Leserstimmen zu
Bienenkönigin

Claudia Praxmayer

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Heute habe ich übrigens "Bienenkönigin" aus dem @cbjverlag beendet. Für das Buch habe ich leider länger gebraucht, aber das lag eher an meinem Unistress. 🔸️ Hier mal der Klappentext für euch: "Jenes unheimliche Wesen, das Mel eines Tages vor dem Bienenstock im Garten ihrer WG findet, ist keine der samtigen Bienen, die sie so liebt. Ganz im Gegenteil: Es ist eine tödliche Miniatur-Drohne, die es offensichtlich auf ihre lebenden »Artgenossen« abgesehen hat. ..." Hauptperson ist die junge Mel, die sich für die Bienen in ihrem Garten sehr interessiert und so schnell die Miniatur-Drohne entdeckt. Erzählt wird dabei aus der Ich-Perspektive, sodass man immer nah an Mel und ihren Gefühlen teilhaben kann. Den Schreibstil fand ich insgesamt gut, manchmal haben mich nur ein paar unbekanntere Wörter aus dem Lesefluss gerissen. Die Story fand ich ziemlich spannend, vor allem fand ich die Kombination mit dem Themen der Bienen und deren Gefahr zum Aussterben sehr gelungen. Man lernt durch das Buch nebenbei also sogar etwas über diese Themen. Spannend fand ich es auch, allerdings musste ich nicht immer gleich weiterlesen und hab es daher manchmal etwas vernachlässigt. Die Charaktere mochte ich im Gesamten, allerdings hätte ich mir bei manchen Nebenfiguren ein wenig mehr Tiefe gewünscht. Insgesamt gibt es von mit 3,5 oder 4 Sterne, ich kann mich dieses Mal echt nicht entscheiden. Die Idee fand ich auf jeden Fall spannend und auch gelungen umgesetzt, allerdings hätte ich mir etwas mehr Tiefe gewünscht.

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Ein Jugenbuch-Thriller, in dem es um Bienen geht. Irgendwie hat mich das direkt in seinen Bann gezogen. Ohne, dass ich es überhaupt gelesen habe. Entsprechend bin ich mit einer extrem hohen Erwartung an das Buch gegangen. Ich versuche sowas immer zu vermeiden, aber das war hier einfach nicht möglich. Und was soll ich sagen!? Es hat mich definitiv nicht enttäuscht. Er jetzt hier einen actiongeladenen Thriller erwartet, der liegt falsch. Es ist nun mal ein Jugendbuch, dass ab 14 Jahren geeignet ist. Aber dafür ist es trotzdem sehr spannend. Das Bienensterben ist ein ganz ernstes Thema, dass wirklich niemand außer Acht lassen sollte. Auch wenn es für viele Menschen Insekten sind, sind sie wichtig für unser Überleben. Unglaublich wichtig sogar. Und genau das bringt dieses Buch uns bei. Es zeigt die Fakten auf, was passiert, sollte die Bienen aussterben. Aber es wird schonend beigebracht. Ich finde es unglaublich nett verpackt, wo es doch ein so ernstes Thema ist. Wenn es um das Töten von Tieren geht, verstehe ich keinen Spaß. Wenn es dann noch um das absichtliche Töten, um ein eigenes Ziel zu erreichen, verstehe ich noch weniger Spaß. Ja, es geht hier “nur” um Bienen. Aber auch das sind Tiere, die einfach ihr Leben leben wollen. Auch das sticht in dem Buch richtig raus. Mel ein großartiger Charakter, der viel Feingefühl und Leidenschaft hat. Sie ist mir direkt ans Herz gewachsen. Vielleicht auch, weil sie ein so großes Herz hat und für das kämpft, was sie liebt. Und das sind hier hauptsächlich die Bienen. Ob es wirklich solch Menschen gibt, die wirklich entsprechende Gaben haben? Wer weiß! Ich schließe da nichts aus. Auch die anderen Charaktere finde ich großartig gemacht. Jeder hat irgendwie seine Eigenarten, aber zusammen ergeben sie alle eine perfekte Gruppe. Es wäre kein Jugendbuch, wenn nicht die Liebesgeschichte da wäre. Sie läuft nebenbei, ist aber da und sie ist unglaublich süß. In der Geschichte selbst laufen ein paar Kleinigkeiten allerdings nicht ganz rund. Es werden Dinge erwähnt, die aber dann nicht zu ende gebracht werden. Wie z.B. das Verhältnis von Mel und ihren Eltern. Obwohl sie für die Geschichte völlig irrelevant sind, finde ich es schade, dass sie zwar erwähnt aber nicht beendet werden. Es ist für mich so, als würde einfach etwas fehlen. Das ganze Buch hat ein gewisses Feeling, dass sich schwer greifen lässt. Es zeigt nicht mit dem Finger auf uns Menschen, die den Bienen nicht gut tun. Aber es zeigt uns auf, was wir für Fehler machen und das auf eine sehr sympathische Art. Und genauso sympathisch ist der Schreibstil der Autorin. Ich habe ihr Buch so gerne gelesen. Sie weiß wovon sie schreibt und sie hat sehr viel Herzblut in das Buch gesteckt. In jede Kleinigkeit, die die Geschichte ausmacht. Und das liest man einfach. Mich hat das Buch wirklich begeistert. Das Cover: Das Cover ist einfach nur wunderschön. Auch ohne Schutzumschlag ein absoluter Hingucker. Fazit: Für mich ist das Buch etwas besonders. Es ist ein unglaublich wichtiges Thema, dass die Autorin in eine schöne Geschichte verpackt hat.

