Leserstimmen zu
Bienenkönigin

Claudia Praxmayer

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Mel hat schon immer eine besondere Verbindung zu Bienen. Als sie in das Haus “Beehive” einzieht, um dort mit vier weiteren Menschen in einer WG zu leben, ist sie glücklich. Das ist die Art, wie sie leben will, umgeben von Menschen die alle auf ihre Weise etwas beitragen. Als sich dann ein Bienenvolk in einem alten Baum in ihrem Garten ansiedelt, ist ihr Glück perfekt. Jeden Morgen geht sie zu erst in den Garten und besucht die Bienen um mit ihnen zu singen. Als sie eines Tages eine schwarze Drohne an ihrem Bienenstock findet, ahnt sie schon, dass das nichts gutes bedeuten kann. Und sie soll Recht behalten. Ich finde, auch wenn das Cover zu diesem Buch eher schlicht ist, ist es doch auffallen. Daher ist es mir auch ins Auge gesprungen. Den Klappentext fand ich dann auch sehr ansprechend. Gerade da ich mich oft mit der Natur und auch Nachhaltigkeit beschäftige, ist das Thema Bienensterben natürlich nicht neu für mich. Und ich fand es super, dass es in dem Buch darum gehen sollte. Es ist immer gut, wenn auf wichtige Themen aufmerksam gemacht wird. Ich hatte wirklich lange Probleme damit, in das Buch rein zu kommen. Ich fand auch den Schreibstil irgendwie seltsam. Da waren Teilweise Sätze dabei, bei denen ich mich fragte, wer so redet. Zum Beispiel auf Seite 20 fing ein Satz mit den Worten an “Ich falte mich aus dem Sofa…” Ehrlich, wer sagt sowas? Im Laufe der Zeit habe ich mich dann aber an den Schreibstil gewöhnt. Im Grunde ist er leicht und schnell zu lesen, wenn man nicht gerade an solchen seltsamen Textstellen hängen bleibt. Mit Mel, der Protagonistin, hatte ich auch echt Probleme. Direkt am Anfang erzählt sie, dass sie gleich ihre Gummistiefel anzieht und die Gummistiefel jeden Morgen kalt und feucht sind. Sie überlegt, dass sie ja Strümpfe anziehen könnte. Aber das fällt ihr leider immer erst ein, wenn sie die Gummistiefel anzieht. Jeden Morgen schafft sie es nicht, an Strümpfe zu denken. Ich weiß nicht, ob das die Protagonistin irgendwie schusselig und liebenswert erscheinen lassen sollte. Auf jeden Fall hat das bei mir nicht geklappt. Außerdem sind ihre Gefühle immer sehr extrem und sie wechseln auch sehr schnell hin und her. In dem einen Augenblick hat sie Panik, im nächsten Moment ist sie extrem wütend weil einer etwas falsches gesagt hat, aber diese Wut verraucht auch wieder innerhalb von Augenblicken. Und an Manchen Stellen ist sie einfach nur eine nervige Zicke die alles falsch verstehen will. Später im Buch gibt es eine Szene, in der Ozzy (ein Mitbewohner) etwas über Coco sagt (eine Mitbewohnerin). Ozzy stört etwas an Coco und ihren Umgang mit Männern. Und Mel antwortet darauf “Wow, so denkst du also über Frauen?” Nein Mel, so denkt er über Coco, die durch Zufall nun mal eine Frau ist. Ozzy ist mir in der ganzen Geschichte tatsächlich noch am sympatischsten. Coco war für mich der Inbegriff von Egoismus und Leo und Josh, die anderen beiden Mitbewohner des Beehive, waren eigentlich nur Statisten. Sie waren eben da, aber viel hat man von ihnen nicht mitbekommen. Ich frage mich ehrlich gesagt auch, in welcher Welt so unterschiedliche Charaktere eigentlich friedlich zusammen in einer WG wohnen können. Habe ich eigentlich schon den übersinnlichen Teil erwähnt? Nein? Dann kommt das jetzt. Denn, auch wenn es nicht auf dem Klappentext steht, gibt es übersinnliche Anteile in dem Buch. Das ist natürlich prinzipiell nicht schlimm, ich hatte es aber einfach nicht erwartet. Was ich erwartet habe war ein spannender Thriller der auch über das Bienensterben aufklärt. Was ich bekommen habe war ein großteils langweiliges Buch mit einer launischen, naiven und vor allem nervigen Protagonistin. Es tut mir wirklich leid, aber das war gar nix mit mir und dem Buch. Ich musste mich teilweise wirklich zwingen, es in die Hand zu nehmen und zu lesen. Und wenn ich ehrlich bin, wäre es kein Rezensionsexemplar gewesen, hätte ich es ungefähr in der Mitte abgebrochen. Wirklich schade.

