch sehr berührende Situationen. Er ist ein komischer Typ, der zwar Millionen gewinnen und wieder verlieren kann, dem es aber extrem schwer fällt, seine wundervolle Frau Seema zu verstehen oder sich seinem autistischen Sohn Shiva zu nähern. Mit viel Gefühl und zugleich absurd komisch erzählte Story.

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