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Da wohnt man in einer angenehmen Wohngemeinschaft (gar nicht so unbedingt „alternativ“, wie man an Coco sehen kann, die ganz normal und ehrgeizig ihrer Forschung nachgeht), hat einen alten Apfelbaum im Garten, in dem ein Bienenvolk sich häuslich eingerichtet hat. Und findet eines Tages ein merkwürdiges Gerät in Bienenform, aber dennoch eine künstliche Drohne, leblos vor dem Baum liegend. Und Mel, die Hauptperson dieses Jugendromans, weiß ja Bescheid über das ominöse Bienensterben weltweit. Und hat eine besondere Beziehung zu diesen Tieren, was sich schon an der kleinen, außerordentlichen Hautabsonderlichkeit in ihrem Nacken zeigt. Da kann das Herz noch so beschäftigt sein mit dem Mitbewohner Ozzy, Mel ist alarmiert. Und mit ihr alle ihre Mitbewohner. Vor allem, nachdem Coco heimlich die Geräte ihrer Forschungseinrichtung benutzt hat, um die Drohne intensiv zu untersuchen. Allen voran Mel, die das Summend er Bienen als das versteht, was es ist, eine Sprache. Die sich einfühlen kann in den sozialen Verbund des Bienenvolkes und die, natürlich, hoch beunruhigt ist, als eine Regierungsbehörde das Haus betritt. Aufgrund von Informationen, die eigentlich nur Eingeweihte kennen können. Ein ominöser Vorfall bietet den Thriller-Anteil an diesem flüssig verfassten Jugendroman, die Bienen und ihre Bedrohungen den Wissensanteil und die Wohngemeinschaft samt Verliebtheit Mel´s die „menschliche Note“. All das geschickt und ohne große Längen von Praxmayer zusammengestellt und damit mit verschiedenen Ebenen versehen, die jeweils den Leser neugierig halten. Wobei schon recht früh im Buch eigentlich zumindest klar ist, was das Motiv des „Kampfes gegen die Bienen“ sein könnte und damit Überraschungen im weiteren Verlauf doch ein wenig zu kurz kommen bei der Lektüre. Wobei die Ereignisse um die Ermittlungen der Wohngemeinschaft im Verlauf des zweiten Teils des Buches durchaus zu gefährlichen Situationen führen und damit ein wenig für die mangelnden überraschenden Wendungen im Buch als Ausgleich dienen. Alles in allem eine unterhaltsame Lektüre mit Erkenntnisgewinn, wie sehr der Mensch aus nacktem Gewinnstreben auch nachhaltige Schädigungen der Grundlage allen Lebens, der Natur, in Kauf nehmen.