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Cover und Klappentext konnten meine Neugier sofort wecken. Jugendthriller lese ich immer wahnsinnig gerne, daher war ich schon richtig gespannt, was mich in „Bienenkönigin“ wohl erwarten wird. Mel besitzt eine besondere Verbindung zu Bienen. Sie liebt diese samtigen kleinen Tierchen über alles und kann sogar über einen besonderen Gesang mit ihnen kommunizieren. Ihre WG-Freunde haben Mel daher auch den Spitznamen Bienenkönigin verpasst. Jeden Tag stattet Mel ihrem geliebten Bienenstock im Garten der WG ihren Besuch ab. Als sie dort eines Tages eine schwarze kleine Miniatur-Drohne entdeckt, ist die junge Frau entsetzt. Was hat es mit der Drohne auf sich? Verfolgt tatsächlich jemand um San Francisco den Plan, die lebenden Bienenvölker auszurotten und sie durch Roboter-Bienen zu ersetzen? Mel und ihre WG-Freunde beginnen nachzuforschen und begeben sich durch ihre Ermittlungen in große Gefahr... Hm, ja, anscheinend waren meine Erwartungen an das Buch zu hoch. Ich kann mich ja meistens auf meinen guten Riecher bei meiner Bücherauswahl verlassen, hier aber hat er mich leider im Stich gelassen. Mir hat „Bienenkönigin“ nicht so wirklich gut gefallen. Als einen Thriller würde ich das Buch auch nicht bezeichnen, für mich hielt sich die Spannung doch sehr grenzen. Mir plätscherte bereits der Anfang der Handlung zu gemächlich dahin. Aber gut, dachte ich, manche Bücher brauchen eben manchmal ein bisschen, ehe sie so richtig Fahrt aufnehmen und Spannung aufbauen. Ich hegte daher die große Hoffnung, dass das Buch noch spannender werden würde. Schließlich soll es sich bei diesem ja um einen Jugendthriller handeln. Leider blieb das Buch für mich durchweg ziemlich langweilig. Es ist natürlich immer Geschmackssache, andere werden die Geschichte vielleicht als aufregender empfinden – mich jedenfalls konnte sie nur mäßig begeistern. Zu Ende gelesen habe ich das Buch aber dennoch. Mich muss ein Buch schon wirklich sehr enttäuschen, ehe ich es abbreche. So schlimm war es hier dann zum Glück doch nicht. Kommen wir mal zu den Punkten, die mir gut gefallen haben. Als erstes muss ich den Schreibstil der Autorin loben. Claudia Praxmayer zeigt mit diesem Buch, dass sie das Zeug zum Schreiben hat. Ihr Schreibstil ist sehr flüssig und locker-leicht. Er liest sich richtig angenehm, was dann auch dazu geführt hat, dass ich das Buch doch recht schnell beenden konnte. Ebenfalls sehr gut gefallen hat mir die Protagonistin Mel. Diese wurde in meinen Augen sehr gut ausgearbeitet. Sie ist ein richtiger Sympathieträger, sodass man sie als Leser sofort ins Herz schließen muss. Die Nebencharaktere dagegen konnten mich nicht überzeugen. Sie sind sehr blass und austauschbar. Ein Charakter, der noch ein bisschen facettenreicher ist, ist Coco, eine Mitbewohnerin der WG. Coco ist sehr temperamentvoll und aufbrausend, sie hat mir von allen Nebenfiguren noch mit am besten gefallen. Aber sonst? Ich weiß jetzt schon, dass mir die meisten Charaktere nicht sehr lange im Gedächtnis bleiben werden. Mel dagegen ist eine starke Persönlichkeit. Man spürt sofort, was für eine besondere Beziehung sie zu den Bienen hat und wie wichtig ihr diese sind. Über