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Bienen liegen mir am Herzen. Insgeheim träume ich davon, einmal Hobby-Imkerin zu sein. Ob etwas daraus wird? Das wird die Zeit zeigen. So oder so bleibt mir vorerst nur die theoretische Beschäftigung mit den fleißigen Insekten. Wenn es ein neues Bienenbuch gibt, mag ich es gerne lesen oder hören. Natürlich musste „Die Bienenkönigin“ ins Haus. Das Buch ist als Audiobook bei mir eingezogen und schon bald habe ich Leonie Landa gelauscht, die einfühlsam und sehr stimmig Claudia Praxmayers Geschichte interpretiert hat. Mel lebt gemeinsam mit anderen jungen Erwachsenen in einer WG in San Franciso. Sie ist sehr naturverbunden, liebt es, aus den Früchten des Gartens köstliche Gerichte zu zaubern, und ist sehr glücklich darüber, dass sich in einem der Bäume ein Bienenstock angesiedelt hat. Es läuft, könnte man also meinen, denn auch mit ihren Mitbewohnern versteht sie sich recht gut. Als eines Tages eine „seltsame Biene“ vor dem Stock liegt, wendet sich das Blatt. Denn ohne es zu ahnen, geraten Mel und ihre Freunde in einen riesigen Komplott. „Men in Black“ war gestern, nun wollen „Bees in Black“ die Insektenwelt revolutionieren. Ob für oder gegen die Bienen, das kann man gar nicht so pauschal sagen. Denn der Strudel der Ereignisse reißt mich ebenso wie Mel und ihre WG´ler von der einen zur anderen Wahrheit und zum Schluss bleibt die Erkenntnis: Gut oder schlecht sind die Dinge abhängig davon, wie wir sie einsetzen und welcher Motivation wir folgen. Wem oder wessen Interessen räumen wir die oberste Priorität ein? Haben wir ein Gewissen oder ist es uns im Wahn des Fortschritts und der Gier bereits abhanden gekommen? „Bienenkönigin“ ist ein Jugendbuch, das viele interessante Zutaten enthält. Neben dem Hauptthema der Bienen, deren immense Wichtigkeit und bedrohte Existenz herausgearbeitet werden, bringt die Autorin auch wichtige andere Gedankenanstöße ins Spiel. Das finde ich für die Zielgruppe, die sich in ihrem Sein und ihrer Umwelt gerade erst orientiert, sehr wichtig. Der Erzählstil ist lebendig, die Handlung abwechslungsreich. Der Jugendroman enthält in seinem Verlauf zunehmend Spannungselemente, zwischendurch entwickelt er sich gar zum Thriller. Aber auch Phasen der Entspannung sind vorhanden, ein zartes Liebesfädchen zieht sich durch die Geschichte, die an einigen Stellen mystisch und phantastisch angehaucht ist. Kurzum : Es wird nie langweilig und zusätzlich zur guten Unterhaltung erhält man eine kleine Portion Wissen, die für meinen Geschmack gerne noch größer hätte sein können, sowie einige Gedankenanstöße, denen auch ich als nicht mehr ganz so junge Hörerin gerne folgte. Inhalt Mel weiß noch nicht so recht, was sie mit ihrem Leben anstellen will und gönnt sich ein Jahr Auszeit: als Köchin, Gärtnerin und Seele ihrer WG in San Francisco. Im Garten der alten Villa kümmert sie sich liebevoll um einen Bienenstock, denn zu diesen Tieren verspürt sie eine besondere Verbundenheit, ähnlich wie vor Jahren schon ihre Großmutter. Doch eines Tages wird der Stock von einer täuschend echten Bienen-Drohne angegriffen. Unversehens geraten die vier jungen WG-Freunde in eine hochbrisante Verschwörung … Autorin Claudia Praxmayer ist gebürtige Salzburgerin und hat Biologie studiert. Sie arbeitet in München als selbstständige PR-Beraterin und Autorin. Sie hat bereits Ratgeber, Sachbücher und mittlerweile drei Romane veröffentlicht. Als aktives Mitglied des NABU Deutschland engagiert sie sich seit vielen Jahren ehrenamtlich im Bereich Artenschutz und setzt sich für bedrohte Tierarten ein. Mit der »Bienenkönigin« gibt sie ihr eindrucksvolles Debüt im Jugendbuch. Sprecherin Leonie Landa, geboren 1994, stand mit acht Jahren das erste Mal auf der Bühne. Sie ist aus Filmproduktionen wie Linie 102, Notruf Hafenkante und Morden im Norden bekannt und als Synchron-, Hörspiel- und Hörbuchsprecherin u. a. in Die drei ???, Tintenherz und Malala. Meine Geschichte. zu hören. Quelle: Randomhouse

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Gestaltung: Mir gefällt das Cover bei diesem Buch sehr gut. Es ist schlicht schwarz und bekommt aber seinen Pepp durch die gelbgoldenen Honigtupfer, die die Front zieren. In diesen sieht man einige sehr hübsch illustrierte Bienen und den Titel des Buches. Obwohl es auf den ersten Blick eintönig wirken könnte, hat mich die Gestaltung des Buches durch die goldenen Farbakzente überzeugt, die einfach perfekt auf die Thematik des Buches abgestimmt sind und für ein harmonisches Gesamtbild sorgen. Darum geht's: Der Klappentext fasst die Geschichte bei diesem Buch schon sehr gut zusammen. Die junge Erwachsene Mel liebt Bienen sehr und hat eine besondere Verbindung zu diesen Tieren. Umso geschockter ist sie, als sie in der Nähe ihrer WG eine winzige Drohne entdeckt, die alles andere als Bienen-freundlich zu sein scheint. Gemeinsam mit ihren WG Mitbewohnern macht sie sich auf, der Drohne und ihrer Herkunft auf die Spur zu kommen und die Bienen zu retten... Idee/Umsetzung: Ich habe ein Buch dieser Art tatsächlich noch nicht gelesen, geschweige denn ein Jugendbuch. Ich bin niemand, der sich übermäßig stark mit Umweltschutz beschäftigt (was ich bestimmt verbessern könnte). Trotz dessen habe ich natürlich schon in der Schule von der Wichtigkeit der Bienen für unser menschliches Leben gehört, aber mich danach nicht mehr mit dem Thema auseinandergesetzt. Umso besser gefällt es mir, dass dieser Jugendthriller jungen Menschen die Möglichkeit eröffnet, sich auf unterhaltsame und altersgerechte Weise dem Problem anzunähern und dafür zu sensibilisieren. Vor dem Lesen dieses Buches wusste ich nichts mit dem Begriff "Umweltthriller" anzufangen, welchen ich in Zusammenhang mit diesem Buch mehrfach gelesen und gehört habe. Auch, wenn das Wort "Thriller" einen hier erst einmal etwas auf die falsche Fährte lockt, da ich persönlich mir darunter meistens etwas mit Mord, Ermittlung und Psychoterror vorstelle, ist der Begriff schlussendlich treffend. Er bedeutet nichts anderes, als dass hier auf spannende und actionreiche Art und Weise auf ein Umweltproblem aufmerksam gemacht wird. Und das kann ich so unterschreiben. Die Umsetzung gefiel mir insgesamt gut. Ich behalte dabei im Hinterkopf, dass ich mit Anfang 20 nicht mehr zur Zielgruppe der 14+ Jugendlichen gehöre. Einige Passagen empfand ich manchmal als etwas ausschweifend und ein bisschen langatmig, doch alles in allem war die Geschichte durchaus spannend und wendungsreich erzählt. Einige "Überraschungsmomente" wirkten bei mir nicht ganz so stark, weil ich Vermutungen in die richtige Richtung angestellt hatte - für 14 Jährige mag dies anders sein. Die Autorin bietet uns hier ein Jugendbuch mit einer wirklich neuartigen und ausgereiften Idee, die mit viel Liebe zum Detail und größtenteils ordentlicher Spannung zu Papier gebracht wurde. Charaktere: Mel hat mir als Protagonistin gut gefallen. Ich habe häufiger Probleme damit, mich mit Charakteren von deutschsprachigen Autoren zu identifizieren (keine Ahnung, warum...), aber hier fiel es mir erstaunlich leicht, Sympathie mit Mel zu hegen. Ihre Liebe zu Bienen empfand ich als wirklich schön erzählt und besonders, weil ich bei Bienen automatisch auch an Wespen denke, die ich ganz und gar nicht leiden kann. Doch in dieser Geschichte bekommt man durch die insektenfreundliche Haltung der Figuren und die Thematik eine neue Sichtweise auf die Dinge präsentiert, sodass ich Bienen nun definitiv freundlicher gegenüberstehe. Insbesondere Mels WG Mitbewohner sind ebenfalls schön gezeichnet gewesen und haben mir mit ihrer angenehmen Art die Geschichte versüßt. Fast alle Charaktere, ob Sympathieträger oder nicht, waren ausgereift und plastisch dargestellt. Auf jeden Fall ein dicker Pluspunkt der Geschichte. Fazit: Wer zu diesem Buch greift sollte darauf eingestellt sein, dass dies hier kein Thriller im üblichen Sinne ist, wie es das Cover verspricht. Es geht um die aktuelle Problematik des Bienensterbens und der Bekämpfung der Bienen eingefasst in eine spannende Spurensuche für Jugendliche, an der auch ich meinen Spaß gefunden habe. Wenn euch die Thematik interessiert oder ihr jemanden im passenden Alter für das Thema begeistern wollt, seht euch dieses Jugendbuch unbedingt mal an.