die Bienen erfährt man hier eine Menge und da ich mich mit diesen kaum auskenne, habe ich sehr viel neues Wissen über diese besonderen Insekten mitnehmen können. Mir war es stellenweise aber schon fast zu viel an Informationen, sodass mich einige Szenen im Buch etwas gelangweilt haben. Ebenfalls etwas ermüdend fand ich die vielen Beschreibungen über das Kochen. Mel ist eine begeisterte Köchin, ihr Job in der WG ist es auch, für das Essen zu sorgen. Wer gerne kocht, der wird hier ganz auf seine Kosten kommen, da sehr viele Gerichte plus deren Zubereitungen beschrieben werden. Ich interessiere mich leider so gut wie gar nicht fürs Kochen – ich lasse mich lieber bekochen. ;) Das Thema des Buches, das Bienensterben, halte ich für sehr wichtig, man spürt beim Lesen auch deutlich, wie sehr der Autorin dieses Thema am Herzen liegt. Es wird einem klar vor Augen geführt, wie bedeutsam die Bienen für uns sind und das ihre Arbeit nicht von der Technik übernommen werden kann. Die Umsetzung dieses Aspektes hat mir recht gut gefallen, nur kamen auch da wieder Punkte hinzu, die mich gestört haben. Die Mischung aus Realität und Fantasy hat für mich hier einfach nicht gepasst. Zumindest habe ich Mels Gabe als ziemlich unrealistisch empfunden. Sie kann mit den Bienen reden, in einer Art Singsang. Auf mich hat dieses Singen schon wie Superkräfte gewirkt. Wie gesagt, mit Bienen kenne ich mich kaum aus, vielleicht gibt es ja tatsächlich Menschen, die so eine besondere Bindung zu diesen Insekten haben. Da habe ich bisher noch nicht recherchiert. Vorstellen, dass so etwas wirklich möglich ist, kann ich es mir aber irgendwie nicht. Was für mich ebenfalls nicht so stimmig war, ist die Liebesgeschichte, die hier mit eingebaut wurde. Die hat für mich in die Handlung nicht so wirklich reingepasst und wurde in meinen Augen auch eher mäßig gut ausgearbeitet. Fazit: Meinen Geschmack konnte das Buch letztendlich nicht treffen. Mit am meisten gestört haben mich die fehlenden Thriller-Elemente. Spannung habe ich hier wirklich vergebens gesucht. Auch passieren tut hier eigentlich recht wenig. Ich war nach Beenden des Buches fast schon erstaunt, dass das Buch wirklich über 300 Seiten umfasst. Echt schade, für mich war „Bienenkönigin“ leider eine ziemliche Enttäuschung. Positiv anzumerken sind der Schreibstil, dieser ist wirklich toll. Auch das Setting, Kalifornien/USA, konnte mich begeistern. Aber sonst? Da konnte auch die sympathische Protagonistin nicht mehr das Steuer herumreißen. Andere wird das Buch hoffentlich mehr begeistern können als mich - bei mir reicht es leider nur für 2 von 5 Sternen.

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Es hat viel versprechen angefangen...

Von: joslyn.reads.and.writes

11.08.2018

Für mich hat sich das am Anfang sehr spannend angehört, auch der Prolog hat mich total neugierig gemacht. Die ersten zwei Kapitel waren super. Der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen, auch über Bienen hab ich so einiges gelernt...ABER, leider leider habe ich bis zum Schluss auf das bestimmte Etwas gewartet. Mir fehlte die Spannung, das "mitfiebern", ein kleiner Gänsehautmoment...

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