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"In meiner zitternden Handfläche liegt, matt in der Sonne schimmernd, eine nachtschwarze Biene." (Mel, Bienenkönigin) Die schwarze Biene, die Mel eines Morgens vor ihrem Bienenstock findet, ist definitiv anders als ihre geliebten Bienen. Ihr Fund ist schwarz und tödlich, eine Drohne in Bienenform. Diese hat es offensichtlich auf ihre lebendigen 'Artgenossen' abgesehen. Aber wer entwickelt so etwas in der Zeit des Bienensterbens? Mel und ihre vier Mitbewohner gehen gemeinsam dieser Frage auf den Grund. Dabei geraten sie in den Strudel einer gemeinen Verschwörung. Mel ist eine sehr interessante und talentierte junge Frau mit einem tollen Charakter. Aber auch die vier anderen Mitglieder ihrer Wohngemeinschaft sind auf ihre Weise spannend. Ich habe viele Dinge dazugelernt, z.B. was ein 'Samowar' ist. Ich habe das Gefühl, dass für das Buch sehr gut recherchiert wurde. Auch war ich noch nie in San Francisco oder Umgebung, hatte aber das Gefühl, als wäre ich beim Lesen dort. Über das Kochen habe ich auch mehr erfahren. Ich mag solche Details an Büchern sehr gerne. Am meisten haben mich aber die Informationen über die Bienen und ihr Einbezug in die Handlung gefallen. Ich habe selbst schon Erfahrung mit der Arbeit mit Bienen und helfe meinem Opa, der Imker ist. Mein Herz schlägt für diese kleinen Tiere und genau diese Liebe kann man auch beim Lesen des Buches spüren. Ich bin sehr begeistert. Ein solches Buch mit Aufklärungsfaktor war lange nötig. Dabei bleibt die Handlung trotzdem spannend. Die Liebesgeschichten hätte ich allerdings nicht gebraucht. Des weiteren finde ich es cool, dass die Buchproduktion klimaneutral und zum Wohl der Bienen statt fand. Man findet auch weiterführende Internetseiten über Bienen am Ende des Buches. Ich gebe der Geschichte 4/5 🌟

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Inhaltsangabe Die zwanzigjährige Mel weiß eigentlich noch gar nicht, was sie mit ihrem Leben anfangen soll. Deswegen hat sie sich ein Jahr nur für sich und das Leben in ihrer Community Zeit genommen. Ein wichtiger Bestandteil für ihren Alltag sind dabei auch ihre Bienen. Denn Mel hat eine besonders starke Beziehung zu den kleinen Insekten. Sie fühlt sich mit ihnen verbunden und die Bienen sich mit ihr. Umso geschockter ist Mel, als sie in ihrem Bienenstock im Garten eines Tages eine schwarze Biene findet, die nichts anderes ist, als eine hightech Drohne in bienenartiger Form. Eine Drohne, die ihre Bienen vernichten wollte. Was hat es mit der Drohne auf sich? Wer hat sie geschickt? Diesen Fragen gehen Mel und ihre Freunde nach und stoßen dabei auf ein immer gefährlicheres Geheimnis… Unsere Meinung Ihr erinnert euch, dass sich in unseren Listen der gelesenen Bücher 2017 die Manuskripte 1-3 befanden? Eines dieser Schätzchen war „Bienenkönigin“. Das heißt wir hatten dank des cbj-Verlags und des Leseclubs die tolle Chance das Buch bereits letztes Jahr zu lesen. Vielen Dank dafür und für die Zusendung eines Rezensionsexemplares! Vor dem Lesen waren wir bereits total gespannt auf das Buch. Denn letztes Jahr war das Manuskript noch keine vollständige Geschichte, sondern nur eine Leseprobe. Das heißt, dass wir einen Großteil des Buches noch gar nicht kannten. Sowohl der bereits bekannte, als auch der neue Teil waren hierbei aber toll zu lesen. Schon auf den ersten Seiten merkt man, dass dieses Buch alles andere als klischeehaft ist. Die Protagonistin Mel lebt mit vier anderen Leuten in einer sogenannten Community. Diese ist aber keine typische WG, da die Mitbewohner beispielweise das Essen immer zusammen einnehmen. Und auch die Personen sind ganz einzigartig und keine 0815-Protagonisten. Da ist Mel, die Bienen liebt, der geheimnisvolle Ozzy, der leidenschaftliche Gärtner Leo, die schlaue Coco und der Hausbesitzer Josh. Wie haben wirklich selten Bücher mit so außergewöhnlichen Leuten gelesen. Denn mal ehrlich, wo gibt es schon einen Mathestudenten mit einer Leidenschaft für Origamitiere? Oder ein Mädchen, das mit den Bienen befreundet ist? Genauso ungewöhnlich ist das Hauptthema des Buches: die Bienen und das Bienensterben. Damit behandelt die Autorin und Biologin ein aktuelles und sehr wichtiges Thema und bringt es einem nahe. Sie erklärt, dass es immer weniger Bienen gibt, dass es schlimm wäre, wenn diese ganz verschwänden. Denn woher sollten dann die ganze Nahrung kommen. Über 30% aller Lebensmittel weltweit gäbe es ohne Bienen nicht. Das und viele anderen Fakten wussten wir vor dem Lesen des Buches auch nicht. Doch die Autorin erklärt in den fast 400 Seiten wirklich viel. Das macht sie auch ohne es zu sehr wie einen wissenschaftlichen Bericht klingen zu lassen. Es ist nämlich immer noch ein Thriller mit einem kleinen Hang zum Mystischen. Deswegen ist die Handlung meistens auch super spannend. Ein Geheimnis muss gelüftet werden, die Bösen müssen aufgehalten werden und die totale Katastrophe muss die Protagonistin Mel mit ihren Freunden auch noch verhindern. Das klingt doch wirklich spannend, oder? Ist es meistens auch. Manchmal sind die Handlungen dabei leider ein bisschen voraussehbar und der Schreibstil könnte mehr Spannung aufbauen, aber im Großen und Ganzen war es schon ein interessanter Thriller, bei dem die Protagonisten wirklich mehr als einmal Mut beweisen müssen. Fazit Immer nur die gleichen Fantasygeschichten lesen ist auf Dauer auch nichts. Deswegen kam uns dieses Buch gerade recht. Es ist einzigartig in seiner tollen spannenden Geschichte und dem wichtigen Thema Bienen. Wer mal was Neues lesen will sollte es auf jeden Fall hiermit probieren ;-)

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Mel liebt Bienen. In ihrer WG wird sie nur die Bienenkönigin genannt. Die junge Frau hat eine ganz besondere Beziehung zu den samtigen kleinen Tierchen. Sie kann mit den Bienen singen, eine seltene Begabung, die sie von ihrer Großmutter geerbt hat. Doch eines Tages liegt vor dem Bienenstock im Garten der WG eine unheimliche schwarze Miniatur-Drohne. Als dann auch noch der gesamte Bienenstock verschwunden ist, ist die WG in heller Aufregung. Was ist passiert? Wer könnte dahinter stecken? Gibt es wirklich Menschen oder gar ganze Organisationen und Firmen, die die so wichtigen Bienenvölker gänzlich ausrotten wollen, wo die Tiere doch eh schon bedroht sind? Die fünf WG-Freunde wollen das nicht auf sich beruhen lassen. Sie beginnen nachzuforschen und begeben sich selbst in große Gefahr. "Bienenkönigin" - nicht nur ein Thriller für Jugendliche. Es ist vor allen Dingen eine unheimlich spannende Geschichte zu einem ganz wichtigen Thema, dem Bienensterben. Eine mitreißende Geschichte, spannend, unterhaltsam und packend. Das Bienensterben, ein Thema, das jedem Einzelnen zum Nachdenken bringen sollte. Was wäre, wenn es wirklich bald keine Bienen mehr geben würde? Könnten tatsächlich künstliche Bienen die Lösung sein? "Bienenkönigin" - temporeich, mit vielen Denkansätzen zum eigenen Umgang mit der Natur.

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